Bauchklatscher

Einmal ist immer das erste Mal. Und so begab es sich, dass ich heute das erste Mal in meiner Läuferinnenkarriere den Boden küsste. Fette Weinbergschnecke schlurft Anstieg hoch, der durch Mountainbiker- und Reiterspuren vermatscht ist, hebt die Füße nicht richtig, bleibt an einer Wurzel oder einem Stein hängen – bautz, Tiefflug mit Bauchklatscher! 🙄 Zum Glück konnte ich mich noch mit den behandschuhten Händen abfangen, so dass es bei Schlammspuren auf den Klamotten und einem kleinen Schrecken blieb …
Ansonsten: Viel kalt in Trier – seht selbst! Und eine Ferse, die im Wesentlichen Ruhe gibt, aber immer noch gehätschelt werden will und kein übermäßiges Verlangen zeigt, länger als 45, 50 Minuten gefordert zu sein. Immerhin 45, 50 Minuten – über die freu ich mich riesig! Und respektiere, dass im Moment noch nicht mehr geht. Nicht dass ich vor lauter Übereifer noch mal so richtig auf die Nase falle mit meiner Lauferei.

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36 Gedanken zu “Bauchklatscher

  1. Hallo liebe Anne,

    irgendwann muss das wohl so sein und wenn es glimpflich ausgeht, um so besser. Du hast wenigstens ne Entschuldigung in Form von Wurzeln oder Steinen. Ich habs geschafft, mich auf dem Bürgersteig flach zu legen. Schürfwunden an Knie, Hüfte, Gesicht, Händen und Schulter (das war ne Kunst) – aber eigentlich auch mit dem Schrecken davon gekommen. Schon 3 Jahre her aber gut in Erinnerung.

    Wirklich noch gut kalt bei Euch – aber toll.

    Und 45 Minuten sind 45 Minuten – ich habs heute auf 12 geschafft. 😉

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    • Liebe Anja, ging alles gut aus – weder Schäden an Mensch noch an Material. Fällt sich relativ weich, wenn man im Schlamm landet. Bürgersteig ist dagegen sehr fies! 😦 Super, dass du auch wieder ien bisschen unterwegs sein konntest. Als ich im Januar wieder anfing, waren es auch kaum mehr als 12 Minuten.

      Liebe Grüße,
      Anne

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  2. Liebe Anne,

    warum suchst Du Dir auch so schwierige Wege aus? 😉
    Sei froh, dass es bergauf und nicht bergab passiert ist, Hauptsache Du hast Dich nicht verletzt bei dem Kunststück. Der Dreck lässt sich abwaschen.
    Es erwischt doch jeden mal, man darf nur froh sein, wenn es dann unblutig ausgeht. Grüß die Ferse, die soll gefälligst Ruhe geben 🙂

    Salut
    Christian

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    • Lieber Christian,

      den Weg sind wir damals mit Rainer und Doris auch bergauf gelaufen. Nur war ich da nicht so fett und konnte die Füße besser heben. 😉 Ist ja alles gut gegangen.

      Ferse grüßt zurück und verspricht stillzuhalten, wenn ich meinerseits nett zu ihr bin. 🙂

      Liebe Grüße,
      Anne

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  3. Mensch Anne du sollst dich doch nicht auf den Bauch legen und ausruhen 😛 Spaß beiseite Denke ist schon gut das dir nix passiert ist bei dem Ausrutscher! Ich wünsche dir das dich das Glück nicht verlässt und deine Gesundheits und Leistungskurve steil nach oben geht.
    LG Rainer

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  4. Liebe Anne,

    das erste Mal in deiner Läuferkarriere, das muss eigentlich gefeiert werden, du Glückspilz ( bezieht sich darauf, dass du sonst noch nie die Erde beim Laufen touchiert hast !!) – und dann noch sehr glimpflich ausgefallen, darauf trinken wir einen Ingwertee !!

    Das liest sich sehr gut, 45 – 50 Minuten laufen, du näherst dich der Stunde, darüber kannst du dich echt freuen und ich mit dir ! Es wird bestimmt jetzt von Mal zu Mal besser, was erst, wenn bei euch auch Temperaturen wie hier an der See herrschen werden ?

    Genieße den Sonntag, hoffentlich spürst du keine Nachwirkungen vom Sturz (meist erst einen Tag danach, ich kenne mich da als staatlich geprüfte Sturzläuferin sehr gut aus !!), lass‘ es dir gut gehen, damit du morgen wieder in die Vollen steigen kannst (musst !!).

