Die Ersten – Ein Nachruf

– Achtung! Heftiger Nostalgieanfall –

Ein kurzes Überlegen, ein letztes Foto – und schon versinkt ein Stück meiner Laufgeschichte für immer in der Mülltonne: Die guten alten GT2100! Eigentlich waren sie schon lange fällig. Sechs Jahren mehr oder weniger regelmäßigen Gebrauchs haben ihre Spuren hinterlassen. Aber so viele Erinnerungen hängen an ihnen, dass dieser letzte Schritt kein leichter war. Sie waren meine „Ersten“! Die ersten nach einer Laufbandanalyse im Sportgeschäft gekauften Schuhe. Ich hatte sie mir zugelegt, nachdem ich im Winter 2004/2005 beschlossen hatte, doch mal etwas regelmäßiger laufen zu gehen, um beim nächsten Silvesterlauf nicht wieder zweimal überrundet zu werden. 😆

Was hab ich alles in ihnen erlebt! Meinen ersten Halbmarathon im September 2005 an der Saarschleife, damals noch fast komplett auf dem Leinpfad: Am Westufer vom Ruderleistungszentrum Dreisbach bis Mettlach und am Ostufer zurück nach Merzig. Eine reine Hitzeschlacht. Mensch, ich war stolz wie Bolle auf meine 2:09 im Ziel!

Im gleichen Jahr Mitte Oktober den Westspangenlauf in Saarbrücken, bei dem ich meine 10er-Bestzeit um satte 6 Minuten von 58:45 auf 52:45 drücken konnte. Die Sambatrommeln klingen immer noch im Ohr nach, wenn ich daran denke. Ein Lauf „auf der letzten Rille“, mit Gänsehaut unterwegs, hinterher war ich fix und alle. Im Lauftagebuch steht ein dickes „YIPPPIE!“ … aber wenige Zeilen später auch „… wenn ich mich so anstrenge, geht die Freude verloren, ein echter Genuss sind nur die langsamen Läufe!“.

2006 den zweiten Halbmarathon in Bonn, wie geplant bin ich unter zwei Stunden geblieben und war doch enttäuscht, weil es so knapp war und ich mir eine bessere Zeit ausgerechnet hatte.

Längst waren weitere Schuhe hinzugekommen, ein Paar Zwillingsbrüder GT 2100 in Schwarz, ein Kollege des gleichen Herstellers. Für Trainingsläufe waren die „Ersten“ noch immer zu gebrauchen, und im Schuhschrank führten sie witerhin ein gewichtiges Wort. 😉

Aber sie genossen nicht mehr das Privileg, bei jedem Wettkampf dabei zu sein. Meine HM-Bestzeit im Mai 2006 in Luxemburg mussten sie ihren schwarzen Brüdern überlassen. Dafür trugen sie mich beim Saaraltarmlauf im Oktober 2006 zu einem meiner seltenen Altersklassensiege – über 5 km und in der W35 waren dazu wahrlich keine Heldinnentaten nötig.

2007 bekamen sie in Saarbrücken und Trier zwei Chancen, die Leistung ihrer Brüder im Halbmarathon zu toppen. Die versemmelten sie aber kläglich – na gut, es kann auch an ihrer Trägerin gelegen haben. 😉

Als „Wettkampfschuhe“ kamen sie danach nicht mehr zum Einsatz. Wohl aber auf etlichen kurzen Trainingsläufchen. Selbst als die Dämpfung hin war, mochte ich sie nicht ausrangieren – schließlich konnte ich sie noch wunderbar auf dem Rad tragen! Die „Ersten“ wirft man nicht so einfach weg!

Doch nun das Ende: Zuerst kam die Erkenntnis, dass sie mit ihrer Stütze vermutlich nicht ganz unschuldig an meinen hartnäckigen Fußproblemen sind. Und dann fingen nach den letzten Radtouren jedes Mal die Plantarsehnen wieder an zu murren, die ansonsten selbst das Laufen nicht mehr übel nahmen.

So reifte – auch wenn es schwer fiel – der Entschluss: Das war’s mit uns! Im Schrank ist kein Platz für zerfledderte Schlappen, die auf ihr Gnadenbrot hoffen. Den eh überfüllten Keller will ich nicht auch noch mit alten Schuhen zumüllen. Und für den Garten habe ich Gummischuhe. Ergo blieb nur die Tonne.

