Kein Spielzeug

Heute schreibe ich mal ganz speziell an den Läuferkollegen in der orangefarbigen Jacke, der mir vorhin auf der Tiergartenrunde begegnete. Und an seine Brüder und Schwestern im Geiste. Genauer: An alle laufenden (und auch nicht-laufenden) Hundehalter der Welt, die ihren vierbeinigen Lieblingen sozusagen am lebenden Objekt beibringen wollen, dass Läufer kein Spielzeug sind.

ICH HAB DARAUF KEINEN BOCK!

Ich mag Hunde. Ich mag auch freilaufende Hunde, wenn sie friedlich am Wegesrand vor sich hinschnuffeln, bei meinem Anblick kurz hoch schauen, ihr Herrchen oder Frauchen angucken und dann – vollkommen desinteressiert an mir – weiter vor sich hin hinschnuffeln. Ich kann es auch tolerieren, wenn ein Hund mir mal vor die Füße läuft, mich neugierig anschnuppern will und sich dann wieder abwendet – bleibe ich halt einen Moment stehen, was soll’s. 2014-01-31_Petrisberg 010

Was ich aber echt nicht abkann, ist die Nummer, die Sie heute früh abgezogen haben, werter Herr Kollege in Orange. Man sah Sie noch nicht, aber Ihr Geplärre war schon durch’s halbe Tal zu hören. Keine 30 Sekunden Ruhe. Andauernd ein „Hier“, ein „Komm“, ein „Fuß“.

Irgendwann kam ich Ihnen näher und sah, dass Sie nicht nur einen, sondern zwei Hunde dabei hatten. Der Große ungefähr 20 Meter hinter Ihnen. Desinteressiert an mir, genau so wie es sein soll. Aber Ihr kleiner weißer Flummi war anders. Kaum hatte ich überholt, ging Ihr Geplärre hinter mir wieder los. Einmal, zweimal, dreimal, jedes Mal mit schrillerer Stimme. Ein kurzer Moment der süßen, himmlischen Ruhe. Und dann das gleiche Spiel von vorn. Und noch mal. Und noch mal.

Umgedreht habe ich mich nicht. Ich weiß nicht und will auch gar nicht wissen, wie dicht Ihr Kleiner hinter mir war. Und es interessiert mich nicht, ob er nur spielen oder nach mir schnappen wollte; Letzteres halte ich eh für unwahrscheinlich.

Ich möchte nur, dass Sie ein für alle Male begreifen: Wenn Sie einen Läufer suchen, der Ihnen bei der Erziehung Ihres Hundes hilft, fragen Sie bitte vorher, ob es demjenigen recht ist, seinen Samstagmorgen mit einer wild gewordenen Taschenratte und ihrem hysterischen Besitzer im Schlepptau zu beginnen. Und wenn das nicht der Fall ist: Es gibt da eine segensreiche Erfindung namens Hundeleine! 2014-01-31_Petrisberg 012

Wissen Sie, verehrter Läufer in Orange: Ich spiele auch gern. Ich spiele gern Fußball mit dem, was so vor meinen Füßen landet. Trotzdem käme ich im Leben nicht auf die Idee, mit Ihrem Hund Fußball spielen zu wollen, weil er ein Lebewesen ist, das ich nicht verletzen will. Warum ist es Ihnen demgegenüber so völlig gleichgültig, ob Ihr Hund möglicherweise jemanden verletzt oder erschreckt? Sind Sie schon mal auf die Idee gekommen, dass es die Menschen, die Ihnen begegnen, einfach stresst, wenn sie den Eindruck gewinnen müssen, dass da jemand seinen Hund absolut nicht im Griff hat?

Warum ich Sie nicht einfach angesprochen habe? Ganz einfach: Weil ich schon mehrere Gespräche mit Hundehaltern hatte, die sich verhalten haben wie Sie – jedes dieser Gespräche war unerfreulich und vollkommen nutzlos, weil ich dabei auf Menschen traf, die ignorant gegenüber den Bedürfnissen anderer waren. Heute früh war mir nicht danach, meine Hoffnung in die menschliche Vernunft und Empathie zu setzen und womöglich doch wieder enttäuscht zu werden.

Wenn Sie jetzt sagen: „Ach, der arme Hund!“, dann nur so viel: Natürlich ist es nicht schön für einen Hund, wenn er nur angeleint laufen kann. Aber wenn er erst nach mehrmaligem Abrufen – vielleicht, vielleicht auch nicht – gehorcht, darf er eben nicht frei laufen, bis er in der Hundeschule oder wo auch immer Gehorsam gelernt hat. Mit Ihrem großen schwarzen Hund haben Sie das ja auch irgendwie hinbekommen.