    Frühlingsgrüße von der Ostsee 😎

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    • Liebe Margitta,

      keine Ahnung, wie ich bisher sturzfrei durch mein Läuferinnenleben kam. Immerhin scheint der Premierensturz keine Schäden hinterlassen zu haben. Kein Wunder, bin ja auch direkt in den Modder gefallen und hatte insofern viel mehr Glück als du bei deinen Stürzen.
      Temperaturen wie an der See hätte ich bei einem Nachmittagslauf haben können. Der Nachmittag war aber für ein paar erste Gartenstunden verplant, Anfang des großen Aufräumens zu Saisonbeginn.
      Nichtsdestotrotz: Ich hoffe eigentlich, ich bin jetzt „übern Berg“. Nächste Woche nochmal Spritze, ich denke, dann ist es auch erst einmal gut mit medizinischer Therapie. Vielleicht lasse ich mir irgendwann noch den Fersensporn mit Stoßwellen zertrümmern. Nur jetzt noch nicht. Erstmal wieder regelmäßig insgesamt 3-4 Stunden pro Woche laufen und vor allem das Gewicht wieder normalisieren und mit Krafttraining, Gymnastik und Blackroll die Muskulatur in einen Zustand bringen, der einen sauberen Laufstil erlaubt. Ansonsten wäre der Fersensporn bald wieder da.

      Prost Ingwertee mit lieben Frühlingsgrüßen zurück,
      Anne

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  5. Ohje, gut dass nichts weiter passiert ist. Ab und zu fallen wir eben auch mal hin, wenn wir eigentlich laufen wollen.
    Deine Ferse ist schon wieder zu 45 – 50 Minuten bereit. Es geht aufwärts. Und der Frühling sollte auch bei Euch Einzug halten, oder?
    Lieben Gruß
    Kornelia

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  6. Wenn nix weiter passiert ist, dann kannst Du es unter der Kategorie „Cooler Stunt“ ablegen und hast außerdem die Gewissheit, dass in Trier die Schwerkraft noch funktioniert. 😄
    Gut, dass es so ausgegangen ist. Hätte es heute an einem vereisten Steilstück auch fast geschafft.

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    • Eher Slapstick als „cooler Stund“, würd ich mal behauten: Voll in den Modder! 😆

      Gut, dass du nicht weggerutscht bist. Ein Sturz auf Eis wäre sicher viel unangenehmer.

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  7. Nun bist Du mir wieder einen Schritt (Fall?) voraus. Bei mir steht eine solche Premiere noch aus 🙄

    Gut, dass Du Dir für Deinen Bauchklatscher einen matschig, weichen Weg im Berauflauf ausgesucht hast. Das war zum „Üben“ sicher genau der richtige Untergrund. So blieb es nur bei Schlammspuren. Aber die machen uns ja nichts aus, gelle?

    45 – 50 Minuten finde ich auch schon wieder einen schönen Status Quo. Weiter so, liebe Anne.
    Also mit der Lauflänge meine ich, nicht mit dem Fallen!

    Liebe Grüße
    volker

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    • Ach, lieber Volker, dem „exklusiven“ Club der „Lauf-Stürzenden“ musst du wirklich nicht beitreten, so doll ist es nicht! 😉 Rückblickend war’s eher lustig. Und gegen den Schlamm gibt es das gute Perwoll Sport! 😎

      Danke dir & liebe Grüße,
      Anne

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  8. Ha, ich Tolpatsch stehe da noch auf dem Siegertreppchen. Man läufe möglichst locker flockig (natürlich sowas von geschummelt) an einem entgegenkommen Läufer vorbei, grüße freundlich, kucke ihm zu lange nach (rotwerd) und renne volle Kanne und mit großem Gescheppere an ein Radweghinweisschild und lande dabei auf dem Hosenboden. Den Gesichtsausdruck des anderen vergesse ich auch nie mehr. 😀
    Gute Besserung an die Ferse und einen schönen Restsonntag
    LG Elke

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    • 😆 – nein, sowas hab ich noch nicht selbst fabriziert und auch noch nie miterlebt. Schöne Geschichte, liebe Elke! 😉

      Danke dir & liebe Grüße,
      Anne

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  9. Premieren sollten gefeiert oder wenigstens angemessen gewürdigt werden! 😉

