Nothing seems impossible

2014-09-10_Running

Ich bin froh über jeden gelaufenen Meter, zu dem ich mich aufraffen konnte. 6.910 waren es immerhin gestern abend. Das Blöde ist ja, dass ich genau weiß, das mir das Laufen gerade jetzt besser tut als alles andere, selbst wenn’s unterwegs zäh und quälend ist. Aber auch wenn ich mal Zeit zum Laufen habe, fällt es mir momentan unglaublich schwer, den Sirenengesängen meines Sofas zu widerstehen oder den Computer runterzufahren und einfach loszurennen. Kennt ihr solche Phasen auch? 🙄

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30 Gedanken zu “Nothing seems impossible

  1. Ja, liebe Anne,

    ich kenn das sehr gut, z.B. im letzten Jahr. Ich hatte dann auch drei Monate fast nichts gemacht, allerdings ist der Einstieg alles andere als einfach gewesen…
    Warte ab, eventuell bringt der nächste Urlaub wieder Motivation und Lauflust 🙂

    Salut
    Christian

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    • Lieber Christian,

      ja, an deine Pause erinnere ich mich! Gar nicht zu laufen, das will ich nicht einreißen lassen. Ok, wenn ich den Eindruck hätte, Laufen schadet bzw. kostet mehr Kraft als es einbringt, würde ich meine Meinung und mein Verhalten ändern. Aber im Moment ist „Laufen auf Sparflamme“ für mich die bessere Lösung. 😎

      Danke dir & liebe Grüße,
      Anne

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  2. Ich glaube das kennt jeder Sportler. Der Mensch ist von Haus aus meist bequem veranlagt. Mir hilft dann immer an das gute Gefühl nach dem Sport zu denken. Und das stellt sich zum Glück immer ein 🙂
    Liebe Grüße Elke

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    • Manchmal hilft dieser Gedanke leider nicht, liebe Elke. Wenn es nicht einfach nur Bequemlichkeit ist, sondern der Akku wirklich leer ist, muss eben doch mal Pause sein. Am Freitag war ich noch so „alle“, dass ich nach gut 3 km aufgehört habe und heim spaziert bin. Heute lief’s nach einem ruhigen Wochenende schon wieder viel besser.

      Liebe Grüße,
      Anne

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  3. Liebe Anne, wie gut ich dich verstehen kann, du hast dir diese Kilometer gerettet, sie tun dir gut, pfeife auf die Sirenen, denke an dein Wohlbefinden, das sich meist einstellt, wenn du sie tapfer missachtest.

    Dazu noch eine Ostseeumarmung mit Sonne und köstlicher Luft von dort, wo sehr schöne, moderne, best ausgestatteste Hotels am Rande des Meeres stehen – weißt schon !

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    • Liebe Margitta, manchmal kommt das Wohlbefinden, am Freitag half gar nichts mehr, nur Heimwandern. Heute wieder viel besser! 😎 Danke dir für Sonne, Ostseeluft und Umarmungen – von der Qualität der Hotels und privaten Übernachtungsmöglichkeiten werde ich mich bei nächster Gelegenheit persönlich überzeugen … 😉

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  4. Jeder Meter mehr hilft auch mir immer mich wohl zu fühlen. Aber am schwersten sind die Meter auf den Balkon wo meine Laufschuhe stehen. Aber ohne die gibt es leider keine Befriedigung meiner inneren Unruhe. Und daher muss ich mich da oftmals durchquälen!

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    • Bei mir sind die schwersten Meter die zur Wohnungstür raus … ich hab’s auch schon geschafft mich umzuziehen und in voller Laufmontur an der Türe umzudrehen, weil ich wirklich kaputt war. 🙄

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  5. Liebe Anne,
    wahrscheinlich kann dir jeder Sportler nachfühlen. Es stellt sich die Frage: Gegen den Stress sich weiterhin jeden Schritt quälen oder konsequent erholen, bis die Lust wiederkommt. Ich wünsche dir die richtige Entscheidung.
    LG Harald

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    • Lieber Harald, ja, es ist ein wiederholtes Hinfühlen und Abwägen: Wann stresst Laufen mehr bzw. kostet mehr Kraft, als es einbringt – und wann tut es gut? Freitag war Ersteres der Fall, heute war schon wieder mehr Lust und Kraft da. 🙂

      Danke dir, liebe Grüße,
      Anne

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  6. Liebe Anne,

    ich glaube Deinen augenblicklichen Zustand nennt man Erschöpfung. Geist und auch der Körper wollen einfach ihre Ruhe haben.

