Man kennt sich ja – Ruwer-Riesling-Lauf 2013

Wenn man ein paar Jährchen läuft, dann kennt man sich ja. Man weiß, was einem gefällt und was nicht. Der Lauf in Mertesdorf ist einer, der definitiv in die Kategorie „Gefällt mir“ gehört. An der Laufstrecke selbst liegt das nicht. Eine ehemalige Bahnstrecke, die in einen asphaltierten Radweg umgewandelt wurde, entfaltet nur äußerst begrenzten Charme. Dass sie auf dem „Hinweg“ leicht ansteigt, macht das Laufen zäh, selbst wenn es sich auf dem Rückweg dafür um so leichter bergab fliegt. Für die liebliche Umgebung des Ruwertals mit seinen Weinbergen und Obstwiesen hat man bei einem flott gewetzten Lauf ja leider keinen Blick mehr.2013-05-04_Ruwer-Riesling-Lauf02Was das „Gefällt mir“ ausmacht, ist das Drumherum. Gute Erreichbarkeit mit Rad oder Bus, prima Organisation, großzügiges Salat- und Kuchenbüffet – und vor allem die Möglichkeit, im Anschluss an den Lauf die Freibadsaison zu eröffnen und in dem wirklich schön gelegenen Bad genüsslich die Müdigkeit aus den Beinen zu schwimmen.

2013-05-04_Ruwer-Riesling-Lauf04Also lauf ich in Mertesdorf. 5 Kilometer müssen reichen, für 10 bin ich momentan nicht fit genug. Unter den gegebenen Bedingungen schon gar nicht. Von wegen „bedeckt“ und „Schauer möglich“ … es herrschen strahlender Sonnenschein und Wind, wobei von letzterem auf der Strecke wenig zu spüren ist, auf der Heimfahrt mit dem Rad dafür um so mehr. Auf jeden Fall ist es mir zu warm, mein Körper hat sich in diesem Jahr noch nicht an Temperaturen jenseits der 20 Grad gewöhnt.2013-05-04_Ruwer-Riesling-Lauf06Trotzdem sollte ich mich eigentlich heute zur Abwechslung mal wieder quälen, obwohl ich mir das ja – zumindest was Quälerei durch hohes Tempo angeht – seit meiner Dauerverletzungsmisere abgewöhnt habe. „Maximalpulsermittlung“ – welch garstig Wort, welch unschöne Prozedur. Dieses Rennen am Anschlag ist irgendwie … bäääh! 🙄

Nun gut, sehen wir mal. Die kleine Radtour ins Ruwertal tat schon mal gut. Das Einlaufen mit ein paar Steigerungen fühlt sich ok an … aber viel zu warm eben. Im Startbereich treffe ich die Ladies vom Tridreamteam, Karina und Helge, die zuerst Karinas Tochter auf ihrem Premieren-Volkslauf begleiten und dann noch den 10er dranhängen wollen. Auch Birthe ist schon da, sie läuft später den 10er im lockeren Marathontempo.2013-05-04_Ruwer-Riesling-Lauf05Der Volkslauf ist zahlenmäßig – und wie sich zeigen wird, auch tempomäßig – stärker besetzt als in den Vorjahren. Im vorderen Mittelfeld sortiere ich mich in die Startaufstellung ein. Passt. Ein bisschen zu schnell laufe ich zwar an, aber schon nach ein paar hundert Metern habe ich ein Tempo gefunden, das sich richtig anfühlt. 5 km-Tempo eben. Eklig, anstrengend, man denkt, man würde am liebsten aufhören oder wenigstens Gehpause machen, aber läuft trotzdem weiter, weil man weiß (oder wenigstens zu wissen glaubt), dass man das durchlaufen kann.2013-05-04_Ruwer-Riesling-Lauf07Mit vielen Zuschauern an der Strecke darf man nicht rechnen bei dem Lauf. Die Feuerwehr sperrt uns in Kasel die Straße zum Überqueren frei, in Gärten sitzen ein paar freundliche Anwohner und klatschen. Ansonsten ist man ziemlich allein mit sich und der Landluft, die notorisch knapp wird, wenn man schnell zu rennen versucht. Für ein „Alles ok?“ an die Läuferin, die sich wohl mit ihrem Anfangstempo übernommen hat, kurz am Rand stehen bleibt und hechelt, reicht es doch noch – zum Glück sehe ich sie hinterher heil im Ziel.

