Alte Heimat

Auf Besuch in der alten Heimat. Zurück zu den bäuerlichen Wurzeln.

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Das Gehüstel, das in den Tagen vor der Abreise begann, entwickelt sich leider auf der Reise zu einem kräftigen Husten, der mich wenig schlafen und noch weniger Sport treiben lässt. Aktivität im Freien daher zunächst nur in Gummistiefeln als Treiberin bei der Hasenjagd. Zur Beruhigung für alle mitleidigen Menschen: Es mussten weder Has‘ noch Fuchs ihr Leben lassen!

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Silvester auf der Couch, der Versuch eines Läufchens erst am vierten (!!!) Tag des neuen Jahres. Karge Agrarindustrielandschaft im Dauergeniesel. Das Erklimmen eines der kleineren Hubbel bringt mich ins Keuchen, die Bronchien streiken. Die Aussicht am Aussichtspunkt kann ich mangels Aussicht im Tiefgrau nicht genießen.

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Also nicht wie eigentlich geplant auf die schöne Runde im Großen Moor, sondern zurück durch’s Dorf. Heidschnuckelige Begegnungen laden zu einem Zwischenstopp ein.

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Kurz vor dem heimischen Hof noch ein Klönschnack mit Vaddern, der durch den Wald streift und Bäume zum Fällen markiert. Die landen dann irgendwann im Kachelofen und spenden behagliche Wärme, bei der sich wunderbar entspannen lässt. Ach ja, ich mag Trier. Aber auch die alte Heimat. 🙂

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27 Gedanken zu “Alte Heimat

  1. Kommst Du von dem Hof auf dem ersten Bild? Traumhaft schönes Haus.

    Seine Heimat kann man nicht abschütteln, liebe Anne. Dafür besteht ja auch kein Anlass.
    Agrarindustrieland, flachet Land, Heimootland. Schön hast Du es in Deinem „alten“ Zuhause.

    Willkommen zurück in Deinem jetztigen Zuhause.

    Ich kann zwar, entgegen Margittas Vermutung, nichts für Deine Bronchities. Das hält mich natürlich nicht davon ab, Dir erstmal gute Besserung und schnellere Genesung als bei mir zu wünschen.

    Liebe Grüße
    Volker

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    • Ja, lieber Volker, da bin ich aufgewachsen. Flaches Land, aber nicht ganz flach, da von der Eiszeit einige Hubbelchen aufgeschoben wurden … so bis auf 90, 100 m über dem Meeresspiegel geht es schon „hoch“. 😎
      Selbstverständlich kannst du was für meine Bronchitis – ich hab sie dir schließlich abgenommen. Ich hoffe, du weißt das zu würdigen! 😉

      Vielen Dank für die Willkommens- und Genesungswünsche – ich hoffe auch, dass es schneller geht. Wenigstens hab ich kein Fieber.

      Liebe Grüße
      Anne

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      • Dann warst Du das doch. Ich hätte schwören können, ich hätte einen anderen Abnehmer gefunden. Selbstverständlich weiß ich das zu würdigen, da mache ich vor Dir einen Kniefall, liebe Anne. Schließlich bin ich froh, die Bronchities nach dieser gefühlten Ewigkeit zu 95 % wieder los zu sein.

        Ich habe jetzt erstmalig sehr gute Erfahrungen mit Heumanns Bronchialtee gemacht. Den kann ich Dir nur empfehlen. Dann bist den Husten sicher schnell wieder los!

        Liebe Grüße
        Volker

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        • Heumanns Bronchialtee hab ich bei Muttern und Vaddern auch reichlich konsumiert. Heute gab’s Bronchipret-Tropfen. Zu 85 Prozent ist die Lunge frei, aber mehr als ein paar km Traben wollte ich mir nicht zumuten.

          Liebe Grüße und weiterhin gute Besserung,
          Anne

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  2. Hallo Hiestermann,
    ich lese hier öfter mal mit und bin grad ganz erschrocken, als mich mein Name angeschaut hat. Bin zwar nur angeheiratet und lebe im Süden, aber meine Wurzeln liegen auch in der Lüneburger Heide.
    Gruß
    auch ein Hiestermann

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    • Hallo! Google und Laufblogs führen auf interessante Wege! 😉 Der Name „Hiestermann“ ist ja in der Heide sehr verbreitet. Ich heiße allerdings gar nicht Hiestermann, nur der alte Hofname lautet „Hiestermanns / Heistermanns Hoff“ – er geht auf’s 17. Jahrhundert zurück.

