Kurzer Dienstweg

Um wenigstens zweimal am Tag ein bisschen Bewegung zu bekommen, nehm’ ich den kurzen Dienstweg. Morgens zu Fuß ins Büro, Abends zurück. Knapp 3 Kilometer. Ein halbes Stündchen etwa. Wenn ich mal mit dem Rad fahre, natürlich weniger. Aber egal ob zu Fuß oder auf dem Rad: Morgens wie abends genieße ich diesen Ausblick, der mich dran erinnert, wie nichtig der alltägliche Ärger ist: Er kommt und wird vergehen, genau wie das sommerliche Grün der Reben, Steuobstwiesen und Wäldchen bald abgelöst wird vom Gold des Herbstlaubs.2015-09-09_Dienstweg01 2015-09-09_Dienstweg02Wenn der Abend dann so schön spätsommerlich ist, kann man auch mal einen Schlenker in den Heimweg einbauen. Den Hasenfüßlertrail, den man auch entlang spazieren kann, statt ihn zu laufen. Den Weg am Lieblingsbaum vorbei. Manchmal ist gegen einen etwas längeren Dienstweg wirklich nichts zu sagen. Im Gegenteil … 😉

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20 Gedanken zu “Kurzer Dienstweg

  1. Liebe Anne,

    Deine Bilder unterstreichen, wie schön der etwas längere Dienstweg sein kann, was wirklich ein sehr schönes Wortspiel darstellt 😉
    Ich möchte Dich daran erinnern, dass diese 6 km deutlich mehr sind, als die Distanz, die 90% der Mitbürger pro Tag zurücklegen, deshalb darfst Du zu Recht zufrieden sein 🙂

    Salut

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    • Lieber Christian, klar bin ich zufrieden – wäre ich das in so schöner Umgebung, die ich zu Fuß erkunden kann, nicht, wäre ich schon reichlich anspruchsvoll. 🙂

      Lieben Gruß & schönes WE
      Anne

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  2. Als Schnecke auf dem Dienstweg unterwegs .. das macht aber noch zusätzliche Bilder im Kopf zu den deinen 😉 Wobei dein Dienstweg eindeutig wesentlich idyllischer und natürlicher ist als mein Häuser-Auto-Labyrinth und daher vermutlich kaum lang genug sein kann weil das Ziel nicht immer locken mag.

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    • 😆

      So schlimm ist es mit dem Ziel nicht … meistens freu ich mich schon drauf. Allerdings freu ich mich mindestens genau so, wenn ich dann wieder gehen darf! 😎

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  3. Liebe Anne,

    schön, dass Du mir die Nichtigkeit des alltäglichen Ärgers nochmal vor Augen führst. Das läßt mich den vorstehenden Vormittag etwas entspannter angehen.

    Ich finde gut, dass Du das Maximum an Bewegung aus den Tagen herausholst. Wie die Bilder zeigen, ist es allemal lohnenswert!

    Liebe Grüße und ein hoffentlich erholsames Wochenende
    Volker

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  4. Da lohnt sich der Dienstweg aber. Sieht schön aus. Meiner führt mitten durch die dick befahrene City. Wünschte, ich hätte auch so einen schönen Dienstweg. Freu mich, dass Du sowas Schönes hast.
    Lieben Gruß
    Kornelia

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    • Liebe Elke, ja, um so einen Dienstweg würde ich andere vermutlich beneiden – jetzt muss ich nicht neidisch sein, ich hab ihn selbst! 😉

      Liebe Grüße,
      Anne

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  5. Liebe Anne,
    oh was für eine wunderschöne Strecke. Die kann Geist und Körper ja nur guttun! 🙂
    Mir gefällt besonders der Name des Hasenfüßlertrails – der hat ja in diesem (und anderen) Blog schon eine gewisse Berühmtheit! 😀

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    • Liebe Doris,

      so ein Heimweg ist Erholung pur! Ich kann für das Glück, den Arbeitsweg zu Fuß in so schöner Umgebung zurückzulegen, gar nicht dankbar genug sein!

      Und ja, ich finde „Hasenfüßlertrail“ auch sehr hübsch – ich weiß nur nicht, ob die Bezeichnung sich durchsetzt. Ein Mann wie Rainer würde sich vermutlich nicht so frei heraus als „Hasenfuß“ bezeichnen, wie ich es mit Blick auf mich tue. 😉

      Liebe Grüße,
      Anne

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