Eine Zeitlang versuche ich, den männlichen Kleiderschrank vor mir als Zugläufer zu nutzen. Es macht die Anstrengung einfacher, wenn man stupide hinter jemandem hertrottet. Aber so ganz kann ich das Tempo nicht mitgehen, also gönne ich ihm ein paar Meter Vorsprung, der stetig zunimmt.2013-05-04_Ruwer-Riesling-Lauf01Kurz vor dem Wendepunkt gibt’s Wasser und Schwämme. Ein Becher Wasser über den Kopf gegossen, zu warm ist mir trotzdem. Ich versuche, die Frauen zu zählen, die mir entgegen kommen. Bis Platz 5 wird prämiert. In anderen Jahren hätte meine Zeit für die Top 5 gereicht, in diesem Jahr wird das nichts. Eine sehr flotte Laufkollegin von auswärts taucht bereits an dritter Stelle im Gesamtfeld auf, dann schon sehr bald eine der hiesigen schnellen Frauen, in ihrem Schlepptau noch einige mehr. Gut, also nicht Top 5, sondern einfach gegen die Uhr.

Nach dem Wendepunkt läuft es sich leichter. Die ersten drei Kilometer bin ich in 5:20 / 5:33 / 5:30 gelaufen. Geht da noch was? Da ist eine kermit-grüne Laufkollegin so 30 Meter vor mir. Ihr Grün zieht mich magnetisch an. Kurz vor dem Straßenübergang in Kasel hab ich sie. Kilometer 4 wieder in 5:20. Noch etwa 1 Kilometer. Da ist eine Frau vor mir, hellblaues Shirt, sicher 30, 40 Meter. Da geht auch noch was, oder?2013-05-04_Ruwer-Riesling-Lauf03Die Beine wollen nicht mehr. Wenn ich jetzt schon beschleunige, droht die Schmach, vor dem Ziel wieder überspurtet zu werden, oder? Egal – versuchen. Den laufenden Kleiderschrank bekomme ich nicht mehr, der zieht nochmal das Tempo an und sieht einfach zu locker aus dabei. Aber die Frau dieselt gleichmäßig dem blauen Bogen entgegen. Und ich bolze, bin vorbei, die Zuschauer im Zielbereich feuern uns an – kann die Kollegin kontern? Umgucken ist Quatsch, ich muss einfach noch eine Schippe drauflegen. Das Herz könnte schon noch, aber die Beine wollen nicht mehr. Trotzdem: Es reicht, um vorn zu bleiben.

2013-05-04_Ruwer-Riesling-Lauf08Letzter Kilometer in 5:00, dazu ein paar Extra-Meter, insgesamt eine 26:49. Mehr geht momentan nicht. Puls 182, aber der ist definitiv nicht das Maximum. Da kam ich heute nicht dran. Also nehme ich den Wert aus einem Intervalltraining vom Februar. 186 sind zwar vermutlich auch noch zu niedrig (der Wert lag vor 3 Jahren bei 191), aber sicher eine bessere Schätzung. Und im Grunde weiß ich, dass ich eh nicht streng orientiert an der Herzfrequenz trainieren mag. Man kennt sich ja … 😉2013-05-04_Ruwer-Riesling-Lauf09

Advertisements

28 Gedanken zu “Man kennt sich ja – Ruwer-Riesling-Lauf 2013

  1. Liebe Anne, das ist doch schon recht flott. Deine Verletzung scheinst du gut kuriert zu haben. Das Tempo beim Endspurt ist beim nächsten Lauf auch bestimmt noch auf einen größeren Teil der Strecke übertragbar 😉 .
    Aber Pulsgesteuert laufen?! Neeneenee. Sind das die Ideen deiner Laufgruppenambitionen? Ich habe dieses Pulsteil schon vor Jahren in die Ecke geworfen und dort liegt es und schmollt ohne Batterie vor sich hin. 😀