    Mein „erstes Mal“ (bisher zum Glück auch das einzige) ereignete sich vorletztes Jahr im Frühling. Ich lief auf dem alten ex-Bahndamm, unten auf dem Weg war ein Hund. Kein einfacher kleiner Zamperl sondern – und ich übertreibe nicht! – ein Monstertier, das den Höllenhund das Fürchten gelehrt hätte. Sonderlich hundeängstlich bin ich nicht, im Gegenteil üblicherweise. Aber dieses „Tier“? war unglaublich und in München eindeutig nicht erlaubt! Schon gar nicht leinenlos, alleine und weitab eines hoffentlich ihn im Griff habenden Besitzers.

    Mit anderen Worten: während der Hund friedlich an die Böschung kack … äh … dort seine Notdurft verrichtete, machte ich mir vor Angst fast in die Hose, hielt nach einem Besitzer Aussschau (viel zu weit in der Ferne machte ich einen potenziellen solchen mit zweitem Monster im Gefolge aus). Ich wurde langsamer, scannte die Böschung nach Kletterfluchten ab und just als ich etwa auf Höhe des Hundes war, blieb ich mit dem Fuß an einer Wurzel hängen und legte mich mit Schmackes in die an der Böschung in dichter Fülle wachsenden jungen Brennesseln. Ganzkörpermäßig, das Gesicht voran. Der Hund erschreckte sich, beendete sein Geschäft, glotzte mir mit Monsteraugen aus Riesenschädel in die am Boden liegenden Brennesselauge … und rannte seinem Herrchen hinterher.

    Ich war einerseits erleichtert – andererseits reagiere ich auf Brennesseln recht extrem und lief für den Rest des Laufs meinerseits mit angeschwollenem monsterroten Gesicht und ebensolchen Armen und Beinen durch die Landschaft.

    Ja, so war das bei meinem „ersten Mal“.

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    • Auweia, Lizzy! Bis zu der Stelle mit der „Nesselsucht“ im Gesicht hab ich herzhaft gelacht. Zum Glück ist die Schönheit janach einiger Zeit wiederhergestellt. Immerhin hätte es noch schlimmer kommen können … die Notdurft des Hundes … 🙄

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  10. Liebe Anne,

    einmal ist keinmal – und das nächste Mal zählt dann als Abrolltraining für die Zukunft. Manchmal passieren solche ungewollten Flugeinheiten leider, mögen sie dir in Zukunft mit besseren Bedingungen aber erspart bleiben. Hoffentlich ist dir nichts passiert?

    Liebe Grüße und alles Gute,
    Markus 🙂

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  11. Liebe Anne,
    auch von mir ein herzliches: „Willkommen im Club!“ 😉
    Du bist sehr viel klüger wie ich, da ich vor ca. 2 Jahren 1. die Straße und 2. genau den Moment für meinen Sturz gewählt hatte, in dem 2 jungen Burschen mit ihrem Auto an mir vorbeigefahren sind. 😳 Zuschauer sind wirklich nur zu empfehlen, wenn die Haltungsnote ausgezeichnet ist… 🙄 )
    Gut dass dir nichts passiert ist und noch besser, dass du deine Ferse wieder zu 50min Laufen „überreden“ konntest! So darf’s weitergehen! 😀

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    • Liebe Doris,

      meinen Bauchklatscher hat nur eine Gassigängerin mitbekommen – aus weiter Ferne. Insofern hab ich das wirklich gut gemacht! 😉
      Und ja, das mit Ferse und Achillessehne gefällt mir schon ganz gut. Sehr vorsichtig bleibe ich trotzdem noch. 🙂

      LG,
      Anne

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  12. Liebe Anne,

    ausgerechnet am Weltfrauentag suhlst Du Dich im Dreck…..tststs 😉

    Ferse hält, nicht verletzt beim Sturz – so war der Trainingslauf Standortbestimmung und Fallstudie zugleich 😉
    Erstaunlich, dass Du bisher auf Deinen Feld-, Wald- und Wiesenwegen unfallfrei gelaufen bist. Ich habe schon öfter Bodenproben genommen, gottseidank aber immer ohne schlimme Blessuren.

