Pflichtbewusst

Einmal sollte man seine Siebensachen
Fortrollen aus diesen glatten Geleisen.
Man müsste sich aus dem Staube machen
Und früh am Morgen unbekannt verreisen …

(Mascha Kaléko, 1907-1975)

 2017-08-14_MorscheiderGrenzpfad22

Man sollte, man müsste … dafür bin ich zu protestantisch-pflichtbewusst. Also bleibt’s bei den „kleinen Fluchten“ am Sonntagmittag, wenn die Arbeit getan ist: Mit dem Bus hoch nach Bonerath. Von dort auf dem Saar-Hunsrück-Steig hinunter zur Riveristalsperre und weiter auf dem Steig und dem Morscheider Grenzpfad über Waldrach (inklusive Zwischenstopp am Kuchenbüffet bei der Laurentius-Kirmes 😉 ) bis Kasel und von dort mit dem Bus zurück. Zuviel und zu steil bergab, dem Knie war’s gar nicht recht. Schön war’s trotzdem.

Fazit: Man müsste viel öfter unbekannt verreisen … nur nicht allzu weit, damit man abends wiederkommen, den Kühlschrank leerfuttern, sich mit einem Glas Tee auf den Balkon lümmeln und hinterher gemütlich ins eigene Bett krabbeln kann! 🙂 Und heute mache ich mal komplett Sportpause. Nur arbeiten und danach zuhause die Beine hochlegen und regenerieren. Manchmal ist Schonprogramm eben auch „Pflicht“.2017-08-14_MorscheiderGrenzpfad18

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20 Gedanken zu “Pflichtbewusst

  1. Liebe Anne,
    tolle Bilder hast du wieder gemacht. Und die Tour klingt sehr interessant. Ich kenne die Gegend ja vom Radfahren, allerdings habe ich keine Ahnung wie weit das jetzt nun insgesamt ist. Könnte zwischen 5 und 30 Km alles sein.
    Bergab ist echt immer ne Herausforderung für die Knochen. Ich hatte nach meinem letzten Berglauftraining ziemlich schmerzende Beine vom „runter“ laufen. Und für dein eh schon angeschlagenes Knie ist es wohl noch viel schlimmer.
    „Schön war’s trotzdem“ … sehr gut 🙂
    LIebe Grüße
    Helge

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    • Liebe Helge,

      von Bonerath bis Kasel ist es gar nicht so weit, nur ca. 10 km. Sehr hübsch und sehr grün! 🙂

      Ja, bergab ist fordernd, v.a. wenn das Knie angeschlagen und die Beinmuskulatur zudem vom Radfahren am Vortag noch etwas beansprucht ist. Je müder dann die Oberschenkel wurden, desto zickiger wurde auch das Knie. Nicht schlimm, aber spürbar, darum halte ich heute und evtl. auch morgen mal den Ball sehr flach. 😎

      Liebe Grüße,
      Anne

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  2. Liebe Anne, stimme dir voll zu, bin ebenso voll dabei – man sollte öfter unbekannt verreisen, wobei mir deine Variante – hinterher gemütlich ins eigene Bett fallen – besonders gut gefällt. Das ist Erholung pur, wenn man sich nicht zu sehr verausgabt – und die hast du dir verdient. Sag‘ zu deinem Knie “ duck dich „, sprich mit ihm !! 😉

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    • Liebe Margitta, solche Halbtagesausflüge sind wirklich ideal zum Luftholen. Das Knie darf jetzt auch ganz leicht beleidigt sein, ich rede ihm gut zu, lege heute die Beine hoch, kühle nachher vielleicht noch ein wenig, dann wird alles gut. 🙂

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    • Dauert nicht mehr lange, lieber Rainer, dann bist du dort und auf ähnlich schönen Pfaden auch wieder unterwegs. 🙂

      Liebe Grüße,
      Anne (gemütlich mit Coolpack auf dem Knie auf dem Balkon rumlümmelnd 😎 )

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  3. Liebe Anne,
    wunderbare Bilder hast Du mitgebracht, Du darfst ruhig häufiger verreisen und eine Wanderung machen. Obwohl, wenn das Knie muckt ist es wahrscheinlich nicht die beste Idee…aber irgendwann gibt das Teil auch wieder Ruhe 🙂
    Ich hoffe Du hast den sportfreien Tag genossen.

