Läuft doch

Höchste Zeit mal wieder über’s Laufen zu bloggen – das war schließlich immer ein Laufblog hier und soll auch wieder einer werden, überwiegend wenigstens.

Kurzgefasst: Doch, läuft. Auf niedrigem Niveau: 35 lockere Minuten hier, 40 langsame Minuten da, vielleicht mal ein eingestreuter zügiger Kilometer, damit die Beine das Tempo nicht ganz verlernen. All das geht weitgehend beschwerdefrei und ohne böse Folgen am nächsten und übernächsten Tag. Und das ist eine ganze Menge! Reicht drei- bis fünfmal pro Woche für meine „Hausrunde“ im Tiergarten. Nicht für „Wettkämpfe“. Auf die hab ich aber gerade eh keine Lust.2015-08-14_Tiergarten2Mehr geht einfach nicht. Nach 40, 45 Minuten scheint die Muskulatur so weit ermüdet zu sein, dass sich wahlweise Knie oder Achillessehne zu melden beginnen. Vielleicht wird sich das durch gezielte Gymnastik und Kräftigungsübungen mit Stabipad und Theraband noch ein wenig bessern. Wenn ich dieses Niveau deutlich heben und darüber hinaus ohne Ziehen im gebeugten Knie solche Aktivitäten wie Radfahren, Treppensteigen, Gartenarbeiten in der Hocke vollbringen will, werde ich aber über kurz oder lang nicht ohne OP auskommen. Nur ist die vor Dezember, evtl. sogar Januar zeitlich und organisatorisch nicht drin. Also muss ich auch vor Ende September, Anfang Oktober noch keine definitive Entscheidung für einen Termin treffen.2015-08-14_Tiergarten1Und nun? Erstmal weiter rumjoggen. „Rumturnen“. Hoffen, dass es nicht schlimmer wird. Vorsichtig ausprobieren, ob die Belastbarkeit noch ein bisschen zunimmt. So lässt sich die Zeit bis zum Herbst gut überbrücken. Und dann sehe ich weiter.

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22 Gedanken zu “Läuft doch

  1. Dann ist die Entscheidung also gefallen. Dir für die OP den richtigen Termin auszusuchen, ist eine gute Idee. Ich würde die Zeit der Rekonvaleszens auch in den Spätherbst oder Winter legen.

    Und solche Runden im Tiergartental, sind doch eine schöne Sache bis dahin.

    Liebe Grüße
    Rainer 😎

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    • Im Moment bin ich ganz gelassen. Die Zeit lässt sich gut mit moderater Aktivität überbrücken, wenn die Beschwerden nicht zunehmen. Und Anfang Oktober seh ich klarer, ob ich noch im Dezember Zeit habe oder bis Januar warten sollte, um das Ganze nicht stressiger als nötig zu machen.

      Liebe Grüße,
      Anne

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  2. Liebe Anne,

    35-40 Minuten, drei bis fünfmal die Woche – das liest sich doch sehr gut 🙂 Wenn Du das über den Herbst beibehalten kannst und Anfang Winter hoffentlich die Aussicht auf eine OP hast, dann wird es auf jeden Fall wieder was mit dem Laufblog 😉 wobei, ich lese immer wieder gerne hier bei Dir auch wenn es nicht immer übers Laufen geht!

    Ich drücke Dir auf jeden Fall alle Daumen, dass es so klappt!!

    Liebe Grüße Anna

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    • Liebe Anna, vielen Dank dir! Ich bin mit dem, was läuferisch möglich ist, kurz- und mittelfristig sehr zufrieden. Langfristig wäre ich froh, wenn sich da noch was tut und ich auch mal wieder über lange Läufe von zwei bis drei Stunden bloggen kann.

      Liebe Grüße,
      Anne

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  3. Liebe Anne,
    auch wenn es dir wenig oder kurz erscheint – deine Laufumfänge können sich wirklich sehen lassen! 🙂
    Gut, dass du nun zumindest die Zeit bis zur OP so überbrücken kannst und danach wirst du es genießen, wieder ganz nach deinem Geschmack durch die Gegend sausen zu können! 😀
    Schönes Restwochenende!

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    • Liebe Doris, klar, manch anderer wäre euphorisch ob dieser Laufumfänge – ich bin einfach „nur“ zufrieden und würde trotzdem auf lange Sicht gern wieder mehr machen. Ob’s nach einer OP wieder mehr werden kann, wird sich zeigen, denn das Knie ist ja nicht der einzige limitierende Faktor und der OP-Erfolg ist auch nicht garantiert. Aber ich bin Optimistin! 🙂

      Danke dir und liebe Grüße,
      Anne

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  4. Liebe Anne,

    die Anna hat mir quasi die Worte aus dem Mund genommen. Wenn es bis zu einer OP so weiterläuft ist das doch gut, 3 bis 5 mal die Woche hat doch was.

    Und wenn nach erfolgreicher OP das Tor zu mehr wieder aufgestossen wird, ist das sicher der bessere Weg als monate- oder gar jahrelange Rumdokterei.

    Liebe Grüße
    Volker

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    • Lieber Volker,

      momentan läuft’s wirklich gut, ohne Garantie, dass es bis zur OP so bleibt, aber natürlich bin ich zuversichtlich. Was danach wird, wird sich zeigen müssen …

      Liebe Grüße,
      Anne

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  5. Liebe Anne, das Niveau, auf dem du dich laufend bewegen kannst, spielt keine Rolle, Hauptsache DASS !

    Freue dich, oh freue dich , du kannst dich bewegen, auftanken, dich zeitweise wohlfühlen, das alleine zählt, und alles andere sehen wir dann – wer weiß, Wunder geschehen doch immer wieder, vielleicht trifft es dieses Mal dich, wir hätten nichts dagegen, gell ❓

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    • „Wunder gibt es immer wieder …“ – ja, liebe Margitta, vielleicht „erwischt“ es mich ja dieses Mal. Und wenn nicht: Hauptsache Laufen – wenn es so bleibt wie im Moment, kann ich damit schon ein paar Monate zufrieden sein. Und was dann ggf. nach der OP passiert, wird sich einfach zeigen müssen. 🙂

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  6. Liebe Anne,
    das freut mich, dass Du wieder locker herumtraben kannst. Das liest sich doch gut und darauf lässt sich aufbauen. Du musst nicht nicht schon morgen neue Rekorde aufstellen. Geduld und nichts übertreiebn. Und dann eine erfolgreiche OP!
    Liebe Grüße
    Elke

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