Laufen und laufen lassen

Zuerst bin ich heute dran mit dem Laufen. Mir ist so nach „etwas flotter“. Also runter an die Mosel: Gut 2 Kilometer einlaufen, 3 x 1.000 m fix mit 400 m Joggen dazwischen, abschließend 3 km auslaufen (sofern man bergauf von Auslaufen sprechen kann). Konstatiere: Das schnelle Laufen fiel schon leichter, die 1.000er taten ein bisschen weh. Kein Wunder nach den zwei Krankheitstagen und dem längeren Lauf gestern. 😎

Anschließend schwinge ich mich auf’s Rad Richtung Moselstadion und lasse laufen: Landescrossmeisterschaften auf einer 1.100 m-Runde über Rasen, Schlamm und aufgeschütteten Rindenmulch mit einigen Böschungen, die hoch und runter zu laufen sind. Fieser Untergrund, so das einhellige Fazit derer, die dabei waren. Spikes waren eindeutig die richtige Wahl.

Mein Programm: Frieren, Fotografieren, Freunde und Bekannte treffen – und mich freuen, dass ich nicht im Verein laufe, ergo keinen Startpass besitze, nicht mitlaufen kann-darf-muss und mir das Ganze völlig entspannt vom Streckenrand anschauen kann. 😉

Was ich da geboten bekomme? Laufen – Kämpfen – Spaß haben. Was den letzten Punkt angeht, muss man allerdings bei einigen TeilnehmerInnen schon genauer hinschauen. Vermutlich kommt da der Spaß erst, wenn der Schmerz nachlässt. Oder man sieht ihnen die Begeisterung nicht so an. 😉

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16 Gedanken zu “Laufen und laufen lassen

  1. Liene Anne,
    schön, dass du da warst.
    Laufen lassen ist ja auch mal was Nettes, nicht wahr?
    Immer wieder erfrischend, diese Laufbilder. 😉
    Es beruhigt ungemein, dass die anderen auch so …äääh….hübsch wirken. (Mundwinkelhalter wären eine super Erfindung zur Verschönerung der Bilder.)
    Im Großen und Ganzen hat es Spaß gemacht (außer den Runden mit Seitenstechen, das hatte ich ewig nicht mehr,hatte schon fast vergessen, wie sich das anfühlt.)
    Allerdings ziehe ich die profilierteren Runden vor; die flachen Strecken sind einfach zu schnell.
    Und die 1000er….da müsste ich mich jetzt auch allmählich mal wieder mit beschäftigen. Die ersten Male sind die echt blöd.

    Einen schönen Restsonntag noch,
    Birthe

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    • Laufen lassen ist sehr entspannend, liebe Birthe! Und wenn liebe Laufbekannte so erfolgreich sind, um so mehr: Herzlichen Glückwunsch zum Landesmeistertitel! 😎 Wer so schnell rennen kann, muss auf den Bildern nicht strahlen wie ein Honigkuchenpferd. Dass es dir Spaß macht, merkt man auch so – warum solltest du dir sonst sowohl die Kurz- als auch die Langstrecke geben?! 😉

      1.000er sind die ersten paar Maile widerlich. „Eigentlich müsste man“ ja auch 400er laufen – aber die sind noch widerlicher, ich denke, das tue ich mir nicht an. Solche Einheiten machen aus einem Ackergaul auch kein Rennpferd! 🙄

      Gute Erholung und liebe Grüße,
      Anne

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  2. Schöne Bilder vom Wettkampf. Ja wer gewinnen will muss sich anstrengen. Das sieht man eben doch.
    Anne , an dir ist ein Sportfotograf verloren gegangen. Du hast das gut eingefangen. Falls du dich noch mal beruflich umorientieren willst 😉

    Liebe Grüße
    Tati

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    • Selbst Sören Kah, der souveräne Sieger auf der Langstrecke, sah angestrengt aus. Ohne Kampf kein Sieg! 😎

      Naja, Sportfotograf verloren gegangen? Ich hab mir (unter anderem) für diese Zwecke nur eine neue Kamera zugelegt, die macht derzeit noch per Voreinstellung alles von selbst – um ihre Möglichkeiten richtig auszuschöpfen, muss ich noch viel, viel üben. Eins habe ich schon gelernt: Dank schneller Serienbildaufnahmen kann man aus vielen, vielen Bildern die wenigen aussuchen, auf denen die Leute gerade nicht die Augen geschlossen haben oder die Zähne so fletschen, dass man es mit der Angst zu tun bekommt. 😆