Noch ein Tipp am Rande für Ihre Unterrichtsstunden: Wenn Sie den Hund zurückrufen, warten Sie nicht, bis er 10 bis 15 Meter von Ihnen weg ist, sondern ermahnen Sie ihn mit ruhiger und fester Stimme schon beim ersten Ansatz zum Weglaufen. Ihr Gekreische stresst nämlich auch den Hund und tut ihm furchtbar in den Ohren weh!

Es schadet übrigens nicht, ihn hin und wieder mit einem Leckerli zu belohnen, wenn er wie gewünscht reagiert. Aber bitte: Wenn Sie derart mit ihm üben wollen, stellen Sie sicher, dass entweder niemand in der Nähe ist oder warten Sie, bis der Betreffende Ihnen signalisiert, dass er bereit ist Ihre Erziehungsversuche mitzutragen.

Lange Rede, kurzer Sinn: Läufer sind kein Hundespielzeug! Und es ist dreist und unsozial, sie ungefragt als Übungsobjekte zu benutzen, um dem eigenen Hund Gehorsam beizubringen.

Oder wie seht ihr das?

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28 Gedanken zu “Kein Spielzeug

  1. Liebe Anne,

    meine Antwort kennst Du und ich bin bei allem ganz bei Dir!
    Ich bin inzwischen intolerant und maximal aggressiv gegenüber den Haltern und den Vierbeinern, ja, ich bin sogar bewaffnet, wenn ich mich auf Wegen bewege, auf denen dieser Typus Mensch mit nicht angeleintem Anhang unterwegs wähne. Und ja, ich benutze das Pfefferspray auch, leider nur gegenüber den Vierbeinern, obwohl es die Halter eher verdient hätten. Kann jeder jetzt denken, was er will, aber meine Erfahrungen waren leider so schlecht in der Vergangenheit, dass ich keinen Wert darauf lege, nochmals meinen Ober- oder Unterschenkel hinzuhalten 😦

    Salut
    Christian

    PS: Und nein, ich bin kein Hundehasser, ganz im Gegenteil….aber verantwortungslose Hundehalter hasse ich schon.

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    • Lieber Christian,

      mir sind Gottseidank so schlimme Erfahrungen erspart geblieben, wie du sie machen musstest. Daher kann ich etwas gelassener sein und komme ohne Pfefferspray aus. Trotzdem war mir diese Ignoranz heute früh einfach zu viel. Klar, der Hund war harmlos und nur übermütig. Aber wer weiß das im Vorfeld? Und wenn jemand schneller unterwegs ist als ich und das Tier zwischen die Füße bekommt, kann sich wirklich böse verletzen.

      Es sind nicht die Hunde, die verantwortlich für Probleme sind – es sind die Halter, die mit ihrem Tier nicht angemessen umgehen.

      Liebe Grüße und ein hundefreies Laufwochenende,
      Anne

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  2. Liebe Anne,

    ich denke Du findest hier keinen Läufer der Deinen Schlußsatz nicht unterschreibt. Auch ohne die extrem negative Erfahrung, die Christian machen mußte, geht es mir exakt genauso wie Du es beschrieben hast.

    Aber mit der Forderung könnten wir die Städte plakatieren, es wird uns wohl nicht helfen 😦

    Liebe Grüße
    Volker (der auch Hunde mag)

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    • Ja, lieber Volker, Reden bringt nichts, Städte-Plakatieren bringt nichts, nicht einmal Regeln und Bußgelder bei Nichteinhaltung bringen was! Schlimm, vor allem weil ich merke, dass ich zunehmend gestresst auf Hunde reagiere, weil ich immer wieder Erfahrungen mit ihren ignoranten Haltern mache. 🙄

      Liebe Grüße,
      Anne

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  3. Dem Herrchen bin ich auch schon begegnet. Ganz so schlimm habe ich das aber nicht empfunden. Habe mich eher über das übermütige Hündchen uns seinen Halter amüsiert.

    Aber im Grunde hast Du ja Recht. Nicht jeder bleibt bei so einer Begegnung gelassen.

