48 Stunden

Kurzes Auftanken bei einem schönen Wochenend-Ausflugsprogramm mit Besuch – jetzt ruft der Schreibtisch unüberhörbar, auf dem ein Berg zu korrigierender Abschlussarbeiten liegt. Außerdem der Garten, in dem alles Mögliche reift und verarbeitet werden will: Tomaten, Brombeeren, Paprika, Erdbeeren, Himbeeren, Bohnen, die ersten Äpfel … Wenn ich dann noch das umfangreiche und so wichtige Gymnastik-, Kräftigungs- und Selbstmassageprogramm durchziehe, das mir teils der Arzt verordnet hat und teils ich mir selbst auferlegt habe (Riesenseufzer), bleibt für das Laufen keine Zeit mehr übrig. Und für so manch anderes, das ich gern tun würde, auch nicht – es sei denn, der Tag hätte plötzlich 48 Stunden. Aber damit ist leider in absehbarer Zeit nicht zu rechnen. Alles wird anders. Irgendwann!

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20 Gedanken zu “48 Stunden

  1. Da war wohl jemand auf der BUGA….

    48 Stunden? Liebe Anne, bloß das nicht. Dann würden sechs zu überstehende Wochen ja noch länger, aber lassen wir das… Obwohl, wenn ich ein paar Stündchen mehr fürs Schlafen übrig hätte??? Hmmmm.

    Geniesse die Fülle Deines Gartens, schneller als man denkt kommt die Zeit, wo er wieder in die Winterstarre fällt.

    Für das Laufen sollte doch noch ein Fünkchen Zeit übrig sein, Du mußtest so lange drauf verzichten, wäre wirklich schade wenn es jetzt wieder zu kurz kommt.

    Liebe Grüße
    Volker

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    • @Volker: Vielleicht könntest du den Winterschlaf vorziehen, damit die Pause nicht so schwerfällt! 😉
      Den Garten genieße ich sehr. Und da mein rechter Fuß zuletzt wieder etwas missgestimmt war, hat der Doc mir eh läuferische Zurückhaltung empfohlen. So gesehen ist es gar nicht so schlimm wenig Zeit zu haben.

      Liebe Grüße
      Anne

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  2. Aha, Bundesgartenschau. Die schneckenfreien Salate kenne ich doch 😉

    Ich hatte mich schon gefragt, wo du steckst.

    Dass du mal so einen Freizeitstress haben würdest, hast du vor einem Jahr auch noch nicht geglaubt, oder? Das sind leider die Kehrseiten der Berufswelt.

    Aber du bekommst das schon auf die Reihe, da bin ich zuversichtlich.

    Liebe Grüße
    Rainer 8)

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    • @Rainer: Ja, schon wieder/noch immer nicht eine Schnecke zu sehen. Entweder die pflanzen jeden Morgen vor der Eröffnung neue Köpfe oder sie haben ein Wundermittel gegen das Viehzeug! Ich war gelb vor Neid! 😉

      Der phasenweise Stress gehört zu den Schattenseiten des Fulltime-Jobs … nach wie vor wäre mir lieber, nur 75 Prozent zu arbeiten. Aber solange das nicht geht, werde ich mich eben mit der Situation arrangieren – und im Großen und Ganzen klappt das auch gut! 8)

      Liebe Grüße
      Anne

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  3. Schön, wieder da 🙂 ich habe Dich auch schon vermisst.

    Sehe Deinen Erntestress doch positiv: Es hätten auch alles die Schnecken fressen können, oder (wie leider bei uns) der Hagel hätte alles zerstört. Und falls Du einen Gefrierschrank hast, kann man ja auch erstmal vieles einfrieren und nach und nach verarbeiten.

    Aber ich kenne natürlich auch das Problem, dass man gerne mehr Zeit für Dinge hätte, die Spaß machen und die man gerne tut. Warum tun wir eigentlich oft brav das „Pflichtprogramm“ zuerst? Gut, bei der Arbeit hat man keine Wahl, aber zu Hause? Warum meldet sich das (in diesem Fall) blöde Gewissen, nur weil man noch keine Wohnung geputzt hat und der Bügelkorb einen hämisch angrinst? Seufz, die gute deutsche Erziehung hat auch bei mir (vielleicht auch bei Dir?) hervorragend gefruchtet. Aber ich denke, wir sind ja noch im lernfähigen Alter ;-).

