Bruttozeiten – Nettozeiten

Als Wettkampfläuferin freut man sich, wenn die Nettozeit kurz ausfällt. Wenn man nun aus den hinteren Reihen startet, kennt man das Phänomen, dass Brutto- und Nettozeit sich erheblich unterscheiden können. Die Bruttozeit interessiert dann eigentlich wenig – ich will nur wissen, was netto rauskam.

Aber wie ist das beim Training? Ein dicker Pluspunkt des Laufens war früher für mich, dass Brutto- und Netto-Sportzeit so nahe beieinander liegen. Keine Anfahrt mit Auto oder Bus, kein Warten auf Trainer, Trainingskameradinnen, den offiziellen Trainingsbeginn oder den Bus, der mich wieder heimbringt. Einfach wenig – in meinen Augen – „vertrödelte“ Zeit und im Verhältnis dazu viel Sport.

Momentan ist diese Brutto-Netto-Bilanz ziemlich aus den Fugen geraten. „Läufst du schon oder dehnst du noch?“ – Unter dem Motto steht momentan mein Laufprogramm. Das „Drumherum“ beansprucht meist mehr Zeit als das Laufen an sich: Laufsachen rauslegen, umziehen, raus aus der Bude. Ein Stückchen gehen, um locker zu werden und die Muskulatur leicht „anzuwärmen“. Vorsichtig ein wenig andehnen. Ein gutes halbes Stündchen durch die Gegend traben. Ein paar Übungen aus dem Lauf-ABC, nicht so systematisch, das passiert bei anderer Gelegenheit. Nur Anfersen, Überkreuzen und Ausfallschritte. Und dann gründlicher dehnen: Oberschenkel hinten, Oberschenkel vorn, Wade oben, Wade und Achillessehne unten, Hüfte, Adduktoren, Schultern. Zum „Runterkommen“ ein paar Minuten einfach zügig gehen. Heimkommen. Duschen.

Fazit: Nettozeit 33 Minuten. Bruttozeit ungefähr 75 Minuten. Es ist derzeit nicht zu ändern, also werde ich nicht darüber jammern – mit (hoffentlich) zunehmender Streckenlänge wird die Bilanz sich schon wieder verbessern.

Mich würde nur interessieren, wie ihr das seht mit dem Brutto-Netto-Verhältnis: Ist euch das weitgehend egal, Hauptsache, das Laufen macht Freude? Fahrt ihr regelmäßig – auch über weitere Strecken – zu Trainingsläufen oder schreckt ihr davor zurück, weil der Aufwand zu groß ist für das Mehr an Spaß, das vielleicht damit zu erreichen ist? Oder runzelt ihr wie ich erst einmal die Stirn und fragt euch, ob ihr für einen 30- bis 45-Minuten-Lauf mit „Vor- und Nachbereitung“ (in welcher Form auch immer)  wirklich anderthalb Stunden und mehr investieren wollt?

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32 Gedanken zu “Bruttozeiten – Nettozeiten

  1. Huch – das sieht ja hier so anders aus. Schick 8) !

    Zu deiner Frage: ich genieße es ja, daß bei mir das Brutto/Netto-Verhältnis meiner Trainingsläufe sehr eng beieinander liegt. Der Extremfall sind meine Morgenläufe unter der Woche. Durchorganisiert bis zur letzten Minute, sonst bräche das Chaos im Bad aus. 40 Minuten laufen plus maximal 25 Minuten für die Vor- und Nachbereitung einschließlich Duschen. Am Wochenende gönne ich dem Drumrum aber mehr Muße 🙂

    Immer zum Training zu fahren, wäre nichts für mich. Wobei – bevor ich das Laufen aufgäbe, würde ich notfalls in den sauren Apfel beißen.

    Du machst das im Moment absolut richtig. Was sein muß, muß sein. Halt durch 🙂 !
    lG
    Ralph

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    • @Ralph: Etwas düster vielleicht – aber mir war so nach Schokolade! 😉

      An dich dachte ich auch bei dem günstigen Brutto/Netto-Verhältnis. Mir geht es wie dir: Natürlich würde ich ein Stück fahren, wenn es keine andere Möglichkeit gäbe. Aber es gibt sie ja. Im Moment liebäugle ich zwar damit, im Herbst doch mal an einem angeleiteten Laufkurs teilzunehmen, weil der günstig zwischen Arbeitsstelle und Wohnung gelegen stattfinden wird. Aber das Brutto/Netto-Verhältnis lässt mich auch hier zögern. Und da ich noch nicht weiß, wie es mir fußtechnisch im Herbst gehen wird, schiebe ich die Entscheidung erst einmal hinaus. Und dehne fleißig! 8)

      Liebe Grüße
      Anne

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  2. Bin ich froh, dass ich nicht die einzige bin, die ihr Äußerliches hin und wieder ändert, so auch du, nur bei mir sagt keiner mehr ein Wort dazu. Schön, das Theme hatte ich auch schon einmal, kannst noch die Farben ändern !!