    Wann hast Du denn endlich mal Urlaub, damit beide wieder zu neuen Kräften kommen?

    Liebe Grüße, lass Dich mal drücken!
    Volker

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    • Lieber Volker,
      so langsam legt sich die Erschöpfung. Vielleicht kriege ich auch in der kommenden Woche nochmal einen Tag frei, so dass ich wieder ein verlängertes Wochenende habe, an dem ich alles darf und nichts muss. Urlaub gibt es erst Ende Oktober. 🙄

      Danke für’s Drücken, tut sehr gut!
      Anne

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  7. Hallo Anne, wie Elke schon sagt, das kennst sicherlich jeder Sportler /Läufer. Wichtig ist, denke ich, dass man seinen Schweinehund von der Tür verscheuchen kann und wenigstens genau die paar Kilometerchen so läuft, wie Du das gemacht hast. Und mal ehrlich – hinterher fühlt sich das doch trotz allem sehr gut an.
    Viele Grüße aus Sachsen von Jacqueline

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    • Hallo Jacqueline, meistens geht’s einem wirklich gut hinterher. Und wenn nicht, hat man wenigstens besser gelernt zwischen Lustlosigkeit und Erschöpfung zu unterscheiden. 🙂

      Viele Grüße zurück nach Sachsen,
      Anne

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  8. Ja, das kenne ich auch. Und manchmal, wenn mir danach ist, laufe ich nicht weiter sondern gehe oder ich laufe und gehe abwechselnd. Das tut mir ganz gut. Hauptsache mal raus aus dem Haus und an die frische Luft. Ich glaube aber, Du hast einen Urlaub dringend nötig.
    Lieben Gruß
    Kornelia

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  9. Bei mir ist das eher selten, kommt aber schon auch mal vor. Meistens gebe ich dem Bedürfnis einfach nach und lasse die Lauferei sein. Bin mir immer sehr sicher, dass die Lauflust wiederkommt – tut sie auch jeweils. Selten – wenn ich in einer konkreten Vorbereitung mit Ambitionen stecke z. B. – laufe ich auch mal gegen das Ruhesignal des Körpers an und mehr als er wollen würde. Meistens geht der Schuss nach hinten los und ich bin dann sogar richtig angeschlagen danach. Will sagen: dass mein Körper „SOFA!“ befiehlt, ist so selten, dass ich in der Regel stante pede (wörtlich! 😉 erschrocken gehorche.

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    • Du also auch … Ich glaube, man lernt einfach immer besser, Fälle von Bequemlichkeit zu unterscheiden von Körpersignalen, die „STOPP“ bedeuten. Und wenn da ein echtes Stoppschild ist, sollte man das ernst nehmen. 😎

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  10. Ich kenne so etwas eher selten. Anne, ich mache mir inzwischen doch deutliche mehr Sorgen, dass Du dringend eine Auszeit brauchst. Eine Zeit ganz ohne Druck. Ich hoffe, Du kannst Dir das in nächster Zeit einmal gönnen. Andernfalls wird etwas passieren, was neudeutsch „burn out“ bezeichnet wird. Aber wem sage ich das?

    Ich wünsche Dir viel Kraft und die Überwindung, der Couch zu widersagen.

    Liebe Grüße
    Rainer

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    • Ja, lieber Rainer, „richtige“ Auszeit wäre gut, ist aber momentan nicht drin, weil zu viele Termine auf die nächsten Wochen verteilt sind, um „am Stück“ frei zu nehmen. Aber vielleicht kann ich noch das eine oder andere Wochenende verlängern und mich dann in einigermaßen gutem Zustand bis in den November retten. Anfang November hab ich 14 Tage frei. 🙂

      Danke auch dir und liebe Grüße,
      Anne

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  11. Liebe Anne,

    ich kenne so einen ähnlichen Zustand recht gut, ich bin dem „burn out“-Zustand sehr nahe gewesen. Zum Glück kenne ich mich selbst und habe gewusst, dass es in dem Moment höchster Zeit war Prioritäten zu setzen und dabei vor allem an mich zu denken. Alles was nicht unbedingt notwendig war, wurde aus dem Tagesplan gestrichen, und damit konnte ich etwas Freiraum für mich selbst und meine Bedürfnisse schaffen was unbedingt notwendig war.
    Was dem „burn out“ angeht, denke ich ist die beste Medizin neben Ruhe und Zeit für sich, einfach moderater Sport an der frischen Luft, somit sind deine kleine Laufrunden sicher wichtig. Aber nur du kannst die Situation, in dem du dich momentan befindest richtig beurteilen, nur du bist für dich verantwortlich und nur du kannst stopp sagen!

