Nach der Live-Übertragung

So, das wäre überstanden! Nach all den Zweifeln, ob das mit der Arthroskopie wirklich richtig und nötig ist, bin ich im Nachhinein heilfroh, dass ich sie hab machen lassen. Der Meniskus war deutlich verschlissener als auf dem MRT erkennbar und hat wohl auch schon Teile des Knorpels geschreddert. Jetzt sind 75% vom Innenmeniskushinterhorn weg, außerdem ein Teil der entzündeten Gelenkschleimhaut. Mit dem Knorpelschaden Grad II im Bereich des Schienbeinkopfes sollte ich eigentlich leben und irgendwann auch wieder laufen können.

Aber erstmal sind mindestens zwei Wochen Schonung angesagt, sprich: Knie bewegen soweit möglich, aber nicht belasten, also Fortbewegung an zwei Gehstützen und max. 20 kg aufs operierte Bein. Danach stückchenweise Mehrbelastung. Wann ich wieder Sport treiben darf, hab ich den Arzt nicht gefragt. Ich denke, momentan wär das eh noch Kaffeesatzleserei.
Sehr erstaunlich und erfreulich: Ich hatte/habe praktisch keine Schmerzen nach dem Eingriff. Probleme treten eigentlich nur dann auf, wenn ich das Bein zu sehr strecke oder beuge. Ich hoffe, das bleibt so und es entzündet sich nichts mehr. Geschwollen ist das Knie natürlich noch, aber alles nach meiner laienhaften Einschätzung im Rahmen.

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Sooo unsexy! Ich hätte gern Neongrün gehabt. Oder Sonnengelb!

Mal sehen, wie das ist, wenn morgen die Physiotherapie anfängt. Im Moment mach ich nur brav ein paar Übungen auf dem Sofa, um die Muskulatur nicht ganz verkümmern zu lassen. Und schleiche ansonsten auf meinen Gehstützen durch die Wohnung. Der sekundäre Krankheitsgewinn wäre eindeutig größer, wenn ich nicht allein leben würde. Andererseits: Wenn man sich dreimal überlegen muss, ob man jetzt an den Kühlschrank oder die Schublade mit der Kekstüte humpelt, reguliert sich das Essverhalten auf geradezu wundersame Weise zum Positiven hin … 😉

Die OP an sich fand ich übrigens ziemlich angenehm, soweit eine OP überhaupt angenehm sein kann. Ich hatte kein Beruhigungsmittel genommen und bekam nur eine Spinalanästhesie, so dass ich während der Vorbereitung noch gemütlich mit der Anästhesistin über meine Forschung plaudern konnte (sie hat selbst gefragt, ich hab ihr das Thema nicht aufgedrängt! 😉 ). Und im OP konnte ich mit klarem Kopf die Live-Übertragung am Monitor verfolgen und zugucken, wie mein Meniskus stückchenweise abgefräst und die Trümmer mit dem Staubsauger beseitigt wurden. Der Operateur hat erklärt, was er da macht, gezeigt, was wo kaputt ist und was – Gottseidank – noch richtig gut aussieht und wohl in absehbarer Zeit keinen Ärger machen wird. Interessante Erfahrung! Überhaupt lief alles sehr entspannt und in ruhiger, unaufgeregter Atmosphäre ab. Gar kein Vergleich zu meinen beiden Weisheitszahn-OPs. Also: Abhaken, ausruhen, dann geduldig wieder aufbauen. Blick nach vorn. 🙂

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34 Gedanken zu “Nach der Live-Übertragung

  1. Uiiii, ob ich das hätte können, auf dem Monitor zugucken, was nur einen guten Meter von mir entfernt passiert? 😯 Sehr taff von Dir, liebe Anne.

    So, nun ist es geschafft, die Richtigkeit des Eingriffs stand durch die Live-Verfolgung gleich fest, Du hast kaum Schmerzen und die Kekstüte ist nicht leicht zu erreichen. Herz, was willst Du für den Augenblick mehr.

    Auch Dein Rückschluß auf die Kaffeesatzleserei ist wohl angebracht. Deshalb wünsche ich Dir jetzt einfach erstmal von Herzen gute Besserung und das Du weiterhin so wenig Schmerzen hast.

