Trainieren – rumlaufen – laufen lassen

Hin und wieder trainiere ich dann ja doch mal zielgerichtet auf einen offiziellen Lauf hin. Im Moment lauf ich einfach nur so rum. Wenn ich überhaupt Zeit hab … das übliche Problem vor dem Urlaub und dann, wenn man sich für zu viele Dinge interessiert. 🙄 Da passt ein Lauf nur in den Tag, wenn man ihn mit anderen Dingen verbindet. Dem sonntäglichen Weg ins Büro zum Beispiel. Und wenn man dann auf dem Rückweg an einem Baum mit reifen Wildbirnen vorbeikommt, ist man froh, dass man gerade nicht trainiert, sondern einfach nur rumläuft – man macht ohne „schlechtes Gewissen“ gemütlich Pause, nascht und stopft sich obendrein die Taschen voll! 😉2013_09_15_kram 012Nebenbei bemerkt: Beim Laufen zuschauen (sprich: Andere laufen lassen! 😉 ) ist gelegentlich auch was Feines. Vor allem dann, wenn es so spannend und hochklassig ist wie das 10.000 m-Rennen beim Trierer SWT-Flutlichtmeeting am Freitagabend. Eine 30:11 und eine 30:15 in einem Lauf mit vielen Tempo- und Positionswechseln (mit dem besseren Ende für den schnellen Flo) kriegt man schließlich nicht oft geboten! 😎

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15 Gedanken zu “Trainieren – rumlaufen – laufen lassen

  1. Oh, oh, sonntags arbeiten – das ist nicht so gut, liebe Anne, ich hoffe sehr für dich, dass sich das nicht zu oft wiederholen wird, sonst muss ich mal mit deinem Vorgesetzten sprechen und schützend meine zarten Hände über dein edles Haupt legen !! Aber es hat sich gelohnt, spazieren zu gehen, wie man lesen kann !

    Genieße den Sonntag ! 😎

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    • Liebe Margitta, nächstes Wochenende wohl auch noch Schreibtisch, aber dann … 🙂 Nicht nur spazierengegangen, sondern auch gelaufen. Zwar nur kurz (3 km mit 100 HM hin, 4 km zurück). Aber immerhin! 🙂
      Jetzt wird gefaulenzt. 😎

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  2. Dann konntest Du ja wenigstens das Angenehme (das Hobby Laufen) mit dem -ähm- Nützlichen (oder besser: Dem Unvermeidbaren) verbinden und wurdest durch leckere Birnenernte belohnt!
    Muss ja auch nicht immer Laufen mit Blick zur Bestzeit sein. Aber echten Profis zuschauen, Du hast recht, das hat was…
    Liebe Grüße
    Elke

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    • Das Angenehme mit dem Unvermeidlichen und dem Leckeren verbinden … 🙂

      Den Profis zugucken ist echt eine tolle Abwechslung. Was ich extrem fand, war der Unterschied zwischen den 30:xx und den 35:xx-Läufern im gleichen Rennen – die Letztgenannten sind ja auch schneller als ich je sein werde, aber wirkten sooo langsam im Vergleich zu den beiden Schnellen.

      Liebe Grüße,
      Anne

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  3. Oh das klingt gut. Ich habe meinen langen Lauf heute durch ein paar Geh- (zurück bergauf) und Fotopausen etwas individueller gestaltet, als am Plan vorgesehen. Lang war er ja trotzdem und ein paar Päuschen werde ich ja auch beim HM nächste Woche machen ;).
    Die Birnen sehen aber auch zum anbeißen aus! 😀
    Und zu der Wahnsinnszeit von Flo sag ich gar nix mehr – da schweig ich einfach ehrfürchtig!