    Ich drück dir ganz fest und wünsche dir viel viel Kraft!
    Liebe Grüße Anna

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    • Liebe Anna, tja, im Moment ist das ein bisschen Tanz auf der Rasierklinge. Aber da ich solche Zustände kenne, glaube ich auch abschätzen zu können, wie stark ich jetzt die Belastung runterfahren und die Arbeit neu organisieren muss, um heil bis in den Urlaub und darüber hinaus durch die Welt zu kommen. Schlafen, frische Luft im Garten, beim Spazierengehen oder Laufen, in der Küche rumwerkeln – all das bildet Ausgleich und Erholung.

      Danke auch dir für’s Drücken, liebe Grüße,
      Anne

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  12. Klingt, als hättest Du gerade ein unspaßige Zeit… 😦
    Nach einem harten Arbeitstag kenne ich das auch, dass das Sofa extrem laut brüllt. Dann denke ich an das tolle Gefühl NACH dem Training.
    Wenn ich aber total platt bin, gewinnt auch manchmal das Sofa. Das muss man leider für sich selber rauskriegen, wann es besser ist, dem Sofa einen Maulkorb zu verpassen, und wann man im Interesse der Gesundheit nachgeben sollte.
    Ich hoffe, dass demnächst bessere Zeiten auf Dich zukommen!
    Liebe Grüße aus dem Süden!

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    • Wenn man WIRKLICH platt ist, darf auch mal das Sofa gewinnen – find ich auch. Und man kriegt mit der Zeit ganz gut raus, was für einen selbst das Richtige ist. 🙂

      Liebe Grüße zurück,
      Anne

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  13. Ach ja, liebe Anne, kenn ich auch und kann ich auch verstehen. Wie sagte Oscar Wilde so schön „Versuchungen muss man nachgeben, wer weiß, wann sie wiederkommen…“ So gebe ich dann mal nach, aber mnachmal drehe ich dem Sofa auch eine Nase… je nachdem, was mir besser tut.
    Liebe Grüße
    Elke

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  14. Liebe Anne,
    😦 oje – das klingt nicht gut. Ich würde ja sagen, wenn die Lauferei das (wie es mir scheint) dringend notwendige Ausruhen ersetzen soll, lass es doch mal sein. Wenn es dir aber hilft, dich vom Computer, von der Arbeit zu lösen, dann lauf so kurz oder lange, so langsam oder schnell, wie es dir behagt. 🙂
    Ich hatte so eine Phase, nach meinem Hauskauf, -umbau und Umzug! Da ging einfach nichts mehr. Gelegentlich machte ich einen kurzen Spaziergang, aber die machten auch nicht so richtig Spass. Nachdem das ganze vorbei war, war ich ganz erstaunt, dass ich plötzlich wieder so etwas wie Lust auf Bewegung gespürt habe – hatte fast vergessen, wie sich das anfühlt!

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    • Liebe Doris,

      Fr/Sa habe ich wirklich fast nur ausgeruht oder einfach schöne Sachen gemacht. Am Fr sollte auch ein Lauf dabei sein – ging gar nicht. Aber heute war ich schon wieder viel fitter. 😎

      In der Wohnungskauf- und -renovierungszeit fiel auch bei mir das Laufen fast hinten runter – bzw. machte wenig Spaß. Manchmal haben eben andere Dinge Vorrang. Das darf nur kein Dauerzustand werden! 🙂

      Liebe Grüße,
      Anne

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  15. Das hört sich gar nicht schön an, liebe Anne. Hör gut in Dich hinein – ich denke, dass kannst Du gut – und lauf oder auch nicht, langsam, schnell, kurz, lang. Ganz nach Befinden. Oder auch mal nicht.
    Pass auf Dich auf, damit Du nicht demnächst vollkommen platt bist!
    Liebe Grüße und eine Umarmung von der Couch sende ich Dir.
    Liebe Grüße
    Bianca

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