    Liebe Grüße und schönen Sonntag
    Tati

    Gefällt mir

    • Liebe Tati, doch, allmählich wird es wieder. 😎 Ich bin sehr zufrieden, zumal ich in den letzten Monaten ja keinerlei systematisches Tempotraining und nur sporadisch mal schnellere Läufe gemacht habe. Beim Endspurt bin ich laut Garmin auf den letzten 120 m eine 4:00er-Pace gewetzt. Ich glaube, DAS werde ich so schnell nicht auf einen längeren Streckenabschnitt übertragen können! 😆 Wenn ich den Schnitt von gestern in knapp 8 Wochen beim 10er laufen könnte, wäre ich mehr als zufrieden. 🙂

      Pulsgesteuertes Laufen ist nur eine Anregung und kein Muss in der Trainingsgruppe. Ich laufe eigentlich immer mit Pulsgurt, aber orientiere mich nicht sklavisch an den „Vorschriften“, sondern hab nur Spaß an den Zahlenspielereien.

      Liebe Grüße,
      Anne

      Gefällt mir

  2. Also als du uns nach dem Wendepunkt entgegnkamst, hast du noch ganz gut ausgesehen. Oder wie Coach Jens immer ruft: „Jawoll sieht gu aus“. ( Ist dir das schon mal aufgefallen? Wir hatten uns extra mal T-Shirts mit dem Spruch hintendrauf drucken lassen. )
    Also wenn du jetzt verletzungsfrei bleibst geht noch was. Ganz sicher. Also immer schön die Übungen am Donnerstag mitmachen, denn die helfen definitiv Verletzungen zu vermeiden.
    Den MaxPuls Test macht ihr sicher auch nochmal demnächst.
    Liebe Grüße
    Karina

    Gefällt mir

    • Gut ausgesehen? Bei FB gibt’s ein Foto von mir, auf dem man mir die Anstrengung doch ziemlich ansieht! 😉 Coach Jens ist ja für mich nicht zuständig, insofern habe ich auch noch keine aufmundernden Komplimente von ihm zu hören bekommen. 😎

      Dass noch was geht, hoffe ich auch. Vor allem dank Lauftechnik und Co. verletzungsfrei bleiben, da wäre schon viel gewonnen. Höheres Tempo wäre ein schöner Nebeneffekt. Das Tempo von gestern auf 10 km umzusetzen und sicher unter 55 Minuten zu bleiben, hab ich mir eigentlich vorgenommen. Mal sehen ….

      Den „offiziellen“ Hf max-Test habe ich vergangene Woche verpasst (die Dienstreise :roll:). Jetzt nehm ich einfach vorerst den Wert aus einem Training im Frühjahr, das passt schon. 🙂

      Liebe Grüße,
      Anne

      Gefällt mir

  3. Das liest sich doch gut. War eine schöne Veranstaltung. Eine gute Zeit. Und ich vermute, du hast im Ziel immer noch besser ausgesehen als ich gestern nach meiner langen Tour.

    Zum Thema Maximalpuls: Ich laufe auch ohne Pulsgurt. Dennoch ist es mal interessant, seine Grenze zu kennen. Und ab und an lässt sich dann prima überprüfen, ob wir uns richtig einschätzen und unserem Gefüh vertrauen können.

