14-1.033-29-41-0 – Hospizlauf 2017

Hospizlauf in Trier – ins Leben gerufen durch den Ultraläufer Jörg Engel. Der legte vor knapp anderthalb Jahrzehnten die 200 km von Koblenz nach Trier laufend „am Stück“ zurück, nur begleitet von einem Radfahrer und einem PKW mit Verpflegung. Eine außergewöhnliche Unternehmung, um Aufmerksamkeit für die damals noch recht junge Hospizbewegung in Trier zu wecken und  dringend benötigte Spenden für die so wichtige Einrichtung zu sammeln.

Was damals eine exotisch anmutende Einzelaktion war, ist mittlerweile ein „Event“ geworden. Davon zeugen insgesamt 1.033 laufende, radelnde und skatende Teilnehmer, die bei der 14. Auflage längere oder kürzere Abschnitte zurückgelegt haben. Man kann nur ahnen, welche Mammutaufgabe die Organisatoren bewältigen – und mit größtem Respekt alle vorhandenen Hüte davor ziehen und ein riesiges DANKESCHÖN für den großartigen Einsatz sagen!  Wenn alles (zumindest aus Sicht der Teilnehmer) so perfekt abläuft und – hoffentlich – nicht nur eine Rekordzahl an Aktiven, sondern auch eine Rekord-Spendensumme zusammenkommt, haben sich der riesige Aufwand, die unzähligen Stunden Arbeit und der Verzicht auf die Nachtruhe sicherlich gelohnt.

Seit 2010 bin auch ich als Läuferin beim Hospizlauf dabei, sofern es Zeit und (wichtiger) Gräten zulassen (gerade mal nachgeschaut: hier die Berichte aus 2010, 2012, 2013 und 2014). Bisher meist nur auf sehr kurzen Abschnitten. In diesem Jahr erstmals über Nacht, dank der logistischen Unterstützung von Rainer und seinen Kumpels vom Lauftreff Olewig, die einen Kleinbus als Begleitfahrzeug gechartert haben. Eigentlich bin ich als Unterstützung für die etwas spärlich besetzte Staffel gedacht. Das stellt sich aber als unnötig raus – die Herren (und die Damen, die am Freitag- und Samstagmittag den Tross verstärkten) wären auch ohne mich klargekommen. Das Asylangebot im Bus wird aber trotzdem nicht zurückgezogen – dankeschön! 🙂

Da für mich der Freitag noch Arbeitstag ist, geht es erst am frühen Abend per Zug an die Mittelmosel. Angesichts der extremen Hitze und Schwüle kann ich nicht sagen, dass es mir Leid tut, den Nachmittag auf der Strecke verpasst zu haben. Als ich gegen kurz vor 21 Uhr in Ediger-Eller aus der Regionalbahn steige, finde ich es noch immer elend warm. Ein wenig Fahrtwind auf dem Rad schadet also nicht auf den 2 Kilometern bis Bremm, wo fast direkt unterhalb des Bremmer Calmont, des steilsten Weinbergs der Welt, der Wechselpunkt aufgebaut ist. Im Gewusel treffe ich Rainer und die Olewiger Kollegen, die es sich vor dem Kleinbus auf Isomatten und Campingstühlen bequem gemacht haben. Schnell das Rad auf den Anhänger geladen, den die Organisatoren bereitgestellt haben, dann kurze Absprachen darüber, wer welche Etappen bewältigen wird. Eigentlich wollte ich direkt in Bremm loslaufen. Nur: Gleich zum Einstieg eine 12,8 km lange Etappe – und das bei der heftigen Restwärme? Auch wenn das 6:30er-Tempo für mich inzwischen leicht bis locker ist, traue ich mir das nicht zu. Also entscheide ich mich, erst ab Zell zu laufen.

Halbwegs pünktlich trifft der Tross ein und wird mit Blasmusik begrüßt. Viele Begegnungen am Rande, nicht nur hier, sondern überall unterwegs. Die komplette Trier-Eifel-Hunsrück-Läuferszene ist vertreten, irgendwann trifft man so gut wie jede/n, den man aus diesem Umfeld kennt. Da ich im Moment aus Gründen, die nicht in einen öffentlichen Blog gehören, in mich gekehrter bin als sonst, ist das manchmal ein bisschen viel für mich. Aber alles in allem freu ich mich doch drüber.

