Muskelkaterchen

Gestern Blei in den Beinen. Heute erinnert ein Muskelkaterchen an die Rennerei. Das spricht natürlich nicht gegen lockeres Beine-Ausschütteln, eher im Gegenteil. 😉

Der Wind, der tagsüber heftigen Regen gegen die Fensterscheiben peitschte, hat sich gelegt. Auch die Schleusen über mir sind wieder dicht. Nichts ist’s also mit dem Kampf gegen die Elemente und einem Flug mit dem Sturm, wie Margitta ihn beschrieben hat.

Was mir dagegen bleibt, ist meine kleine Welt im Lichtkegel der Stirnlampe. Die Stille des Tiergartentals. Leises Tapsen meiner Füße auf dem nassen Asphalt. Kühler Wind im Gesicht. Ich genieße die friedliche Atmosphäre und die Einsamkeit der spätabendlichen Runde. Nur dem Muskelkaterchen scheint’s nicht gefallen zu haben – das hat sich irgendwann still und heimlich verkrümelt. 😎

2013-01-12_Garten 007

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18 Gedanken zu “Muskelkaterchen

  1. Na das liest sich ja schon etwas besser als der Entfrusterlauf gestern. Heute hat er gewirkt. Und ein Wein die Muskeln spüren ist nicht das Schlechteste, oder?

    Mal sehen, wie es in 9 Stunden ist. Dann gehe ich auf die Piste.

    Gute Nacht
    Rainer 😎

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    • Joah, das war ein ganz feines Läufchen! Wenn man die Muskeln in den Beinen spürt, brummt wenigstens der Schädel nicht. 🙂
      Dir ergeht’s sicher prima heute … wir werden davon lesen!

      Liebe Grüße
      Anne

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  2. Ha, liebe Anne,

    ein Lauf um den Muskelkater zu vertreiben, das ist doch etwas lohnenswertes. Auch wenn Du ohne den Kampf gegen die Naturgewalten auskommen musstest, was Deinen geschundenen Muskeln sicher entgegen gekommen ist, scheinst Du zufrieden gewesen zu sein und es entsteht der Eindruck von etwas sehr Friedlichem und Versöhnlichem aus Deinen Zeilen, fragt mich nicht warum ich diesen Eindruck gewonnen habe, aber für mich liest es sich so.

    Salut
    Christian

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    • Ja, lieber Christian, ich war ziemlich zufrieden und hab die friedliche Stimmung genossen, das hast du ganz richtig aus den Zeilen rausgelesen. So ein Läufchen ist wirklich die beste Medizin! 🙂

      Liebe Grüße & ein schönes Wochenende
      Anne

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  3. Wenn die Naturgewalten in und um Trier so getobt hätten wie an der Ostsee, wäre der Lauf für Dich auch um einiges gefährlicher gewesen als für Margitta. Am Strand ist die Gefahr umstürzende Bäume und purzelnder Dachziegel ja nicht ganz so groß wie in Wald und Stadt.

    So konntest Du problemlos dem Muskelkater Beine machen. Ist doch viel besser 🙂

    Liebe Grüße
    Volker

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    • Bei Sturm hätte ich die gestrige Strecke nicht unter die Füße nehmen dürfen. Da wäre es nur in den Weinbergen sicher gewesen … aber dort hätte ich erst einmal hin gelangen müssen, was nicht einfach gewesen wäre. Also: Alles hat seine Vorteile! 🙂

      Liebe Grüße
      Anne

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  4. Beine ausschütteln ist immer gut. Und bei dir hat es offensichtlich auch gegen das Muskelkaterchen gewirkt. Den Lauf konntest du genießen, schön .-) .
    Das Bild weckt Vorfreude auf Läufe bei Tageslicht. Mir reicht es langsam mit der begrenzten Welt im Schein der Stirnlampe. Lange dauert es nicht mehr.
    lG
    Ralph

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  5. Sag‘ ich doch, das Blei in den Beinen – Schnee von gestern, dafür heute die Belohnung, die du zu 100 % verdient hast, liebe Anne. Ein schöner Tagesabschluss, wenn auch im Dunklen.

    Bei uns stürmt es immer noch , viele Bäume haben viele Unfälle verursacht, auch hier vor Ort, zum Glück ist kein Mensch zu Schaden gekommen, es regnet ununterbrochen, Land unter……… Lass‘ es dir gut gehen, dazu ganz liebe sehr nasse, stürmische Ostseegrüße !! 😎

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    • Solche Erscheinungen wie Bleibeine sind ja zum Glück nur vorübergehend … sie lassen sich irgendwann abschütteln!

      Immer noch Sturm bei euch? Auwei! Hier regnet es heute morgen auch auf das Heftigste, dazu düsteres Dauergrau … ich will Licht!

      Danke, liebe Margitta, sehr liebe windig-regnerische Moselgrüße zurück! 🙂

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  6. Aha, Bleibeine….Muskelkater….das sieht nach richtig hartem Training aus. Hoffentlich kannst Du es die nächste Woche mal ganz locker angehen lassen, und wenn wir den neuen Studien Glauben schenken, dann hast Du ganz nebenbei einen tollen Trainingseffekt. 🙂
    Liebe Grüße, Doris

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    • Nein, liebe Doris, kein hartes Training. Ich trainiere eigentlich gar nicht, sondern laufe nur so in der Gegend rum Es ist nur alles anstrengender als ich es gern hätte, hartnäckige Erkältungsviren und beruflicher Stress haben ihre Spuren hinterlassen und machen die Beine schwer. Aber alles wird gut … irgendwann!

      Liebe Grüße,
      Anne

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  7. Hallo Anne,
    ja wenn du Bleibeine durch die Gegend trägst, wundert mich auch das Katzentier nicht! Aber du hast es ja noch am gleichen Tag wieder verjagt ;).
    Der gestrige Lauf klang wirklich wieder um einiges „leichter“, nicht nur von den Beinen gesprochen. Ich hoffe, du hast ein erholsames Wochenende,
    lieben Gruß, Doris

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    • Es war zum Glück nur ein kleines Kätzchen, liebe Doris – schnell verscheucht! Mal sehen, wie das Wochenende wird, läuferisch und auch sonst so … 😉

      Liebe Grüße
      Anne

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