    Was die Netto- und Bruttozeiten angeht, so interessieren und interessierten sich mich noch nie, wenn ich laufe, dann laufe ich, ohne mir den Kopf darüber zu zerbrechen. Na ja, wirst du sagen, du hast mehr Zeit als ich – stimmt ! Aber auch als ich sie noch nicht hatte, war es genauso, wenn ich im tiefsten Winter bei widrigsten Witterungsverhältnissen um 18.30 starten musste.

    Laufen bedeutet für mich Freude, bis auf die wenigen Stunden, an denen es mir mal nicht so gut ging, und dafür nehme ich mir gerne viel Zeit für alles, was damit zusammen hängt, das ist es mir Wert, eine gesunde Portion Egoismus, für die ich andererseits auf Dauer belohnt werde.

    Freue dich über das, was du bis jetzt erlaufen kannst, es gab schon viel schlechtere Zeiten und greife nicht nach den Sternen, irgendwann wirst auch du wieder belohnt, wenn nicht schon jetzt, oder sehe ich das falsch ❓

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    • @Margitta: So hin und wieder mag ich auch einen Wechsel – danke für den Tipp mit den Farbwechseln, da gucke ich gelegentlich mal.

      Natürlich würde ich auch ein ungünstiges Verhältnis von Laufzeit zu (für mich lästigem) Drumherum wie Fahrtzeiten etc. in Kauf nehmen, wenn es nicht anders ginge – eben weil mir das Laufen gut tut. Aber es gibt eben auch andere Dinge, die mir gut tun, und wenn bei denen auf Dauer das Verhältnis günstiger wäre, würde ich wohl zu denen überschwenken. Allerdings gewöhne ich mich langsam an die Dehnerei und Turnerei und finde sie nicht mehr ganz so schlimm. 😉

      Und wie du schreibst: Eine gewisse Belohnung merke ich schon dank des sehr intensiven Bemühens um eine kräftige und lockere Muskulatur. Ich merke aber auch, dass ich momentan noch nicht probieren darf, mehr als die 3 x 30-45 Minuten pro Woche zu laufen, die ich in den letzten drei Wochen gelaufen bin. Mehr wäre zu viel … 😦

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  3. Schickes neues Layout, sehr modern, gefällt mir gut 🙂
    Zum Thema: Ich weiss gar nicht genau, wann mein Laufen eigentlich anfängt. Oft mache ich es ja so, dass ich abends nach der Arbeit nach Hause fahre, Sohn in der KiTa abhole, dann Abendessen zubereite, das Essen auf den Tisch zaubere, und mich danach – manchmal auch während dem Kochen – in die Laufsachen schmeisse und eine Stunde laufen gehen, während meine beiden Herren zuhause in Ruhe essen. Der erste Kilometer ist auch sehr langsam, ich brauch immer lange, bis ich in die Gänge komme. Nach dem Lauf auch kurz Dehnen.
    Danach kann ich es meistens grad kombinieren, dass Sohnemann und ich ein gemeinsames Bad nehmen, Kind in Bett bringen, verschwitzte Laufsachen aufhängen oder in die Maschine schmeissen….. also wenn ich da so über den Daumen zusammenrechne, komm ich auch auf happige 2 Stunden Bruttozeit, oder sogar noch mehr.
    Bis jetzt hab ich aber noch gar nie so derart detailliert drüber nachgedacht, das Ganze gehört einfach irgendwie zum Tagesablauf, resp. krieg ich abends um halb neun, nachdem der Sohn im Bett ist, kaum mehr den Hintern hoch zum Laufen gehen. Also lieber „Stressprogramm“.

    Was ich aber gar nicht gerne mache ist, irgendwo hin zu fahren. Ich schätze es, direkt vor der Haustür loslaufen zu können. Wenn ich mich erst noch ins Auto setzen müsste, dann wär die Motivation extrem tief, abends noch laufen zu gehen.