Nun sind sie also fort, die „Ersten“. So wie mit ihnen wird’s nie wieder sein … Ach! 😉

Und wie war das mit euren „Ersten“? Gibt’s sie noch? Macht ihr sogar gerade erst eure ersten Laufschritte in ihnen? Haben sie irgendwo einen Ehrenplatz? Oder sind sie längst – mehr oder weniger unsentimental – auf dem Müll gelandet?

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30 Gedanken zu “Die Ersten – Ein Nachruf

  1. Mein tief empfundenes Beileid, aber du hast ihnen einen würdigen Nachruf gegönnt, und so werden sie dir diese endgültige Abschiebung verzeihen, sind vielleicht sogar dankbar, dass sie endlich in Frieden ruhen dürfen.

    Das Bild zeigt dich als sehr ehrgeizige Läuferin, voller Power, man kann es dir am Gesicht ablesen, was du erreichen möchtest .

    Möge es solche Situationen, in denen du kämpfen darfst wieder in deinem Läuferleben geben, ich glaube aus deinen Worten eine gewisse Sehnsucht danach lesen zu können.

    Meine ersten Schuhe ?

    Das ist solange her, dass ich mich nicht erinnere , mittlerweile haben so viele ihr Leben unter meinen Füßen gelassen, dass ich nicht mehr weiß, wie, wo , wann oder was. Dafür bin ich heute umso glücklicher, dass es sehr leichtes Schuhmaterial gibt, das auch das Leben und somit das Laufen erleichtern.

    Blick nach vorne………………….. 😉

    Und du hast ja guten Ersatz gefunden !

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    • @Margitta: Ach ja, manchmal würde ich wirklich gern wieder mal so richtig kämpfen beim Laufen – egal, ob das Kämpfen-Müssen aus der Streckenlänge oder dem gewählten Tempo resultiert. Aber Geduld … danke dir jedenfalls für die lieben Wünsche! 🙂

      Dass deine ersten Schuhe lang vergessen sind – wen wundert es! Und der Blick nach vorn auf die Neuen, die man sich noch kaufen kann und die schicker, leichter und funktionaler sind, ist natürlich dann, wenn man keine Fahrwerksprobleme (mehr) hat, der viel befriedigendere! 8)

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  2. Meine ersten Laufschuhe habe ich, nachdem sie wegen ausgelutschter Dämpfung nicht mehr fürs Laufen zu gebrauchen waren, in die Waschmaschine gesteckt. Ich trage sie jetzt jedes Mal wenn ich mich zum Knechten in die Muckibude begege. So ist ihnen wahrscheinlich noch ein langes Leben beschieden. Nicht, weil ich so selten in die Muckibude gehe, sondern weil sie dort so gut wie keinen weiteren Verschleiß erleiden.

    Die Treter mit denen ich meinen ersten Halbmarathon und meinen ersten Marathon gelaufen bin gibt es nicht mehr. Soviel Platz ist einfach nicht in der Vitrine der Heldentaten 😉

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    • @Volker: Meine hätte ich wohl auch behalten. Aber es zog durch die Löcher im Gewebe und dann auch noch der Plantarschmerz … nee, ruhet in Frieden! Und eine Heldenvitrine mit abgelatschten Schuhen möchte ich nicht in der Wohnung haben! 😉

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  3. Sind die Ersten nicht immer was besonderes? Das erste Auto, der erste Freund, die erste Wohnung… 🙂

    Meine ersten guten Laufschuhe (Adidas „irgendwas“) habe ich mir so mit 17, 18 angeschafft (also vor rund 24 Jahren *Hilfe* ;-)). Ich war damals in einer Klettergruppe aktiv, wo alle wirklich richtige Sportfreaks waren und so passte ich mich an und joggte brav und ohne große Motivation oder Lust mit. Endorphine wurden nicht ausgeschüttet, es war eher ein „sind-wir-endlich-da?-Laufen“ 😉 Dafür trugen sie mich aber immerhin einige Teilstrecken des E5, an den ich mich gerne zurückerinnere. Wahrscheinlich der einzige Grund, weshalb ich mich an die Schuhe noch erinnern kann. Irgendwann waren sie dann aber auch zerfleddert und wurden entsorgt. Dass ich heute mal Laufen klasse und entspannend finde, hätte ich damals sicher nicht für möglich gehalten. Aber im Alter werden ja viele komisch 😀

    Danke noch für den Tipp mit den Radlschuhen! Ich habe bisher wirklich immer alte Joggingschuhe verwendet, bis jetzt zum Glück ohne Probleme. Künftig werde ich niedrige Wanderschuhe im fester Sohle verwenden. An Clickis traue ich mich nicht, wie ich im kenne würde ich laufend auf der Nase zu liegen.

