Zum Glück …

Wenn ich ein Pferd wäre, würde mein Reiter mich erschießen. Mir den Sattel abnehmen, sich ohne einen Blick zurück zu Fuß auf den Weg machen und meinen Kadaver den Geiern überlassen. So müde und schlaff stolpere ich über den Feldweg auf den Höhen zwischen Trier und Roscheid. Zu nichts zu gebrauchen.2013-08-03_Tropen 004 Das nächtliche Gewitter hat die Temperaturen um 15 Grad in den Keller purzeln lassen. Im Moment würde ich gern 10 Grad mehr in Kauf nehmen, wenn die Luftfeuchtigkeit dafür nicht über 90, sondern 60 bis 70 Prozent betragen würde. Immerhin macht der leichte Wind die Angelegenheit halbwegs erträglich. Die Anstiege fühlen sich trotzdem an wie eine Dolomitenexkursion.2013-08-03_Tropen 001Solche Tage gibt’s auch. Zum Glück bin ich kein Pferd! Kein Cowboy erschießt mich und wirft mich den – regional bislang ohnehin nicht gesichteten – Geiern vor. Ich selbst kann mich gut damit arrangieren, dass ich einfach ein bisschen langsamer laufen muss. Liegenbleiben wäre schließlich auch keine Lösung. Nach Hause kommt man immer … irgendwie.2013-08-03_Tropen 006Bilanz: 15.5 km im 6:30er Schnitt mit popeligen 220 Höhenmeterchen. Von wegen „Dolomiten“ … 🙄

Geschwindigkeit 03.08.2013, Höhe

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20 Gedanken zu “Zum Glück …

  1. Hallo Anne, du fleißiges Schneckchen (Bienchen).
    Für mich bitte 50% LF und max. 25% ohne direkte Sonneneinstrahlung!!
    Ich weiss gar nicht mehr wie ich den Triathlon bei über 34° überstanden habe!?!
    Momentan ist mir jeder Schritt zu viel. Liegt sicher aber auch den zig Mückensticken in versch. Entzündungsstadien an den Waden. Bei dem Wetter sind der Schnitt, bei der Entfernung und den HM doch für Training in Ordnung.
    Bis zum MaareMoselLauf wird es noch besser!!
    VG
    Dirk

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    • Hallo Dirk!

      Von nix kommt halt nix, da muss man auch mal fleißig sein, wenn einem die Bedingungen nicht so passen. In der Eifel laufe ich ohne jegliche Zeitambitionen mit Kamera dabei und nur „auf Ankommen“.

      Dass du nach deiner Tria-Premiere erstmal platt bist, ich ja kein Wunder! Tolle Leistung bei den Bedingungen! Da ist Regeneration und Erholung von den Blutsaugern Pflicht!

      VG,
      Anne

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  2. Zum Glück bist du kein Pferd, sondern lebst zufrieden in deinem bescheidenen Dasein als Weinbergschnecke !

    Derzeit ist keiner zufrieden mit den herrschenden Temperaturen, besonders wir Läufer nicht, aber der Wetterfrosch verkündet für nächste Woche sinkende Temperaturen, so dass sich alle deine Sorgen von selbst erledigen und du auch nicht irgendwo liegen bleibst und aufgesammelt werden musst.

    Wolkige Grüße – auch hier soll es regnen, mal sehen……………….. 😉

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    • Zum Glück kommt niemand auf die Idee, eine Weinbergschnecke zu erschießen – schon gar nicht, weil sie langsam ist! 😉

      Eigentlich find ich den Sommer toll! Die trockene Wärme hat mir nicht halb so viel ausgemacht wie die gestrige Schwüle. Aber ich hab die letzten Tage so intensiv ausgekostet, dass ich jetzt auch nichts gegen etwas frische Temperaturen habe. Heute noch ein oder zwei Schauer, den Garten hat es gefreut! 🙂

      Sonnige Grüße 🙂

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  3. Dirk hat es schon gesagt, angesichts des Wetters ist Deine Laufleistung doch völlig in Ordnung. Andere Pferde stehen da nur im Schatten unter einem Baum, um dem Risiko des Erschossenwerdens zu entgehen 😉

