Erdbeben

Tektonische Verwerfungen, die bei einer Verschiebung von Gesteinsschichten gegeneinander entstehen, werden ja angeblich vor allem durch Erdbeben ausgelöst. Das jüngste große Beben im Trierer Raum muss ich irgendwie verpasst haben. Fakt ist auf jeden Fall: Ich laufe da heute ganz friedlich auf die Straße Am Kiewelsberg zu – gut, 11 Kilometer habe ich schon in den Beinen, das ist für mich im Moment eine Menge. Und dann türmt sich diese ehemals mickerige Erhebung plötzlich vor mir auf wie die steilste Passage des Anstiegs nach L’Alpe d’Huez. DER BERG WAR FRÜHER NICHT DA! Tektonische Verwerfungen, ich sag’s doch!

Aber wart’s ab, du kleiner fieser widerlicher Dreckshubbel! Dich krieg ich! Nicht schnell, nicht locker, aber Schritt für Schritt. Und zwar LAUFEND (na gut, was man denn als Schnecke so „Laufen“ nennt). Geht doch. Und jetzt warte ich auf das nächste Erdbeben, das die Hügel wieder flacher macht. Bis das kommt, könnte ich es ja mal mit Training versuchen! 😉

Anno 2011 im Gewächshaus - ICH WILL FARBE, ich will Frühling!!!

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22 Gedanken zu “Erdbeben

  1. „fieser widerlicher Dreckshubbel“??? Contenance, liebe Anne! Entspann Dich, der Urlaub naht, alles wird gut (kommt mir jetzt irgendwie bekannt vor ;-))

    Schon beim nächsten Lauf wird Dir dieser niedlich kleine Hügel wie glattgebügelt vorkommen, ganz bestimmt! Und wenn nicht, lenk Dich durch den Anblick von bunten Blumen ab 😀

    Liebe Grüße
    Volker

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    • Aaach, lieber Volker, diese Beschimpfungen sollten mich doch nur motivieren – was ja auch geklappt hat! 😉 Ich fürchte nur, der Hügel wird auch beim nächsten Lauf noch nicht glattgebügelt sein. Da muss ich noch ein wenig trainieren! 😎

      Liebe Grüße
      Anne

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  2. mir ist, als wäre es andersrum: erst ein Plattenrums und dadurch das Beben. Das passende Erdbeben zum neuen Knubbel müsste dann noch ausstehen. Gut festhalten gell – oder schnell abfahren in den Urlaub 😉

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    • Hallo Frank, herzlich willkommen hier auf meinem Blog – bei Margitta hab ich dich schon häufiger gelesen! 🙂

      Hmm – manchmal verliert man, manchmal gewinnen die anderen (in dem Fall siegt die Natur)! 😆 Wenn der Dreckshubbel noch höher und steiler wird, muss ich eben noch mehr trainieren! 😉

      LG,
      Anne

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      • Ich muss gestehen das ich hier auf deiner Seite auch schon öfters war! 🙂
        So kleine Hubbel können einen manchmal ganz schön die Schweißperlen auf die Stirn treiben oder man läuft außen vorbei, wenn möglich! 😉

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        • Ich wohne leider auf dem Hubbel … das Thema „Vorbeilaufen“ hat sich daher erledigt! 😆 Egal, eigentlich machen sie Spaß, diese kleinen Herausforderungen! 😎

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  3. Ich warte ja schon lange darauf, dass tektonische Aktivitäten manche „Hubbel“ abtragen 😉 . Die Wasserliescher Alpen sind so ein Fall.

    Aber daß dir da heute die Tektonik einfach einen Berg in deine Runde gestellt hat, ist wirklich gemein.
    LG
    Ralph

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    • Ach ja, lieber Ralph, wenn die Natur sich so verändern würde, wie wir es uns wünschen … wären wir auch nicht zufrieden! Eigentlich macht es ja Spaß, solche Hubbel hochzulaufen und sich über ihre erfolgreiche Bezwingung zu freuen. Nur dass der Berg so ganz unvorbereitet steiler geworden ist, war ganz und gar nicht in Ordnung! 😉

      LG,
      Anne

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  4. Tektonische Verwerfungen – du Glückspilz – ich wollte, es gäbe sie auch nur vereinzelt in unserer Region, das schult die Oberschenkel, lässt sie arbeiten und brennen, das bringt Kraft – aber du hast sie ja bravurös gemeistert, hätte ich mir kaum vorstellen, dass du kneifst oder so !! Tempo spielt keine Rolle – Hauptsache der Berg ist erklommen – wenn wir erklimmen, schwindelnde Höhen……… tralalalalalalalalal !

    Die Woche dürfte für dich in wenigen Stunden gepackt sein, was steht an ?

