(Fast) Vom Winde verweht

– Der Titel stammt von Doris

Laufen ist sooo schön! Man schlappt / schlurft / trabt / trottet / wetzt / rennt / joggt vor sich hin und kann dabei so richtig schön entspannen. Einfach den Kopf frei kriegen und abschalten.

Radfahren ist auch schön. Anders schön. Leider oftmals das Gegenteil von „entspannend“ und „Möglichkeit zum Abschalten“.  Zum einen bewegt man sich im öffentlichen Verkehr. Man  muss daher Rücksicht auf andere nehmen und hoffen, dass andere Menschen das auch tun – was leider nicht immer der Fall ist (Schönen Gruß an das mir entgegen kommende Rudel  laufender Sportsfreunde auf dem Ruwer-Hochwald-Radweg! Schnatternd zu dritt nebeneinander wie eine Horde Stockenten den Weg komplett blockieren – das muss echt nicht sein!).2016-04-03_RadKorlingen01Zum anderen können Naturphänomene, die der Läuferin wenig ausmachen, die Radlerin ganz schön ins Schwitzen bringen. Da bin ich stolz und froh, dass mir beim Hochstrampeln auf die Korlinger Höhe trotz Gegenwind nicht „die Gänge ausgegangen sind“ und dass das Knie gehalten hat.2016-04-03_RadKorlingen02Und dann komme ich ganz unverhofft zu einem Maximalspulstest. Der geht so: Bergab rollen entlang einer dichten Baum- und Strauchhecke – und dann eine heftige Windböe von der Seite fangen, als die Hecke plötzlich endet! Ufff! Kann ich nicht empfehlen. Gar nicht! Aber ist ja noch mal gut gegangen.2016-04-03_Radfahren 03.04.2016, HöheWieder 30 Radkilometer „im Sack“. Doch, macht Spaß. Kann ich mich dran gewöhnen, auch an den Stress dabei. Muss ich auch, denn gut läuferisch’ Ding will Weile haben – sehr viel Weile und sehr viel Geduld und Vorsicht. Denke ich wenigstens. Mal sehen, was der morgige Arztbesuch dazu ergibt.2016-04-03-Topo_Radfahren 03.04.2016

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20 Gedanken zu “(Fast) Vom Winde verweht

  1. Liebe Anne,

    lese ich daraus, dass Dein erster Laufversuch noch unangenehme Nachwehen hatte? Das wäre wirklich schade 😦

    Schließlich läßt sich der Puls angenehmer in die Höhe treiben als durch Seitenwindböen und Stockenten.

    Trotzdem ließt sich Dein Post nach guter Stimmung, freut mich! 🙂

    Liebe Grüße
    Volker

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    • Lieber Volker,
      @unangenehme Nachwehen: ja
      @gute Stimmung: Galgenhumor – erstens bringt’s ja nichts, das Internet vollzuheulen, und zweitens geht’s die Öffentlichkeit nur sehr bedingt was an, wie ich mich fühle.

      Liebe Grüße,
      Anne

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  2. Liebe Anne,
    schön, wieder eine Radtour mit verschiedensten Herausforderungen abgehakt.
    Windböen von der Seite sind echt fies. Da hat es unseren Sohnemann in jüngeren Jahren auf unserer Weserbrücke schonmal umgefegt. Wäre da kein Geländer gewesen, wäre er einfach am Boden gelandet. Da kann der Puls schonmal hoch gehen.
    Liebe Grüße
    Bianca

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    • Liebe Bianca,

      ja, Seitenwind ist nicht ungefährlich! Ich war froh, dass am Sonntagvormittag wenigstens kein Verkehr war – sonst hätte womöglich ein Auto geschaft, was die Böe nicht geschafft hat. 🙄

      Liebe Grüße,
      Anne

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  3. Liebe Anne, ja, Laufen ist schön, aber Radfahren auch, das kann ich nur bestätigen – wer kann allerdings mit Wind rechnen an der Mosel mit steigenden Temperaturen, zum Glück ist alles gut verlaufen, das hätte dir gerade noch gefehlt. Schön, dass du dich “ austoben “ konntest – was sagt dein Knie dazu ❓

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    • Liebe Margitta, der Wind war oben auf der Höhe, d.h. etwa 300 m über Mosel-Niveau, da sind die Bedingungen oft ganz andere als unten in der Stadt. Radfahren verträgt das Knie deutlich besser als Laufen.

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  4. Liebe Anne,
    zum Glück nur „fast“!!! 😯
    Auf diese Art von Pulstests können wir wohl alle gerne verzichten – da hattest du wirklich Glück ob des fehlenden Autoverkehrs! Deine Strecke sieht ja beeindruckend aus – ich staune immer über die Kilometer, die du runterspulst. Ich schaffe da nicht mal die Hälfte davon! 🙂
    Schönen Wochenbeginn!

