Schilderblind in der Nordeifel – Monschau 2015

Urlaub.

Wenn schon nicht Ostsee, dann Eifel.

Wenn schon nicht Laufen, dann Wandern.

Wenn schon nicht konsequent auf den ausgeschilderten Pfaden (siehe „Schilderblind“), dann zumindest dank Wanderkarte und „Mund zum Fragen dabei“ irgendwann wieder auf dem rechten Weg.

Im Juli noch in Zürich, der sich mondän gebenden Stadt der Reichen und Schönen. Nun im August in einer Kleinstadt, die an eine Modelleisenbahn-Kulisse erinnert und in der touristisch so manches in den 60ern und 70ern stehen geblieben ist. Ich sag nur: „Souvenirs“. Und „Speisekarten“. Immerhin kann man auswählen, ob man seine Fritten mit Schnitzel, mit Rumpsteak oder – ausnahmsweise! – auch mit Putensteak essen möchte. 🙄 Für VegetarierInnen und erst recht für VeganerInnen muss Monschau so was wie die Vorhölle sein! DSC01611Tag 1: In gut 2 Stunden von Trier aus mit der Bahn nach Kall. Über Gemünd an der Urfttalsperre entlang mit einem Abstecher zur Burg Vogelsang, einer ehemaligen Nazi-Kaderschmiede, die nach dem Krieg vom belgischen Militär als Kaserne genutzt wurde. Inzwischen beherbergt sie ein Info- und Bildungszentrum, das derzeit saniert wird, und ein Museum. Überraschend gut zu erreichen ist die Anlage. Der breite Steg über die Talsperre wurde wohl erst kürzlich fertig gestellt und war auf der Wanderkarte noch gar nicht verzeichnet. Dass es hinter dem Steg einige hundert Meter sehr steil bergauf geht, lässt sich in dieser Gegend nicht vermeiden. Wer sein Rad liebt, der schiebt. 😉

Weiter an der Talsperre entlang, durch kleine Dörfer und (siehe „schilderblind“) teils fahrend, teils schiebend einen fiesen 15%igen Anstieg hinauf, den ich gar nicht hinauf gemusst hätte. Dafür macht die Abfahrt Laune und führt direkt zum Hotel. Zeit genug zum Auspacken, Duschen und Ort-Erkunden. Abends spontaner Besuch auf der Burg beim „Monschau-Klassik“-Open Air. Chris Norman nebst Band mit einem Super-Gitarristen. Die alten Smokie-Songs, dazu eigene Stücke und einige Coverversionen von anderen Bands – doch, das fällt schon unter „Klassiker“. Radkilometer: Ca. 45 mit 500 HM.

Tag 2: Eifelsteig nordwärts von Trier nach Roetgen. Der eigentliche Steig ist was für „Wander-Buchhalter“, die grundsätzlich den kompletten Fernwanderweg in ihren Unterlagen abhaken wollen. Nichts für diejenigen, die auf weitgehend natürliche Wanderwege stehen – viel zu viel Asphalt! Aber der Abstecher ins Venn ist vom Feinsten, auch wenn mir die Bohlenstege ein bisschen unheimlich sind. Abends noch ein Spaziergang rund um den Ort – und die Erkenntnis, dass Panzersperren aus dem Weltkrieg heute nützlichere Funktionen erfüllen denn je 😉 . Wanderkilometer: Ca. 25 mit 350 HM.

Tag 3: Regen. Zeit für einen Besuch in der Kaiserstadt Aachen, die per Bus prima erreichbar ist. Dom, Rathaus (mit Audioguide) – bisschen Bildung schadet nicht. Zwischendurch gemütlich in einem uralten Haus herumlungern und Tee trinken. Und in einem sehr kreativ gestalteten Café gibt’s sogar was Leichtes und Zeitgemäßes zu futtern (neeeein, keine Cupcakes – Salat! 😉 ) und hausgemachte Erdbeer-Rhabarber-Limo zu trinken. Stadtschlurfkilometer: keine Ahnung.

