Ausgebremst

Erst „Fahrwerk“. Dann Dienstreise mit Laufunlust. Ein Lauf. Hinterher nörgeliges Fahrwerk. Dann heftiger Infekt mit 2 Tagen Sofa. Ein Lauf. Hinterher sehr nörgeliges Fahrwerk. Inzwischen schlägt mir das Ausgebremst-Sein unangenehm auf die Psyche. Und es kostet Konzentration und Energie, die ich eigentlich dringend zum Arbeiten bräuchte. Erzwingen kann ich nix. Ergo läuft momentan nicht nur das Laufen, sondern auch manch anderes auf Sparflamme – ich hoffe, das wird sich nicht allzu böse rächen.

2015-09-27_Septembermorgen03Tröstlicherweise handelt es sich ja um eine Phase von (hoffentlich!) absehbarer Dauer. Montag geh ich zum Doc, um das Thema „Arthroskopie“ genauer zu besprechen – dann seh’ ich klarer. Und bis dahin versuch ich wenigstens den bunten Frühherbst zu genießen. Laufend oder spazierend – Hauptsache Sonne tanken. Vitamin D ist schließlich auch gut und wichtig für die Seele. 🙂

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30 Gedanken zu “Ausgebremst

  1. Hallo Anne,
    es ist noch gar nicht lange her, da konnte ich bei dir gute Fortschritte registrieren. Das sieht ja nun leider momentan nicht so gut aus. Mehr Sorgen ma cht mir allerdings dein seelischer Zustand.Kopf hoch Anne!
    Liebe Grüße
    Harald

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    • Hallo Harald,

      leider waren die Fortschritte immer nur Zwischenhochs, das Knie ist einfach nicht belastbar und wird voraussichtlich auch allein durch Training nicht belastbarer. Das frustet natürlich. Aber Unkraut vergeht nicht … es sei denn, es kriegt eine kräftige Dusche mit „Round-up“. Drück mal die Daumen, dass die ausbleibt. 😎

      Danke dir und liebe Grüße,
      Anne

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  2. Liebe Anne,

    einfach schade, dass das Laufen nicht zum Auftanken funktioniert, sondern die körperlichen Insuffizienzen Dich ausbremsen, und dann auch noch Gevatter Infekt, ne, das macht keinen Spaß. Ich hoffe es wird nach dem wohl unvermeidbaren Eingriff besser…
    Deine Bilder sind dafür wirklich toll und stimmen auf den allgegenwärtigen Herbst ein, Danke dafür 🙂

    Salut

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    • Lieber Christian,

      die „Wehwehchen“ versuch ich nicht überzubewerten, aber ich fürchte, ohne OP klappt das nicht mehr mit dem Laufen, wenigstens nicht so, wie ich mir das vorstelle. Was danach wird, muss sich zeigen, Garantien gibt’s keine.
      „Herbst satt“ wirst du ja in den kommenden Tagen gennießen dürfen. Mittendrin in Wald und Flur auf einsamen Wanderwegen bei guten Gesprächen oder auch mal schweigend – ein bisschen beneide ich euch. Vor allem aber gönne ich’s euch und freu mich für euch, ganz besonders für dich nach den schwierigen vergangenen Monaten! 🙂

      Liebe Grüße,
      Anne

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  3. Liebe Anne,
    sowas Blödes aber auch 😦 . Dass zur Meuterei im Fahrwerk noch ein Infekt dazukommt, braucht doch wirklich kein Mensch! Kopf hoch – ich drück‘ dir die Daumen, dass du morgen nach deinem Termin beim Doc zu einer für dich guten Entscheidung kommst.
    Dafür genieße ich deine Bilder – sonnige Herbsttage gibt es hier momentan gar nicht – nur hochnebelgrau und kühler Wind. Daher ein Extra-Danke für die schönen Farben! 😀

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    • Liebe Doris,

      tja, irgendwann streikt der Körper halt komplett – aber besser jetzt ein Infekt als dann, wenn der Eingriff stattfinden soll. Die Entscheidung pro OP hab ich für mich getroffen, d.h. wenn dem Arzt nichts Besseres mehr einfällt (wovon ich ausgehen muss), komme ich wohl im Oktober unters Arthroskop.
      Bis dahin genieße ich die Farben des beginnenden Herbstes live – ich hoffe sehr, ihr bekommt baldmöglichst auch was von der Sonne ab, so dass du dich nicht mit Fotos begnügen musst. 😎

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  4. Liebe Anne, manchmal ist der Wurm drin, gib ihm Feuer, dass er sich für immer verdrücken möge. Dazu noch der Infekt, das ist noch eine Strafe obendrauf, das hast du wahrlich nicht verdient, aber ich bin sicher, das nach diesen Malaisen auch wieder – früher oder später – Belohnungen vielfacher Art auf dich warten, glauben wir beide fest daran !!