    Nachdem bei uns heute mal die Sonne scheint, juhu, nehme ich mir heute Nachmittag frei und werde einen Teil des „Illerradweges“ Richtung Ulm erkunden. Laufen ist dann wieder morgen dran 🙂

    Ich hoffe bei Dir ist heute auch schönes (Lauf?-) Wetter!

    LG Elke

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    • @Elke: Doch, Premieren sind immer was ganz Besonderes! 8) Ich hatte vorher auch schon andere Laufschuhe, aber dieser markierte eben den Beginn „richtigen“ Lauftrainings und zählte darum ganz besonders. Vorbei … 😉
      Es war und ist herrlich sonnig hier, heute früh war es ein richtig schönes Läufchen! 8)

      LG,
      Anne

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  4. Ja meine ersten hab ich noch bei Thai-Bo an. Die haben auch vorn schon Löcher und die gehen auch noch eine Weile. Die anderen Mädel verstehen das aber nicht. Da muß es immer der neueste und schönste Schuh sein bei 1 x Sport die Woche. Meine Zweiten dürfen im Garten immer mit Rasen mähen, meine Dritten hab ich allerdings gnadenlos entsorgt. Diese Nike hatte ich im Urlaub auf Mallorca gekauft und die Sohle war nach einem 3/4 Jahr kaputt.

    LG Bärbel

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    • @Bärbel: Tja, Tussi oder sparsam wirtschaftende Hausfrau? 😉 Ich bin auch eher Letzteres; solange ein Schuh keine Probleme bereitet, sind Löcher oder optische Mängel kein Grund zum Ausrangieren. Ich hatte allesdings mal einen New Balance, dessen Sohle sich ablöste, der musste dann auch dran glauben. 😉 Er hat aber 3 Jahre gehalten und nicht nur ein halbes.

      LG,
      Anne

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  5. So ähnlich ging es mir bei meinen „ersten“ auch. Es waren sogar Trailschuhe-und die habe ich sogar beim Marathon in Mainz getragen, enfach weil sie so gut passten. Mögen sie da oben einen neuen Läufer gefunden haben.

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  6. Meine ersten hatte ich zu einer Zeit, als es das Wort Laufschuhe noch nicht gab 😉

    Ich weiß noch, dass sie ein blaues Velouroberleder hatten, mindestens 2 Nummern zu klein waren und eine Sohle, die immerhin einige Milimeter „dick“ war – Dämpfung gleich Null. Wenn ich endlich drin war, waren Schuhe und Füße eins 🙂

    Weggeworfen habe ich sie erst recht spät, da hatten sie auch schon eine ganze Zeit relativ große Löcher in den Sohlen, so dass ich eigentlich auf Strümpfen gelaufen bin. Da ich ja seinerzeit auch noch nicht wusste, dass Laufschuhe nur etwa 1.000 km halten, habe ich diese Schüchen insgesamt sicher 15 Jahre fast ausschließlich angehabt, wenn ich Laufen war.

    Sohle durch ist heute übrigens auch immer noch ein Kriterium, um mich von einem Schuh zu trennen, mit dem Schuh gelaufene Kilometer weniger.

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    • @Ralf: Das waren noch Zeiten … ein Wunder, dass du sie überlebt hast, könnte man meinen angesichts dessen, was uns die Laufschuhindustrie heute glauben machen will … 😆

      „Sohle durch“ ist ein sehr gutes Kriterium. Die war bei meinen noch ganz. Aber wenn die Zehen freiliegen, ist das irgendwann auch nicht mehr so praktisch! 😆 Egal, Hauptgrund für das Wegwerfen meiner alten Treter war, dass sie offenbar für mich weder zum Radeln noch zum Laufen mehr geeignet sind.

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  7. Meine ersten Laufschuhe? Das waren irgendwelche superharten Nike-Bahnschuhe. Eine Nummer zu klein und deshalb vermutlich auch verantwortlich für einen heftigen Nagelpilz. Hat Monate gekostet, den wieder loszuwerden.
    Die Schuhe habe ich dann mit nicht sehr lieben Worten entsorgt, als mir klar wurde, dass der Laufsport in meinem Leben auch in Zukunft einen wichtigen Stellenwert einnehmen würden. Und dann begann meine Liebe zu Asics und speziell zur GT-Serie. Die ersten 2130 durften nach zwei intensiven Laufjahren noch einige Zeit im Regal verbringen, bevor sie von den Nachfolgermodellen und diversen Trabuco-Versionen verdrängt wurden und schweren Herzens in der Tonne landeten.

