~ 1990 – 1992 ~

Anja hat’s angeregt – und viele BloggerInnen haben’s getan. Dann tu ich’s auch mal: Ein Foto aus dem Jahr 1991 raussuchen und erzählen, was da so los war im Leben. Gesucht hab ich fleißig – aber leider nix gefunden aus 1991. Warum auch immer. Gibt nur 1990 und 1992. Müsst ihr also irgendwie interpolieren, wenn ihr wissen wollt, wie ich zwischendurch aussah. 😉

Was war los 1991? Mitten im Studium steckte ich, hab viel (oft zu viel) gearbeitet, liebte Guinness und hasste Sport, rauchte alles, was ich bekommen konnte (außer Zigarren), wurde zum ersten Mal Tante und begann mich alt zu fühlen, fand das Zweier-WG-Leben passend für mich und fing so langsam zu ahnen an, wo die berufliche Reise hingehen sollte. Aber irgendwie … nö, es gibt Lebensabschnitte, in die wünsche ich mich nicht zurück. Und manchmal bin ich dann fast erschrocken, dass ich mich in einigen Dingen gegenüber dem „Damals“ nur so wenig verändert habe … 🙄

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28 Gedanken zu “~ 1990 – 1992 ~

    • Tja, lieber Gerd, dann mal „Butter bei die Fische“ und alte Fotos rausgekramt … vielleicht ist der Wandel doch nicht so groß wie du denkst. 😉

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  1. Also bei Dir hat sich ja nur die Brille verändert, liebe Anne! 🙂

    Du hast geraucht? Ich bin schockiert 😉

    Wie oft ist die Anne denn heute Tante?

    Erschreckend, dass Du schon damals zuviel gearbeitet hast. Du solltest so langsam damit aufhören! ;roll:

    Liebe Grüße
    Volker

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    • Schön wär’s, lieber Volker! Die Haare sind doch schon ziemlich grau.

      Ich bin viermal Tante, immerhin (noch) nicht Großtante, dann käme ich mir endgültig alt vor.

      Und ja, das mit dem „zu viel arbeiten“ fällt auch für mich unter die Dinge, die ich mir längst hätte abgewöhnen sollen. Ist aber schwer … 🙄

      Liebe Grüße,
      Anne

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    • Das mit dem Rauchen war schon ein bisschen mehr als „Probieren“. Ich hab sogar ein Bild gefunden, das mich Pfeife rauchend zeigt (ich glaube, die Pfeifen hab ich auch noch irgendwo). 😉

      Liebe Grüße,
      Anne

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  2. Liebe Anne,

    ich bin begeistert. Danke fürs Folgen. Das 1991 kann ich mir schon dazu denken. So irre viel hast Du Dich wirklich nicht verändert. OK, die Brille – aber ansonsten….

    Die ganzen Beiträge lassen mich stärker noch an Früher denken als beim eigenen Beitrag – spannend das. Und die Erkenntnis, dass es heute gar nicht so schlecht ist, oder? Ok, war mir vorher klar aber es wird noch mal deutlich. Früher war aus meiner Sicht nicht alles besser.

    Ja und die Raucherei… wahrscheinlich waren die meisten von uns dem verfallen. Auch gut, dass dies Schnee von gestern ist. Wobei ich glaube ich 1991 nicht geraucht hab aber wer weiß das noch so genau.

    Danke fürs Teilnehmen und Teilen.

    Gruß
    Anja

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    • Liebe Anja,

      dir danke für die schöne Anregung und Idee – es hat Spaß gemacht, ein wenig rumzukramen und sich zu erinnern, auch wenn eben nicht jede Erinnerung schön war. Vor ein paar Wochen hab ich einen ganzen Stapel Tagebücher aus dieser Zeit weggeworfen, weil ich mit manchem, was damals war und mich beschäftigt hat, auch symbolisch abschließen wollte. Zum Glück sind die Fotos dieser Aufräumwut nicht zum Opfer gefallen. 😉

      Das mit der Raucherei kann ich mir heute überhaupt nicht mehr vorstellen. Aber „damals“ war es auch viel verbreiteter und gesellschaftlich anerkannter. Ich war so eine On-Off-Raucherin und kann gar nicht mehr genau sagen, wann ich – nun aber endgültig! – rauchfrei geworden bin. Egal, Hauptsache ich bin es!