    Also genieß die schönen Tage noch und nimm Dir Zeit zum Laufen 🙂 Ich bin noch am überlegen, ob ich heute zum Laufen gehen soll, ich war am Wochenende und gestern beim Radfahren und jetzt „zuppelt“ irgendwie das rechte Knie.

    Liebe Grüße Elke

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    • @Elke: Ich freue mich wirklich sehr über die Ernte. Manches wird in den Tiefkühler wandern (die Bohnen v.a.), anderes wird gleich weiterverarbeitet (die Brombeeren zu Likör z.B., ich habe heute schon braunen Rum, Rotwein und Kandis gekauft).
      Was das Pflichtprogramm angeht: Im Job ist es ein Muss. Aber was Bügeln, Spülen und Putzen angeht, bin ich relativ schmerzfrei. Und es tangiert mich auch kaum, dass zwei Jahre nach dem Einzug im Flur noch die nackte Glühbirne baumelt statt einer Lampe, dass der Einbaushrank nicht gestrichen und dass in der Schlafzimmerwand hinter der Gardine ein Loch ist, das ich eigentlich noch zugipsen müsste. 😉
      Toitoitoi für dein zuppelndes Knie – ich hoffe, es ist inzwischen besser. Ich halte mich auf ärztlichen Rat läuferisch etwas zurück … besser ist das!

      Liebe Grüße
      Anne

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  4. 48 Stunden braucht der Tag wirklich nicht zu haben, obwohl sich die Arbeitgeber sicher freuen würden, wenn der Arbeitnehmer künftig statt 8 Stunden täglich 16 Stunden bei der Arbeit wäre. Dann wäre wieder keine Zeit für die anderen Dinge da und man würde sich den Tag mit 72 Stunden wünschen und so weiter.

    Ich bin mir auch ganz sicher, das Du alles auf die Reihe bekommen wirst und das dann bald wieder Zeit zum Laufen sein wird. 🙂

    Freundliche Grüße
    Bernd

    (PS: Bin kein neuer Leser, habe nur das Thema Laufen in einen neuen separaten Blog ausgelagert.)

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    • @Bernd: Ja, wenn die Arbeitgeber von den 24 zusätzlichen Stunden ihren Teil abhaben wollen, ist natürlich nur begrenzt etwas gewonnen. 😦
      Irgendwie wird es schon hinhauen, wieder mehr Zeit für Freizeit freizuschaufeln. Irgendwann … 8)

      Liebe Grüße
      Anne

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  5. Einen schönen Ausflug hast du dir gegönnt 8) . Eigentlich wollten wir auch mal nach Koblenz …
    Schade zu leen, daß es deinem Fuß momentan nich so gut geht. ICh drücke die daumen, daß du bald wieder einen Lauf wagn kannst.
    Und einen 48-Stunden-Tag finde ich ehrlich nicht so gut. 20 Stunden am Stück arbeiten 🙄 ? Nein danke!

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  6. @Ralph: Es waren sogar zwei Ausflüge, einmal Buga und einmal Maare + Mosel. Familienbesuch macht’s möglich! 🙂

    Die ärztliche Empfehlung betreffend Laufen bzw. Nichtlaufen war ziemlich ratlos und halbherzig (ich hab gefragt, wie er das momentan einschätzt, als Antwort kam „Ich hab auch schon gedacht, ob es vielleicht besser wäre, mal 3-4 Wochen zu pausieren, damit das System im Fuß zur Ruhe kommt …“).

    Fakt ist: Mit dem momentanen Grad der Beschwerden könnte ich ohne Weiteres laufen. Aber ich lasse es zumindest für den Rest der Woche bleiben, weil es mir auf den Senkel geht, dass die Reizung im Fuß nie so richtig weg ist, so dass ich im Grunde bei jedem Schritt die Befürchtung im Hinterkopf habe, er könnte schon wieder zu viel sein … so hat das Laufen nicht die entspannende Wirkung, die mir daran so wichtig ist. 😦

    Und der Tag bräuchte eh gerade 20 Arbeitsstunden … 🙄

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  7. Hoho, Brombeerlikör, das hört sich lecker an! Ich kenne das nur mit Schlehen, Brombeeren verarbeite ich zu Marmelade. Trinkst Du das pur, im Sekt oder auf Vanilleeis?