      Viele Grüße
      Anne

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  3. Liebe Anne,
    es ist schön zu seinen Wurzeln zurückzukehren, aber meist ist es dann auch wieder schön „heim“ zu kommen 😉
    Treibjagd ohne Beute? Das ist ja nicht im Sinne des Erfinders. Ich hoffe Du hast den Infekt überstanden und kannst auch im hügeligen Moseltal wieder unterwegs sein.

    Schönes Restwochenende
    Salut
    Christian

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    • Oh ja, lieber Christian, zurück in den eigenen vier Wänden zu sein tut gut!
      Zum Glück gibt es in der Gegend nur wenige Hasen. Ich war ganz froh, dass meinem Vater und meinem Bruder keier davon in die Quere kam, denn ich kann mir das Schießen nicht gut ansehen.
      Der Husten ist hartnäckig, aber da ich kein Fieber habe und mich ansonsten ganz gut fühle, werde ich nachher wohl eine kleine Runde zum Auslüften drehen.

      Vielen Dank – dir ebenfalls einen schönen Sonntag,
      Anne

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  4. Liebe Anne was für ein schönes Haus, ich sehe dich im Geiste hinter den Fensterscheiben im ersten Stock, auf dem Bett liegend und höre dich husten – das hast du zeitlich ja nicht so ideal eingestellt.

    Habt ihr die Tiere nur vertrieben, ich verstehe das auch nicht ganz ?

    Schön, dich wieder zurück zu wissen, du fehlst in der Szene, jetzt nicht mehr.

    Gute Besserung !!

    Im letzten Jahr hatte ich zur gleichen Zeit mit Bronchitis zu kämpfen, man hat das Gefühl, es hört nie auf, aber es wird – schone dich, bleib‘ lieber ein paar Tage zu Hause ! Und wenn es gar nicht geht, komme ich, dich mit Pinementol einzureiben !!! 😉

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    • Liebe Margitta, tja, das war eine Fehlplanung mit dem Husten! Er ist hartnäckig, ich reibe mich ein und nehme Hustentropfen, mehr kann man leider nicht machen. Aber es wird schon so gut, dass ich wenigstens mal 40, 45 Minuten langsam traben kann.

      In dem Haus wohnen jetzt mein Bruder und seine Familie; ich habe ein Bett bei meinen Eltern, die ein kleines Häuschen nebenan bewohnen. Was die Jagd angeht: Es waren zum Glück keine Tiere da – oder sie sind so hartnäckig auf dem Feld oder im Gesträuch liegen geblieben, dass sie nicht zu sehen waren.

      Vielen Dank auch dir für die guten Wünsche … alles wird gut!
      Anne

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  5. Hallo liebe Anne,
    schön wieder von dir zu lesen. Die Bilder, die du mitgebracht hast sind wirklich beeindruckend! Zu schade, dass du das Flachland nicht laufend besuchen konntest – auch von mir auf diesem Wege noch gute Besserung und einen erholsamen Sonntag!
    Lieben Gruß, Doris

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    • Ja, liebe Doris, es war schade, dass ich nicht mehr laufen konnte – ich hatte mir vorher einen so schönen Weg überlegt, den ich gern laufen und fotografisch präsentieren wollte, aber darauf müssen wir nun bis zum Sommer warten, wenn ich (voraussichtlich) das nächste Mal im Norden bin.

      Vielen Dankn & liebe Grüße
      Anne

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  6. Die Bilder und der Hof sind ja Traumhaft schön. Die Heidschnucken gefallen mir auch, blos die Wolle ist leider nur für Teppiche geeignet, die kratzt richtig toll.
    Du kannst mal einen Kartoffelwickel machen. Kartoffeln kochen, heiß durchpressen in ein Tuch wickeln und auf die Bronchien legen. Das hilft bei Bronchitis ziemlich gut.
    Mal sehen was das bei mir wird. Die letzte Nacht hatte ich Fieber und anschließende Schwitzanfälle.
    LG so von Sofa zu Sofa

    Bärbel

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    • Heidschnuckenwolle war früher bei Kindern gefürchtet wegen ihrer Kratzigkeit! Aber Teppiche aus Schnuckenwolle sehen toll aus! 😎
      Die Idee mit dem Kartoffelwickel probiere ich bei der nächsten Bronchitis mal aus. Bei dieser hab ich den Eindruck, sie ist deutlich im Abklingen begriffen … hoffe ich! 🙄

      Dir gute Besserung – ich hoffe, das Fieber wächst sich nicht zu einem ernsthaften Infekt aus!