      Viele Grüße,
      Anne

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  3. Liebe Anne,

    unverkennbar! Du scheinst Dein Aussehen ja sehr zu pflegen, da darf man sagen: Du hast Dich kaum verändert, find ich klasse! Kannst Du mir verraten welche Mittelchen gegen das älter werden von Dir eingesetzt werden? 🙂

    Salut
    Christian

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    • Lieber Christian,

      danke dir! 🙂 Das einzige Mittelchen ist Laufen – nicht einmal besonders intensiv (leider), wie du weißt. Naja, und gelegentlich ein leckerer Riesling oder ein gut gekühltes Pils. Vielleicht hat zudem der Verzicht auf Fortpflanzung und Aufzucht von Nachkommen in dieser Hinsicht Vorteile. Aber auch dafür gilt natürlich, dass das ohne Nachteile nicht abgeht – manchmal hätte ich schon gern Familie um mich rum, auch wenn ich dann vielleicht so alt aussehen würde wie ich bin. 🙄

      Liebe Grüße,
      Anne

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  4. Liebe Anne,
    super! Das 91er Bild kann ich mir gut von dir machen 😉 und die Erinnerungen, die du aus der Zeit hast, sind auch toll. Es ist ja wirklich so, dass wir insgesamt sehr wenig von früher voneinander wissen. Anjas Anstoß hat da gewaltig was ins Rollen gebracht! 🙂
    Schön!
    Und…. die jetztige Brille ist viel fetziger!

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    • Liebe Doris,

      Blogs spielen sich eben in der Gegenwart ab – ist ja auch gut so, immer nur zurückschauen lohnt nicht. aber manchmal ist so ein kleiner Blick in die Vergangenheit lohnend und unterhaltsam zugleich. 🙂

      Ja, die aktuelle Brille ist mir auch lieber. Obwohl … ich hab eine Zweibrille , die auch wieder deutlich größer ist als die jetzige – allerdings nur, damit sie ihre Funktion als Sonnenbrille erfüllen kann. 😎

      Liebe Grüße,
      Anne

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  5. Guten Morgen , liebe Anne, so, nun auch du in diesen wilden Jahren !!

    Schließe mich allen anderen an, du hast dich überhaupt nicht verändert – liebreizend wie eh und je. Die Räucherei ist schon übel, zum Glück haben wir diesem Laster rechtzeitig die Stirn geboten !

    Mir gefällt die Brille gut, entspricht sie jetzt doch wieder der aktuellen Mode, könnte direkt wieder eine aus diesen Tagen sein !!

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    • Danke, liebe Margitta! Ja, solche Brillen werden heute wieder modisch. Da ich aber sehr dicke Gläser brauche, sieht es bei mir ziemlich schlimm aus – und schwer und unbequem ist so eine Brille eh.

      Rauchfreie Grüße 😉
      Anne

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  6. Liebe Anne,
    bist Du sicher, dass die Bilder über 20 Jahre alt sind…? Ähm wie hält man sich so frisch?! Oder muss ich nun qualmen und Guiness trinken?
    Ich finde es auch spannend, sich selbst zu vergleichen, was die Einstellungen und Meinungen angeht. Das „da wünsche ich mich nicht zurück“ liest sich etwas negativ, ich hoffe, es war nicht ganz so schlimm… Ich sage mir immer, irgendwie ist das ja alles ein Weg, der uns dahin führte, wo wir heute stehen. Da gehören manchmal auch vielleicht ein paar schlammige Stellen und Pfützen dazu…
    Liebe Grüße
    Elke

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    • Ganz sicher, liebe Elke! Vielleicht hält man sich frisch, indem man dann rechtzeitig mit dem Saufen und Qualmen aufhört? Ich weiß es nicht! 😉