    Liebe Grüße
    Rainer 😎

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    • Ach, der Typ treibt sich öfter da rum? Gut zu wissen. Es geht ja nicht nur um’s Gelassen-Bleiben – ich hab mich nicht eigentlich „bedroht“ gefühlt! Es geht darum, dass der Hund sich nicht unter Kontrolle bringen ließ. Wenn dir so ein Tier beim Tempolauf zwischen die Füße gerät, wird dein Amüsement sich vermutlich auch reduzieren – oder das des Hundehalters, wenn du dem Hund (ohne es zu wollen) einen Tritt verpasst. 😎

      Liebe Grüße,
      Anne

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  4. Tja, liebe Anne, da hast Du total recht. Und es sind die Herrchen und Frauchen, nicht die Hunde. Gottseidank hatte ich noch nicht Kontakt mit der ganz üblen Sorte, die auf Jogger losgeht, und ich wünsche mir inständig, es bliebe so!
    Ich verstehe Hundehalter auch nicht. Ob die einen Knopf im Hirn haben, der selbiges abschaltet? Einmal habe ich eine Hundehalterin beobachtet, die ihren Hund seelenruhig in den Sandkasten eines Spielplatzes sch….. ließ (Madame saß auf ihrem Rad einige Meter daneben, in unserer Stadt müssen Hunde innerorts angeleint sind). Ich habe sie angesprochen. Ihre Reaktion „Och, hat der das etwas wieder gemacht? Ich habe ihm doch schon gesagt, dass er das nicht darf!“
    Da fällt einem nichts mehr ein.
    Liebe Grüße
    Elke

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    • Ja, das Problem sitzt am menschlichen Ende der Leine – und ich versteh die Leute nicht. Mal von den Risiken für andere abgesehen: Mir würde als Hundehalterin das Laufen keinen Spaß machen, wenn ich ständig meinem Hund hinterherplärren müsste – allein deshalb würde ich ihn anleinen oder zu Hause lassen.

      Zu Leuten, die ihren Hund auf Spielplätze kacken lassen, fällt mir erst recht nichts mehr ein … 🙄

      Liebe Grüße,
      Anne

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  5. Liebe Anna,

    das klingt ganz schön geladen
    und ich bin die Letzte
    die dich nicht unterstützt
    wie oft
    und immer wieder
    das ewige Theater mit den schlecht erzogenen Hundehaltern
    es könnte alles soooooooooo friedlich sein
    wenn alle Menschen in der Lage wären
    mit Hunden richtig umzugehen
    dass das geht
    wissen wir
    von anderen
    positiven Erfahrungen
    ich hoffe sehr
    dass dein Tag damit nicht ganz verdorben ist.

    Deswegen eine besonders liebevolle virtuelle Umarmung und für den Hundehalter einen Tritt in den Allerwertesten ! 😉

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    • Ach, liebe Margitta, den vorübergehenden Ärger hab ich mir mit diesem Posting von der Seele geschrieben – alles ist gut. Hunde sind wirklich sooo tolle Tiere – und im Prinzip auch hervorragende Laufbegleiter. Es muss sich nur ein Halter finden, der mit ihnen umzugehen weiß.

      Nichtsdestotrotz tut eine virtuelle Umarmung von dir ganz besonders gut und ich erwidere sie nur zu gern! Den Allerwertesten des Hundehalters können wir ruhig verschonen – vielleicht setzt er sich auf selbigen und informiert sich mal darüber, wie man seinen Hund zum Bei-Fuß-Laufen erzieht, ohne hysterisch den halben Wald zusammenzuschreien. 😉

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  6. Oha du bist aber ordentlich sauer, jedenfalls hört es sich für mich so an. Ich hatte bisher zum Glück erst einmal eine sehr unangenehme Begegnung bei laufen (beim Rad fahren kommt es leider wesentlich häufiger vor und ist wegen der Sturzgefahr auch übler) als mit ein Husky in den Ellenbogen schnappte. Ich mag Hunde sehr gern und bedanke mich bei den Hundebsitzern die ihre Vierbeiner entweder brav Sitz machen lassen oder sie festhalten auch gerne. Und das ist absolut die Mehrheit. Den „der-tut-nichts“-Rufern gratuliere ich ironisch zu ihrem gut erzogenen Hund. Das ist zumindest einigen wenigen peinlich ;-). Gut kommt auch den Hund aufzufordern mit mir die Runde mitzulaufen. Manche tun das dann wirklich gerne und die Verzweiflung der Halter finde ich dann zu koestlich.
    Liebe Grüße und viel Gelassenheit (ich glaube du solltest doch ueber Yoga nachdenken) 🙂
    Elke

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    • Ich war sauer, liebe Elke, wenngleich nicht so sehr, wie es den Anschein haben mag. Jetzt ist eh wieder alles gut.