    Den Rest bringt die Zeit.

    Ich hoffe Du kannst das ganze auch als Auszeit vom Job einigermaßen “ genießen“

    Liebe Grüße
    Volker

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    • Lieber Volker,

      Einschnitte oder irgendwelche blutigen Bilder hätte ich keinesfalls sehen mögen. Aber ins Knie reinzugucken ist spannend. Und da es sich nicht anfühlte wie „mein Knie“, weil ich eben nix gespürt hab (bzw. nur Dinge, die mit dem Bild nix zu tun hatten), war es kein bisschen bedrohlich. Im Gegenteil, für mich war’s sehr beruhigend, unmittelbar die Gewissheit zu haben, dass meine Entscheidung pro OP richtig war und auch zu wissen, dass nicht genäht werden kann. So hatte ich schon während des Eingriffs ein Stück Klarheit in einem Punkt, der mir ziemlichen Stress gemacht hat, und wusste, dass ich nach der OP im Alltag weniger eingeschränkt und – normalen Heilungsverlauf vorausgesetzt – etwas früher wieder fit bin.

      Danke dir für die guten Wünsche – die längere erzwungene Auszeit vom Job ist ambivalent, aber natürlich nötig und im Moment auch wichtig für mich. Und was sportlich wird, kann wirklich erst die Zeit zeigen.

      Liebe Grüße,
      Anne

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  2. Liebe Anne,

    schön, auch noch einmal schriftlich zusammengefasst den positiven Verlauf der OP nachzuvollziehen. Es war tatsächlich eine gute Entscheidung, das machen zulassen.

    Ich hoffe, der weitere Heilungsverlauf gestaltet sich so schmerzfrei und unkompliziert wie der Eingriff und die ersten Tage danach. Melde Dich, wenn Dir die Decke zu sehr auf den Kopf fällt.

    Liebe Grüße
    Rainer 😎

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    • Lieber Rainer,

      ja, es war gut. Von selbst wären die Probleme nicht verschwunden, eher im Gegenteil.
      Danke für dein liebes Angebot. Ich meld mich die nähsten Tage mal, die Decke kommt nämlich schon bedrohlich nahe. 😉

      Liebe Grüße,
      Anne

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  3. Liebe Anne,
    es freut mich sehr, dass Du den Eingriff gut überstanden hast und v.a., dass es sich wohl gelohnt hat nach Deinen Informationen. Ich kann mir gut vorstellen, wie es sich anfühlen muss, wenn man jeden Gang erstmal planen und gut überlegen muss, ich würde wahrscheinlich die Couch in die Küche stellen 😉
    Ruh Dich aus und von hier aus die besten Genesungswünsche!

    Salut

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    • Lieber Christian,

      die funktionellen Verbesserungen werden sich rausstellen, sobald ich wieder Sport treiben kann. Aber ich glaube, ich hätte mir das Gelenk richtig kaputtgemacht, wenn ich die Beschwerden ignoriert oder nur konservativ bekämpft hätte.

      Die Couch macht sich im Wohnzimmer definitiv besser. Und so ein bisschen Zurückhaltung beim Essen schadet mir gar nicht. 😉

      Liebe Grüße,
      Anne

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  4. Zukucken? Im Leben nicht, nicht weil ich kein Blut sehen kann (das wäre kein Problem), aber zu sehen, dass da jemand fummelt und ich spür nichts, würde mich gruseln.

    Und die Süßigkeiten und andere Trostpflästerle würde ich ums Sofa in Greifnähe plazieren 😀

    Ich wünsch dir einen schnellen Heilungsprozess und weiterhin Schmerzfreiheit!
    Liebe Grüße Elke

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    • Du siehst ja nicht, dass da „jemand“ fummelt, liebe Elke. Du siehst nur das, was die Mini-Cam zeigt, nämlich das Innere des Gelenks. Gruselig ist das nur, wenn man sich allzu sehr bewusst macht, dass es das eigene Gelenk ist und dass gerade ein Teil eben dieses Gelenks in Stücke gefräst wird. 🙄
      Süße und herzhafte Trostpflästerle sind auf ein Minimum beschränkt. Mir fehlt jetzt ja ein großer Teil des Stoßdämpfers, also sollte ich stärker darauf achten, das Knie nicht auch noch durch Übergewicht zu belasten.

