Umstellung

Sich nach 2 ½ Wochen Urlaub wieder auf den normalen Arbeitsalltag umzustellen, fällt schwer. Sich gleichzeitig von Spätsommerwetter auf den hereinbrechenden Herbst umzustellen, fällt noch schwerer. Zwei anstrengende Tage am Schreibtisch. Dazu eine Nacht, in der mich der heftige Wind, der draußen an den Bäumen rüttelte, immer wieder aus dem Schlaf riss. Entsprechend müde kippe ich am frühen Abend auf mein Sofa und döse langsam …

Haaaaalt, du wolltest noch laufen!

Naaa gut! Ich geh ja schon!

Aber was ziehe ich an? Ich sollte es ja nach mehreren Laufjahren besser wissen. Aber ich lasse mich durch die novembrig-regnerische Atmosphäre täuschen und schlüpfe in die Jacke mit den Neonstreifen, auch der Sicherheit wegen. Falscher Fehler! Viel zu warm. Nässe von innen trifft Geniesel von außen und vermengt sich zu einer warmen Soße. Bäh! Und ich würde lügen, wenn ich behaupten würde, dass ich die 52 km der vergangenen Woche nicht in den Beinen spüre. Ich bin müüüüde!

Eine Dreiviertelstunde geht trotzdem: Viertel nach sieben aus dem Haus, zur „Tagesschau“ wieder daheim. Besser als nichts! Für die Umstellung muss ich Körper und Seele einfach Zeit geben. Das wird schon!

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12 Gedanken zu “Umstellung

  1. Mich hat es nach dem Urlaub auch gebeutelt. In 14 Tagen hatte ich ziemlich viel vergessen was vor dem Urlaub war. Schön das du gelaufen bist. Ich gehe mirgen wieder nachedem ich gestern(Sohn Geburtstag) une heute (nach 18Uhr noch Kundentermin) keine Zeit hatte. Und ich war auch am We viel zu warm angezogen beim Laufen. Das Wetter täuscht so sehr wenn man aus dem Fenster schaut.

    LG Bärbel

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    • Komisch, wie viel man nach dem Urlaub „vergessen“ hat! Zum Glück fällt einem das meiste schnell wieder ein! 😎
      Manchmal klappt’s auch bei mir mit dem Laufen terminlich nicht oder nur schwer. Aber irgendwann … ich wünsch dir viel Spaß heute, liebe Bärbel! Und lass dich nicht von dem tristen Anblick draußen täuschen, es ist vermutlich auch bei euch immer noch recht mild!

      Liebe Grüße
      Anne

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  2. Ich lasse mich in Sachen Laufklamottenwahl auch immer wieder gerne vom aktuellen Befinden leiten, statt auf die Erfahrung zu setzen. So schwitzt manchmal und friert man manchmal.

    Ansonsten willkommen zurück im Arbeitsleben. Wenn es nervt, denke an die schönen Tage an der Ostsee.

    52 km in einer Woche? Auf welchen Ultra trainierst Du denn? 😉

    Liebe Grüße
    Volker

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    • Ja, das Empfinden ist trügerisch – gestern war ich daheim müde und fror … unterwegs wurde mir erst richtig klar, dass die Kühle nur müdigkeitsbedingt war. Manche lernen es nie! 😉

      An die Ostsee denke ich noch sehr viel, ebenso an die gemütlichen Tage daheim. Ich werde wohl einen ziemlich heißen Herbst bekommen, da zehrt man gern von solchen Erinnerungen. 😎

      Die 52 km ergaben sich, weil ich im Urlaub Zeit und Energie für längere Läufe hatte. Ich laufe derzeit normalerweise 3-4 x pro Woche, 2-3 x etwa 6-10 km, 1 x > 15 km, insgesamt so um die 40 km. Wenn dann plötzlich zwei Läufe von etwa 20 km dabei sind, springt der km-Zähler natürlich hoch. Diese Woche wird’s sicher wieder weniger! 🙂

      Liebe Grüße

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  3. Tja, liebe Anne, alles braucht seine Zeit

    ° zeit zur Umstellung
    ° Zeit zur Gewöhnung
    ° Zeit zur Erholung
    ° Zeit zum Schlafen
    ° Zeit die richtigen Klamotten zu finden
    ° Lass dir einfach Zeit, liebe Anne !

    Und das mit dem Falschanziehen – du bist bestimmt nicht die Einzige in dieser Jahreszeit, der das passiert, es soll noch andere geben !! 😉

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    • Oh ja, liebe Margitta, die Zeit lass ich mir … heute siegt z.B. die Müdigkeit über die Lauflust. Das mit dem richtigen Anziehen kriege ich irgendwann bestimmt hin, kleinere Fehlgriffe mal ausgenommen! 😎

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  4. Zeit zur Umstellung.
    So einfach Knall auf Fall in den Alltag zurückgeworfen zu werden, ist nie angenehm. Dabei weiß man doch, was auf einen zukommt. Aber man „vergisst“ – zum Glück – während des Urlaubs einiges.
    Das Thema Zeit ist bei uns auch gerade sehr aktuell.
    Nach zwei Jahren, die Termin an Termin durchgezogen wurden, ist jetzt endlich der Groschen gefallen und es wird massiv weniger.
    Und siehe da, man braucht die vielen Dinge nicht wirklich so dringend. Was fehlte war gar nicht noch eine (wenn auch vielleicht schöne) Aktivität mehr, sondern einfach mehr Zeit.
    Ich weiß, beruflich lässt sich das leider sehr selten realisieren.
    Zum Thema Kleidung: Heute war es mal wieder zu warm für mit Jacke und zu nass und windig für ohne Jacke. Hab mich für´s Schwizen entschieden. 🙂

    Trotz allem einen schönen Start in die Woche, und dass das ganze viele schnell in einen erträglichen Rhythmus findet.

    Liebe Grüße,
    Birthe

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    • Ja, liebe Birthe, ich kann mir vorstellen, dass ein Innehalten und Entrümpeln des Terminplans sehr gut tut! Die schönsten Aktivitäten sind nicht mehr schön und entspannend, wenn es Stress verursacht, sie im Alltag unterzubringen. Da ist Auswählen angesagt … im Job tatsächlich manchmal schwer … wenn Mitwirkung beim „City Campus“ angeordnet ist, müssen wir halt los, auch wenn es Freitagnacht ist. 🙄 Aber es ist ja auch eine richtig tolle Aktion! Näheres hier: http://www.citycampus-trier.de/

      Heute früh wäre mir die Klamottenwahl auch wieder schwer gefallen; vermutlich hätte ich wie du das Schwitzen vorgezogen. Mal sehen, wie es morgen ist, da will ich wieder los.

      Danke dir & liebe Grüße
      Anne

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  5. Das Herbstwetter ist wirklich unvermittelt über uns gekommen. Der Blick in den Kalender hätte einen eigentlich vorwarnen können.
    Besonders schwierig wird die Bekleidungswahl, wenn man schon morgens vor der Arbeit die Laufsachen für abends packen muß. Dabei hatte ich gestern ein goldenes Händchen: Kurzarmshirt, kurze Hose und winddichte Weste. Mußte ich anziehen, hatte nichts anderes dabei. War genau richtig 🙂
    LG
    Ralph

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    • Alles richtig gemacht, lieber Ralph! So eine winddichte Weste fehlt noch in meinem Sortiment, ich hab nur winddichte Jacken und ein Windstopper-Shirt. Als Läuferin braucht man halt doch immer was Neues … 😉

      LG,
      Anne

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