    Und zu guter Letzt, noch ein bisschen Moralistin sein, ich kanns mir nicht verkneifen. Ich weiss, es ist schwer, wenn man mal mehr gelaufen ist, wieder kürzer zu treten. Aber ich finde, drei mal die Woche 30-45 Minuten ist eine stolze Leistung. Ich bin jahrelang gelaufen und war mit genau diesem Pensum schon am oberen Anschlag. Also mach dich bitte nicht schlechter, als du bist. Genau diese Regelmässigkeit und auch Konsequenz im Umgang mit Dehnen, Lauf-ABC etc. ist der Schlüssel zum Erfolg.

    Ganz liebe Grüsse aus Regenland, Marianne

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    • @Marianne: Dankeschön für das Kompliment!
      Ja, wenn ich mich nach Feierabend erst einmal auf die Couch gefläzt habe, wird’s auch schwierig, noch zu laufen. Ich hab zwar keine Männer zu versorgen, aber mein Ablauf dsieht dann so aus: Heimkommen, Banane o.ä. gegen den gröbsten Hunger, vielleicht was einkaufen, Umziehen, Laufen, Essen zubereiten, Essen und dann erst unter die Dusche. Auch ein wenig Stress, aber ich habe wenigstens das Gefühl, die Zeit gut genutzt zu haben. Was ich eben als lästig empfände wäre, zum Laufen noch irgendwo hinfahren zu müssen … da würde ich wie du auch mal Schwierigkeiten haben, mich zu motivieren.

      Und du hast ja recht: Ich komme mir selbst schon ein wenig undankbar vor! Viele Menschen laufen in ihrem ganzen LäuferInnenleben nie mehr als ich im Moment. Das Wissen, dass es mal anders war und bei vielen anders ist, verrückt eben die eigenen Maßstäbe. Im Grunde bin ich richtig glücklich, dass ein solches Pensum im Moment drin ist, ohne dass die Beschwerden wieder zunehmen. Also lass ich es auf diesem Niveau und versuche mit konsequentem „Drumherum“ darauf hinzuarbeiten, dass es irgendwann vielleicht mal wieder mehr werden darf. 8)

      Ganz liebe Grüße zurück – hier hängen die Wolken, aber es regnet nichts

      Anne

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  4. Als Fremdling (gibt es für dieses Wort auch eine weibliche Variante?) oder Neue möchte ich einen lieben Gruß hinterlassen. Bin durch Zufall über „runnersworld“ auf diesem Blog gelandet und habe mich festgelesen, weil er so sympatisch ist und auch weil wir gleiche Interessen haben. Ich hoffe, ich darf regelmäßig reinschauen und drücke Dir die Daumen, dass Du bald wieder ohne Probleme laufen kannst.

    Gruß aus dem Süden 🙂

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    • Hallo liebes „Murmelchen“,

      herzlich willkommen hier in meinem Blog – ich freue mich über eine neue Mitleserin und -kommentiererin!

      Und ein dickes Dankeschön für’s Daumendrücken … ich bin zuversichtlich.

      Liebe Grüße
      Anne

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  5. Huch! Ich mag Farbe und bei dunkler fühle ich mich wohler als bei hell. Gefällt mir, Dein „Outfit“ heute. Is en aber ja nun mal Geschmackssache, nech? 🙂

    Also, letztes Jahr noch bin ich nur für lange und besondere Strecken mit dem Auto irgendwo hin. Nachdem es mir aber zum Jahresanfang so schwer fiel mit dem Laufen habe ich eine fiese Abneigung gegen das von Zuhause aus Loslaufen entwickelt und bin seit April erstmal immer mit dem Auto irgendwohin. Meist aber nur ein paar Minuten, weil nach der Arbeit die Zeit eh knapp ist.
    Jetzt gerade wird mein Aufwand drumherum auch wieder mehr, weil mehr laufen=mehr Kraft und Dehnen und sowas. Reine Vorsichtsmaßnahme.
    Wenn aber mal ein Lauf unter der Woche wegen Unlust ausfällt, dann liegt es eher an der Vorstellung, wie lange danach noch Duschen, Kochen und Co. dauern würde als der Lauf ansich. Einfach laufen is halt selten. 😉

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    • @Evchen: Danke! Erst war’s mir fast zu dunkel, aber inzwischen mag ich es sehr.

