Krallen zeigen

Am Freitag gut 80 Rad-Kilometer. Plus 2 Stunden Wandern. Plus Bad im Maar. Am Wochenende zeigt der Muskelkater seine Krallen. Mit Schwung haut er sie beim Bergauflaufen in die hintere Oberschenkelmuskulatur. Viel wärmer als gedacht ist es auch schon wieder. Der Kernscheider Friedhof lockt mit einem öffentlich zugänglichen Wasserhahn.

2014-08-03_Kernscheid02 2014-08-03_Kernscheid03Und weil mir gerade danach ist, schlendere ich ein wenig durch das im Innern noch sehr dörfliche Dorf mit teils noch unsanierten alten Bauernhäusern, großen Bauerngärten und Misthaufen auf dem Hof.

Dann trotte ich pflichtschuldig meine 10 km-Runde zu Ende. Statt eines „langen Laufs“ ist wohl eher Massage mit der schwarzen Rolle angesagt. Und ein bisschen Gymnastik für die nörgelige Lendenwirbelsäule. Und ein ausgiebiges Nachmittagsschläfchen, damit ich nächste Woche dem Alltag selbst wieder die Krallen zeigen kann. 😎

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28 Gedanken zu “Krallen zeigen

  1. Upps, Muskelkater ist doof. Zu warm ist auch doof. Wasser und eine kurze Trabpause ist gut. Der Rest des Tagesprogramms klingt auch vielversprechend.
    Ich bin heute früh auch schon zeitig los und konnte der Wärme trotzdem nicht entfliehen. Sogar die 1,5 l Trinkblase war nach über 3h alle. Zu Hause gab es viel frisches Nass und dann ein Mittagsschläfchen ;-). Für Gymnastik bin ich zu faul, aber die Rolle ist nachher noch dran.

    Liebe Grüße und genieße den Restsonntag
    Tati

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    • Dieses schwülwarme Wetter ist echt fies! Weil es sich auf dem Balkon so frisch anfühlte, bin ich ohne Wasser los – falscher Fehler! 🙄 Nach über 3 Stunden hast du dein Mittagsschläfchen mehr als verdient. Scheint prima zu laufen, die Vorbereitung auf dein Bergabenteuer! 😎

      Liebe Grüße,
      Anne

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  2. Liebe Anne,

    durchbeissen und Krallen zeigen, martialisch, aber manchmal notwendig 😉
    Misthaufen ist ja fast etwas untertrieben für die Misthalde, die Du da bildlich festgehalten hast. Da braucht es kein Riech-Internet, da reicht der Anblick um die Landluft zu erahnen 😀
    Viel Spass mit der kleinen Schwarzen, ich hab sie heute schon ausgiebig genutzt.

    Salut
    Christian

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    • Lieber Christian,

      ja, manchmal muss man ein bisschen beißen – solange man sich dabei nicht verbeißt und sich einen Kiefermuskelkater einhandelt, ist alles halb so wild! 😎

      Diese Misthalden sind für mich immer der deutlich ruchbare Beweis dafür, das früher eben nicht alles besser war! 😆

      Danke dir … es tut immer gut, wenn der Schmerz nachlässt. 🙄

      Schönen Sonntagabend, lG,
      Anne

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  3. Wie heißt es so schön ?
    From nothing comes nothing
    um unsere englische Serie zu erweitern
    ein bisschen Muskelkater kann nicht schaden
    dafür hattest du ein “ ordentliches “ Programm !

    Bist du schon wach ? 😉

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    • Wach – aber nicht munter. Zum Glück kann ich Mirabellenmarmelade a) mit Kokos und Cachaca (oder so ähnlich) und b) mit Vanille und Grand Marnier auch im Halbschlaf kochen. From nothing comes nothing – auch auf’s Frühstücksbrötchen nicht. 😉

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      • Oh, das hört sich aber lecker an! Was für Kokos hast du da reingetan? Flocken oder Milch?
        Ach und ich hab Muskelverspannungen vom rumsitzen und Unkrautjäten, bin froh wenn ich morgen wieder ins Yoga und aufs Radl komme 😀
        Liebe Grüße und eine hoffentlich kieferschonende Woche!
        Elke

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        • Flocken, vorher goldbraun geröstet. Dazu Limettensauft und dieser Zuckerrohrschnaps – sozusagen Caipirinha mit Mirabelle! 😉

          Yoga und Radl klingt sehr gut. Ich werde den Muskelkater morgen mit Spazierengehen und Weinfestbesuchen bekämpfen! 😆

          Gleichfalls eine schöne Woche, liebe Grüße,
          Anne

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  4. Ganz hinterhältig sind sie, diese Kater. Die schwarze Rolle darf bei mir auch noch herhalten. Aber ich bin mächtig beeindruckt von der Größe des Misthaufens. Dass es das mitten im Dorf noch gibt und das Foto von dem Bauerngarten gefällt mir, ich liebe diese Gärten. Hach… wieder ein schöner Ausflug mit Dir. Danke und gute Regeneration.