    Liebe Grüße aus der Redaktion 😐

    Rainer 😎

    Gefällt mir

    • War gut, lieber Rainer! Im Ziel passte meine Gesichtsfarbe gut zum roten Shirt, vielleicht tendierte sie etwas in Richtung Pink. Aber ich hab mich wider Erwarten sehr schnell erholt. 😎

      Mit Gurt laufe ih eigentlich immer. Aber wie oben geschrieben: Ich halte mich nicht sklavisch dran, sondern hab einfach Spaß an den Daten und nutze die z.T. auch, um die Fitnessentwicklung anzuschauen. V.a. bei den langen Läufen ist es interessant zu sehen, wie sich mit zunehmendem Trainingserfolg der Zeitpunkt des Pulsanstiegs bei gleichbleibendem Tempo nach hinten verschiebt. Klar, man fühlt das auch. Aber die Kurven zu sehen, ist eine schöne Bestätigung! 🙂

      Liebe Grüße,
      Anne

      Gefällt mir

  4. So ein 5er tut doch immer irgendwie ein bisschen weh, oder? Gerade weil man weiß, dass man die 5 km schafft, ist die Bereitschaft an die Grenzen zu gehen da recht hoch. Ist ja nicht mehr weit… 😉
    Toll gelaufen, Anne!

    Gefällt mir

    • Nicht nur ein bisschen, Bianca! Wenn man ihn voll läuft, auch ein bisschen mehr. Darum laufe ich auch so ungern 5er … 🙂

      Danke & liebe Grüße,
      Anne

      Gefällt mir

  5. Liebe Rennschnecke,
    Du sahst aber nach dem Lauf auch noch recht fit aus. 🙂 (O.k. war nach dem Ausschwimmen. Aber trotzdem.)
    Mit den Temperaturen sind wohl einige nicht so gut klar gekommen. Insofern hat bei dir doch alles gut funktionert. Inklusive Endspurt. So schneckig bist du gar nicht.
    Ich muss allerdings gestehen, dass ich froh war, nicht „volle Pulle“ laufen zu müssen.
    Hat ziemlich Spaß gemacht und die Temperaturen waren in dem Fall nicht so schlimm.
    Auch wenn es doch gar nicht so einfach ist, „gemütlich“ ein gleichmäßiges Tempo zu laufen.
    Lustig Jens, der an der Strecke saß:
    Hinweg:“ Da geht noch mehr.“ Ich : „Passt schon.“
    Rückweg wieder irgendwas ich soll schneller machen. Ich :“Nee!“ „Wie, nee?“ „Nee!“ War schon witzig.
    Die letzten 2km konnte ich dann noch einen Vereinskameraden ins Ziel ziehen.
    Fazit: Hat viel mehr Spaß gemacht als immer voll durchzurennen.

    Erhol dich gut,
    Birthe

    Gefällt mir

    • Liebe Birthe,

      unmittelbar nach dem Lauf sah ich schon etwas angeschlagen aus und musste auch ein paar Schritte gehen, damit der Kreislauf nicht wegsackte. Aber da war nichts, das sich durch ein, zwei Becher Wasser und ein Malzbier (trink ich sonst nie!) nicht kurieren ließ. Dass ich im Endspurt in etwa das Tempo gelaufen bin, das du über 10 km halten kannst, hat mich beim Blick auf die Garminchen-Daten dann doch überzeugt, dass ich soo schneckig nicht bin. Jetzt üben wir mal, die 4:00 nicht nur 120 m, sondern 500 m weit zu halten, dann wird das vielleicht doch noch mal was mit einer AK-Platzierung! 😆

      Für solche Trainingsläufe solltest du dir vielleicht ein spezielles Shirt bedrucken lassen, um irritierte Mitläufer und Zuschauer aufzuklären, die dein wahres Leistungsvermögen kennen. Dann bleibt kein Jens mehr ratlos ob deines „Nee!“ am Streckenrand zurück! 😆

      Ganz ehrlich: Mir machen auch die nicht am Anschlag gerannten WK auf mehr Spaß. MRT ist ja nun schon sehr locker-flockig, so ruhig muss man es gar nicht angehen. Ich bin im letzten Herbst meine Wettkämpfe immer mit ca. 96, 97 % dessen gelaufen, was möglich gewesen wäre. Die Zufriedenheit war da, die Freude um ein Vielfaches größer als bei den 100%-Läufen. Wenn ich nochmal eine realistische Chance auf eine Bestzeit hätte, würde ich vermutlich auch mal wieder auf 100% gehen. Aber ansonsten? Ob ich 55 oder 54 Minuten auf 10 km brauche – who cares?