      Wenn das Fahren zu einer Laufstrecke hilft, anfängliche Unlust zu überwinden – warum nicht? Mit dem Laufen nach Feierabend ist das so eine Sache, da kann manchmal die Couch schon sehr hartnäckig rufen. Der Vorteil an Läufen vor der Arbeit: Duschen muss man morgens eh, dann kann man vorher auch ein Läufchen einbauen … vorausgesetzt, man hat Arbeitszeiten, die dann mit dem Biorhythmus kompatibel sind. 8)

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  6. Danke für den netten Gruß 🙂

    Ich kann zum Glück auch gleich von zu Hause loslaufen. Manchmal nehme ich mir auch die Laufklamotten mit zur Arbeit und laufe direkt von dort los (eine wunderschöne weiche Laufstrecke an der Iller entlang). Dann muß ich allerdings verschwitzt mit dem Fahrrad 3 km nach Hause fahren.

    Womit ich zur Zeit kämpfe ist die richtige „Laufzeit“. Ich bin ja noch blutige Anfängerin und laufe erst seit Februar 3-4 mal pro Woche. Daher bin ich noch sehr unschlüssig wie ich es am Besten mache:

    Gleich nach der Arbeit (17-19 Uhr) loslaufen: Ist mir bei schönem Wetter oft fast zu heiß, ich schwitze dann schon beim Schuheanziehen und kämpfe mich schlapp über die ersten Kilometer…

    Später, also ab 20 Uhr: Die Temperatur passt, aber dann muß ich vorher zumindest eine Kleinigkeit essen und das eigentliche Abendessen wird recht spät.. hm, auch nicht so gut für Figur und Schlaf..

    Vor der Arbeit am Morgen laufen: Für mich echt hart, denn das bedeutet um 5 Uhr aufstehen um eine Stunde laufen zu können und ich schlafe doch so gerne. Auch hier schleife ich den ersten Kilometer die Füße hinter mir her. :-0 und hoffe, dass mich kein Mensch sieht. Dabei macht es bei Sonnenaufgang und einmal eingelaufen richtig Spaß. Am Wochenende laufe ich am liebsten am späteren Morgen.

    Ich muß noch viel ausprobieren und lernen und lese daher gerne bei „alten Hasen“ mit.

    Lieber Gruß zurück Elke

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    • @Elke: Ja, als Berufstätige muss man wirklich ausprobieren, welche Zeit am besten zum eigenen Bio- und Tagesrhythmus passt. Und probieren, wie lange vorher man wie viel gegessen haben muss. Ruhige Läufe kann ich z.B. auch abends gegen 21, 21:30 Uhr noch machen: Gegen halb sieben essen, um neun, halb zehn eine halbe Stunde laufen, vielleicht etwas mehr, dann duschen, noch was Leichtes, Obstiges essen und ab ins Bett. Aber ich laufe auch sehr, sehr gern morgens um 5, halb 6! Zum Glück auch mit dem Luxus, direkt an der Haustür loslaufen zu können.

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  7. Von der Haustür aus loslaufen ist für mich die Regel, mit dem Auto mal woanders hinfahren zum Laufen ein Bonbon, das ich mir ab und zu mal gönne. Sobald ich von der Arbeit nach Hause gekommen bin, laufe ich meist gleich los. Aus dem Grund, damit nach dem Lauf, Dehnen und Duschen noch etwas vom Abend übrig ist. Im Winter kommt noch hinzu, dass ich versuche direkt nach der Arbeit noch etwas Tageslicht zu ergattern, da ich beim Laufen nicht auf meine Brille verzichten kann. Wenn diese dann im Winter beschlägt und es auch noch Dunkel ist, ist mir das doch etwas zu wenig Sicht. Ich finde Brutto- und Nettozeit stehen bei mir einigermaßen in Einklang. Zumindest habe ich mir noch nie bewußt Gedanken darüber gemacht.

    Das Missverhältnis von Brutto- und Nettozeit kenne ich vom Fitnessstudio. Da muß ich aufpassen, dass das Missverhältnis nicht die Motivation raubt.

    Liebe Anne, auch bei Dir wird sich das Zeitenverhältnis zu Gunsten des Laufens wieder positiv verändern. Du warst so geduldig bislang, halte durch!!!

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    • @Volker: Ich laufe oft sogar schon an der Bürotür los, mit ein paar Schlenkern geht’s dann heim. So ist der Tag eigentlich am besten genutzt, denn – wie du schreibst – man hat hinterher noch was vom Abend … idealerweise wenigstens, wenn es nicht im Büro zu spät wurde.