    Viel kalt in Trier? Das habe ich den März aber anders in Erinnerung 😉
    Hier im Norden hat heute der Frühling stattgefunden. Sonne satt. Da ich meinen Laufversuch gestern schon absolviert habe, durte ich gemütlich auf der Terasse sitzen und die Wärme geniessen 🙂

    Liebe Grüße
    Norbert

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    • Lieber Norbert,

      Fallstudien mit Bodenproben … 😆 Bislang hab ich trotz des einen oder anderen Stolperers noch Stürze vermeiden können. Aber gestern konnte ich auch auf den Weltfrauentag keine Rücksicht nehmen. 😉

      Sonne satt – das gab es bei uns am Nachmittag. Den hab ich im Garten verbracht – aber nicht gemütlich sitzend, sondern ungemütlich Stauden zurückschneidend und Unkraut zupfend. Naja, ich will es ja nicht anders. 🙄

      Liebe Grüße,
      Anne

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  13. Liebe Anne,
    ja prima, 45 Minuten ist doch schon was. Aber bitte nicht den Sturz wiederholen, nicht dass zur Ferse dann auch noch die Zehen Ärger machen!
    Liebe Grüße
    Elke

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    • Liebe Elke,

      nein, auf einen neuerlichen Sturz leg ich keinen Wert, denn das geht selten so schadlos ab wie bei mir gestern. Und eine sensible Ferse ist schon lästig genug …

      Liebe Grüße,
      Anne

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  14. Liebe Anne,

    ärgerlich, so einen Bauchklatscher! Zum Glück ist nichts passiert!! Wenn es bergauf geht und dazu noch so matschig ist, dann ist es leicht passiert…
    45-50 Minuten sind doch super, darüber freue ich mich auch – mit und für Dich und wenn Du weiter so vernünftig bist und Deine Ferse weiterhin verhätschelst dann wirst Du bald noch länger unterwegs sein können! 🙂

    Liebe Grüße Anna

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    • Liebe Anna,

      eigentlich konnte ich gleich drüber lachen, als ich merkte, dass alles heil geblieben war. War ein bisschen wie Slapstick! 😆

      So ganz langsam geht immer mehr; ich halte mich an die Regel, nur ca. 10 % pro Woche zu steigern, und fahre bisher sehr gut damit. Immerhin waren das letzte Woche schon insgesamt etwas mehr als 18 km, nächste Woche dürfen es maximal 20 sein und in der übernächsten Woche knacke ich vielleicht schon die HM-Marke! 😉

      Liebe Grüße,
      Anne

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  15. Auf den Bauch zu fallen, habe ich beim Laufen noch nicht geschafft, aber ich habe mir schon die Brille verbogen, den Hintern geprellt und die Hände aufgeschlagen. Da ist eine landung im Matsch dann doch nicht so schlimm, oder 😉

    Meinen einzigen Sturz beim Skifahren habe ich allerdings auch auf dem Bauch gebremst … und ein wenig mit der Nase und dem Kinn. Aber so ist es eben, wenn man bei schlechter Sicht vom Gelände auf einen Ziehweg fährt und übersieht, dass da eine 1 Meter hohe Kante die frontale Anfahrt nicht empfehlenswert macht.

    Liebe Grüße
    Rainer 😎

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    • Ich konnte gleich nach dem Sturz drüber lachen – ich sah halt aus wie ein Ferkel, aber es war nichts Ernsthaftes passiert! 🙂 Da klingt dein Ski-Sturz schon deutlich unangenehmer. Ich hoffe, es ist auch bei dir alles heil geblieben.

      Liebe Grüße,
      Anne

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  16. Liebe Anne,
    sorry, aber ich musste echt lachen beim Lesen. Ich hoffe, du verzeihst mir 🙂
    Es ist ja auch zum Glück nix passiert. Außer etwas Dreck an den Klamotten.
    Ich denke wenn du deine Ferse noch etwas verhätschelst, dann werden es auch bald wieder 60/70/80 Minuten sein 🙂
    Liebe Grüße
    Helge

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    • Liebe Helge,

      klar verzeih ich dir, ich musste ja selbst lachen, nachdem der kurze Schreck abgeklungen war! 🙂
      Mit der Ferse bin ich liebevoll und geduldig, dann wird das schon, denke ich.

      Liebe Grüße,
      Anne

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  17. Willkommen im Club 😉
    Ich leg‘ ich ja öfter mal lang…bisher den Laufgötternseidank zumindest ohne Schäden am Fahrgestell – was den Kopf angeht…naja… ;))

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