    Schöne herbstliche Impressionen hast du mit nach Hause gebracht, die kleinen Freuden des Lebens.

    Denke morgen an dich ! 😎

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    • Liebe Margitta, wenn ich nur wüsste, wie ich den Wurm grillen, verbrennen bzw. sonstwie entfernen könnte … 🙄 Aber was soll ich klagen, wie ich schrieb, das ist einfach eine Phase, die früher oder später wieder vorüber geht und dann vergessen sein wird. Bis dahin reichen die kleinen Freuden des Lebens: Ein bisschen Herbstsonne und Farben-Tanken!

      Dankeschön – ich werde berichten! 🙂

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  5. Ach herrje, das tut mir leid für Dich. Na, wenn Du solche Unlust hast zum Laufen, dann ist Dein Körper wohl einfach noch nicht so weit. Gib ihm etwas Zeit. Dann kommt die Lust irgendwann von alleine wieder. Spazierengehen ist doch auch schön und wenn man so schöne Fotos mitbringt wie Du, dann muss es ein schöner Spaziergang gewesen sein.
    Für den Besuch beim Arzt drücke ich Dir die Daumen.
    Lieben Gruß
    Kornelia

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    • Liebe Kornelia, die Unlust war nur in Graz das Problem, jetzt sind es die Knieprobleme. Und die werden sich wohl leider mit „Zeit geben“ nicht beheben lassen. 😦 Spazierengehen ist viel, viel besser als nichts. Nur ist es eben kein Sport, und schon gar nicht so befreiend wie Laufen. Aber wem schreib ich das?!

      Dankeschön und liebe Grüße,
      Anne

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  6. Liebe Anne,

    könntest Du bitte das schöne, sonnige Herbstwetter bis einschließlich zweite Oktoberwoche stationär über der Mosel verankern? 😉
    Wir haben kurzfristig einen Kurzurlaub in Deiner Nähe geplant. Nach einem kleinen häuslichen Unfall hoffe ich, dann zumindest wieder spazierengehen zu können. In den letzten zwei Monaten bin ich überhaupt nicht zum Laufen gekommen, nach dem Motto, erst hatte ich kein Glück und dann kam auch noch Pech dazu. Es kann also bei uns beiden nur aufwärts gehen. 🙂

    Liebe Grüße
    Norbert

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    • Lieber Norbert,

      versprochen, ich geb mir Mühe mit dem Wetter – ohne Erfolgsgarantie! 🙂

      Häuslicher Unfall? Klingt sehr ungut! 😦 Da ist der Tapetenwechsel aber mehr als verdient! Vielleicht klappt es ja mit einem Versehrtentreffen? Auch hier kann ich allerdings nichts versprechen … viele berufliche Termine, Dienstreisen, Arztbesuche im Vorfeld der OP. Nichtsdestotrotz: Wenn ihr wollt, mailen wir mal! 😎

      Liebe Grüße,
      anne

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  7. Liebe Anne,

    wie schon kurz im Fratzenbuch kommentiert … Viel Glück beim Doc und den Entscheidungen, die Du danach triffst. Wie auch immer, ist vor allem Zuversicht wichtig, dass es danach wieder besser wird. Für schöne Spaziergänge in unserer wunderbaren Region wird es auch bei einem operativen Eingriff schon bald wieder reichen.

    Ich habe übrigens auch eine ganze Reihe von Herbstimpressionen noch auf der Kamera. Die werde ich in den nächsten Tagen auch mal zu Besten geben.

    Dir alles Gute, vor allem natürlich gute Besserung und weise Entscheidungen.

    Liebe Grüße
    Rainer 😎

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    • Danke, lieber Rainer!

      Im Prinzip ist die Entscheidung getroffen und auch die Termine stehen fest. Die zunehmenden Symptome lassen es unrealistisch erscheinen, auf Beschwerdefreiheit ohne OP zu hoffen – zumindest legen das mein zusammengegoogeltes Halbwissen und Erfahrungsberichte auf verschiedenen Blogs nahe. Und dann lasse ich die Geschichte lieber bald erledigen, bevor ich mir auch noch den Knorpel kaputt mache. Nichtsdestotrotz werde ich natürlich den designierten Operateur (der bislang weder mich noch mein Knie kennt) morgen nach seiner Einschätzung fragen … vielleicht kann ich mich ja doch noch drücken. 😉 . Optimismus ist sowieso angesagt!

      Liebe Grüße,
      Anne (gespannt auf deine Bilder)

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    • Liebe Elke,

      im Moment komm ich mir manchmal vor wie ein blinder Passagier, der in seinem Leben nichts mehr verloren hat und sich dringend ein anderes suchen sollte. Aber ich weiß ja, dass ich gerade alles ein bisschen durch eine depressiv verzerrte Brille sehe. Und genau so weiß ich, dass der Murks auch besser wird, nur eben leider nicht von selbst.