    Die hohe Luftfeuchtigkeit ist brutal. Du hast immerhin schon 15,5 km und 220 Höhenmeter mehr als ich zurückgelegt. Soviel zum Thema lahmes Pferd 😀

    Liebe Grüße
    Volker

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    • Danke, lieber Volker! Im Grunde ist mir meine „Leistung“ ja gar nicht so wichtig, zumindest das Tempo nicht. Die Entfernung schon – ich wäre gern 2-3 km weiter gelaufen, aber ich war wirklich zu platt dafür. Wie ich dich kenne, wirst du heute oder morgen alles dran setzen, die Schnecke noch zu überholen. 🙂

      Liebe Grüße,
      Anne

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  4. Deshalb habe ich heute frei.
    Deshalb „muss“ mein Pferdchen erst heute abend durch die Gegend spazieren.
    Deshalb war ich gestern früh, früh unterwegs.
    Und gut, dass du kein Pferd bist, wir hätten dich doch sehr vermisst.

    Liebe Grüße
    Birthe

    P.S. Die Namensänderung war überfällig. 😉
    Erste Blogversuche auch. (Ich finde ja nichts auf der Seite. Das ist noch ziemlich sehr ausbaufähig…)

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    • Es ist Sommer, yipppiiiieee! Das Video dürfen wir in D leider nicht anschauen. 😦 Aber ich hab das Lied im Ohr – und jetzt im Hintergrund die Blues Brothers-Variante gestartet.

      Yippie-ya-yeeeeeahhhhhhhhhh, und wir traben in den Sonnenaufgang! Schwitzend! 🙂

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  5. Das wäre ein schlechter Cowboy, der sein Pferd so zu Schanden reitet, dass er es erschießen muss 😉 und bei den jetzigen Temperaturen galoppiert kein kluges Tier freiwillig. Du hast also sehr recht getan. Beim radeln hat man zum Glück den Vorteil des Fahrtwindes 🙂 Hier hat es gerade ein kühles Gewitter und wir genießen die frische Luft.
    Liebe Grüße Elke

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    • Dummen Cowboys passiert das wohl ab und zu mit dem Zuschanden-Reiten. Aber WIR sind ja nicht dumm. 😎
      Das mit dem Fahrtwind probiert ich nachher mal. Warm genug wird es sicher trotzdem noch.

      Liebe Grüße,
      Anne

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  6. Hallo Anne,
    na dann würde ich einen solchen mörderischen Cowboy aber auch gleich mit der Flinte erlegen! Auch ein Pferd hat ein Anrecht auf einen schwachen Tag …;-) Und demnächst gehts wieder im Galopp durch die Berge 🙂 !
    Liebe Grüsse
    Elkr

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    • Das tröstet mich, liebe Elke! Ja, der Cowboy hätte das gleiche Los verdient wie sein Pferd. In den Bergen sollte man kein Pferd zum Galopp zwischen, schön gleichmäßiger Zuckeltrab reicht doch völlig! 😎

      Liebe Grüße,
      Anne

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  7. Ich kann Dich gut verstehen. Ist auch gerade überhaupt gar nicht mein Wetter. Im Gegensatz zu mir läufst Du trotzdem Dein Ding. Ich mach zwischendurch immer wieder mal Pause. Ich finde, bei dem Wetter darf man ruhig auch mal schwächeln. Aber wenn die Zeiten sich ändern, dann sind wir wieder voll da, oder?
    Halt die Ohren steif!
    Liebe Grüße
    Kornelia

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    • Das Schöne ist ja, dass wir selbst entscheiden, wie oft, wie weit und wie schnell wir laufen! Wenn’s gar nicht ginge oder mehr Unlust als Lust verursachen würde, dann würde ich auch mal Pause machen bei diesem Wetter. Aber es geht und ich kann dank Gleitzeit auch mal vor der Arbeit laufen. Trotzdem: Wenn es nicht mehr ganz so warm ist (wie die Wetterfrösche uns ja versprochen haben) läuft’s gleich viel besser für uns beide! 🙂

      Gleichfalls – halt durch! 😎

      Lieben Gruß,
      Anne

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