    P.S.: die Trabuco, mit denen ich meinen ersten Marathon in Köln gelaufen bin, habe ich noch – als Gartenschuhe 😉

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    • @Rainer: Nagelpilz durch Laufschuhe … fies! 😦 Die Nachfolger haben dir aber offensichtlich besser getan, so dass du sie in Ehren hältst.

      Meine Liebe zur Asics GT-Reihe und zum Trabuco ist jäh erloschen – mal sehen, wie lange das mit den bunten Pferdchen hält … ***sing: „Eine neue Liebe ist wie ein neues Leee-he-ben, schaa-lalaala, schaa-laa-la“ Lied aus ***

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  8. Hach, meine ersten waren Brooks Glycerin…. damit bin ich meinen ersten Halbmarathon gelaufen und nacher waren sie so durch, dass die Füllung oben am Knöchelrand hervorquoll. Und ja: Sie liegen immer noch hinten in der Abstellkammer. Tu Deine nicht weg! Irgendwo ist immer ein Plätzchen dafür!!

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    • @Laufline: Zu spät! Ich hab mich so geärgert, weil ich vermute, dass sie schuld an den wieder aufflackernden Plantarbeschwerden sind, dass sie in der Tonne gelandet sind. Halt du deine in Ehren – ich mochte meine – trotz einer gewissen Wehmut – nicht mehr behalten! 8)

      LG,
      Anne

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  9. Wahnsinn, tatsächlich noch ein GT2100. Das ist fast, wie wenn man auf der Strasse einen Opel Manta sieht 🙂 Ich hab bei meinen Eltern oben glaubs auch noch so ein Paar rumstehen, sind aber definitiv schon lange zum Freizeitschuh mutiert, als Laufschuhe haben sie mich zwar auch auf meinem ersten Halbmarathon begleitet, waren aber ebenfalls „dank“ der Stütze schuld an meinem ITBS, das sich nach dem Wechsel auf Neutralschuhe in Luft aufgelöst hat. Und das altbekannte Asics-Problem, die Speziallüftung für den grossen Zeh ist auch bei dir vorhanden. Lustig zu sehen.
    Die Geschichte deiner GTs ist aber wirklich beeindruckend, da versteh ich sogar ein bisschen, dass man an so einem paar ausgelaugten Paar Schuhe hängen kann 🙂 Nichts desto Trotz: Weg mit den Tretern. Du bist gelaufen, nicht die Schuhe. Die Erinnerung an die Läufe bleibt ja.
    Ich schicke einen virtuellen Bund Sommerflieder zur Beerdigung.
    Liebe Grüsse, Marianne

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  10. @Marianne: 😆 Sehr netter Vergleich, der mit dem Manta!

    Auch meine GTs sind ja nicht unschuldig an der Verletzungsgeschichte. Und das macht den Abschied leichter, trotz der vielen schönen Erinnerungen. Jetzt kann ich bei Sommerfliederduft noch ein wenig von den besseren Laufzeiten träumen – Dankeschön! 8)

    Liebe Grüße
    Anne

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  11. Hallo Anne,
    meine Ersten habe ich nach dem Ausmustern ganz unsentimental eine zeitlang beim Krafttraining getragen, jetzt warten sie eigentlich nur noch darauf, beim Malern oder Renovieren vollends versaut zu werden. Prinzipiell sind sie noch in Ordnung, die Sohle pappt noch am Schuh und ausgefranst ist auch nichts. Eigentlich könnte man damit sicher sogar noch laufen.
    Aber ausgemustert ist ausgemustert, da gibt es keinen Weg zurück 😉
    Diese Schuhe trugen mich zwar auf meinen ersten Versuchen, einem Fass die Flugphase beizubringen, doch die Auswahl damals erfolgte praktisch nur nach Gewicht (Verkäufer: „Bei Ihrem Gewicht sollten Sie einen gut gedämpften Schuh, bla, bla…)

    Ungleich schwieriger ist es für mich, eines der später dann angeschafften Paare wegzulegen. Da sind echt 3 Paar Laufschuhe verschiedener Arten, die am Ende ihrer Laufbahn sind, die ich aber trotzdem immer wieder schnüre. Ein Brooks Adrenalin, der mir wegen seiner Direktheit so gut gefiel, mir aber wegen seiner Stütze massive Probleme mit einem Knie einbrachte, ein bequemer, aber leider langsam sich auflösender Saucony Triumph, den ich bald nach dem Brooks kaufte, um abwechseln zu können und ein Brooks DYAD, wieder stärker gedämpft, bei dem sich nach gut 2000 Kilometern die Oberseite stellenweise vom Unterbau trennt.