Nachdem die Läufer aufgebrochen sind, packen wir unsere Sachen und fahren zum nächsten Etappenort Zell, zur „Schwarzen Katz“, ebenfalls eine berühmte Weinlage, der man im Ort ein kleines Denkmal gesetzt hat. Es dämmert schon, mein Handy liefert leider nur etwas grobkörnige Bilder. Hier geht es nun gegen 23 Uhr also los mit der Lauferei. Gemeinsam mit Rainer mache ich mich auf die knapp 9 km lange Etappe. Hell gekleidet mit Warnweste und Stirnlampe dazu, weil der Weg am Rand öffentlicher Straßen entlangführt. Obwohl sich die Luft beim Loslaufen fast schon (zu) kühl anfühlt, fördert die hohe Luftfeuchtigkeit die Schweißproduktion – das wird die ganze Nacht über so bleiben! Nach jeder Etappe kann ich das jeweils getragene Shirt auswringen, trotz wirklich moderaten Tempos und niedriger Pulswerte, die ebenfalls belegen, dass der Lauf für das Herz-Kreislauf-System nicht übermäßig anspruchsvoll war.

Schnell ist der Abschnitt bis Reil bewältigt, die Ablösung geht auf die Strecke, Rainer und ich krabbeln in den Bus und lassen uns von Christoph nach Traben-Trarbach kutschieren. Dort ist Weinfest, die Musik von dort weithin zu hören. Mir ist flau, schlafen kann ich nicht. Also noch eine schnuckelige 9 km-Etappe laufen durch die Finsternis. Startzeit: 1:15 Uhr, das hatte ich noch nie.

Diese Etappe hätte wunderbar friedlich sein können, weil sie ab Wolf fernab der Straßen verläuft. Nur das Tappen der Läuferfüße, leise Gespräche und leichtes Schnaufen durchbrechen die Stille der Nacht … so ungefähr hätte ich mir das vorgestellt. Mit 30, 40 Leuten und mehr in Laufschuhen und auf Rädern hatte ich nicht gerechnet. Und auf Begleitung durch einen Radfahrer, der auf seinem Anhänger eine Stereoanlage platziert und uns abwechselnd mit Techno-Gewummer und Helene Fischer beschallt, war ich nicht gefasst. Es mag gut gemeint gewesen sein und den einen oder anderen motiviert haben. Mich hat es genervt. Mir wären ein bisschen weniger Partycharakter und ein bisschen mehr Ruhe zum  Nachdenken und Gedanken-Schweifen-Lassen lieber gewesen. Ob das angesichts des Zwecks, den der Lauf verfolgt, nicht auch irgendwie passender wäre, könnte man diskutieren …

Die nächsten zwei Etappen pausiere ich. Etwas fröstelnd. Merke: Bei der nächsten Auflage an lange Hose und Pulli oder Fleecejacke denken! Rainer rettet mich mit einem Shirt und seinem Daunenschlafsack, mit dem ich mich im Bus zudecke. Bisschen dösen im Sitzen – schlafen kann ich nicht. Anzahl Schlafstunden in dieser Nacht also: 0.

Meine nächste Laufetappe startet am Wohnmobilstellplatz in Wintrich. Und sie motiviert besonders, warten doch an ihrem Zielort Piesport der erste Kaffee des Tages und der beste Streuselkuchen der Welt. Gegen 5:30 Uhr, schon im Hellen, aber vor Sonnenaufgang geht es wieder mit Rainer auf die Strecke, die knapp 6 km der Belohnung entgegen. Herrlich! Kann Streuselkuchen besser schmecken? Mengenmäßig halte ich mich trotzdem zurück, wohl wissend, dass frischer Hefekuchen dem Magen einige Herausforderungen bereiten kann und dass es später noch andere Köstlichkeiten gibt. Eine zweite kurze Etappe von knapp 6 km bis Neumagen hängen wir dran, genießen den Sonnenaufgang über der Mosel.