    Finde ich sehr gut, dass Du dich von Deinem Haushalt nicht stressen lässt, ich muss da noch ein bischen lernen. Alt genug wäre ich ja um zu wissen, was wirklich wichtig im Leben ist. 😉

    Ja, das Knie zupfelt wirklich noch etwas. Nachdem ich mir dieses vor ca. 20 Jahren beim Tiefschneefahren mal böse verdreht habe, meckert das gerne mal. Und ich bin wohl selber schuld, habe es halt auch übertrieben (typischer Anfänger). Letzten Dienstag 6 km Laufen (ist ja ok), Donnerstag 12 km (wäre auch noch ok) und dann Samstag 75 km und am Montag 40 km Radfahren mit ca. 1.200 Höhenmetern (und das war nicht ok ;-)). Das am Montag war eine Benefizveranstaltung hier in der Stadt und da wollte ich trotz schon leicht maulendem Knie nicht nein sagen (mein Chef fuhr mit ;-)). Außerdem kann ich Dussel mir leider nicht abgewöhnen in zu hohen Gängen zu fahren. (ich weiß nicht, wie der „Augenrollsmiley“ geht)

    Meine bessere Hälfte, die mal Sportwissenschaften studiert hat (er ist aber Turner und Schwimmer und läuft nicht gern) meinte lapidar: Selber schuld, mach ne Pause oder es geht gar nichts mehr.

    Also hab ich mir erstmal vorgenommen erst wieder zum Laufen zu gehen, wenn das Knie brav Ruhe gibt. Hoffentlich halte ich das durch, aber das Problem kennst Du ja 😉 Gerade jetzt, wo das Wetter wirklich ideal wäre.

    Starten wir gemeinsam in der nächsten Woche mit Elan! 🙂

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    • @Elke: Brombeerlikör sowohl pur als auch zu Eis oder Vanillepudding. Ist kein „Aufgesetzter, sondern die Brombeeren werden mit Rotwein und Gewürzen (Zimtstange, Vanillestange) und Kandis ca. 30 Minuten gekocht, das Ganze lässt man abkühlen und gieß dann mit braunem Rum in etwa gleicher Menge auf.

      Gute Besserung für dein Knie … nächste Woche wieder! 8)

      Liebe Grüße
      Anne

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  8. Ich kenne wirklich nur aufgesetzten Likör und Deine Version hört sich gerade durch die Gewürze sehr lecker an. Ist es unverschämt, wenn ich Dich um die genauen Mengenangaben bitte? Würde mich wirklich sehr über das Rezept freuen, denn bei uns gibt es viele wilde Brombeeren. 🙂

    Auch gute Besserung an Deinen Fuß zurück! 🙂 Mein Knie ist (bis auf einen blauen Fleck, wo ich es angeschlagen habe (sich hier bitte den „Stirnschlagsmiley“ denken)) zum Glück wieder schmerzfrei, ich schone aber vorsichtshalber noch etwas.

    Liebe Grüße Elke

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  9. @Elke: Bitteschön! 8)

    1500 g Brombeeren
    1.5 Liter Rotwein (trocken)
    800 g brauner Kandiszucker (evtl. auch etwas weniger)
    1 Vanilleschote
    1 Stange Zimt
    1.5 Liter Rum (40 %)

    Brombeeren, Rotwein, Zucker, aufgeschnittene Vanillestange und Zimtstange in einen großen Topf geben und ca. 30 min. köcheln lassen. Wenn die Flüssigkeit abgekühlt ist, alles durch ein mit einem sauberen Baumwolltuch ausgelegtes Sieb gießen und abtropfen lassen, sodass die Fruchtrückstände ausgefiltert sind. Den Rum zugeben, in Flaschen füllen und mindestens 2 Wochen stehen lassen.

    Liebe Grüße
    Anne

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  10. Liebe Anne,

    Du bist eine kleine Künstlerin unter der Schnecken. Deine Zeitdisziplin, die Option, dann immer NOCH ein kleines Eckchen mit Schönem zu füllen, faszinierende Bilder zu machen (woher stammen denn die Holzklötzchen?), sich an Farben und Blumen zu erfreuen … und über das alles so herrliche Blogbeiträge zu verfassen, dass es einladend und stimmungsaufhellend ist … DAS kannst nur Du so gekonnt.

    Danke für all das, was Du aus Deiner begrenzten Zeit gemacht hast und was Du uns staunenden Lesern davon mitgebracht hast.

    48 Stunden?? 😦 Oh Graus! Nein, bloß nicht!! Dann kämest Du womöglich noch komplett unter die Räder …
    Und für Deinen elementar wichtigen Lauffuß (ja, ich weiß, Du bist die einzige Schnecke, die sogar zwei davon hat 😉 ) wünsche ich weiter und unverdrossen GUTES BESSERUNG!

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