      Danke auch dir, liebe Grüße,
      Anne

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  5. Liebe Anne,
    kannst du die Dinger nicht einfärben? Einen grün, einen orange und dann schwingst du dich wie Pippilotta durch die Wohnung! 😉

    Ich freue mich sehr zu lesen, dass du schmerzfrei bist und die OP sich als richtige Entscheidung herausgestellt hat. Und – Couch in die Küche würde ich nicht machen, aber Kühlschrank ins Wohnzimmer schon! 😀

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    • Liebe Doris, auf die Idee hättest du mich mal vor der OP bringen sollen! Jetzt isses zu spät, ich muss die Dinger ja die ganze Zeit tragen! 😆

      Und nein, der Kühlschrank bleibt in der Küche, das Gebrumm würde mich im Wohnzimmer beim Lesen und Fernsehen stören. 😎

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  6. Freut mich, dass Du die OP gut überstanden hast. Und zugeguckt hast Du sogar dabei. Ich wüßte nicht, ob ich das könnte. Aber so, wie Du es beschreibst, liest es sich recht entspannt.
    Nun hoffe ich, dass die Heilung rasch voranschreitet.
    Alles Gute und liebe Grüße
    Kornelia

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    • Danke, liebe Kornelia! Zugucken war echt ok, ich hab mich während der ganzen OP gut umsorgt und daher gänzlich ungestresst gefühlt. Wäre das anders gewesen, hätte ich jederzeit um ein Beruhigungsmittel bitten können und wäre „weg“ gewesen.

      Liebe Grüße,
      Anne

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  7. Liebe Anne,
    das liest sich gut! Aber .. ich würde das auch nicht live mitverfolgen wollen, Himmel nein! Nun hast Du einen wichtigen Schritt erledigt, weißt auch, dass die Maßnahme gut war, und nun eins nach dem anderen. Erstmal langsam die Gehhilfen loswerden, Knie wieder mobilisieren, heilen lassen. Ich drücke die Daumen, dass es dann irgendwann auch wieder mit dem Laufen klappt. Dass Du guten Gewissens wieder zum Kühlschrank kannst 😉
    Liebe Grüße
    Elke

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    • Liebe Elke, da sind Menschen eben verschieden! Sollte ich mal eine endoskopische OP des Bauchraums brauchen, würde ich dabei nicht zugucken wollen. Aber Knie ist unblutig und war daher für mich gut zu ertragen.

      Jetzt denke ich eh nur von Schritt zu Schritt. Der Befund liest sich für mich aber nicht so, als müsste ich Sorge haben, die Laufschuhe an den Nagel hängen zu müssen.

      Danke dir, liebe Grüße,
      Anne

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  8. Uaaa! Eine OP würde ich nicht gerne am Bildschirm mitverfolgen. Aber es liest sich ganz zufrieden, und es macht den Eindruck, als hättest Du den richtigen Schritt getan, liebe Anne.
    Nun wünsche ich Dir herzlichst gute Besserung und allzeit genug Keksvorrat!
    Liebe Grüße
    Bianca

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    • Liebe Bianca, da das Ganze unblutig ist, fand ich’s wirklich spannend und gar nicht ängstigend oder „eklig“. Aber es gibt ja andere Möglichkeiten, wenn man sich das Ganze nicht angucken will. 🙂

      Ansonsten bin ich mit der Entscheidung und dem bisherigen Verlauf sehr zufrieden. Da brauch ich auch keine Kekse als Trostpflaster. 😉

      Liebe Grüße und danke dir,
      Anne

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  9. Ein dickes „Gute Besserung“ von meiner Seite! Mann, Du hast ja Nerven wie Drahtseile… aber ja, faszinierend ist das sicher. Ich weiß nur nicht, ob ich’s beim eigenen Knie gekonnt hätte… grusel…
    Ich wünsche Dir weiterhin Schmerzfreiheit, und gute Erholung!