Dann reicht’s mir erstmal mit dem Laufen. Aber in den Bus mag ich jetzt, wo ich mal wach bin, auch nicht mehr. Also mit netter Hilfe das Rad vom Hänger geladen und radelnd ab über Trittenheim nach Leiwen, das nächste Etappenziel. Dort warten frische, knusprige Brötchen mit Käse und ein umfangreiches leckeres Obstbüffet.

Weiter nach Detzem, Marcel laufend, die anderen per Bus, ich radelnd durch die Weinberge und am Ufer entlang. An der Staustufe der nächste Wechselpunkt. Ich überlege, ob ich Lust habe, das Rad auf den Hänger zu laden und noch ein oder zwei Etappen zu laufen. Nein! Ich habe knapp 29 km in den Beinen, könnte ausdauermäßig noch deutlich mehr, bin aber nicht sicher, ob das dem Knie und vor allem den Achillessehnen gut tut, die sich trotz Schuhwechsel die ganze Zeit leicht beschweren. Und so langsam sind es mir – für mein momentanes Gesamtbefinden – viel zu viele Leute. Also verabschiede ich mich von den Olewiger Männern und radle einfach das letzte Stück. Insgesamt 41 Radkilometer kommen so bis Trier zusammen.  Ok, die letzten waren etwas unangenehm. Ich hätte besser die Polsterhose getragen.  😉 Aber den Beinen tut das Ausradeln gut.

Gegen 10 Uhr bin ich daheim. Kaffee, Dusche, bisschen Beine hochlegen. Aber nur nicht einschlafen. Schließlich gilt es spätestens um 12 Uhr am Hospizhaus zu sein, um die eintreffenden Massen zu begrüßen.

Auf dem Weg treffe ich die Olewiger, die ihren Bus in meiner Nachbarschaft abgestellt haben. Rainer und ich stillen erst einmal mit Schwenkbraten und bleifreiem Bier den Appetit auf Deftiges, dann geht Rainer seinen Verpflichtungen als Chefreporter des Trierischen Volksfreunds nach, fotografiert den Bischof, der in diesem Jahr als Schirmherr der Veranstaltung fungiert, die Bundesfamilienministerin, die aus der Region stammt und sich solch ein Ereignis im Wahlkampf auch nicht entgehen lassen kann, und schließlich den riesigen Läufertross. Weil Rainer schlecht Spiegelreflexkamera und Smartphone gleichzeitig bedienen kann, gebe ich die liebreizende Assistentin und versuche mich an einem Videomitschnitt des Zieleinlaufs. Geschafft! Noch ein Bierchen trinken im Garten des Hospizhauses. Kuchen passt leider nicht mehr rein. Und das Sofa lockt … siehe „Schlafstunden: 0“. Also heimwärts.

Fazit: Ein intensives und auch schönes Erlebnis! Ob ich es in dieser Form noch einmal haben will? Weiß ich nicht. Für mich persönlich ist die Veranstaltung zu groß. Aber vielleicht lauf ich ja mal einzelne Etappen allein oder mit wenigen Freunden, um die mystische Atmosphäre zu genießen, die so ein Nachtlauf in der Natur haben kann. Und das „Event“ nehme ich der wichtigen Sache wegen trotzdem mit. Auf eine Nacht Schlaf kann man auch mal verzichten.

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23 Gedanken zu “14-1.033-29-41-0 – Hospizlauf 2017

  1. Liebe Anne,
    ich freue mich sehr von Dir zu lesen und v.a. einen so detaillierten Bericht über den Hospizlauf, allerdings bin ich auch etwas verwundert, dass versucht wird Partystimmung zu machen. Wenn man sich für einen Lauf in der Nacht entscheidet, will man eigentlich etwas Ruhe haben, okay, vielleicht nicht jeder, aber ich bin da ganz bei Dir. Deshalb würde ich Dich gerne begleiten, wenn Du Dein Unterfangen planst, ein Teilstück zu laufen, falls ich dann wieder fit bin.
    Ich wünsche Dir auf jeden Fall alles Gute, egal, was Dich zu Deinem Rückzug bewegt hat, bleib gesund

