Der Versuchung erlegen

Die Geschichte von Eva, die sich von der Schlange einen Apfel aufschwatzen ließ, ist hinlänglich bekannt. Bei mir braucht es keine Schlange. Es reicht ganz normale Feierabendmüdigkeit, gepaart mit Waschküchenwetter. Schlappe Beine, dicker Kopf, leerer Magen, dazu eine Luft zum Schneiden. Unter diesen Bedingungen entfalten die Mirabellenbäume am Wegesrand derartige Überzeugungskraft, dass es keiner Worte mehr bedarf, aus wessen Mund auch immer. So schnell kann man aus dem (Läufer-)Paradies in die Hölle der Fresssüchtigen vertrieben werden … ich schäme mich aber auch angemessen intensiv und hoffe, das geht dann irgendwie in Ordnung! 😉

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27 Gedanken zu “Der Versuchung erlegen

  1. Liebe Anne,
    nicht nur Mirabellen sind verführerisch, bei mir waren es am Montag wilde zuckersüß fruchtige Brombeeren, die aus einer Hecke eines Schrebergartens wuchsen 😉 Ich denke, wir werden deshalb nicht aus dem Paradies vertrieben 😉

    Salut
    Christian, der sich fragt, warum er vor zwei Stunden geduscht hat 🙂

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    • Lieber Christian,

      die Brombeeren gab es auch für mich – als Nachspeise sozusagen! 😉 Beruhigend, dass uns das Paradies dennoch nicht verschlossen bleibt. 😎

      Hier auch Tropenwetter … grausig. Ich fürchte, heute abend geht es nicht besser! 🙄

      Liebe Grüße,
      Anne

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  2. Liebe Anne,

    Du hast Dich den Verlockungen der Natur hingegeben und nicht denen der Süßwarenindustrie, von daher ist doch alles in Ordnung 😎

    Darüberhinaus ist die beschriebene Wetterlage wirklich die läuferunfreundlichste, die der Sommer zu bieten hat.

    Von daher gehe nicht so streng mit Dir ins Gericht!

    Liebe Grüße aus Oldenburg, wo wir heute und morgen mal durchatmen dürfen sollen.
    Volker

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    • Lieber Volker, ja, auch ich habe mich mit dem Gedanken getröstet, dass es nur „gut“ Kalorien waren! 😆 Hoffentlich hat die Schwüle bald ein Ende – nervt einfach! 🙄

      Liebe Grüße, genieß die Frische!
      Anne

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  3. JEDER
    ABER AUCH J E D E R
    wird dich verstehen können
    das ist die letzte Dense
    die bei euch herrscht
    bei uns ist es noch einigermaßen erträglich
    du musst dich nicht schämen
    ich streichle dich über dein lockiges Haar
    die meisten von uns hätten es genauso
    und nicht anders
    getan ! ♥

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  4. Vertreibung aus dem Paradies? Nie und nimmer nicht, liebe Anne!
    Sieh es doch andersrum. Ist es nicht paradiesisch, wenn sich Mirabellen unseren Mündern entgegenstrecken, um von uns gegessen zu werden? 😉
    Bei mir waren es gestern die ersten Heidel- und Weinbeeren und ein paar sehr spät kommende Erdbeeren, die mir das Heimkommen versüßt haben! 🙂

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  5. Liebe Anne,

    ich verstehe dich ja mehr als gut – bei dem Tropenwetter ist es einfach sehr schwer sich zum Laufen aufzuraffen – wenn dann noch solche Umstände dazu kommen wie bei dir… unmöglich 😉

    Ich habe es tatsächlich geschafft, die zwei Wochen im Urlaub kein einziges Mal laufen zu gehen 😳 Jetzt bin ich zurück im kühlen regnerischen Süden und freue mich wieder so richtig aufs Laufen 🙂 Das kühlere Wetter kommt bestimmt auch bald bei euch dort oben vorbei und dann geht es auch bei dir wieder leichter – ich wünsche es dir!!

    Liebe Grüße Anna

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    • Liebe Anna,
      heute kommt es mir fast genau so widerlich vor – mal sehen, wie es am Abend so ist. Vielleicht sollte ich nachmittags noch was essen, damit die Bäume mich nicht wieder aufhalten! 😉
      2 Wochen ohne Laufen? Da müsstest du doch Entzugserscheinungen haben?! Viel Spaß beim Wiedereinstieg – das wird! 🙂

      Liebe Grüße,
      Anne

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  6. Mir geht es wie Anna: Grau, regnerisch, windig und gerade mal 16°. 😦
    Ich freu mich auch immer sehr wenn ich was (legales) am Wegesrand zum Einsammeln finde. 😀
    Hast du dich auch schon mal gefragt wo Eva und Adams Schwiegertöchter herkamen? 😉
    Liebe Grüße ins schöne Trier Elke

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    • Puh, schön ist das nicht, liebe Elke. Aber zum Laufen besser als dieses Waschküchenwetter.

      Es gibt so viel Leckeres am Wegesrand. Ich hoffe ja auch mal auf Pilze, natürlich nicht zum Sofortverzehr, sondern für zuhause.

      Evas und Adams Schwiegertöchter? Nöööö! Aber wär ja mal eine interessante theologische Frage! 😆

      Liebe Grüße zurück,
      Anne

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    • Hast recht, liebe Helge! Also futtern was das Zeug hält. Auf dem Weg vom Campus I zum Campus II hab ich vorhin die ersten reifen Pflaumen gefunden. 🙂

      Liebe Grüße,
      Anne

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  7. Du musst Dich doch wegen sowas nicht schämen!
    Du genießt die Schönheit des Sommers in vollen Zügen. Das finde ich gut.
    Wenn ich laufend unterwegs bin, sehe ich häufig Menschen an Bäumen und Sträuchern stehen und sie pflücken Brombeeren und andere Dinge, essen sie oder nehmen sie mit nach Hause.
    Wenn ich laufe, traue ich mich nicht so recht. Mein Stoffwechsel ist dann eh immer schon sehr aktiv. 😉 Also genieße den Sommer. Ist doch schön.
    Lieben Gruß
    Kornelia

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    • Danke, liebe Kornelia! Zum Glück habe ich einen sehr robusten Magen und einen nicht übermäßig aktiven Verdauungstrakt (bzw. immer ein Gebüsch in Laufweite … ich erinnere an Margittas Post vor ein paar Tagen 😉 ). Daher kann ich unter diesem Gesichtspunkt hemmungslos zuschlagen.

      Liebe Grüße,
      Anne

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