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  10. Gute Besserung!

    Heißt „mindestens zwei Wochen schonen“, dass du auch zwei Wochen krankgeschrieben bist? Auf jeden Fall wünsche ich auch gute Erholung in jeder Hinsicht.

    Ich gehöre auch zu denen, die zugucken. Hatte mal eine Hand-OP (Ganglion wurde entfernt), bei der ich mein rechtes Handgelenk angucken durfte. Wurde gefragt, ob ich möchte und natürlich mochte ich. Aber ohne Kamera – das wurde so richtig freigelegt damals 😉

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    • Dankeschön! Doch, die Krankschreibung geht erstmal über 2 Wochen. „Natürlich“ liege ich trotzdem auf der Couch und beantworte Mails (obwohl mir vermutlich der innere und äußere Abstand besser bekommen würde). Aber das mit dem Vollzeit-Arbeiten ginge schon deshalb nicht, weil ich weder den Arbeitsplatz erreichen noch stundenlang mit gebeugten Beinen sitzen könnte.
      Ob ich bei so einer offenen Hand-OP zugucken wollte, weiß ich nicht. Ich glaube, da wären meine Grenzen überschritten … 😎

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      • Danke für die Info 🙂 Die war mehr für mich gedacht, ganz egoistisch *s*. Wobei ich schon finde, dass man bei Krankschreibungen aus welchem Grund auch immer tatsächlich die Gelegenheit zum Wegschalten nutzen sollte … sag ich mal … aber sicher gibt es Jobs, bei denen man das relativieren muss und letztlich findet da jede/r für sich den passenden Weg.

        Mein Knie zickt auch manchmal – manchmal auch ein bisschen mehr. Es begann schon vor langem als ich mir das Ding mal vor Jahren beim Wandern bzw. beim Aufstehen mit Rucksack auf dem Rücken und ohne mich abzustützen .. hmpf … verdreht habe. Damals dauerte es lange, bis es wieder deutlich besser war, das Laufen war nicht sonderlich bzw. nur am Rande betroffen. Der Verdacht, dass der Meniskus einen mitbekommen hat bei der Aktion, der wurde häufiger geäußert. Es war dann ja wieder gut – aber seit einiger Zeit meldet sich die Baustelle hier und da wieder zu Wort – im Moment zum Beispiel recht laut und es könnte sein, dass ich auch irgendwann „fällig bin“. Wollte mal hören, mit wieviel Erholungszeit (auch ich sitze ja hauptsächlich am Schreibtisch 😉 ) zu rechnen ist. Ist seit einer Weile ein echtes PRO-OP-Argument, wenn mir das jemand diagnostiziert und Krankschreibung in Aussicht stellt. Kürzer gesagt: im Moment isses bei mir im Büro so ätzend, dass meine Arztphobie zusehends schrumpft. Pest oder Cholera …

        Wie lange hast du das jetzt eigentlich schon mitgeschleppt? Wann hat es wie genau angefangen – lässt sich das noch sagen?

        Das Ganglion damals habe ich mir aber aus einem anderen Grund rausnehmen lassen: es schnitt die Blutzufuhr ab und meine Hand schlief ständig ein. Mit rechter Hand nix mehr tragen oder lenken zu können, das war schon blöd irgendwie … bei der OP habe ich auch nicht die ganze Zeit zugeguckt. Einfach nur einmal auf die Aufforderung bzw. den Chirurgenvorschlag hin einen Blick riskiert.

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        • Tja, mit dem Ganz-Wegschalten von der Arbeit isses bei mir schwer. Einerseits bräuchte ich es dringend zur Erholung. Andererseits riskiere ich Projekte „gegen die Wand zu fahren“, für die ich monatelang gerackert habe und die mir auch wirklich am Herzen liegen. Das Problem besteht ja nicht darin, dass ich ungern arbeite, sondern dass ich zu gern arbeite und mir dann so viel aufhalse, dass ich im Grunde nicht mehr ausfallen darf. Nichtsdestotrotz: Ich beschränke das Arbeiten auf ein Minimum und stelle zum Glück momentan fest, dass ich wirklich gute Leute und einen Vorgesetzten habe, der mich in dieser Situation entlastet.