      Für Menschen mit braven Hunden hab ich immer ein Lächeln oder ein freundliches Wort. Die anderen gucke ich nur noch böse an, weil jedes Wort, sei es ironisch, sachlich-informierend oder offen ärgerlich – reine Zeitverschwendung ist. Leider hat der kleine Hund heute früh auf nichts gehört … die Idee mit dem „Einfach zum Mitlaufen auffordern“ finde ich nämlich sehr hübsch. Ich hätte nur Sorge, dass ich den Hund dann nicht mehr loswerde – ich kann ihn ja nicht in der Nähe einer Straße einfach allein laufen lassen.

      Und nein, Yoga ist bestimmt was Feines, aber nix für mich! 😉

      Liebe Grüße,
      Anne

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  7. ***unterschreib***

    Bei uns gibt es zwar mittlerweile den verpflichtenden „Hundeführerschein“, aber der kann leider auch keine unfähigen Hundehalter beseitigen! Die ärgern ja nicht nur uns Läufer, sondern genauso andere Hundebesitzer, Spaziergänger, etc.

    Ich wünsche dir trotz des Ärgers noch ein schönes Wochenende!

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    • Ärger ist längst verflogen, liebe Doris!

      Ja, für andere Hundehalter sind solche Typen auch lästig – und für deren Hunde. Aber gegen menschliche Ignoranz gibt’s leider kein Heilmittel! 🙄

      Liebe Grüße,
      Anne (heute an der Mosel wieder nur mit netten Hundebegegnungen – 98% der Trierer Hundehalter sind nach meinen Maßstäben vernünftig und leinen ihren Hund an oder haben ihn gut erzogen)

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  8. Applaus, Applaus, liebe Anne.
    Es gibt Dinge, die sollten mal ganz deutlich gesagt werden.
    Ich habe schon ziemlich viele seltsame Dinge mit Hunden und ihren unfähigen Herrchen erlebt.
    Aber die meisten sind doch, genau wie du sagst, völlig beratungsresistent.
    Mich hat letztens fast ein Rießenhund vom MTB geholt. Mitten im Wald. Der ist mir einfach hinterher gesprintet. Mit seinem Herrchen im Schlepptau. Der war bestimmt wirklich sehr lieb und der wollte sicher auch nur spielen. Aber man denke sich mal was alles passieren kann, wenn ein Rießenhund mich vom Rad runter holt während der Fahrt!
    Der Herr Hundehalter, der also nicht fähig war, trotz Leine, seinen Hund zu halten, meinte doch, ich sollte doch bitte bevor ich ihnen begegne Bescheid geben 😆
    Kein Witz! Am besten schriftlich? Um Erlaubnis fragen ob ich denn mal in den Wald dürfte mit meinem MTB? Ob es möglich wäre, das er sich und seinen Hund darauf mal bitte vorbereitet?
    Ich habe da ein bisschen anders reagiert als du: Ich habe ihn drauf aufmerksam gemacht, das ich, falls er mir mit seinem Hund nochmal zu nahe kommt, Anzeige erstatte. Weil sein Hund hat mich angefallen. Und das ist eindeutig nicht in Ordnung und das ist ganz alleine seine Schuld.
    Naja, ich habe diesen Menschen bisher nicht wieder getroffen.
    Ich liebe übrigens auch Hunde. Und an den Hunden liegt es ja auch nicht.
    Es ist ja die Unfähigkeit der Halter.
    Dann sollen sie sich doch eine Katze oder einen Hamster anschaffen. Die sind für Läufer und MTB meist doch eher ungefährlich 🙂

    Liebe Grüße
    Helge

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    • Was für eine Gruselgeschichte, liebe Helge – bei DEM Hundehalter wäre ich auch deutlich geworden und hätte ihn auf Leinenpflicht und drohende Anzeige wegen Körperverletzung hingewiesen.

      Vielleicht sollte man solchen Typen den Hund wegnehmen – und sie bekommen ihn erst zurück, wenn sie ein Jahr lang erfolgreich einen Hamster gepflegt haben?! 😉 Obwohl: So ein Hamster, der evtl. die Bremskabel von MTBs zernagt?

      Liebe Grüße – hoffen wir, dass solche Begegnungen auch weiter gut für uns ausgehen.

      Anne

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  9. Gerade in letzter Zeit begegnen auch uns immer wieder Hund die frei herum laufen und-das sind große Hunde 1Oder auch gerne mal die wohlbekannten Pitbulls mit dazugehörigem Assi. Vor etwa 3 Wochen wurde ein Laufkollege der die Gruppe veralssen hatte um ein wenig abzukürzen, von so einem Tier in den Rücken gesprungen, und auch gestern sagte mir Pia, dass wieder so einer frei herum lief-trotz Anleinpflicht. Ich habe eigentlich keien Angst vor Hunden, bin damit groß geworden, aber ich werde bei so etwas so sauer und wütend, ich wüsste echt nich was ich machen würde, sollte mich einer anfallen. Auch wenn ich weiß, dass die „Herrchen“ Schuld sind.