      Liebe Grüße,
      Anne

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  3. Laufen und laufen lassen – finde ich gut. Auch, dass Du mal wieder ein paar schnelle Abschnitte einbaust.
    Tja, und irgendwo hört wohl der Spaß am schnellen Laufen auf, wenn es darum geht, eine gute Platzierung zu erreichen. Gut, dass wir das nicht müssen. (Ok, ich zumindestens wäre sowieso nicht besonders begabt. Es reicht nur zur Freizeitläuferin.)
    Liebe Grüße, Bianca

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    • So ab und an macht das schnelle Laufen dann ja doch Spaß, liebe Bianca! Vermutlich hat es auch den kämpfenden Meisterschaftsteilnehmern Spaß gemacht, man sieht es ihnen nur nicht mehr an. Ich möchte gar nicht wissen, wie ich ausgesehen hätte, wenn ich versucht hätte, wenigstens nicht den Anschluss an die W65-Siegerin zu verlieren. 😎

      Liebe Grüße,
      Anne

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    • Ja, Ulrike, die Journalistin und ihren Blog verfolge ich auch. Mehrfach wurde über ihre Zeit in Trier auch in der Lokalpresse berichtet, Foto vom Treffen mit Günter Jauch auf seinem Weingut inklusive. 😎

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  4. Sieht doch nach ner Menge Spaß aus, auch wenn es manche vielleicht etwas zu verkrampft sehen. Aber auch die werden im Ziel dann entspannt und glücklich sein.
    Toll, dass es dir wieder besser geht und das Laufen wieder so gut läuft

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    • Doch, letztlich hat’s bestimmt allen Spaß gemacht – spätestens im Ziel! Meisterschaftsrennen nimmt wohl jeder ernst und läuft sie hart, darum die teils etwas verkniffenen Gesichter. Aber das muss ja so sein. 😎

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  5. Ja, die 1000 er sind schon ganz schön anstrengend und doch so gut. Und werden immer besser 🙂
    Dein Laufen hört sich gut an.
    Und dein Laufen lassen ebenso. Ich glaube, der Ehrgeiz ist es manchmal, der das Lächeln kurzzeitig überdeckt während des Laufes. Oder ist es nur die Anstrengung? Aber ich vermute, im Ziel werden alle wieder gelacht haben 🙂
    Aber wirklich sehr schöne Bilder Anne 🙂
    Liebe Grüße
    Helge

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    • Wenn man länger nix richtig Schnelles mehr gelaufen ist, finde ich die erste Intervalleinheit immer garstig. Ich hoffe, dass es beim nächsten Mal leichter fällt, wenn ich besser ausgeruht bin, das Tempo besser treffe (ich war zu schnell für meine derzeitigen Verhältnisse) und ein bisschen mehr Übung habe. 😎

      Ja, bei einem Meisterschaftslauf sind wohl alle ehrgeizig. Selbst Jens sah unterwegs deutlich angespannter aus als sonst. Im Ziel haben dann alle wieder gelacht – irgendwann wenigstens. 😉

      Danke, liebe Helge! 🙂

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  6. Guten Morgen, liebe Anne,

    erst selbst laufen
    dann laufen lassen
    bei solchen Läufen schaue ich auch lieber zu
    als selbst am Start zu stehen
    aber es gibt so viele Menschen
    die mit Freude an diesem Lauf teilnahmen
    und das ist gut so
    so hattest du tolle Gelegenheit
    dich als Fotografin zu profilieren
    vielleicht kannst du unterstützend mit Rainer arbeiten ?
    Das wäre eine gute Alternative zur Bürositztätigkeit !! 😉

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    • Ja, liebe Margitta, bei solchen Läufen fühlen wir uns auf der anderen Seite der Absperrbänder am wohlsten. Da hätten wir nicht mal ansatzweise mithalten können, du nicht und ich schon gar nicht. Also hab ich stattdessen mal ausprobiert, was meine Kamera in punkto „Bilder von bewegten Objekten“ so leisten kann. Teilweise ganz gut geraten, doch. Aber bis ich damit zuverlässig zeitungsreife Bilder produzieren könnte, müsste ich noch üben. Außerdem hat der Volksfreund mit Holger, Dominik und Rainer schon mindestens drei Leute, die Laufsportthemen in Wort und Bild hervorragend abdecken. 😎

      Liebe Grüße,
      Anne

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