      Schlammige Stellen und Pfützen ok, nur war es teilweise ein ziemlich dicker Sumpf, selbst wenn man ihn mir nicht so ansieht. Aber wie du sagst: Es war dann halt der eigene Weg, und ein paar Schrammen und Narben gehören dazu! 🙂

      Liebe Grüße,
      Anne

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  7. Tatsächlich! Fast deckungsgleich, die Fotos von damals und nicht viel verändert zu heute. Ein bisschen mehr physischen Raum hast du vielleicht geschaffen so summa summarum – vermutlich für die vielen inneren Werte, die in dieser Zeit dazugekommen sind ;D

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  8. Hast Dich wirklich nicht verändert, hätte Dich ohne Zweifel erkannt. Soso, Du hast also mal geraucht, Sport gehasst und viel zu viel gearbeitet. Manches hat sich zum Glück geändert.
    Lieben Gruß
    Kornelia

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  9. Liebe Anne,

    ich hätte Dich sofort gekannt – viel hast Du Dich in den paar Jahren nicht verändert!! Was ist Dein Geheimnis 😉

    Guinness, das habe ich auch sehr gerne getrunken, geraucht zum Glück noch nie und Sport schon immer… Alles hat seine Zeit und es gibt Lebensabschnitte, in die man sich nicht zurückwünscht… aber aus jedem Abschnitt hat man etwas gelernt! 🙂

    Liebe Grüße Anna

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    • Liebe Anna,

      wenn ich das wüsste, würde ich es verkaufen und reich damit werden – an liebe Bloggerfreunde würde ich mein Wissen natürlich verschenken.

      Sei froh, dass du dir die Raucherei erspart hast und schon immer Sport getrieben hast. Ich musste die Freude am Sport erst entdecken, denn ich war als Kind eher ungeschickt und der Schulsport hat mir dann sozusagen den Rest gegeben. Wirklich gern bewegt hab ich mich dann erst seit etwa Ende des Studiums.

      Liebe Grüße,
      Anne

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  10. Liebe Anne,
    auch ich hätte Dich erkannt. Du hast Dich kaum verändert – cool!
    Geraucht habe ich nie – auch nicht testweise. Mich erschloss und erschließt sich der Sinn auch heute noch nicht. Na gut, darüber bist Du ja hinweg.
    Zuviel arbeiten – ja, das begleitet Dich nun heute noch. Da findest Du hoffentlich oft genug die Notbremse!!!
    Toll, der Aufruf von Anja. Ich folge dem auch noch. Muss erstmal schauen, ob es ein Foto gibt.
    Liebe Grüße
    Bianca

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  11. Liebe Bianca,

    komisch, nicht wahr? Ich sah zwischendurch mal anders aus, aber jetzt hab ich wieder die Frisur und das relativ schmale Gesicht von früher.

    Dass ich die Unart des Rauchens abgelegt habe, freut mich und macht mich solz. Die Unart des Zuviel-Arbeitens werde ich aber wohl nicht mehr los. Naja, solange ich – wie du schreibst – immer noch rechtzeitig die (Not-)Bremse ziehe, ist es ja ok. Und es gibt schlimmere Unarten.

    Bin sehr gespannt auf dein Fundstück! 🙂

    Liebe Grüße,
    Anne

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  12. Liebe Anne,
    du hast dich ja kaum verändert 🙂
    Heißt du bist gar nicht älter geworden.
    Naja, gut, die Brille ist (zum Glück ) kleiner.
    Und rauchen und Sport hassen?
    Gut, das du dich in diesen Dingen doch geändert hast 🙂
    Liebe Grüße
    Helge

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    • Liebe Helge, danke dir! Wie oben schon geschrieben, ich bin selbst ein bisschen erstaunt! Leider hat mein Körper sich innerlich (speziell im Bereich des „Fahrwerks“) offenbar nicht so gut gehalten wie äußerlich. aber man kann nicht alles haben … 😉

      Und ja, giut, manche Unarten abgelegt zu haben. Das macht Hoffnung, andere vielleicht auch noch loszuwerden. 😎

      Liebe Grüße,
      Anne (gespannt, ob auf eurem Blog auch bald ’91er Fotos von dir und Karina zu finden sind)

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