    Salut

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    • Lieber Christian,

      so lange hab ich nichts mehr geschrieben, da durfte es mal etwas länger sein bei diesem auch recht langdauernden Ereignis … 😉
      Begleitung bei einem Nachtlauf ohne Musik? Sehr gern! 🙂 Wir müssten uns nur auf eine Strecke einigen, die für uns beide machbar ist. Da ich nachtblind und schon im Hellen nicht ganz trittsicher bin, fallen leider solche Trails im Unterholz für mich aus, wie du sie bei deinen bisherigen Nachtabenteuern gewählt hast. Aber das wird sich ergeben; jetzt bauen wir beide erstmal in Ruhe auf, damit sich ein Nachtlauf auch km-mäßig richtig lohnt! 🙂

      Danke dir für die guten Wünsche – ich werde mich vermutlich erstmal weiter rar machen, aber ich krieg alles hin,
      Anne

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  2. Liebe Anne,
    wow! Was für ein Marathonprojekt! Und damit meine ich jetzt nicht die offizielle Organisation dieses Super-Laufereignisses, sondern deine Teilnahme! Hut ab!! 🙂
    Schön, dass du so viele Kilometer mit dabei sein konntest und ganz besonders toll, dass deine Gräten es heuer wieder zugelassen haben! 😀 Die Temperaturen waren ja wirklich sehr fordernd – da waren die Nachtetappen sicher keine schlechte Wahl.
    Besonders beeindruckend finde ich, dass du dich am Samstag dann noch mal in den Trubel begeben hast, um die Läuferschar am Zielpunkt willkommen zu heißen. Danke für diesen Bericht!! 🙂

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    • Liebe Doris,
      aus meiner Sicht war es gar nicht so viel – aber so verschieben sich eben die Maßstäbe, wenn man lauter Ultras um sich hat … 😉 Egal, ich bin ich und ich bin superfroh über das, was für mich möglich war, auch dank der klug gewählten Nachtetappen. Zum Zieleinlauf zu kommen ist Ehrensache, das gehört einfach dazu, auch wenn es mit einer Überdosis Gesellschaft verbunden ist. 😎
      Gern geschehen! 😉

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  3. Liebe Anne,
    ich kann dir das mit der dröhnenden Musik beim Laufen in der Nacht sehr gut nachempfinden. Ich hätte da die andächtige Stille auch vorgezogen. Da würde ich bestimmt auch diskutieren 🙂
    Du hast aber ganz schön viel zusammen gelaufen und geradelt. Dafür hast du dir einen Orden verdient.
    Naja, und zum Einen wünschen sich ja die Veranstalter viele Leute, aber zum anderen kann ich auch nachvollziehen, das dem ein oder anderen der ganze Troubel zu viel ist.
    Es war ja auch eine lange Nacht.
    Ich habe heute die Ruhe und den Frieden im Wald genossen. Das war auch ganz schön. Wenn auch nicht mit einem guten Zweck verbunden.
    Liebe Grüße
    Helge

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    • Liebe Helge,

      wie bei Doris geschrieben: Wenn man die km-Zahlen anderer hört und liest, findet man seine eigenen fast schon unbedeutend – aber nur einen Moment lang, mir bedeuten sie sehr, sehr viel. Nur zu gern hätte ich die km in mehr Stille und Andacht zurückgelegt, aber dafür ist bei dieser Veranstaltung eben kein Raum mehr. Was soll’s, solange der Disco-Fahrer und seine Fans reichlich für die gute Sache gespendet haben, sollen sie von mir aus Remmi-Demmi machen … in Ruhe im Wald laufen kann ich ab heute wieder ganz allein! 🙂

      Spenden darf man übrigens auch, wenn man nicht mitgelaufen ist, Kontonr. siehe http://www.hospizlauf.de. 😉