      Das Missverhältnis Brutto/Netto ist für mich einer der Gründe, die zur Entscheidung gegen „Muckibude“ geführt haben. Beim Laufen ist momentan eher die Frage, was ich als Brutto, was als Netto werten will … ich arbeite daran, das Dehnen und „Turnen“ als echte Sportzeit zu sehen und nicht (wie Anfahrtzeiten etc.) als lästiges Drumherum. Mal sehen, ob ich das hinkriege! 😉 Und mal sehen, ob das reine Laufen tatsächlich irgendwann wieder höheren Anteil haben darf …

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  8. Hi Anne,

    gehört das Surfen im Netz auf Laufseiten mit zur Bruttozeit? Bevor ich nachher mit meinen Mädels eine reale Runde drehe, war ich bestimmt schon eine Stunde virtuell auf RW etc. unterwegs. 😉

    Aus der Haustür auf die Laufstrecken im Wald – und hinterher ein bißchen Alibidehnen. Dann duschen…die Differenz zwischen brutto und netto ist bei mir minimal. Zum Laufen fahren ist manchmal im Winter erforderlich. Wenn es schon früh dunkel wird, ist der Maschsee in Hannover ein beliebtes Revier für alle Läufer und Jogger. Die knapp 6KM Runde ist beleuchtet. An- und Abfahrt inklusive umziehen am Auto…..na ja, 30-45 Minuten kommen zusätzlich zusammen. Allerdings muß die Motivation schon etwas größer sein, um sich dazu nach einem anstrengenden Arbeitstag nochmal aufzuraffen.

    Übrigens haben seit Tagen eine Schneckenplage im Garten ,-)

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    • @Rono: Brutto und Netto ist sehr subjektiv … wenn du den virtuellen Raum einrechnen magst … bittesehr! ;)WEnn es mal gar nicht anders ginge, würde ich auch eine längere Anfahrt in Kauf nehmen. Aber dank Stirnlampe brauche ich keine beleuchtete Strecke.

      Was die Schnecken angeht: Ich kann nix dafür, isch schwör! 8) Ist bestimmt meine missratene Nackrschneckenverwandtschaft!

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  9. Das Dehnen danach gehört für mich nicht zur Laufzeit. Ich habe meine Garmin so eingestellt, dass sie nur die Zeit in Bewegung misst. Also echte Nettozeit. Wenn ich dann bei einer Runde vile Schnappschüse mache, liegt die Bruttozeit oft sehr deutlich über der gelaufenen. Da habe ich mich dann schon das ein oder andere Mal verschätzt und bin in Eile geraten, um noch pünktlich zur Arbeit zu kommen.

    Der Start für meine täglichen Läufe ist – wie du weißt – nahezu immer vor der Haustür. Nur in ganz besonderen Ausnahmefällen wie einem Treffen zum gemeinsamen langen Vorbereitungslauf für einen Marathon bin ich auch schon mal mit dem Auto ein Stück bis zum Ruwerradweg gefahren.

    Muss ich etwas zu dem neuen Layout sagen? farbige Fotos kommen auf schwarzem Untergrund natürlich besonders gut. Das wirst du uns sicher in den nächsten Tagen wieder beweisen.

    Liebe Grüße
    Rainer

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    • @Rainer: Tja, das Fotografieren … geht mir oft genauso, beim Radeln fast noch mehr als beim Laufen. Aber das sind Brutto-Aspekte, die ich nicht missen mag. Andere sind einfach nötig und werden hoffentlich irgendwann weniger lästig!
      Danke für deinen Kommentar zum Layout … da schauen wir mal in den nächsten Tagen, wie die Bilder so wirken!

      Liebe Grüße
      Anne

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  10. Bei Netto-Brutto sinds ja zwei völlig unterschiedliche Aspekte, die du nennst: Dehnerei und sonstiger Ausgleich einerseits und An- und Abfahrten zu Laufstrecken andererseits.

    In puncto Drumherum und Ausgleich brauch ich nen ziemlichen Bruttohaufen. Schon immer. Macht aber im Grunde nix weil ich das auch einigermaßen autark sehen kann. War früher eh so – bisschen Joggen war lange nur ein Einzelpunkt aus vielen, die mich in Bewegung halten sollten und nahm keine Sonderstellung neben Radeln, Schwimmen und Gymnastiken ein. Das änderte sich erst mit … tata … Foren, Kilometerspiel und sonem Kram im Internet und Marathonehrgeiz. Ist aber in der Bedeutung schon wieder ein wenig (nicht wirklich richtig auf das gebotene Maß aber immerhin) zurückgeschrumpft. Da kann man also nicht brutto-netto rechnen, da das Gelaufe nicht das Maß der Dinge bestimmt (bzw. bestimmen soll).