    Jedes dieser 3 Paare kommt hin und wieder mal zum Einsatz, entweder, weils durch Matsch geht, oder einfach so. Geschadet hat mir das wohl nicht, meine Knie sind mittlerweile besser belastbar, als bevor ich mit der Lauferei anfing.

    Liebe Grüße,
    Hans

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    • @Hans: Abschied ist ein scharfes Schwert.. ich hatte auch mal einen NewBalance, an dem ich so hin, dass er erst in den Müll wanderte, als sich die Sohlen beidseits vom oberen Teil gelöst hatten. „Einem Fass eine Flugphase beibringen“ 😆 ich stelle fest: Die Mission war überaus erfolgreich! 😉

      Liebe Grüße
      Anne

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  12. Meine Beinkleidung aus den Anfangsjahren eines Joggers sind ja hinlänglich bekannt….;-)
    Die Schuhe damals waren ganz normale Adidas Sportschuhe ohne alles, was heute einen Laufschuh ausmacht. Deren Schicksal ist mir leider nicht mehr erinnerlich. Erst als ich zu meinem 1.Volkslauf angemeldet wurde, dachte ich so bei mir, jetzt müssen aber ein paar „gute“ Schuhe her. Spezielle Laufshops gab es da noch keine. Also rein zu Karstadt in die Sportabteilung. Die Auswahl war mager bis nicht vorhanden, jedenfalls aus meiner Sicht. Gekauft habe ich ein Paar Adidas -bekannte Marke- mit viel Dämpfung, in der Annahme, das sei bestimmt gut und wichtig. Heutzutage würde ich solche Ungetüme nicht mehr anziehen. Irgendwann sind sie im Müll gelandet. Da hatte ich dann aber schon mittels der guten Beratung in Dets Laufshop meinen langjährigen Lieblingslaufschuh für alle Strecken gefunden, den Asics Alliance. Von denen habe ich viele Exemplare verschlissen. Leider wurde die Produktion Mitte der 90er Jahre des vorigen Jahrtausends eingestellt. Ein Paar habe ich aber immer noch im Keller und ziehe es hin und wieder mit nostalgischen Eriinerungen bei kleineren Laufrunden an 😉

    Gruß Rono.

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    • @Rono: Meine ganz allerersten Laufschuhe stammten natürlich auch aus dem Kaufhaus, von nichts eine Ahnung gahebt, was Schickes gekauft, das nicht drückte … und bald nur noch als Gartenschuh genutzt. Asics Alliance war offenbar vor meiner läuferischen Zeit, die ja erst vor 6, 7 Jahren so richtig begann. Trist, dass Läufers Lieblinge irgendwann nicht mehr zu haben waren … 😦 Abereine Frage hätte ich noch: Bei deinem Nostalgielauf, kommen da auch die alten grauen Tschogginghosen zum Einsatz? 😉

      LG,
      Anne

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  13. Das wär’s ja mal: Ein Lauftreff und alle Teilnehmer müssen ihre ältesten Laufbekleidungsstücke tragen. Die graue Baumwolljoggingschlabberhose gibt es leider gottseidank nicht mehr. Aber ich könnte mit 2 über 20 Jahre alten Wintertights der Firma Hind dienen. Die haben tausende Kilometer auf der Naht und sind immer noch tragbar (darum auch meine Ablehnung des billigen Discounterzeugs).