Tag 4: Eifel-Höhenradweg und Eifelsteig südwärts von Monschau bis Einruhr. Weil ich den Einstieg in den Wanderweg verpasse (siehe „schilderblind“), geht’s erst den Radweg entlang und dann „einfach so“ ins Gelände, teils auf anderen Wanderwegen, teils auf dem Eifelsteig. Verflixt warm. Gut, dass große Teile der Strecke durch den Wald verlaufen. Und gut, dass es in Einruhr wunderbaren Milchkaffee und Erdbeer-Joghurt-Torte gibt. Bötchenfahren auf dem Obersee wäre auch nett. Spare ich mir aber angesichts der Massen von Menschen, die die gleiche Idee haben. Stattdessen geht’s mit dem Bus zurück. Schließlich wartet abends noch die Monschauer Burg mit Konzert #2: Irish Folk von „Galleon“. Im ersten Teil springt der Funke nicht so über, im zweiten umso mehr. Fleißige Männer – erst um 23:30 Uhr ist Schluss, und das auch nur, weil die Genehmigung nicht länger reicht. Wanderkilometer: Ca. 24 mit 800 HM.

Tag 5: Teile des „Klosterroute“-Wanderwegs südlich von Monschau, durch Wälder, Wiesen, an der Rur entlang und über die Höhen, mit einem Abstecher zur Mariengrotte und zum „Kreuz im Venn“. Wunderschöne An- und Ausblicke. Leider reicht wg. mehrmaligen Verlaufens (Schilderblindheit!) die Energie nicht, um die kleine Perlbachtalsperre zu umrunden. Knie und Fersensporn meckern nach 3-4 Stunden auf unebenen Wegen doch recht hörbar. Da ist im Schatten an der Rur zu sitzen, Pfifferlinge zu essen (Ohne Speck! Nur mit ganz viel Sahne! Und Nudeln!) und bleifreies Weißbier zu trinken doch die bessere Lösung.

2015-08-08_Monschau62Abends wieder Burg für Konzert #3 – dieses Mal Jazz mit Roger Cicero. Musikalisch gut, nur war ich leider weder in der richtigen Stimmung für Jazz-Improvisationen noch für einen selbstverliebten Schwätzer. Hat mein Vorurteil bestätigt, das ich nach dem Hören seiner „Frauenversteher-Songs“ aufgebaut habe. Aber gut, es war einen Versuch wert. Wanderkilometer: Ca. 22 mit 500 HM.

Tag 6: Packen. Losradeln. Auf den letzten Drücker (siehe „schilderblind“) das Schiff erreichen. Bötchenfahren auf dem „Amazonas der Eifel“, wie „Käptn und Co.“ per Lautsprecher verkünden. Eine Traumtour durch’s Grüne, die mir etliche radlerische Höhenmeter erspart (angesichts der Schwüle, die das morgendliche Gewitter hinterlassen hat, ein unbestreitbarer Gewinn). Von Einruhr bis zur Urftseemauer kann ich auf dem Schiff herumtrödeln. Danach rollt es sich nett zum Bahnhof in Kall, wo ein Milchkaffee die Wartezeit auf den Regionalzug verkürzt. Radkilometer: Ca. 35 mit 200 HM.

Fazit: Die Eifel ist schön. Und grün. Also warum reisend in die Ferne schweifen – es gibt noch viel zu entdecken dort. Und wenn ich mal nicht mehr in der Wissenschaft arbeiten will, mach ich in Monschau ein Lokal auf. Mit frischer, moderner und bezahlbarer Küche für Wanderer, Radfahrer und auch sonst jedermann/-frau ohne Lust auf Fleisch und Fritten. Wäre echt eine Marktlücke. 😉

Advertisements

27 Gedanken zu “Schilderblind in der Nordeifel – Monschau 2015

  1. Liebe Anne,

    wie schön, dass du wieder zurück bist
    wie schön, dass du ein paar schöne Tage hattest
    wie schön, dass du so viele Erinnerungen in Form von Fotos mitgebracht hast
    wie schön, dass du scheinbar rundum zufrieden und ein wenig abgelenkt warst
    wie schön, dass es dir gut getan hat

    weniger schön, dass du die Ostsee hast warten lassen
    schön aber wieder auch
    weil es einfach zu voll hier ist
    auch wenn ich dich in einsame Gegenden verschleppt hätte
    aber das holen wir alles nach

    weniger schön, dass du in der Eifel ein Lokal aufmachen willst
    dann hast du überhaupt keine Zeit mehr, zur Ostsee zu reisen
    es sei denn, der Laden floriert so sehr
    dass es dann nur noch von deinen Angestellten in deiner Abwesenheit geführt werden wird
    aber nein
    ich glaube, das wären Perle für die …….weißt schon
    die Wissenschaft braucht dich
    schlag dir das aus dem Kopf
    ok ?