          Was die mögliche Krankschreibung angeht: Die Dauer scheint deutlich von Arzt zu Arzt zu variieren – und natürlich davon, was gemacht wurde. Aber wenn der Knorpel mit betroffen ist, sind wohl schon 2 Wochen und mehr normal, auch für uns Schreibtischtäterinnen.

          Bei mir fing das Ganze im April an, als ich mir beim Bergablaufen das Knie zusammengestaucht habe. Ich konnte zwar noch weiterlaufen, aber am nächsten Tag gingen die Probleme los. Diagnose dann im Mai, weil da die Beschwerden aber weniger wurden, hab ich’s erstmal mit wenig Laufen und mehr Radfahren versucht. Aber die Probleme nahmen zu und das Knie war zum Schluss (die letzten 4, 5 Wochen vor der OP) auch im Ruhezustand spürbar gereizt (die Entzündung der inneren Gelenkschleimhaut eben). Von selbst hätte sich das nicht gegeben und auch die Selbsthilfemethoden (Laufpause, mäßiges Radfahren, nächtliche Quarkwickel brachten nichts mehr).

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  11. Liebe Anne,

    das liest sich erstmals sehr positiv – die Operation ist gut verlaufen und sie war auf jeden Fall absolut notwendig!!
    Also, die Schönheit liegt im Auge des Betrachters… Nach meiner Krampfader-OP vor ein paar Jahren musste ich auch diese wunderbaren sexy Strümpfe tragen. Als ich eine morgens im Schlafzimmer in der Unterwäsche und diese sexy Strümpfe gestanden bin hat mir meine Tochter angesehen und gesagt – „Mama, du bist schön.“ Ich fühlte mich absolut nicht schön, aber ein 3-jähriges Kind lügt nicht 😉

    Aber zusehen… nein… für mich wäre das nichts! Dann doch lieber schlafen! 😉

    Ich freue mich sehr, dass alles so gut verlaufen ist! und ich wünsche Dir, dass Du schmerzfrei bleibst und dass die Heilung gut voran geht!

    Alles Liebe Anna

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    • Liebe Anna, ja, Schönheit liegt im Auge des Betrachters. Immerhin machen die Dinger schlanke Beine. 😉
      Weiterhin schmerzfrei, nur bei der Physio nicht so ganz, da krampft die Oberschenkelmuskulatur nebst Hüftbeuger noch. Aber das wird. 🙂

      Danke dir und liebe Grüße,
      Anne

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  12. Gute Besserung und schnelle Heilung wünsch ich dir! Nach 2 Kreuzband-Op’s weiss ich was du durch machst! Aufs Zuschauen hab ich verzichtet, das war mir zu gruselig, Chapeau an dieser Stelle!

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    • Danke dir, liebe Ana! Kreuzband ist ja noch mal eine ganz andere Nummer – und das gleich zweimal? Oh weh! Darf ich fragen, ob du damit wieder Sport treiben kannst?

      Liebe Grüße,
      Anne

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      • Liebe Anne, es waren 2 happige Jahre damals aber so bin ich überhaupt erst zumAusdauersport gekommen! Nach der letzten OP habe ich mit langen Spaziergängen begonnen, in der Physio ordentlich Kraft aufgebaut und 1 Jahr nach der OP hab ich meinen ersten 10K Lauf gemacht. Die Muskelkraft die aufgebaut werden kannnach Knieop’s und der Wille das Gelenk zu mobilisieren ist aus meiner Sicht sehr wichtig! Auch wenn es Mühsam ist, die Physio hilft sehr! Heute, 6 Jahre später mache ich längst wieder alles in Sachen Sport, laufen, schwimmen, radeln, skifahren und sogar Telemark geht immer noch😊 Also Kopf hoch und go on!! Ich halt dir die Daumen dass es zügig geht!