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    • Hat man keine tektonischen Verwerfungen, so fehlen sie einem – im Grunde möchte ich sie nicht missen! Sie schulen nicht nur die Oberschenkel, sondern machen auch einen schönen Allerwertesten … wenn man sich oft genug der Herausforderung stellt! 😎
      Was ansteht? Erstmal noch ein paar Stunden Arbeit, morgen noch ein vollgepackter Tag – weiter denke ich noch gar nicht! 😉

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  5. Diese giftigen Hubbel gibt es ja bei uns zur Genüge. Manchmal machen sie richtig Spaß. Dann tun sie wieder weh und lassen größere Landverschiebungen vermuten. Nach einer Schwächelphase ist das oft so, Und nach einem harten Trainingslauf am Vortag 😉

    Für Dich wird aber sicher das Gefühl wichtiger gewesen sein. Endlich mal wieder über 10 Kilometer gelaufen zu sein. Die Bewältigung des Dreckshubbels wird dazu beitragen, dass es schon bald wieder 15 oder gar 20 sein werden.

    Guten Start ins Wochenende!
    Rainer 🙂

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    • Und du glaubst wirklich, das kommt einem nur so vor und ist in Wirklichkeit ganz anders mit den steilen Hubbeln??? 😉
      Du hast recht, 10+x waren wichtig – eigentlich fängt da das Laufen erst so richtig an! Ab jetzt öfter mal länger – hoffentlich. Aber erst einmal Wochenend, Sonnenschein – URLAUB!!! JAAAA!!!!!

      Danke und liebe Grüße
      Anne

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  6. Du mußt nur gaaaaaanz oft über den Hügel laufen. Durch die schleichende (!) Abnutzung wird er flacher. Steter Tropfen höhlt den Stein, stete Anne schleift den Berg…..oder so ähnlich 😉

    LG Rono

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  7. Ich weiß ja auch nicht wie das passieren konnte-ich werde mal den Freund meiner Tochter fragen der studiert doch in Trier Geo – Wissenschaften, der weiß bestimmt wie so ein Berg plötzlich entstehen konnte! Und schick doch mal ein paar Nordic-Walker drüber die löchern mit ihren Stöcken das Ganze bis es zusammenfällt 🙂

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  8. @Martin: Du meinst, dieser Berg ist sowas wie ein Souffle – wenn man reinpiekst, geht die Luft raus und er sackt zusammen? 😆 Eine ermutigende These – für diesen Fall hab ich auch noch ein Paar Stöcke im Schrank! 😎

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  9. Das ist aber auch echt gemein. Dass der fiese Hubbel gewachsen ist. Meine Vermutung: Diejenigen, die beim Trierer Stadtlauf dafür verantwortlich sind, die Brücke bei der zweiten Überquerung höher und steiler zu machen, üben schon mal. Oh ja.
    Weiter will ich mich über deinen RIESIGEN Berg, auf dem da unten du wohnst nicht äußern. 😉
    Aber durch Training lassen sich die Erhebungen einigermaßen platttreten.
    Ach ja: Das Durchlöchern bitte an deinem Berg üben, nicht an meinem. Ich stelle mir gerade vor, ich wache morgens auf und bin womöglich im Hochwasser gefährdeten Bereich gelandet….
    Viele Grüße,
    Birthe

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  10. Geologie-Lektion 2 mit Frau Weinbergschnecke: Das mit der zweiten Brückenüberquerung beim Stadtlauf ist ein gänzlich anderes Phänomen, das sich durch die elastische Konsistenz der Erdkruste VOR der Brücke erklären lässt: Wenn die LäuferInnen rudelweise auf die Brücke zukommen, drücken sie den weichen Untergrund zusammen und schieben ihn quasi vor sich her. Dadurch entsteht vor ihnen eine tektonische Welle – es hebt sich die Erdkruste mitsamt der Brückenkonstruktion. Du bist ja nun noch relativ weit im Vorderfeld unterwegs und hast insofern Glück – der Effekt verstärkt sich nämlich mit zunehmender Zahl von Menschen, die die Strecke gelaufen sind. 😉

    Mein „Berg“ ist üblicherweise ja nur ein mickeriges Hubbelchen, nicht der Rede wert. aber es gibt so Tage … und keine Sorge, ich lass dir deinen richtigen Berg – ich kann es nicht verantworten, dass euch die Mosel in den Keller läuft! 😆

    Viel Erfolg morgen und liebe Grüße
    Anne

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  11. hihihi
    Schöne Erklärung, muss ich mir merken. Beim nächsten Berglaufen lass ich das mal fallen. Da müssen die anderen so lachen, das ich ihnen dann locker davonlaufe … hoffe ich 😉
    Liebe Grüße
    Tati
    PS ich hatte ja schon überlegt, ob ich dich in unsere Hügelchen zum Lauf entführe. Aber irgendwie passt das zeitlich nicht so 😮 . Du bist nicht lange genug hier.

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    • Du arbeitest aber auch mit allen Tricks, um vorn zu bleiben, selbst im Training! 😉

      Ja, mir dem gemeinsamen Lauf würde es zeitlich zu knapp. Aber wenn’s mir bei euch gefällt (wovon ich ziemlich sicher ausgehe), muss ich ja nicht zum letzten Mal in der Gegend gewesen sein! 😎

      Liebe Grüße
      Anne

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