    In diesem Sinne – lass‘ es dir gut gehen, anbei ein Paket frischer Seeluft zur Abwechslung – einfach so, weil ich möchte, dass es dir gut geht !

    Hasta la vista ! 😎

    Gefällt mir

    • Daaanke, liebe Margitta, die frische Seeluft erfrischt in der Trierer Schwüle auf das Allerbeste! Und die große Portion hole ich mir dann, wenn die Massen vom Strand verschwunden sind! 🙂

      Das mit dem Eifler Lokal ist nur der Notfallplan, ich hoffe auch, dass ich ihn nie brauche. Aber ich bin sicher, der Laden würde bald gut genug laufen, um verlässliches Personal zu beschäftigen, das ihn in meiner Abwesenheit verantwortungsvoll führt. 🙂

      Gefällt mir

  2. Liebe Anne,
    na das nenne ich mal kulturellen Aktivurlaub 😀
    Du hast ja wirklich nichts ausgelassen.
    Es ist tatsächlich so das man gar nicht weit reisen muss, um perfekt Urlaub machen zu können.
    Wir leben in einem Land mit soooo vielen wunderbaren Ecken.
    Und die Eifel ist ja nun wirklich um die Ecke 🙂
    Toller Bericht von einem wohl sehr schönem Urlaub
    Liebe Grüße
    Helge

    Gefällt mir

    • Liebe Helge,

      doch, ausgelassen hab ich die Monschauer Ramschläden, die Glashütte, die Radtouren ins Umland (mein Knie meckert blöderweise beim Radfahren tw. mehr als beim Laufen). Die Eifel ist wirklich ein traumhaftes Fleckchen Erde. Ich glaube, kommende Woche muss ich dringend nochmal an die Maare. 😎

      Dankeschön & liebe Grüße,
      Anne

      Gefällt mir

  3. Liebe Anne,

    viele Wanderkilometer, viel Kultur, Musik, leckeres Essen (zum Teil wenigstens) und jede Menge Schilder zum Verlaufen. Das liest sich prima. Und die schönen Fotos machen auch noch Lust darauf, dort selbst mal zu spazieren. Wobei ich in Monschau auch schon war, beim Marathon dort, der zu den schönsten und anspruchsvollsten in unserer Großregion gehört. Eine wirklich toller Lauf, ohne die vielen Kurven und Mehrfachrunden der Stadtläufe.

    Und nun? Ist Dein Urlaub zu Ende? Ich habe noch einige Tage, mir dafür aber noch nichts vorgenommen. 😉

    Liebe Grüße
    Rainer 😎

    Gefällt mir

    • Lieber Rainer,

      ja, an deinen Monschau-Marathon erinnere ich mich noch. Birthe hat auch einmal davon berichtet. Teile der Strecke bin ich gewandert bzw. geradelt – und heute tun das wieder ein paar hundert Tapfere!
      Die Region ist wirklich einen Ausflug wert. Wer selbst motorisiert ist, kommt ja auch schneller hin als unsereins mit der Zug-Rad-Kombination.

      Was den Urlaub angeht: Ich hab auch noch ein paar Tage – und außer einem Arzttermin am Donnerstag noch nichts Festes vor! 😎

      Liebe Grüße,
      Anne

      Gefällt mir

  4. Liebe Anne,
    oh, was für eine wunderschöne Gegend! Und du hast alles mitgenommen – Natur pur, Kultur, Regentage (die drei Grazien im Regen sind mein Favorit!) und doch ganz sicher auch ein oder zwei dieser faszinierenden Steinkrüge, oder? 😉
    Schön, dass du so eine reiche Urlaubswoche verbracht hast und wie ich gelesen habe, bleibt die kommende auch noch frei! 😀 Das klingt gut!