      Liebe Grüße,
      Anne (frisch zurück von der aktiven Erholung beim Radeln)

      Gefällt mir

  6. Herzlichen Glückwunsch, 26:49 ist eine tolle Zeit. 🙂
    Ich wäre derzeit froh wenn ich 5 km mal unter 30 Minuten laufen könnte. Schon deshalb bin ich in absehbarer Zeit bei keinen Lauf dabei.

    Freundliche Grüße
    Bernd

    Gefällt mir

    • Danke, Bernd! Nicht gut drauf im Moment? Seit deinem Wandel vom Wettkampfverweigerer zum Wettkampfläufer hast du doch tolle Zeiten hingelegt.

      Viele Grüße,
      Anne

      Gefällt mir

  7. Liebe Anne, da bist Du doch wirklich eine tolle Zeit gelaufen, wenn man die ungewohnte Temperatur und dein Trainingspensum bedenkt! Im Wohlfühlbereich liegen 5er und 10er-Tempo wirklich nicht gerade. Dafür läuft man dann wegen mangelnder Konkurrenz als Frau auch schon mal im vorderen Bereich mit. Das entschädigt dann meiner Meinung nach für die Schinderei :-). Ich wünsche Dir gute Erholung…und dass die Sehne hält! Zum Glück gibts die BlackRoll, ohne die geht bei mir schon lange nix mehr.

    Liebe Grüße
    Doris

    Gefällt mir

    • Danke, liebe Doris! Schön, dich mal wieder zu lesen – ich hoffe, auch du bist läuferisch „auf Trab“?!

      Um richtig vorn mitzulaufen, fehlen mir doch ein paar Minuten, beim 10er sowieso, momentan aber auch bei den 5 km-Volksläufen. Hätte ich gestern unter die ersten 5 kommen wollen, hätte ich gut eine Minute schneller sein müssen. Das war momentan noch nicht drin.

      Die Blackroll ist echt ein Segen, meiner Wade, den hinteren OS und manchmal auch dem Rücken tut sie sehr gut! 🙂

      Liebe Grüße,
      Anne

      Gefällt mir

  8. Liebe Anne,

    nachdem ich heute endlich mal wieder zum Bloglesen komme, ist es doch ganz erfrischend von Deinen Bestrebungen auf der Kurzstrecke – oder sollte ich sagen Sprintstrecke – zu verfolgen. Wenn Du weiter so Tempo machst solltest Du den Blog wirklich umbenennen 😉

    Bis nächste Woche, wir freuen uns schon drauf

    Salut
    Christian

    Gefällt mir

    • Lieber Christian,

      nur noch vier Tage bis zum Kennenlernen – ich freu mich auch!

      Mit dem Umbenennen des Blogs lasse ich mir Zeit. Sollte es mir in diesem Leben einmal gelingen, die 10 km unter 50 Minuten zu laufen, denke ich drüber nach! 🙂

      Liebe Grüße,
      Anne

      Gefällt mir

  9. Hmmmmm, will da am Freitag eine Dame etwa nicht am Damenprogramm teilnehmen? 😉 Nach dem Lauf kannst Du auch den Herren der Schöpfung zeigen, wo der Hammer hängt. Klasse, 5 km Fullspeed habe ich schon ewig nicht mehr gegeben. Ich glaube mein Maximalpuls wäre dann guinessbuchrekordverdächtig 😯

    An- und Abreise mit dem Rad, Wärme getrotzt und schnell gewesen, super. Große Klasse, liebe Anne

    Gefällt mir

    • Am Samstag muss ich mich von der Hetzerei erholen, lieber Volker, genau dafür ist das Damenprogramm da!