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    • Laufen soll Spaß machen, das ist für uns die Hauptsache. Und wenn es dazu Pausen und ein bisschen Erfrischung zwischendurch braucht – wen stört’s?!
      Der Flo und sein luxemburgischer Laufkumpel waren anfangs nicht mal 100%ig zufrieden, weil sie auf unter 30 Minuten gehofft hatten und entsprechend angelaufen waren. Aber die Zeit ist natürlich echt ein Kracher. 🙂

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  4. Ja, bei den Birnen könnte ich auch schwach werden. Momentan hängt aber auch einfach viel zu viel Zeugs draußen am Wegesrand rum. 🙂
    Das Rennen am Freitag war ja echt super spannend. Auch das gute Teamwork, um sich zusammen zu einer schnellen Zeit zu ziehen. So etwas macht auch nicht jeder.
    Schade für die, die danach noch laufen durften/wollten/mussten und nicht in den Genuss kamen, ganz zuzuschauen.
    Und die Stimmung war ja echt super. Ein wenig taten mir allerdings die anderen Teilnehmer in dem Lauf leid, die aufgrund der „Flo-Hysterie“ irgendwie recht wenig Beachtung fanden.

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    • Hihi, stimmt, man könnte dauernd irgendwo Naschpause machen. Langsam werden auch die Trauben reif … 😉

      Das Rennen war wirklich superspannend und Flo und Pol haben sich super gegenseitig unterstützt – die sub 30 hätten sie eigentlich verdient. Aber ich fand auch schade, dass sich im Grunde alle Aufmerksamkeit auf einen (bzw. zwei) Läufer konzentrierte. Ich hatte ursprünglich auch vor, mir noch den B-Lauf anzugucken, denn auch die LäuferInnen hätten natürlich Publikum vertragen können. Durch die Verzögerungen im Zeitplan war es mir leider zu spät und ich fing in den dünnen Laufsachen zu frieren an. Nächstes Jahr. 🙂

      Mal gut, dass es keinen C-Lauf gibt … ansonsten wäre ich auch in Versuchung mal zu probieren, wie es auf der Bahn so läuft. 😉

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  5. Einfach nur rumlaufen ist auch mal schön! Und reicht doch, wenn der Arbeitsalltag vorm Urlaub so anstrengend ist! Da kann dann auch mal vom Birnenbaum genascht werden!
    Anne, halte durch. Bald ist es geschafft!
    Liebe Grüße, Bianca

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    • Genau, liebe Bianca! Wenn man ansonsten etwas unter Druck steht, muss man sich nicht auch noch sportlich unter Druck setzen. 🙂

      Danke! Eine Woche Schreibtisch, drei Tage Tagung … und dann … 😎

      Liebe Grüße,
      Anne

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  6. Warst Du Flo gucken? Muss ja echt spannend gewesen sein. Ich musste heute zum Glück nicht arbeiten. Aber nächsten Sonntag ist natürlich Plicht. Mal sehen, wie die Wahl „läuft“ 😉

    Einen guten Endspurt bis zum Urlaub!

    Liebe Grüße
    Rainer 😎

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    • Ja, lieber Rainer, ein superspannendes Rennen. Du hast gefehlt … 🙂

      Wahlberichterstattung … hm, richten wir uns mal lieber gleich auf das Schlimmste ein, dann wird es nicht gar so deprimierend …

      Danke dir & liebe Grüße,
      Anne

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  7. Liebe Anne,

    vor dem Urlaub noch alles erledigen und den Schreibtisch räumen kenn ich nur zu gut, aber dann am Sonntag noch ein Läufchen dran hängen, verdient meinen Respekt. Obwohl, Du hast ja die Belohnung auf dem Nachhauseweg gleich vom Baum gepflückt 😉

    Salut
    Christian

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    • Tja, lieber Christian, vor den Urlaub hab ich noch eine Tagung gestellt, da gilt es noch einiges vorzubereiten. So ein kurzes Läufchen zum Abstand-Gewinnen kommt da gerade recht. Und wenn man dann unterwegs noch naschen kann … 😉

      Liebe Grüße,
      Anne

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  8. Ich erkenne mich in dem, wa du schreibst wieder. Der ultimative Trick für meine Motivation war genau dass, was du oben schon schreibst! –> Laufen lassen, bzw. dabei zusehen. MIch spornt das unheinlich zum mitmachen an!
    Wobei ich immer Zuhause auf dem Laufband laufe. Mit Musik und einer Folge meiner Liebslingsserie, geht das wunderbar!
    Oli

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