    An- und Abfahrten zu Läufen kommen bei mir eigentlich nur in Marathonvorbereitungen oder als ganz besonderes Schmankerl (Walchenseeumrundung – die letzte ist aber auch schon wieder fast 3 Jahre her) vor. Für das Alltagsgejogge fehlt da auch einfach die Zeit und jeder Lauf z. B. im Urlaub an anderen und wmöglich landschaftlich schönen Orten ist ein Highlight.

    Sonst gibts Anfahrten nur bei Volksläufen – und auch da gestaffelt nach Distanz. Bis Zehner sollte so ziemlich vor der Haustür starten bzw. im S-Bahn-Bereich. Für einen HM fahre ich auch schonmal mit dem Bayernticket irgendwo hin. Und um den Marathon bastele ich gerne Urlaube drumherum. Auch da ist er also nur eine Zutat – nicht das Hauptmaß.

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    • @Lizzy: Einerseits sind es zwei unterschiedliche Aspekte, andererseits fallen sie für mich in die gleiche Kategorie, nämlich „lästiges Beiwerk“, das von dem eigentlichen Ziel des Laufens abhält. Aber ich arbeite ja dran, das eine vom anderen zu trennen. 8) Fakt ist: Wenn etwas sich für mich gut und passend anfühlt, fange ich mit der Brutto-/Netto-Rechnerei gar nicht erst an. Wenn es aber nicht mehr stimmt, kriegt diese Rechnung eine Bedeutung, nach dem Motto: Das Angenehme soll aber gegenüber dem Nützlichen überwiegen. Dabei darf ich nur nicht vergessen, dass das Angenehme ohne das Nützliche vermutlich bald nicht mehr stattfinden würde. Also werde ich versuchen, das Nützliche als etwas Angenehmes oder zumindest Selbstverständliches zu akzeptieren.

      Was die Fahrerei angeht, halte ich es ähnlich wie du. Ganz selten bin ich schon mal zum Training anderswo hin gefahren, meist mit dem Rad, auch schon mal mit dem Bus. Volksläufe mache ich ja selten mit, da leiste ich mir vereinzelt mal auch für fünf bis zehn Kilometer eine Exkursion ins Saarland – was aber daran liegt, dass manche Läufe dort so gut mit dem Zug erreichbar sind, während ich Veranstaltungen an der Mosel und v.a. in Eifel und Hunsrück vergessen muss, wenn ich keinen Autofahrer finde, der mich mitnimmt. Für HMs bin ich auch schon weiter gefahren … für einen Marathon … hmmm, müsste ich mir überlegen!

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  11. Zu Brutto/Netto im Training fällt mir vor allem das ein: Im Training bleibe ich öfter mal stehen, um nach dem Hund zu sehen, ein Eis zu essen, den Forerunner neu einzustellen, Steinchen aus den Schuhen zu entfernen, auch schon mal, einfach so mich auf eine Bank zu setzen und ein bisschen zu verschnaufen, was natürlich im Wettkampf niemals ginge.

    Den Weg zu Veranstaltungen oder Training bewältige ich meistens mit dem Rad, manchmal auch zu Fuß, nur in seltenen Fällen mit dem Auto. Ich finds etwas befremdlich, das Auto zu nutzen, um Laufsport treiben zu können.

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    • Hallo und willkommen auf meinem Blog!
      Während des Laufs bleibe ich auch schon mal stehen, vor allem um zu fotografieren, mir etwas am Wegesrand näher anzuschauen oder – gerade um diese Jahreszeit – von Bäumen oder Sträuchern zu naschen. Das gehört für mich zum „Wohlfühlprogramm Laufen“.
      „Befremdlich“ beschreibt gut, was auch ich empfinde, wenn ich Leute sehe, die mit dem Auto zum Laufen fahren. Ich weiß, dass nicht jede/r eine Strecke zur Verfügung hat, die zum „Von daheim Loslaufen“ einlädt. Und ich finde es manchmal selbst unangenehm fröstelig, nach dem Laufen verschwitzt auf’s Rad zu steigen und heimzufahren, wenn ich mal auf einer Strecke fernab meiner Wohnung unterwegs war. Trotz allen Verständnisses … irgendwie bleibt Laufen für mich ein Sport, den man immer und überall treiben kann. Und dnn sind Anfahrtszeiten zur Strecke eben solche, die das Brutto/Netto-Verhältnis sehr zum Ungünstigen hin verändern.