    Salut

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    • Lieber Christian, wenn die Muskulatur nicht so müde und der Weg nicht so steil ist, spricht nichts gegen das häufigere Wandern. Das Knie wird schon Ruhe geben, es kriegt jetzt ein, zwei wohlverdiente Pausentage. Irgendwann muss ja auch der Kopf arbeiten … 🙂

      Liebe Grüße,
      Anne

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  4. Liebe Anne,

    zu viel und zu steil Bergab, ja das ist selten gut – ich hoffe das Knie erholt sich schnell und ist nicht allzu lange beleidigt. Sehr schöne Bilder hast Du mitgebracht! 🙂

    Ich wünsche Dir und Dein Knie gute Erholung – Schonprogramm ist zwischendurch sehr wichtig!!

    Liebe Grüße Anna

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    • Liebe Anna, danke dir! Ja, gestern wurde geschont, heute sitze ich tagsüber ja auch nur rum, das dürfte für die Erholung reichen. Mal sehen! 🙂

      Liebe Grüße,
      Anne

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  5. Liebe Anne,

    komm zurück in Deine norddeutsche Heimat, da muß Dein Knie unter keinem Bergab leiden 😉

    Allerdings würden wir dann auch nicht mehr so schöne Bilder aus der Moselregion sehen.

    Ist aber auch alles vertrackt :-/

    Alles Gute fürs Knie!

    Liebe Grüße
    Volker

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    • Lieber Volker, sag das nicht! Ich komm ja aus einer Gegend in Norddeutschland, in der es durchaus Hubbel hat, gegen die sich euer Utkiek wie ein Maulwurfshügel ausnimmt. 😉 Also kann ich auch gleich an der Mosel bleiben … 😉

      Danke dir und liebe Grüße,
      Anne

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        • Eiszeitlandschaft. Bei meinen Eltern vor der Haustür geht es so auf 70, 80 m hoch. Und ein paar km entfernt bringt es der „Falkenberg“ auf stolze 150 m. Die kann man leider nicht erlaufen, da der Berg mitten im militärischen Sperrgebiet liegt.

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    • Danke dir! Die Aussichtsplattform ist klasse, da musste ich einfach ein paar Minuten Pause machen. Toller Rundumblick. Ach ja, wir haben es schon schön bei uns! 🙂

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  6. Liebe Anne,
    ach wie schöööön, danke für die süchtig machenden Bilder! Ich denke, ein wenig wandern sollte das Knie schon noch mitmachen. Auch wenn bergab, ist es sicher nicht so belastend wie laufen. Ich hoffe, die Behandlung danach hat es wieder beruhigt.
    Und dann auf zur nächsten schöne Tour!
    Liebe Grüße
    Elke

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    • Liebe Elke, normalerweise verträgt das Knie inzwischen auch Bergabwandern. Nur hab ich an den Tagen vorher schon recht viel gemacht, da wäre vermutlich ein Verzicht auf diese Tour besser gewesen. Inzwischen ist aber Ruhe eingekehrt. 🙂 Gern geschehen & liebe Grüße, Anne

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  7. Liebe Anne,
    gerade heute von einem Kurzurlaub heimgekehrt, muss ich euch beiden recht geben! Man sollte viel öfter…. 🙂
    Wie lange ist da glaube ich weniger ausschlaggebend – manchmal passt ein halber Tag, manchmal darf es auch durchaus etwas mehr sein. 😉 Deine Bilder zeigen jedenfalls, dass auch ein kurzes „raus-aus-dem-Alltag“ wunderschön sein kann! 🙂

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    • Liebe Doris,

      man muss einfach machmal raus, ob einen halben Tag oder mehrere, ob zu Natur- oder Kulturgenuss! Diese „kleinen Fluchten“ helfen einem durch den Alltag. 🙂

      Welcome back! 😎

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