Immer weiter

So langsam wird’s läuferisch wieder. An diesem Morgen geht’s erst um die Weiher, wo Mama Nilgans ihre Jungen ausführt. Insgesamt sind es sieben Stück, leider waren einige etwas fotoscheu.

Dann über die Weismark, vorbei am Sportplatz nach Feyen und den Panoramaweg entlang. Nieselnebelgrauverhangene Berge, an der Schleuse ein großes Passagierschiff, unten auf der Straße der Einkaufsverkehr. Die Luft ist wieder frischer nach den schwülen Tagen. Den schmalen Weg entlang, der bald von Brennesseln zugewuchert wird, und auf dem groben Schotter hinunter zum Estricher Hof balanciert – nichts mit Erholung bergab, Gleichgewicht halten ist gefragt!

An der Mosel der gewohnte Trott, einmal Römerbrücke und retour den Hopfengarten hinauf. Mir ist nach Gehpause, aber da eine andere Läuferin sich etwa in meinem Tempo neben mich setzt, mag ich mir keine Blöße geben. Immer weiter! Bis zum Bäcker wenigstens! 😉 11 ½ km. anstrengend, aber sehr zufriedenstellend. 😎

Immer weiter – das gilt auch in der Natur. Da passiert es allerdings zum Glück ohne mein Zutun: Die ersten Pfingstrosen blühen!

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8 Gedanken zu “Immer weiter

  1. Schön, liebe FrauWeinbergschnecke, immerhin 11 1/2 Kilometer, anstrengend dürfen sie ruhig sein, Hauptsache, die Böse hat sich nicht wieder gemeldet.

    Ganz schön schattig dort unten !! 😉

    Die Enten sind zum Fressen, und wenn man im Fernsehen sieht, was sie mit den kleinen, süßen Küken veranstalten, damir wir Menschen sie dann später verspeisen, dann wird man früher oder später zum Vegetarier, der Weg dahin ist bereits geebnet !

    Lass‘ es dir gut gehen, genieße das Wochenende !

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  2. Ach ja, sie war brav … sicherheitshalber hab ich sie aber hinterher gekühlt. 😎
    Der Schatten verzog sich mittags, es wurde ein wunderbar sonniger Tag zum Genießen!
    Enten hab ich auch zum Fressen gern, aber eher im wörtlichen Sinne … mir würde es schwer fallen, meine Ernährung komplett umzustellen, ich esse einfach gern Fleisch.

    Liebe Grüße
    Anne

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  3. Schritt für Schritt kommt man in dieser Welt vorwärts (es sei denn, man kann fliegen); das gilt für Enten, Schnecken und Füchse gleichermaßen. Leider aber auch für Schweineelche. Sicherlich sind nicht alle so talentiert wie ein Windhund, aber bestimmt sind nicht alle so diszipliniert wie Frau Schnecke, die anscheinend wieder einen herrlichen Lauf absolviert hat und dabei einerseits behutsam genug war, um keine Beschwerden hervorzurufen, andererseits schnell genug, um die Schweineelche abzuhängen.

    Und keines der possierlichen Tierchen schafft es hinterher, so einen feinen, bebilderten und lesenswerten Bericht zu schreiben wie die laufende Weinbergschnecke.

    Danke auch für den Blumengruß – ist das obere eine Bart- oder eine Federnelke?

    … fragt der schnuppernde Fuchs

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  4. Bartnelke, lieber Fuchs. 😎

    Heute ist eh Ruhetag (bis mindestens Di) – heute hätten aber die Schweineelche gewonnen bei fiesestem Wetter. So kann sich das Fahrwerk erholen und die Schnecke auch, sofern sie sich nicht ihrem Besuch widmet. 🙂

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  5. Nilgänse habe ich noch nie gesehen und ich finde sie sehr hübsch! 😀 Kein Wunder, dass die Tiere scheu sind, handelt es sich ja wohl um Gefangenschaftsflüchtlige 😉 Wikipedia weiss auch sonst sehr Interessantes über die (z.B. als Gott verehrten) Tiere zu berichten.

    Kann es eigentlich sein, liebe Anne, daß Du zuviel arbeitest? Erst um 21.30 h zur Laufrunde zu kommen, hört sich jedenfalls danach an. Dazu habe ich kürzlich einen guten Spruch gelesen:
    Die Europäer haben die Uhren, die Afrikaner die Zeit. Hoffentlich hast Du auch jeden Tag genug Zeit. 🙂

    Liebe Grüße Elke

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    • Ja, liebe Elke, Nilgänse sind wirklich hübsch! Ich schau gleich mal bei Wikipedia, was es noch so über sie gibt.
      Das mit der späten Laufrunde hing nicht nur an viel Arbeit. Es war eher ein später Entschluss nach dem Motto: Ich will was tun, was die Laune hebt. Hat ja auch geklappt! 😎
      Liebe Grüße
      Anne

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  6. Schön, daß du wieder so weit laufen kannst 🙂 . Auch dir kam so eine Gänsefamilie vor die Linse 😎 . Bei mir waren die Küken ja nicht so scheu, dafür Mama Gans besonders angriffslustig.
    Tolle Pfingstrose!
    lG
    Ralph

    PS: du hast Post!

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    • Doch, lieber Ralph, das geht wieder ganz gut. Leider komme ich erst am Mi wieder auf die Piste. Besuch etc.
      Meine Gans war „gans friedlich“ 😆

      Danke und liebe Grüße
      Anne

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