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  10. Im Ernstfall wäre mir egal, ob der Hund was dafür kann oder nicht – da muss man sich schützen. Und ich wäre auch ziemlich mitleidlos gegenüber dem Halter, falls dem Hund dabei was passiert – die Anzeige gäbe es noch obendrein. Ich mag Hunde auch und bin auch mit ihnen aufgewachsen. Aber irgendwann hört der Spaß auf. Zum Glück sind die weitaus meisten Trierer Hundehalter, die mir begegnen, sehr vernünftig und haben ihre Hunde an der Leine oder anderweitig im Griff.

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  11. Anne, ich bin ganz bei Dir! Ich finde, ein Hundebesitzer/-in MUSS den Hund im Griff haben. Auch ich will beim Laufen nicht spielen, nicht beschnuppert werden oder sonst was von so einem Hund.
    Ich mag das auch gar nicht, wenn der Abstand zwischen Mensch und Hund größer ist, als der zwischen mir und dem Hund. Dann wird gerufen und gerufen – und meistens passiert einfach nichts. Die Hunde reagieren oft nicht. 😦
    Ich hatte zwar noch kein Negativerlebniss – trotzdem, ich habe da immer ein ungutes Gefühl.
    Liebe Grüße, Bianca

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    • Ich glaube, jeder Läufer und Spaziergänger sieht das wie wir – nur manche Hundebesitzer nicht! 😦 Dabei ist es sehr wohl möglich, Hunde so zu erziehen, dass sie andere Menschen in Ruhe lassen, wie die vielen guten Beispiele zeigen. 😎

      Liebe Grüße,
      Anne

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  12. Ich hatte mal eine, für mich!, lustige Begegnung. Da lief ich an einem Hund nebst Halterin vorbei und dem Hund gefiel es, sich mir anzuschließen. Er war offensichlich ein friedfertiges Exemplar und hatte Spaß, neben mir her zu laufen. Ich animierte ihn noch mehr dazu, bei mir zu bleiben. Frauchen, schrie sich bald die Seele aus dem Leib und sie wurde immer lauter. Bis sich Schnuffi endlich dazu entschloss, wieder zurück zu dappeln. Ich hab mich köstlich amüsiert und dachte mir, dass dies hoffentlich eine kleine Lehre für Frauchen sei *ggg*

    Lieben Guss vom Tommi

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    • Hallo Tommi,

      schön, dich auch mal hier zu lesen! 🙂

      Die Geschichte ist wirklich süß … sollte ich auch mal probieren! Ich könnte wetten, die Besitzerin überlegt sich SEHR genau, ob sie ihren Hund nochmal frei laufen lässt. 😆

      Liebe Grüße,
      Anne

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  13. Hallo Anne,
    wer kennt das nicht???
    Deine Worte kann auch ich – wie so viele viele vor mir – nur unterschreiben. Das geht gar nicht und solche Situationen wie Du sie beschreibst sind insbesondere natürlich für uns Läufer unglaublich nervig und stressend. Leider leider gibt es neben den vielen verständnisvollen Hundehaltern die ihre Tiere auch gut erzogen haben immer wieder einige, die es einfach nicht gepeilt bekommen, denen es oftmals aber auch vollkommen egal zu sein scheint. Da hilft wirklich kein Ansprechen – im Gegenteil: man muss oft noch aufpassen, dass die Person dann nicht auch noch handgreiflich wird.
    Leider gibt es immer wieder solche Hundehalter, die dann natürlich durch ihr Verhalten auch diejenigen in Verruf bringen, die ihre Hunde erzogen und im Griff haben. Schade eigentlich.
    Aber so wie Hunde kein Spielzeug sind, sind Läufer das eben auch nicht.
    Liebe Grüße,
    Thomas

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    • Hallo Thomas,

      ja, es ist sehr schade, dass die wenigen Leute, die mit ihrem Hund nicht umgehen können, alle anderen mit in Verruf bringen. Und das sind dann auch noch diejenigen, die unfreundlich, ironisch und manchmal sogar aggressiv reagieren, wenn man sie auf ihr Fehlverhalten hinweist. Da ist es egal, ob der Hund Läufer jagt, Kleintiere hetzt oder an einer „Jojo-Leine“ hängt, die quer über den Weg gespannt wird – diese Typen haben für alles eine Rechtfertigung oder einen blöden Spruch auf Lager. 😦 Sehr schade!

      Viele Grüße,
      Anne

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