      5 km Fullspeed kann ich nur empfehlen, kann sehr erfrischend sein. Unterwegs fragst du dich zigmal, wieso du dir den Sch### antust – hinterher war dann doch alles „halb so wild“. 😉 Aber nun komm erst mal wieder auf die Füße – selbst das Damenprogramm braucht einen ganzen Kerl! 😆

      Danke & liebe Grüße,
      Anne

      Gefällt mir

  10. Gratuliere zu der tollen Zeit und nebenher hast du sogar noch Fotos gemacht ;-):-)
    Ich gebe zu beim Laufen fehlt mir irgendwie das Quälgen. Beim Radeln will ich den Berg hoch – koste es was es wolle, aber beim Laufen wäre es mir sowas von egal ob ich nun den Kilometer in 5.00 oder 5.30 laufe. Rechne das mal auf den Meter aus. Ich bewundere Wettkampfläufer wie dich, ich selbst werde bestimmt keiner werden. Mehr reizen würde mich die Lauflänge.
    Liebe Grüße Elke

    Gefällt mir

    • Die Fotos sind nicht während des Laufs entstanden, muss ich zu meiner Verteidigung sagen, sonst heißt es noch, ich hätte mich totgeschont.. Aber vorher und hinterher war Zeit zum Knipsen. 🙂

      Mir fehlt dieses Quälgen beim Radfahren. Wenn es mir da zu steil wird, steig ich ab und schiebe. Gnadenlos. 😉 Ich bewundere Leute, die sich da durchbeißen können! 😎

      Liebe Grüße,
      Anne (die auch nie richtig schnell sein wird und eigentlich mehr Wert auf Ausdauer legt)

      Gefällt mir

  11. Hallo Anne,
    gratuliere zu deiner Super-Zeit! Mit deinen 5:unter30 kann man ja wirklich nicht mehr von rumschnecken sprechen (und schreiben!) Aber das Gefühl bei so einem „Heimlauf“ zu starten konnte ich ja auch gestern genießen, wo sonst trifft man schon im Start- und Zielbereich bekannte Gesichter, ohne sich was auszumachen?! 😀
    Und du warst wirklich schon draußen schwimmen? Schööööön!
    Lieben Gruß, Doris

    Gefällt mir

    • Danke, liebe Doris! „Schnecken“ ist ein Tempo zwischen 5:00 und 5:30 vielleicht nicht mehr. Aber auch noch nicht „schnell“ – insofern passt mein Name weiterhin sehr gut zu mir. 😉

      Das Schwimmen war wirklich herrlich. Heute wäre es auch wieder toll gewesen, aber der Schreibtisch … 😉

      Liebe Grüße,
      Anne

      Gefällt mir

  12. „5 km-Tempo eben. Eklig, anstrengend, man denkt, man würde am liebsten aufhören oder wenigstens Gehpause machen, aber läuft trotzdem weiter, weil man weiß (oder wenigstens zu wissen glaubt), dass man das durchlaufen kann.“ DAS ist für mich die Definition eines 5 km-Wettkampfes. Habe erst einen hinter mir, aber der war genau so. Und beim nächsten fürchte ich genau das wieder.
    Natürlich auch Gratulation zu der Zeit! Bei den steigenden Temperaturen ist auch das keine Kleinigkeit. Und der Zielsprint hört sich schon beim Lesen extrem anstrengend an 😉 Einfach toll!

    Liebe Grüße,
    Markus

    Gefällt mir

    • Ja, Markus, vor jedem 5er hab ich verdrängt, wie fies das Tempo ist – um dann unterwegs genau das zu empfinden, was ich am Samstag empfunden habe! 😆 Zum Glück bin ich ganz offensichtlich nicht die Einzige, der es so geht. 😎

      Vielen Dank für die Glückwünsche! Für eine leicht moppelige Mitvierzigerin hab ich mich wirklich ganz tapfer geschlagen. Inklusive Zielsprint! 🙂

      Liebe Grüße,
      Anne

      Gefällt mir

  13. Pingback: Tschö 2013 | Weinbergschneckes Blog

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s