    Gefällt mir

    • Liebe Doris,

      nein, selbst der 50%-Rabatt konnte mich nicht zum Erwerb eines Steinkrugs bewegen, obwohl die Versuchung groß war … 😉

      Die Grazien fand ich auch ganz wunderbar, sie passten so gut zum Tag und versprühen eine blendende Laune. Die hab ich auch – noch eine Woche frei … 🙂

      Gefällt mir

  5. Herrlich liebe Anne, Dein Urlaub in der Eifel! Eigentlich muss man gar nicht weit reisen, um schön Urlaub zu machen! Schöne Wanderkilometer, gutes Essen, schöne Musik – es hört sich wunderbar an! und auch die Bilder berichten von einem schöne Tage!! 🙂

    Wenn Du dann irgendwann mal Dein Lokal dort aufmachst, ohne Fleisch und Fritten, dann komme ich Dich besuchen!! 😉

    Liebe Grüße Anna

    Gefällt mir

    • Liebe Anna, wenn es sich ergibt, fahr ruhig schon mal hin, bevor ich mein Lokal aufmache – ansonsten könnte es sein, dass das nie was wird mit deinem Besuch dort! 😉

      Liebe Grüße,
      Anne

      Gefällt mir

  6. Bei so vielen tollen Touren und Fotos weiß frau gar nicht, wo sie anfangen soll mit „JA WAHNSINN“-Schreien und OHHHH-wie-SCHÖN-Tiraden! Und aufhören könnte mensch erst recht nicht. Du lebst sozusagen mit Urlaub vor und hinter der Haustür. Herrlich!

    Gefällt mir

  7. Liebe Anne,

    da hast Du ja eine sehr aktive Urlaubswoche hingelegt. Bei den vielen geradelten und gewanderten Kilometer wundert mich allerdings eine gewisse Gereiztheit von Knie und Ferse nicht 😉

    Eine schöne Gegend. Und das touriste Stehenbleiben in den 60igern erinnert mich an die Orte, die ich bei meiner Rheinsteigwanderung erlebt habe. Das hat aber auch seinen ganz eigenen Charme.

    In Aachen kann man ja richtig Teezeremonie, nur der Löffel zur Teetasse ist doch etwas groß 😀

    Die Venn muß auch wirklich toll sein.

    Es freut mich, dass Du so eine gute Zeit hattest. Willkommen zurück!

    Liebe Grüße
    Volker

    Gefällt mir

    • Lieber Volker,

      mich hat eher gewundert, dass Fuß und Knie nicht nachhaltig beleidigt waren, das Gemotze war immer nur akut, gab sich aber im Verlauf des Abends wieder.

      Am Rhein stelle ich es mir ähnlich vor, in manchen Moseldörfern auch, was den Charme der 60er und 70er angeht. Ist ja nicht schlimm. Nur beim Hotel hab ich ziemlich lange recherchiert und dann was (weitgehend) Renoviertes gefunden – fünf Tage zwischen perlmuttfarbenen Schaum-Tapeten und Eiche-Rustikal hätte ich nicht ausgehalten. 😉

      Die Teestube in Aachen war wunderschön, die Vennwanderung auch. Wär der Eifelsteig nichts für dich? So als Fernwanderer?

      Dankeschön und liebe Grüße,
      Anne

      Gefällt mir

  8. Liebe Anne,
    ach vielen Dank für die herrlichen Fotos. Die machen doch direkt Lust auf einen Wanderurlaub in der Eifel!
    Ich finde es schön zu lesen, dass du dich vergnügt hast und Essen und Natur genießen konntest.
    In diesem Sinne: Willkommen zurück!
    Liebe Grüße,
    Cornelia

    Gefällt mir

  9. Liebe Anne,
    ach das schöne Monschau… Warst Du auch in der Senfmühle und im Weihnachtsladen?
    Eine Venntour habe ich mir auch immer schonmal vorgenommen. Dann warte ich einfach noch ein wenig, bis Du Dein Lokal eröffnet hast ;-)! Und schon mal mit dem Holländisch-Kurs anfangen, gell?
    Dein Post bestätigt mir, dass die Eifel eigentlich zu Unrecht verkannt ist und doch so viele schöne Flecken zu bieten hat!
    Stolze km-Zahl hast Du erlaufen und erradelt!
    Liebe Grüße
    Elke

    Gefällt mir

    • Liebe Elke,

      in der Senfmühle war ich, im Weihnachtsladen und der Glashütte nicht, mir war mehr nach Natur als nach Kunsthandwerk. Das mit dem Holländisch krieg ich schon hin – allerdings werden die Holländer wohl eher in den Fritten-Lokalen einkehren – oder tue ich ihnen da Unrecht? 😉

