Aufwärts

Pfingsten. Vollgepackt durch Kleingartenfest und aufgeschobene bzw. liegen gebliebene Arbeit. Zieht mich ziemlich runter, genau so wie die Aussicht, wegen der Arthrose im Knie vielleicht noch längere Zeit, womöglich dauerhaft auf’s Laufen verzichten zu müssen. Mal schauen, ob die Spritzenserie, auf die ich mich jetzt eingelassen habe, was bringt. „Wellness“ geht auf jeden Fall anders – aber wenn’s denn was nützt (und daran glaube ich jetzt einfach mal ganz fest!), lass ich mir auch mehrmals `ne Nadel ins Knie stechen, trotz aller damit verbundenen Risiken und der Nachteile für den Geldbeutel.

Aufwärts geht’s dafür am Samstagmorgen. Kräftig aufwärts: Über die Hill nach Kernscheid und weiter nach Franzenheim. Von dort nicht Richtung Pluwig wie neulich, sondern über die Pellinger Höhe.

2016-05-14_StreckeRadfahren 14.05.2016Ufff! Ich hab den Anstieg zwar deutlich schlimmer in Erinnerung – dass ich ihn einigermaßen flüssig hochkurbeln kann, spricht dafür, dass meine Beinmuskulatur und meine Gesamtfitness nicht völlig im Eimer sind. Aber mitten in der letzten, ziemlich widerlichen Rampe kapituliere ich dann doch, weil mein Frühstück dezente Anstalten macht sich zu verabschieden – so ein Fotostopp ist eine blendende Ausrede, um ein kleines Päuschen zu rechtfertigen. 😉

2016-05-14_PellingerHoehe02

2016-05-14_PellingerHoehe03Ein Stück in Schussfahrt auf der Bundesstraße, dann sicherheitshalber links runter ins Konzer Tälchen, weil mir das mit dem Autoverkehr zu heikel ist. Schade, auf dem glatten Asphalt rollt es sich so gut! Aber was soll’s, das Tälchen ist auch schön!2016-05-14_PellingerHoehe04In Konz mal wieder „verheddert“. Egal, irgendwann komm’ ich immer an einen Punkt, an dem ich mich wieder auskenne. Und wer erstmal unten an der Saar und dann der Mosel ist, kann sich eh nicht mehr verfahren.

Fazit: 30 km, 350 Höhenmeter, einen Beinahezusammenstoß mit einem Reh vermieden, kräftig Dampf abgelassen und wieder mal festgestellt, dass ich eine total überängstliche Abfahrerin bin … das versaut mir jedes Mal den km-Schnitt! 😉 Aber sooo schlimm ist Radfahren gar nicht – zumindest wenn man dabei endlich wieder draußen sein kann! 😎

2016-05-14_Radfahren 14.05.2016, Höhe

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22 Gedanken zu “Aufwärts

  1. Liebe Anne,

    die Fotopause hat sich auf jeden Fall gelohnt!! Sehr schön!! 🙂 Weniger schön, die Geschichte mit Deinem Knie!! 😦

    Trotz Kniegeschichte hast Du im letzten Jahr ja sehr viel erreicht – Gewicht abgebaut und, wie Du selbst gerade festgestellt hast, Gesamtfitness aufgebaut! Echt super!!
    Radfahren ist wirklich gar nicht so schlecht, bergauf fahre ich auch gerne – nur bergab geht es mir wie Dir, ich bin auch total überängstlich und mache lieber eins auf langsam und sicher 😉 Hauptsache mit Genuss und dabei an der frischen Luft und in die Natur sein zu können!

    Ich wünsche Dir ein schönes Pfingstwochenende!
    Liebe Grüße Anna

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    • Liebe Anna,

      inzwischen habe ich eine gewisse Schicksalsergebenheit in punkto Knie entwickelt – was natürlich keine Resignation bedeutet, aber ich lasse mich nicht mehr verrückt machen bzw. mache mich selbst nicht mehr verrückt.
      So ganz unfit war ich vor der Kniegeschichte ja auch nicht. Aber mit gut 10 kg weniger (verglichen mit dem letzten Sommer, gemessen am Winter sogar 13, 14 kg) fährt es sich eben buchstäblich leichter, gerade bergauf. Und das mit den Abfahrten übt sich … ich werde diesen Sommer noch reichlich Gelegenheit dazu haben, genau wie du. Hauptsache draußen!

      Liebe Grüße, auch dir schöne Pfingsten,
      Anne

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  2. Liebe Anne,

    von allen Alternativen zum Laufen finde ich Radfahren noch am angenehmsten.

    Ansonsten kann ich mich Anna nur anschließen. Wirklich blöd mit dem Knie. Auf der anderen Seite hast Du viel erreicht. Wahrlich kein Grund zur Resignation!

    Ich wünsche Dir frohe Pfingsten!

    Liebe Grüße
    Volker

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    • Lieber Volker,
      für mich steht Radfahren auch ganz oben. Mal sehen, wie lange das Knie das mitmacht, ich merke momentan, dass die Tour heute grenzwertig war, obwohl sie sich unterwegs gut anfühlte. Resigniert wird trotzdem nicht, nur vorsichtiger gemacht. 😎

      Auch euch frohe Pfingsten, liebe Grüße,
      Anne

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  3. Liebe Anne,
    wow, 350HM auf 30km ist schon ganz schön heftig. Dh. eigentlich fanden die ja alle auf den ersten 10km statt, wenn ich mir die Graphik genauer ansehe!!! Noch mal WOW!! 😯 😉
    Da ist jede Fotopause nicht nur genehmigt, sondern sogar ausdrücklich erwünscht!!!