      Liebe Grüße zurück,
      Anne

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  7. Hallo Anne,
    willkommen zurück in der neuen Heimat.
    Und hättest du mir den Hof nicht mitbringen können? Dafür hätte ich dir auch bereitwillig diese und die nächsten 10 Erkältungen abgenommen.
    Gute Besserung! auch von mir.
    Immerhin hast du dir ekeliges Wetter ausgesucht zum drinnen bleiben. Da will man meistens sowieso nicht raus. Wir hatten gestern im Stall gerade das Gespräch, dass wir zum Glück darußen Verpflichtungen haben, sonst würde man bei dem Wetter nur drinnen rumhocken.
    Aaaah aber jetzt kommt die Sonne raus. 🙂
    Viele Grüße
    Birthe

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    • Hallo Birthe,

      der Hof passte leider nicht ins Gepäck, du müsstest also hinreisen. Die Rinder- und Schweineställe werden derzeit nicht genutzt; vielleicht könntest du mit meinem Bruder verhandeln, ob er dort Pferdeboxen einbauen will … 😉

      Heute mittag tat die Sonne als kleines Zwischenhoch im Dauergrau sooo gut. Wo es windgeschützt war, konnte man fast glauben, es sei Frühling!

      Vielen Dank für die Besserungswünsche und liebe Grüße zurück,
      Anne

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  8. Auf Besuch in der alten Heimat… Schade, dass Du mit der Gesundheit zu kämpfen hattest. Sonst wäre es besimmt noch schöner gewesen. Ein toller Hof ist das, auf dem Du aufgewachsen bist.
    Ich wünsche Dir baldige Genesung.
    Liebe Grüße,Bianca

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    • Danke, liebe Bianca – es wird schon! 😎 Manchmal vermisse ich den Hof sehr. Aber gut, das Leben bietet andere Wege für mich. Und die Mosel ist nicht die schlechteste Alternative zur Lüneburger Heide!

      Liebe Grüße
      Anne

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  9. Liebe Anne, ich hatte deinen Beitrag schon heute früh gelesen und war gespannt auf die Antworten meiner Fragen dazu. Mittlerweile sind die alle gegeben.
    Was für ein toller Hof. Dein Bruder kann stolz sein, hat aber sicher auch viel Verantwortung für das ehrwürdige Anwesen zu tragen.
    Das ist irgendwie wie aus einer anderen Welt. Dann auch noch Jagd …
    Schön, dass die Erkältung nachlässt. Die Sonnenstunde heute war wirklich ein Genuss.

    Gute Besserung weiterhin!

    Rainer 😎

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    • Lieber Rainer,

      ja, viel Verantwortung und sehr viel Arbeit sind mit so einem Hof verbunden, nicht nur für meinen Bruder, sondern für die ganze dort lebende Familie! Eine andere Welt ist es, auch für mich, wenn ich dort wieder eintauche, denn nach fast 26 Jahren gehöre ich doch nur noch so halb dazu. Was wohl aus mir geworden wäre, wenn ich nicht studiert, sondern dort geblieben wäre und brav eine Ausbildung zur Bankangestellten oder Bibliothekarin gemacht hätte? 😉

      So langsam geht’s mit dem Husten wieder, ich denke, für 10 langsame km wird es am Sonntag reichen. Und vielleicht hört das Dauergrau endlich mal auf … die wenige Sonne heute machte Appetit auf mehr! 😎

      Liebe Grüße
      Anne

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  10. Willkommen zurück in der neuen Heimat!
    So eine Reise zu den Wurzeln ist immer eine tolle Sache 😎 . Schöne Bilder hast du mitgebracht. Schade, daß der Husten dich so heftig erwischt hat.
    Ich wünsche dir rasche Genesung 🙂 ! Laß es langsam angehen.
    lG
    Ralph