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    • Kater sind Mistviecher. Manchmal. Aber wenn man die Muskeln häufiger benutzt und sie hegt und pflegt, haben Kater irgendwann keine Chance mehr. 😎

      Dieses Dorf ist schon speziell. Außen natürlich auch Neubauten (aber relativ nette und nicht übertrieben „stylish“. Aber im Ort selbst wirklich noch ländliches Idyll mit allen Vor- und Nachteilen. 😎

      Gern geschehen – danke dir! 🙂

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    • Liebe Doris, der Kater ist ein ausgeprochen hartnäckiger und faucht und kratzt auch heute noch. 🙄 Da muss ich eben durch … 😉

      Gleichfalls guten Start in die Woche, liebe Grüße,
      Anne

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  5. 80km Rad + 2h wandern ist schon ein ordentliches Pensum!

    Aber sag‘ Anne (oder hast du schonmal irgendwo und ichs nicht gelesen?): überzeugt die Blackroll dich? Irgendwie hat jetzt wirklich jede(r) das Teil – ich komme mir vor wie die letzte rollenfreie Läuferin – hab‘ aber akut auch mal wieder ein paar Meckerstellen- sammele daher Erfahrungsberichte von Leuten, die nicht werbungsverdächtig sind und die ich meine, in ihrer Berichterstattung und Beurteilungsweise einigermaßen einordnen zu können. Solltest du also Lust auf ein bisschen Ausführlichkeit zum Rollenthema haben: ich tät‘ mich drüber freuen 😉

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    • Lizzy, so viel/so ausführlich kann ich eigentlich gar nicht schreiben. Dafür nutze ich die Rolle ehrlich gesagt zu unregelmäßig, eigentlich meist nur dann, wenn irgendwo was wehtut (Waden, Oberschenkel, Rücken. Erfahrungen: Man rollt ja den Körper auf der Rolle hin und her. Das tut sauweh, v.a. an den Waden, wenn man das volle Körpergewicht drauflegt. Man braucht gewisse Kraft in den Armen, um das zu vermeiden – die habe ich nur begrenzt, darum ist das Ganze auch noch anstrengend. Nur beim Rücken nicht – da klemmt man die Rolle zwischen Rücken und Wand oder Tür und macht Kniebeugen. Als wohltuend, da tatsächlich Verspannungen lockernd, empfinde ich alle Übungen. Ob der recht üppige Preis für ein Stück gehärtetes Styropor gerechtfertigt ist? Hmmmm, ich weiß nicht. Aber ich glaube, das darf man sich bei Sportgeräten eh nicht fragen … 😉

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  6. Liebe Anne,

    nach 80 km Rad fahren und 2 Stunden Wandern hätte ich auch Muskelkater… aber ich habe gerne Muskelkater, da spürt man, dass man etwas gemacht hat 😉
    Deine Marmeladen-Künste hören sich sehr lecker an!! „Caipirinha mit Mirabelle“ auf dem Frühstücksbrot hört sich wie eine richtige Delikatesse an!

    Ich wünsche dir eine schöne Woche und dass du den Alltag deine Krallen ordentlich zeigen kannst! 😉

    Liebe Grüße Anna

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    • Liebe Anna,

      glaub mir, DIESEN Muskelkater würdest du nicht mehr haben wollen! 😆

      Caipirinha-Marmelade, ja, sie schmeckt schon sehr exotisch … die Kokosraspeln sind vielleicht etwas dominant, aber trotzdem sehr lecker. 😎

      Danke für die lieben Wünsche; auch dir eine schöne Woche,
      Anne

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  7. Irgendwie hat dieses ursprüngliche Dorf was. Trotz oder gerade wegen des Misthaufens fast eine Augenweide in unserer ordentlichen, modernen Welt.

    Über ein Päckchen mit einem Glas Mirabellenmarmelade (aber bitte nicht die mit Kokos) würde sich sehr freuen

    Volker :mrgreen:

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    • Ja, lieber Volker, das Dorf hat was, so denke ich auch. 🙂

      Was die Marmelade angeht … schaun ‚mer mal, wie unser Kaiser (Franz B.) zu sagen pflegte … 😉

      Liebe Grüße,
      Anne

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  8. Ja, an Deine Friedhofsbesuche der speziellen Art dachte ich heute auch, liebe Anne. Und was den Kater angeht: Bei DEM Pensum darf der doch mal, oder? Ist doch eine stramme Leistung, klasse!
    Liebe Grüße
    Elke

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    • Dankw, liebe Elke! Inzwischen hat dieser Kater sich verflüchtigt. Dafür ist ein anderer da … ich muss mir für’s Teambuilding unbedingt was anderes ausdenken als einen gemeinsamen Weinfestbesuch … 🙄

      Liebe Grüße,
      Anne

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  9. Na 80 Km Rad und 2 Stunden Wandern ist ja auch schon mal was. Da darf ruhig auch der Muskelkater sich mal melden.
    Heißt ja nur, das die Muskeln was zu tun hatten 😀
    Gut, das du dir dann etwas mehr Ruhe gegönnt hast. Regeneration ist ja schließlich das, was so zwischendurch mal ganz wichtig ist.
    Liebe Grüße
    Helge

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    • Die Muskeln dürfen auch mal was sagen, genau, liebe Helge. Irgendwie spürt man dann ja auch: Da ist noch Leben! 😉

      Regeneriert habe ich ausgiebig, jetzt bin ich wieder fit … bis zum nächsten Muskelkater! 😎

      Liebe Grüße,
      Anne

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