      Liebe Grüße,
      Anne

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  8. Ach ne, wie blöd. Kann deinen Frust gut verstehen. Bekommst du eigentlich Physiotherapie? Hat mir echt gut getan. Und wenn ne OP sein muss, dann muss man da halt durch. Hauptsache es wird danach wieder besser. Wünsch dir alles liebe und hoffentlich findest du bis Genesung des Knies eine Alternative 🙂
    Liebe Grüße Elke

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    • Nee, Physio hatte ich nicht. Hat der behandelnde Arzt auch nicht vorgeschlagen. Ich hab halt selbst die Muskulatur zu staerken versucht. Aber das bringt leider nicht genug. Und ich kenne inzwischen mehrere Leute, denen es ging wie mir und die dann doch operiert wurden, weil Physio nichts brachte. Mus ich eben durch. Danke auch dir und lG, Anne

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  9. Liebe Anne,

    das eine bedingt das andere und man kann auch nicht sein ganzes Berufsleben lang nur Höchstleistungen vollbringen.

    Ich hoffe, dass Deine Termine die notwendige Aufklärung und den notwendigen und gangbaren Weg für Dich bringen. Besser so als endloses Rumlaborieren.

    Lass Dich drücken
    Volker

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    • Lieber Volker,

      so isses! Ich hab nur leider mit Leuten zu tun, die das zunächst auch so sehen und ihre Mitarbeiter bestärken, dann aber jederzeit von einem Tag auf den anderen eine 180 Grad-Wende vollziehen können. Darauf „wartet“ man dann natürlich …

      Ewig rumzulaborieren ist wirklich nichts. Natürlich könnte ich es nochmal mit Physiotherapie, Osteopathie etc. versuchen. Aber das ändert ja nichts daran, dass der Meniskusriss physiologisch betrachtet eine saublöde Lage hat und mir (so hab ich das wenigstens verstanden) den Knorpel aufscheuert. Wenn ein Stück Meniskus weg ist, begünstigt das zwar auch die Entstehung einer Arthrose. Aber da kann man auch mit gezielter Gymnastik dagegen arbeiten.

      Dankeschön!

      Anne

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  10. Liebe Anne,

    so ein Mist, Laufunlust und ein fieser Infekt bremst Dich aus 😦 Wie Du aber selber schreibst, das sind Phasen die zum Glück absehbar sind. Das mit dem nörgelnden Fahrwerk ist natürlich etwas ärger, aber ich hoffe dass das Gespräch mit dem Arzt ein wenig Klarheit bringen wird.

    Wunderschöne Bilder hast Du mitgebracht – Sonnenschein, herrlicher Natur und viel Vitamin D, herrlich! 🙂

    Ich wünsche Dir einen guten Start in die neue Woche!

    Liebe Grüße Anna

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  11. Liebe Anne,
    vielleicht kommst du nicht drum herum und musst dich operieren lassen. Vielleicht auch gut, wenn es bedeutet, das du endlich wieder vorwärts schauen kannst. Oftmals ist es halt ein schwieriger Weg bis zum Ziel.
    Zum Sonne tanken hast du momentan viele Gelegenheiten.
    Und die hilft wirklich.
    Einfach raus.
    Und diesen wunderbaren früher Herbst genießen.
    Der Rest kommt dann hoffentlich auch bald wieder in Ordnung.
    Ich drücke dir die Daumen 🙂
    Liebe Grüße
    Helge

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    • Liebe Helge,

      ja, mal gucken, was der designierte Operateur sagt – ich frag mich zwar immer noch, ob ich nicht vorschnell bin und einfach mehr Geduld haben muss, aber sehe andererseits auch nicht, dass sich die Beschwerden durch Koordinations- bzw. Kräftigungsübungen nachhaltig bessern. Und jetzt nochmal ein paar Monate mit Physiotherapie „rummachen“, um dann doch festzustellen, dass sich nichts tut und der Eingriff nötig ist, schreckt mich im Moment ziemlich ab, zumal ich Sorge habe, mir in Zwischenzeit den Knorpel zu ruinieren.

      Diese Woche wird’s mit dem Sonne-Genießen etwas knapp. Aber ich war gestern noch länger draußen, ich hoffe, das hält vor! 🙂

      Danke auch dir und liebe Grüße,
      Anne

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    • Danke, liebe Anja! Das Mantra brauch ich grade, um mich wieder aufzubauen – das Gespräch mit dem Arzt hat mich eher gestresst als Ruhe reingebracht. Aber was hilft’s: Ich versuch dem Ganzen ins Gesicht zu lächeln – und lächle in deine Richtung zurück!

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