    Die Asics Tiger Alliance, hier sind sie: http://www.google.de/imgres?imgurl=http://only-sneakers.ru/wp-content/uploads/2011/07/asics-alliance.jpg&imgrefurl=http://only-sneakers.ru/asics-alliance/&h=809&w=583&sz=231&tbnid=vvWxvu4XCdnphM:&tbnh=94&tbnw=68&prev=/search%3Fq%3Dasics%2Balliance%2Bfoto%26tbm%3Disch%26tbo%3Du&zoom=1&q=asics+alliance+foto&hl=de&usg=__rQinJoHsqrtwZYU4hkNkuTgjeeo=&sa=X&ei=EHE6TsK-NpGN-was5dXFAg&ved=0CDAQ9QEwAg

    Was für ein schöner Anblick…..was habe ich nicht alles in den Schuhen erlebt….seufz…..schwärm 😉

    Liebe Grüße
    Rono

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    • @Norbert: Retro-Lauftreff – das wäre eine coole Idee, ich wäre sofort dabei! Alte Schuhe hab ich keine mehr, aber irgendwo ist noch mein erstes „Funktions“-Radtrikot aus einer Kunstfaser, die bei leichtestem Schweißkontakt so zu miefen anfing, dass man nicht mehr unter Menschen gehen konnte. 😆 Schööööne Schuhe übrigens!

      Liebe Grüße
      Anne

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  14. Liebe Anne,

    es ist eine Kunst, laufend besondere Geschichten zu schreiben. Du beherrscht sie. Und selbst dann, wenn vermeintlich das Leben sie schreibt, ist es doch DEINE Feder bzw. Tatstatur, auf der sie entstehen. Die „Lebens“-Geschichte Deiner ersten Schuhe ist mal wieder so eine. Gespickt mit läuferischen Höhepunkten und Niederlagen, auf alle Fälle aber mit wunderschönen Landschaftsläufen, genussvollen Momenten und besonderen Erlebnissen.

    Dass Du Dich nun von ihnen trennen musst, liegt in der Natur der Sache; man sieht ihnen an, dass die beiden treuen Begleiter einiges durchgemacht haben oder schlichtweg: durchgewetzt sind. Ihre Zeit ist abgelaufen.

    Die eigenen ersten Laufbegleiter waren von Deichmann, anno 1993 war es, als ich weder um meine eigenen orthopädischen Besonderheiten wusste noch davon, dass Laufschuhentwicklung eine ein eigener Wissenschaftszweig der Biomechanik ist. Die hielten dann auch nur ein halbes Jahr, bis die Schmerzen unerträglich wurden und ein richtiger Laufschuhverkäufer die Hände über dem Kopf zusammenschlug, wie man denn mit SOWAS einen HM überstehen könnte…

    Danke für die Kurzweil, die Du uns mit den „alten Schlappen“ beschert hast!

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    • @Foxi: Dankeschön für die Komplimente! Bei dir waren es also Sparfuchs-Schlappen … offenbar am falschen Ende gespart. Zum Glück hast du es danach besser gemacht, sonst hättest du nicht so viele Ms und HMs in den Beinen! 8)

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  15. Hachja, die ersten Schlappen… *schwärm*
    Meine allerersten habe ich nach wenigen Wochen ausgemustert und verkauft (habsch schon mal erzählt), weil es Schraubstöcke waren und ich glücklicherweise schnell gerallt habe, daß sie meine Füße vermurksen. Die zweiten und ersten richtigen habe ich noch. Die sind durch, sowas von, aber ich trage sie dennoch immer mal wieder und begucke die verformten Dreckschlappen mit Stolz. 😀 Hat es arg wehgetan? *Gesichtverzieh*

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    • @Evchen: Zum Glück hast du den Fehlkauf schnell als solchen identifiziert und entsorgt. Sonst wärst du wohl läuferisch nicht dort, wo du jetzt bist, sondern Stammkundin beim Arzt! 🙂

      Ach, der Schmerz hielt sich in Grenzen. Ich bin stark! 😆

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  16. Meine allerersten Schuhe haben mir Probleme bereitet und ich hab die mittlerweile verschenkt (weil sie nicht wirklich viele Kilometer weg hatten). Meine ersten richtigen Schuhe (so wie bei Dir mit Analyse rausgesucht) hatten nach meinem ersten Marathon ihre letzte Laufstunde. Ich hatte danach ernsthaft überlegt, sie mir als Erinnerung an die Wand zu pinnen. Hab sie dann aber doch einfach nur ausgemustert und trage sie jetzt gern als Freizeitschuh und wenn ich im Regen mal wieder zum Auto sprinte, dann kommt immer wieder die Erinnerung an den Marathon hoch. Bis ich die wirklich wegwerfe wird wohl noch viel Zeit vergehen.

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    • @Ralf: Sollte ich es jemals zu einem Marathon bringen, würde ich mich von diesen Schuhen wohl auch nur schwer trennen können. An die Wand pinnen würde ich sie sicher auch nicht – aber vermutlich auf ähnliche Weise in Ehren halten wie du.

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