    Das Knie muss sich jetzt erst mal damit abfinden, was es da heute tolles geleistet hat! Ganz klar, aber beim Kleingartenfest kannst du es/dich ja vielleicht mit ein wenig Gesellschaft ablenken.

    Ich wünsche dir trotz Dienst im Garten und Büro ein schönes und erholsames Pfingstwochenende!

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    • Liebe Doris,

      für Hobbyradlerinnen wie dich und mich war das schon eine ganz schöne Tour, auch wenn SportTracks das Profil schlimmer aussehen lässt als es ist. In den Steigungen hätte ich gar keine Fotopausen machen können – es fährt sich so schlecht an in den steilen Passagen. 😉

      Das Knie war gestern nacht ganz schön beansprucht, weil ich nachmittags auch nochmal den Uni-„Berg“ hochmusste und dann ein paar Stunden am Tresen gestanden und Bier gezapft habe. Aber heute ist es wieder soweit ok. 🙂

      Erholsam wird Pfingsten wohl nicht, dafür war die letzte Nacht zu lang und wird die nächste auch sein. Aber lustig war’s … 😉 Dir auch ein schönes Pfingstwochenende, liebe Grüße,
      Anne

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  4. Liebe Anne, bin ich froh, dass du mit dem Fahrrad fahren und dich “ austoben “ kannst, eine wunderbare Alternative, die ich auch stets zu schätzen weiß, tut gut und erhält und erhellt die Stimmung !

    Dann lese ich “ grenzwertig “ ? Pass bloß auf dich auf ! Erhole dich gut und vor allem gib nie die Hoffnung auf !

    Genieße die freien Tagen, auch wenn der Gartenverein ruft und lass‘ – wie die Pälzer sage – die Wutz raus !! Erhol dich gut ! 😎

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    • Liebe Margitta, die Hauptsache ist ja aktiv sein zu können, wenn nicht laufend, dann radelnd oder im Wasser oder an „Kraftmaschinen“. Dem Knie geht’s heute nicht schlechter als gestern vor der Radtour, zum Glück. Ich tue mich im Moment ein bisschen schwer zu unterscheiden, was „normales Beanspruchungsgefühl“ ist und für ein „gutes Training“ spricht und was Zeichen dafür, dass es zu viel war. Das gestern fällt wohl unter „erfolgreich die Wutz rausgelassen“. 😉

      Heute nochmal Gartenverein, morgen Schreibtisch … die Erholung muss warten … aber alles wird gut! 😉

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  5. Liebe Anne,
    vielleicht wäre ein Navi fürs Fahrrad hilfreich 😉
    Ich wünsche Dir, dass Du endlich wieder Hoffnung schöpfen kannst für das Knie. Irgendwie scheinst Du ja bislang auf nichts so richtig reagiert zu haben. Also drück ich weiter die Daumen.

    Salut

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    • Lieber Christian,
      da ich ein wenig Abenteuer schätze, verzichte ich vorerst auf’s Navi! 😉 Vielen Dank für die guten Wünsche! Das mit den Spritzen ist ein Versuch; wenn der nicht gelingen sollte, muss ich weitersehen. Aber ich vertrau jetzt erstmal drauf, dass er mich weiterbringt. Und solange ich radfahren kann, lässt sich der erzwungene Laufverzicht ja aushalten.

      Schöne Pfingsten und liebe Grüße,
      Anne

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  6. Liebe Anne,
    klingt nach nicht so guten Nachrichten vom Doktor 😦
    Aber andererseits probierst du jetzt was aus, manchmal sind es gerade die eher unwahrscheinlichen Dinge die letztendlich weiter helfen. Das wünsche ich dir zumindest.
    Und auf dem Rad machst du ja große Fortschritte. 350 HM auf 30 km ist schon ordentlich. Da ist dann kein langsamer Ausflug mehr. Da musste schon gut in die Pedale treten 🙂
    Ich drücke dir fest die Daumen das die Spritzenkur hilft
    Liebe Grüße
    Helge

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    • Liebe Helge, manchmal klammert man sich echt an jeden Strohhalm. Ich hab immer gesagt, ich mach diesen Spritzenkram nicht, weil er keine nachhaltige Wirkung hat. Aber im Moment (sprich: nach dem Laufversuch Anfang April) fühl ich mich so gehandicappt, dass ich diese Option doch gezogen habe. Ob ich mich bei Nichtwirksamkeit auf weitere Behandlungen einlassen würde, weiß ich momentan nicht. Ich denke eher, dann lasse ich’s und hoffe, dass der Körper sich selbst hilft, auch wenn er dafür sicherlich sehr lange braucht.
      Und nee, ein langsamer Ausflug war das wirklich nicht … jeden Tag könnte ich sowas nicht machen, das spüre ich deutlich. Musste aber gestern sein!

      Vielen Dank auch dir und liebe Grüße,
      Anne

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  7. Liebe Anne,
    ach Mönsch, das blöde Knie…! Geldbeutel wäre mir in dem Fall egal, wenn die angeratene Behandlung denn fruchten würde. Wozu ich nach wie vor dauerhaft die Daumen drücke!
    Ansonsten das Positive: Du kannst Dich radelnd draußen bewegen und schöne Landschaften genießen. Weswegen ja eine Pause gerade gut ist, denn sonst würde das optische Genießen ja in Sturz oder Rehzusammenstöße münden…
    Liebe Grüße
    Elke

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    • Liebe Elke, leider weiß man bei diesen Behandlungen nicht, ob sie fruchten, sicher ist auch viel Placebowirkung dabei. Mal schauen, ob wenigstens die eintritt … vorerst gilt halt die Maxime „irgendwie durchwurschteln“.

      Liebe Grüße,
      Anne

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