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    • Liebe Doris,

      an Kondition hab ich dank regelmäßiger Aktivität im letzten halben Jahr wenig verloren – und das geringere Gewicht macht es auch leichter. 🙂

      Auch dir einen guten Start in die Woche! 😎

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  5. Liebe Anne,
    der erste vorsichtige Lauf und jetzt gleich noch ne Radtour drangehängt. Mit ordentlich Höhenmetern. Alle Achtung.
    Ja, der Wind kann beim Radfahren tückisch sein. Und die Stockenten auf dem Ruwer Radweg sowieso.
    Aber was nimmt man nicht alles in Kauf für den Bewegungsdrang 😆
    Ich hoffe deinem Knie geht es auch nach der Radtour immer weiter besser
    Liebe Grüße
    Helge

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    • Liebe Helge,

      trotz aller Vorsicht: Laufen mag das Knie momentan noch gar nicht gern. Beim Radfahren ging es dann zwei Tage später wieder sehr gut. Den gestrigen (noch vorsichtigeren Laufversuch) quittiert es wieder mit Genörgel. Mal sehen, was der Arzt heute sagt.

      Liebe Grüße,
      Anne

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        • Nützt leider nix. 😦

          Doc II sieht das wie Doc I und schreibt die Beschwerden dem Knochenödem zu, das erst ausheilen muss – und das kann dauern. Ich hab im Grund nur die Wahl zwischen „Diese Auskunft schlucken, Geduld haben und mich ggf. auf unterstützende alternative Therapieverfahren einlassen“ oder „Von Arzt zu Arzt rennen, bis ich einen finde, der eine Diagnose stellt, die mir besser in den Kram passt, aber deshalb natürlich nicht unbedingt richtiger ist.“ …

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          • Oh je. Aber „ausheilen“ ist ja dann trotzdem ein zeitlich begrenzter Begriff. Das heißt, wir reden nur von vorübergehend?
            Hat sich denn jemand „das kann dauern“ spezifiziert?
            Beruhigend ist ja schon mal, das es die gleiche Diagnose ist.
            Liebe Grüße
            Helge

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            • Liebe Helge,
              dass die Ärzte in einer Praxisgemeinschaft arbeiten, relativiert die Beruhigung ob der gleichen Diagnose etwas – aber bei Doc II kam sie plausibler rüber als bei Doc I, mit dem ich „einfach nicht kann“. Eine Prognose hat keiner der beiden abgegeben – seriös scheint sie auch nicht möglich zu sein. So ein Knochenödem heilt manchmal binnen ein paar Wochen aus – ich hab offenbar eine blöde Verlaufsform erwischt, zu der es im Netz heißt „mehr als ein Jahr ist nicht unüblich …“.

              Liebe Grüße,
              Anne

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  6. Liebe Anne,

    einen Vorteil habe ich hier in den Bergen – der Verkehr auf den Radstrecken (Forstwege) ist sehr gering und durch den Wald habe ich keine unerwarteten Windböen zu erwarten… Die 30 Kilometer bekomme ich natürlich nicht so einfach zusammen, aber dafür geht es bergauf. Ich gebe Dir aber auf jeden Fall recht, so entspannend wie das Laufen wird das Radfahren nie werden, das geht gar nicht wenn man eine längere Zeit auf einem Sattel sitzen muss… 😆 und wenn man sich laaangsam bergauf strampelt hat man auch mit dem Gleichgewicht zu kämpfen.

    Wenn das Radfahren aber die einzige Alternative ist, dann werden wir uns wohl damit abfinden und es ist immerhin besser als nichts. Ich habe schon im Fb gelesen, es war wieder nichts mit deinem Laufeinstieg – das tut mir unendlich leid für Dich… und ich sende Dir eine große virtuelle Umarmung und eine große Schippe Geduld!

    Ganz liebe Grüße Anna

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    • Liebe Anna,

      Radfahren ist sehr viel besser als nichts! Ich werde z.T. auch auf Nebenstrecken im Wald ausweichen und ansonsten lernen, mehr Gelassenheit zu entwickeln im Umgang mit den lebenden Verkehrshindernissen.

      Danke dir für die guten Wünsche und liebe Grüße,
      Anne

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  7. Liebe Anne,
    trotz aller Malaise: Radeln kannst Du immerhin und das hilft doch schonmal, den Bewegungsdrang hinaus in die Natur auszuleben. Ist doch besser, als wenn Dein Knie das auch verweigern würde. Und ansonsten, nun ja, die bittere Pille ist dann halt wohl, dass es länger dauert. Von der Methode, so lange weitere Ärzte konsultieren, bis einer Deine Wunschaussage tätigt, ist wohl eher nichts zu halten, alldieweil Dir Dein Knie schon den Marsch blasen würde.
    Also, Geduld, Geduld, Geduld…
    Liebe Grüße
    Elke

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    • Liebe Elke, danke dir! Wenn sich in 6 Wochen nichts getan hat, hole ich mir evtl. nochmal eine unabhängige Meinung ein. Aber ehrlich gesagt halte ich davon selbst nichts. Ein „Wunschaussage“ gibt es ja nicht, zumindest nicht realistischerweise. Und Wunderheiler gibt’s auch keine, jedenfalls keine, die das systematisch schaffen würden.

      Liebe Grüße,
      Anne

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  8. Ich finde radeln auch sehr schön. Und ich finde,jede Fortbewegungsart hat ihren Reiz vom Spazierengehen übers Laufen und übers Radeln.
    Und überall treffen wir leider auf rücksichtslose Zeitgenossen.
    Lieben Gruß
    Kornelia

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