      Liebe Grüße,
      Anne

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  4. Liebe Anne,

    da hast Du aber ganz schön ausgiebig getextet. Schön! 🙂
    Danke für Deine Begleitung. Es hat Spaß gemacht, bis auf die Radler-Disco. Aber die empfand ich vermutlich auchnicht als ganz so störend wie Du.
    Ich habe heute reichlich mit Video schneiden, Fotos hochladen und Text schreiben für die morgige Ausgabe verbracht. Zeilenbeschränkungen machen manchmal mehr Mühe als gedacht. 😉

    Liebe Grüße
    Rainer 😎

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    • Lieber Rainer,

      da ich so lange nix geschrieben habe, dachte ich, ich kann auch mal mehr Worte verlieren – im Gegensatz zu deinen beruflichen Schreibaktivitäten unterliegen meine privaten ja keinerlei Beschränkungen (von der Endlichkeit des Speicherplatzes bei einem kostenlosen Blog-Account abgesehen). 😉

      Was Musik angeht, bin ich immer empfindlich, ich kann mir auch nicht vorstellen, mich zuhause rund um die Uhr berieseln zu lassen, wie manche Menschen das tun und mögen. Ist eben so. Aber wie oben bei Helge geschrieben: Solange die Disco-Truppe reichlich gespendet hat, will ich ihr den Radau gerne nachsehen. Meditative Nachtläufe mache ich wohl besser allein oder in netter, ruhiger Gesellschaft. 🙂

      Liebe Grüße,
      Anne

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    • Öh, außer zu laufen, zu radeln und zu spenden hab ich zu der Veranstaltung gar nichts beigetragen, im Gegenteil, ich hab von der fantastischen Orga profitiert. Das Lob also am besten direkt ans Hospizlauf-Orga-Team unter http://hospizlauf.de/ 🙂

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  5. Liebe Anne,

    super der Einsatz dieses Hospizlauf, an dem man – so man in der Gegend ist – einfach aus Solidarität mitlaufen muss, ich hätte es mit Sicherheit auch getan. Staffelläufe in dieser Dimension habe ich einmal auch mitgemacht, die Warterei auf den nächsten Einsatz nerven, jedenfalls mich, so dass ich dann lieber alleine die ganze Strecke gelaufen wäre.

    Was die Nacht angeht, es kann so schön sein, ich liebe Nachtläufe, wenn alles rund herum schläft, genial, in den erwachenden Morgen hineinzulaufen – so man Ruhe hat, da stimme ich dir voll zu, aber für einen guten Zweck nimmt man das in Kauf, andere wiederum mögen das !

    Eine gute Sache, die nicht genug gewürdigt werden kann ! 😎

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    • Liebe Margitta,

      das Anliegen des Laufs ist so wertvoll und wichtig, dass man dafür gern so einiges in Kauf nimmt. Allerdings ging es mir wie dir: Ich fand – obwohl die Gesellschaft unterwegs die allerbeste war – das Warten zwischen den Einsätzen eher anstrengend. Vermutlich versuche ich beim nächsten Mal, irgendwo mitten in der Nacht auf die Strecke zu gehen und dann eine längere Distanz in den Morgen hinein durchzulaufen. Ich hab ja ein volles Jahr Zeit, meine Ausdauer und vor allem die orthopädische Belastbarkeit weiter zu verbessern. Dieses monotone, flache Laufen auf Asphalt vertrag ich doch ein Stück schlechter als lange Läufe auf wechselndem, leicht profiliertem Untergrund. 😎

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  6. Liebe Anne,
    schön wieder etwas von dir zu lesen! – Hab dich vermisst! 😉
    Für eine gute Sache zu laufen lohnt sich immer und dafür zu spenden allemal! … und du hast gleich mehrere halbe bis ganze Marathons hinter dich gebracht, radeln, laufend und schreibend. Kein Problem, dass es mal ein bisschen länger geworden ist!
    Bzgl. der Mucke kann ich dich gut verstehen. Meine beiden längsten Läufe habe ich in die Nacht hinein gemacht und war richtig froh, diese in Ruhe laufen zu können.
    Ich bin und bleibe in Gedanken bei dir! – Pass auf dich auf!
    LG Manfred

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    • Danke, lieber Manfred! Momentan sind andere Dinge äußerlich und innerlich wichtiger als die Bloggerei. Irgendwann wird das sicher wieder anders.