      VG,
      Anne

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  12. Guten Morgen 🙂

    Ich würde es auch komisch finden, mit dem Auto zum Laufen zu fahren. Als ob man mit der Rolltreppe ins Fitness-Studio fährt (das gibt es bei uns wirklich) oder unterm dem Bio-Obst und Gemüse die Zigarettenschachtel versteckt *g*. Aber ich kann natürlich leicht reden, da ich in keiner Großstadt wohne und wirklich gleich im Grünen bin.

    Und wie auch Du schreibst, finde ich gerade deshalb Laufen so toll, weil ich es überall machen kann. So sind die Laufschuhe auch im Urlaub oder auf der Dienstreise dabei.

    Was mich beruhigt ist, dass Ihr auch mal stehen bleibt. Mir ist das immer peinlich und ich versuche dies tunlichst zu vermeinden. Dafür gebe bestimmt oft ein lustiges Bild ab: Laufend die Nase putzen (sozusagen doppel laufend ;-)), am MP3-Player neues Kapitel suchen, Ohrstöpsel rumnesteln usw. Vielleicht sollte ich dies auch mal gelassener sehen.

    Bei uns schüttet es aus Kübeln, das wird heute abend eine Wasser- und Matschschlacht. Und gestern hat es mir wohl leider mein Auto verhagelt. 😦

    LG und hoffentlich besseres Wetter
    Elke

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    • @Elke: Stopps gelassener sehen? Auf jeden Fall! Wir sind Genuss-, Spaß- und Hobbyläuferinnen, und da irgendein Pensum durchziehen zu wollen, finde ich irgendwie unpassend. Es gab Phasen, da habe ich das auch anders gesehen; wenn ich mal sowas wie Intervalltraining gemacht habe z.B. oder wenn ich gerne (v.a. bei langen Läufen) einen ruhigen und gleichmäßigen Rhythmus finden wollte, der beim ewigen Anhalten natürlich nicht zu finden ist. Aber ansonsten … locker bleiben! 8)

      Liebe Grüße – ich hoffe, die Tour war nicht zu verhagelt. Regenläufe sind schön, aber kalter Regen und Eis von oben sind (zumal im Sommer) grenzwertig!

      Anne

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  13. Bei mir sieht es so aus :Brutto=Netto
    Naja nicht immer 🙂 Manchmal ist es schon ein Stück bis wir beim vereinbarten Startpunkt sind, denn der Pfälzer Wald ist ja bekanntlich groß und viele Teile kenne ich noch nicht. Aber ich lasse dafür das Dehnen weg 🙂
    Aber Photopausen sind ein Muss !

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    • @Martin: Wenn man den ganzen Pfälzer Wald laufend erkunden will, braucht man natürlich mal das Auto, um immer neue Startpunkte anzusteuern. Und wir kriegen neue Bilder zu sehen – gewöhn dir bloß die Photopausen nicht ab! Was das Nicht-Dehnen angeht … du thematisiert das in deinem Blog gerade so schön … 😆 Perfekt ist langweilig! 8)

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  14. Bei mir ist das sehr unterschiedlich. Wenn ich ganz früh laufe, so wie z.B. gestern oder wenn ich auf Reisen bin und den Businesskasper gebe, ist Brutto gleich Netto, weil ich sowieso duschen muss und peinlich darauf achte, nicht so schnell zu laufen (und auch nicht so lange), dass ich mich davon erholen muss.

    Laufe ich zweimal am Tag (also dann auch noch mal abends) ist Brutto wieder gleich netto, weil nicht zweimal am Tag duschen will 😉

    An normalen Werktagen, so wie heute, brauche ich ungefähr 45 min., bis ich nach dem Laufen komplett einsatzbereit bin. Heute also um 8:00 Uhr losgelaufen, kurz nach 9:00 Uhr war ich wieder da, na ja dann habe ich doch gleich noch ein wenig telefoniert und ein paar Mails beantwortet. Die meisten meiner Kunden wissen aber, dass sie normalerweise in der Zeit zwischen 8.00 – 10:00 Uhr nur meinen Anrufbeantworter erreichen.

    Mit dem Auto zum Laufen, das habe ich noch nie gemacht (von Wettkämpfen natürlich abgesehen) egal wo, ich trete aus der Tür und laufe los.