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        • Hui, liebe Ana, da hast du echt einiges durchgemacht – und eine tolle Entwicklung genommen. Zeigt, dass mit Willen und Selbstdisziplin viel zu erreichen ist! Ich bleib am Ball! Dank dir sehr – für dich auch toitoitoi! 🙂

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  13. Liebe Anne, das scheint ja das Jahr der Knie-OPs zu sein und das Gute ist… alle erfolgreich. Ich wünsche Dir sehr, dass damit die Probleme ein für allemal ein Ende haben und dass Du schnell auf die Beine kommst.

    Mich hat noch nie ein Arzt nach meiner Forschungsarbeit gefragt… ok, mag daran liegen, dass ich keine hab. 🙂 Aber die einzige OP, die ich unter Spinalanästhesie hatte, war durch die Beruhigsmedikamente auch so komisch, dass ich alles nur durch einen Filter mitbekommen habe.

    Alles, alles Gute!

    Anja

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    • Liebe Anja, wie erfolgreich die OP war, wird sich erst wirklich zeigen, wenn ich wieder anfangen kann zu belasten. Aber du hast schon recht, der Erfolg ist insofern da, als die mechanische Ursache für die Beschwerden beseitigt ist. Die war leider größer als gedacht, für mich als Laie klingen „75% vom Innenmeniskushinterhorn entfernt“ jedenfalls nach „Verflixt viel“ und „Vorsicht bei Belastung“. Schauen wir mal, wie sich’s entwickelt. Ich dank dir jedenfalls sehr für die Besserungswünsche!

      Die Frage der Ärztin hat mich auch gewundert. Aber da mein Titel auf den Krankenakten steht, vermutet jede/r zuerst mal eine Kollegin und stellt entsprechende Fragen. Und wenn ich dann meinen Beruf nenne, kommt als Nächstes immer die Frage, womit ich mich beschäftige. Tja, und das fand die gute Frau dann interessant. Unter Beruhigungsmitteln hätte ich diesen Dialog aber natürlich auch nicht geführt. 😉

      Merci und viele Grüße,
      Anne

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  14. Liebe Anne,
    also erstmal ganz viel gute Besserung und Genesung für dein Knie.
    Aber wie hart muss man denn drauf sein um sich das anzuschauen 😯
    Oh Gott, mir wird schon beim lesen ganz schumrig.
    Du bist aber eine, nee nee … 🙂
    Die Strümpfe sehen wirklich sehr sexy aus. Ich weiß ja auch nicht, warum man die nicht in schönen Farben bekommen kann, damit würde sich doch auch das Gemüt viel besser auffrischen lassen 😆
    LIebe Grüße und komm bald wieder auf die Beine
    Helge

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    • Danke, liebe Helge!

      Ich hab mich über mich selbst gewundert, ein paar Tage vor der OP dachte ich noch, ich würde mich über die Dämmerpille freuen. Aber dann war’s irgendwie wie bei meinen mündlichen Prüfungen im Studium. Bis zum Tag vorher war ich ein Nervenbündel. Je näher dann die Prüfung rückte, desto cooler wurde ich. Wenn ich dann dran war, hab ich mich regelrecht drauf gefreut zu zeigen, was ich weiß … ok, ist vielleicht ein bisschen abartig, aber war so. 😉 Und bei der OP hatte ich einfach das Vertrauen, dass der Arzt das gut macht. Wenn ich Sorge gehabt hätte, dass was schiefgeht oder Stress aufkommt (wie bei der Weisheitszahn-OP, wo der Arzt gleichzeitig seine Assistentin zusammenbrüllte und mit irgendwelchen scharfen Gegenständen in meinem Mund rumfummelte), hätte ich mich von der Anästhesie sofort „abschalten“ lassen.

      Für Leute mit Venenleiden gibt es die bunten Strümpfe ja schon, z.B. in wunderbar gedeckten Herbstfarben wie Brombeerrot. Aber postoperativ gibt’s nur Weiß und Hautfarben. Trist! 😉

      Dankeschön! Noch 10 Tage an 2 Gehhilfen … wie schnell bzw. langsam ich dann wieder mehr belasten darf, wird sich zeigen. Die Beweglichkeit ist auf jeden Fall schon wieder ganz ok, soweit ich das ohne Vergleichsmaßstab beurteilen kann.

      Liebe Grüße,
      Anne

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