      Die Eifel ist einfach wunderschön, daran hatte ich nie Zweifel. Allerdings hätte ich mir diese Ecke nicht sooo schön vorgestellt. Ich dachte immer, die Vulkaneifel sei nicht zu toppen. Aber jetzt bin ich mir nicht sicher, welche Ecke ich schöner finde. Zum Glück muss ich mich ja nicht entscheiden und kann einfach sagen: Beide Regionen sind wunderschön. 🙂

      Liebe Grüße,
      Anne

      Gefällt mir

  10. Liebe Anne,
    danke für’s Mitnehmen. Es liest sich nach einer tollen Urlaubswoche in der Eifel. Aktiv – das gefällt mir. Und nun noch eine Woche Erholung zu Hause, nehme ich an. Lass‘ es dir gut gehen.
    Liebe Grüße
    Bianca

    Gefällt mir

    • Gern geschehen, liebe Bianca! Jetzt wird noch eine Woche daheim erholt bzw. aktiv geurlaubt – mal sehen … 🙂

      Liebe Grüße & danke dir,
      Anne

      Gefällt mir

  11. Liebe Anne,

    ich wäre Dein Gast, ganz sicher. Ich war nämlich schon in der Vorhölle für Veganer. Es ist exakt so, wie Du es beschreibst. Ich hab damals Pommes mit Tomatensalat gegessen.. hahaha.

    Tolle Eindrücke von der Eifel hast Du da mitgebracht. Hohes Venn, Kaderschmiede, Rurtalsperre, Eifelsteig.. vieles, was ich auch schon mal gesehen hab und um Deinen Eintrag in meinem Blog zu beantworten. Ja.. die Eifel gibt in jedem Fall noch viel zum Erwandern her. Toll. Ich bin begeistert. Ich hoffe, Du hast Dich ansatzweise so erholt, wie es die Bilder hergeben.

    Danke fürs Mitnehmen.

    Anja

    Gefällt mir

    • An dich hab ich (u.a.) gedacht, liebe Anja – einen Tag in Monschau vegan zu überstehen erfordert viel Genügsamkeit. Aber die Landschaft … du hast sie ja quasi direkt vor der Haustür!

      Erholt, ja, und jetzt noch ein paar hoffentlich erholsame Tage vor mir.

      Gern geschehen, viele Grüße,
      Anne

      Gefällt mir

  12. Boah, mit dem Fahrrad in der Eifel Urlaub machen, RESPEKT, liebe Anne. Da geht es ja wirklich immer wieder rauf und runter. Würde ich mir als Flachlandtirolerin mit dem Fahrrad echt nicht zutrauen. Ja, in der Eifel ist Zeit irgendwie stehen geblieben. Sehe ich auch so. Du hattest aber eine schöne Zeit, wie ich Deinen Zeilen entnehmen kann. Schön. Und die Bilder gefallen mir auch gut.
    Lieben Gruß
    Kornelia

    Gefällt mir

    • Liebe Kornelia,

      die Steigungen hielten sich in Grenzen auf dem Eifel-Höhenradweg. Und auch der Weg auf der ehemaligen Vennbahnstrecke ist ziemlich flach – den bin ich allerdings nicht geradelt, sondern hab ihn nur beim Wandern erlebt. Den will ich aber auf jeden Fall mal fahren.

      Doch, die Zeit war schön, und die freien Tage werden es auch sein.

      Viele Grüße,
      Anne

      Gefällt mir

  13. Hab es gerade erst gelesen bei dir und he wir waren die letzten 2 Wochen auch in der Eifel. Sogar auch in Monschau allerdings mit dem Motorrad. Also das große Motorrad mit den 2 verrückten ganz in schwarz bei der Hitze, das waren mein Mann und ich (lach). Die Eifel ist wirklich ein Erlebnis hätte ich so nicht gedacht. Einfach wunderschön, nette Leute. diese Landschaft ist wirklich einmalig.

    LG Bärbel

    Gefällt mir

    • Liebe Bärbel, echt, ihr wart in der Eifel? Mit dem Motorad bestimmt ein Heidenspaß, trotz Hitze.

      Für mich ist die Eifel eine immer noch zu Unrecht unterschätzte Ferienregion – landschaftlich kenne ich nichts Schöneres, vielleicht von der „anders schönen“ Ostsee abgesehen.

      Liebe Grüße,
      Anne

      Gefällt mir

  14. Pingback: Statt Eimersaufen | Weinbergschneckes Blog

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s