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    • Ralf: Der Wunsch, nur einmal am Tag duschen zu müssen, ist auch bei mir einer der Gründe für Morgenläufe. 8) Wenn man dann einen ruhigen bis lockeren und nicht gar zu langen Lauf macht, ist man (finde ich) erholter und fitter für den Tag als ohne Lauf. Ich starte dann auch mal etwas später zur Arbeit, bin dafür aber leistungfähiger und nachmittags länger konzentriert.

      Mit dem Auto zum Laufen kann ich mangels Auto eh nicht. Ab und an fahre ich mit dem Rad … aber das rechne ich dann zur „Sportzeit“. 🙂

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  15. Bei liegt Brutto und Netto auch immer sehr eng beieinander. Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich das Dehnen sehr vernachlässige. Und Lauf ABC… Was ist das denn? ;-)) Aber ich quetsche meine Läufe, ähnlich wie Marianne, in den Familienwahnsinnsalltag. Da bin ich froh, wenn ich wenigstens überhaupt etwas unterbekomme. Aber zur Dehnung mache ich 1-3x in der Woche Yoga. Gilt das auch???

    Ich laufe in der Regel auch vor der Haustür los. Entweder geht es auf den Weserradweg, im Winter durchs Dorf, und manchmal laufe ich zu unserer Crossrunde hoch und drehe dort ein paar profilierte Runden. Mit dem Auto bin ich bisher selten mal gefahren, um mich mit meiner Freundin zum Laufen zu treffen. Immer würde ich das nicht machen. Die Zeit ist mir dazu zu schade.

    Bei sooo vielen Laufveranstaltungen war ich noch nicht. Für Läufe bis 10km würde ich nicht länger als eine Stunde Anfahrt in Kauf nehmen. Zum HM war es etwas weiter (ca.2,5Std. incl. Öffis).
    Umziehen, warmgehen, duschen… Das muss ja nunmal sein… Umziehen ist fix erledigt. Ich laufe mich langsam warm, wenn es nötig ist. Und die Dusche gestaltet sich entweder sowas von schnell, weil der nächste Termin ansteht, dass ich danach entweder immernoch oder schon wieder schwitze. Oder, aber das ist eher Luxus, ich habe Zeit gaaanz in Ruhe die Dusche als Abschluss zu genießen.:-)

    Ich würde auch sehr gerne morgens um 5 Uhr eine halbe Stunde laufen. Das frühe Aufstehen macht mir dabei nichts aus. Aber mein Kreislauf macht das nicht mit. Aus dem Bett in die Laufschuhe…. Nee, der braucht ca. 1 Std. Vorlaufzeit. Schade! 😦 Das wäre einfach toll, weil es super in meinen Alltag passen würde. Oder meinst du, man könnte sich das angewöhnen?

    Liebe Grüße
    Bianca *wink*

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    • @Bianca: Jaaaaa, Dehnen … ein heikles Thema. Aber Yoga geht schon in die richtige Richtung. Lauf-ABC ist toll, wenn man sich in der Öffentlichkeit richtig zum Affen machen will. Man könnte ja dafür auf einen Sportplatz gehen … aber das ist mir lästig, also nehme ich irritierte Blicke in Kauf.
      Zum Training mag ich auch keine lange Anfahrt. Gelegentlich wie du ein Stück zu fahren, um mit anderen zu laufen, gönne ich mir auch. Aber immer will ich das nicht machen.
      Was die Morgenläufe angeht: In Grenzen kann man sich das auch angewöhnen. Ich bin morgens manchmal auch etwas wackelig auf den Beinen – dann helfen 1/2 Banane (oder was anderes Zuckerig-Obstiges) und ein erster Pott Kaffee, um loslaufen zu können.

      Liebe Grüße
      Anne

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  16. Ja, das Fotografieren, das wars, was noch fehlte 😉
    Ach, und ausgerechnet gestern fuhr ich dann mit dem Auto zum Lauftreff…
    Dafür gehts morgen dann mit dem Rad zum Rennen *schwör*
    Liebe Grüße,
    ha-cant-muss öfter mal hier reinschauen-ullus-ns

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    • @cantullus: Ja, Zeit zum Fotografieren muss sein! Und was das Auto angeht: Wenn’s nicht zur Gewohnheit wird … 😉

      Ich freu mich, wenn du öfter mal reinschaust, ob mit oder ohne Kommentar!

      Liebe Grüße
      Anne

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