      Wenn ich dann schon mal schreibe und dann auch noch über eine Veranstaltung, die mir sehr am Herzen liegt, wird es eben etwas länger … 😉

      LG,
      Anne

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  7. Pingback: Nachklapp zum Hospizlauf | midLAUFcrisis

  8. Junge Frau, die Schlussbehauptung, man könne auf eine Nacht Schlaf auch mal verzichten, halte ich für eine gewagte Verallgemeinerung oder ich bin eine die Regel bestätigende Ausnahme. Eine Nacht ohne Schlaf reicht mir schon ohne so ein Mammut-Sportprogramm für ein nachhaltiges K.O. Und Techno oder Helene Fischer auf nächtliche Ohren ertragen :-O … das ist echte Härte! Du hältst wirklich was aus, meine Bewunderung ist dir gewiss!

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    • Oh ja, Helene Fischer und Techno sind schlimmer als eine Nacht ohne Schlaf – für mich wenigstens! 😆 Aber die Nacht ohne Schlaf war schlimm genug und wirkt immer noch nach. Was soll’s – einmal im Jahr und für eine so gute und wichtige Sache …

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  9. Liebe Anne,

    auch von mir ein „Schön-Dich-wieder-zu-lesen“ und Gratulation zu Deiner tollen Leistung bei schwierigen klimatischen und tageszeitlichen Bedingungen.

    Vielleicht klappt es ja im nächsten Jahr doch mal mit einer Laufbloggerstaffel, die sich dann eventuell auch etwas von beschallenden Fahrrädern fernhalten kann.

    Ich hoffe, Du hast Dich inzwischen ausgeschlafen 🙂

    Liebe Grüße
    Volker

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    • Danke, lieber Volker! 🙂 Ich hoffe auch sehr, dass es im nächsten Jahr oder im übernächsten mit der Laufbloggerstaffel was wird. Und vielleicht kann man dann gemeinsam ein freundliches Wort mit dem Disco-Fahrer reden, um Ruhe in die Nacht zu kriegen … 😉

      Ausgeschlafen? Naja, geht so … 🙄

      Liebe Grüße,
      Anne

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  10. Liebe Anne,
    nächstes Jahr versuche ich dabei zu sein. Da ich doch nicht in Roth starten werde, klappt es dann vielleicht endlich mal. Nachtlauf klingt interessant. Allerdings kann ich auf Beschallung auch gut verzichten. Wie ich gelesen habe, sehen wir uns ja übernächstes Wochenende ;-).
    Liebe Grüße
    Karina

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    • Liebe Karina, oh fein, dann können wir ja tatsächlich gucken und hoffen, dass es im kommenden Jahr mit einer Laufbloggerstaffel klappt. Die Nachtetappen und die Läufe in den Morgen sind wirklich sensationell schön. 🙂

      Übernächstes Wochenende, genau! Nur dass du in der Variante für die „Großen“ startest, während ich mich nur für den Pampers-Lauf angemeldet habe … 😉

      Liebe Grüße,
      Anne

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  11. Liebe Anne,
    das der Lauf durch die Nacht so laut wäre, wer hätte das gedacht? Ich finde es gut, dass Du für den guten Zweck mitgelaufen bist. Vielleicht klappt es irgendwann mal mit einer Bloggerstaffel.
    Ab nächste Woche habe ich Urlaub. Erst geht es ins Allgäu, und danach werde ich die freie Zeit nutzen, um mal wieder einen vorsichtigen Einstieg ins Laufen zu wagen.
    Ich freue mich, dass du ein wenig berichtet hast. Alles Liebe weiterhin für die nächste Zeit.
    Viele Grüße von der Weser
    Bianca

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    • Liebe Bianca, inzwischen bist du auf Reisen! Ich wünsch dir sehr, dass alles gut verläuft – erst der Allgäu-Urlaub und dann der vorsichtige Lauf-Wiedereinstieg.

      Liebe Grüße,
      Anne

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