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  11. Die Hiestermann’s haben einen Stammbaum bis zurück ins Jahr 1330. Johann van Hiestere ist der Erste, dann folgt Johann to dem Hiestere,,,,,, bis zu mir, ich stehe auch im Stammbaum drin und auf Seite 12 wird auch Trier erwähnt.
    Wenn ich mal ganz viel Zeit habe, gucke ich, ob du auch drin bist.
    Im Gasthaus „Wiesengrund“ in Weesen hängt unser Wappen gestickt ganz groß an der Wand, bei uns leider nur in Schwarz-Weiß.
    Gruß
    Sigrid -halb Schwabe, halb Heidjer

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    • Das wäre natürlich spannend! Allerdings bin ich mir nicht mal sicher, ob ich überhaupt noch mit den Hiestermanns verwandt bin, weil die Hofbesitzer danach schon etliche andere Familiennamen hatten, hauptsächlich Fellersmann/Vellersmann. Die letzten Fellersmanns sind kinderlos geblieben, und so ist der Hof an die Nichte des letzten Besitzers „getaten“ – meine Mutter. 😎
      Den „Wiesengrund“ kenn ich natürlich, aber war ewig nicht da; bin mittlerweile halt doch weit mehr in Trier als in der Heide.

      Viele Grüße
      Anne

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      • Leider mußten wir letzte Woche zu einem traurigen Anlaß in die Heide fahren, meine Schwiegermuter ist gestorben.
        Die Trierer Linie steht im Stammbaum auf der Teil-Stammtafel 63. Im voranstehenden Text steht: “ Auch der 3. Sohn von Hof Nr. 6, Heinrich (1807-1860),lernte ein Handwerk als Schuhmacher und blieb in Hermannsburg. Sein Sohn kam, ebenfalls als Schuhmacher, durch Heirat nach Lüneburg. Von hier aus gingen die nachkommenden Söhne Hermann, Heinrich und Johannes in Verwaltungsberufe in andere Städte. Aus einer Linie ging der Zweig der „Auricher Hiestermanns“ hervor, der nun in Trier und Eschweiler im Rheinland besteht. Durch Kriegsopfer im 1. Weltkrieg und Kinderlosigkeit läuft dieser Zweig vom Hof Nr. 6 im Mannesstamm aus.“
        In den Einzeltafeln stehen auch 2 Namen von Trierer Hiestermännern, mit Beruf und der genauen Anschrift. Aber ob das auch noch stimmt?? Der Stammbaum wurde 2002 erstellt, bei meinem Sohn stimmt z.B. das Geburtsjahr nicht, weil die Daten wahrscheinlich weitererzählt wurden, denn bei us hat damals niemand nachgefragt.

        Habt ihr/oder hattet ihr ein großes weißes Taubenhaus auf dem Hof? Dann weiß ich, wo du hingehörst. Denn hier steht der Vermerk: die Linie Hiestermann endet hier.
        Gruß
        Sigrid

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        • Oh je, das tut mir leid, liebe Sigrid!
          Dass du dann noch einen Kopf hattest für Ahnenforschung … vielen Dank dafür!
          Zu den Trierer Hiestermännern gehörisch ich allerdings nicht, denn ich bin die einzige aus unserer mir bekannten Familie, die es hierhin verschlagen hat. Der Rest der Familie lebt noch in der Heide, und zwar in Hoope. Da gab’s allerdings – in den 40 Jahren, an die ich mich erinnern kann – kein Taubenhaus. 😉

          Viele Grüße
          Anne

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          • Ich wollte einfach mal wieder was anderes lesen als Sterbeurkunde und Rentenbescheide.
            Hoope – da wäre ich im Leben nie drauf gekommen, ich hatte euch Lutterloh zugeordnet. Dort steht auch das Taubenhaus http://de.wikipedia.org/wiki/Lutterloh
            und es gibt einen Ferienhof Meyer, daher auch meine Kombination Hiestermann-Meyer.
            Kennst du die Trierer Hiestermänner? Wir waren letztes Jahr in Trier, da habe ich noch nichts gewußt vom Familienzweig im Moseltal.
            Hat mir gut gefallen dort, ich fand euer Studentenheim so witzig
            .Da wir nun doch nicht verwandt sind, kann ich ja wieder in der Versenkung verschwinden und stiller Mitleser bleiben wie die ganzen Jahre vorher.
            Tschüß und weiterhin gesunde Beine und allzeit gute Ernten
            Gruß Sigrid

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