Gedeckter Tisch

Wenn ich da so vor mich hinlaufe an einem wolkenverhangenen düsteren Tag

und wenn ich auf einen Baum zulaufe, an dem ich beim Näherkommen unzählige rötlichgelbe Früchtchen hängen sehe,

und wenn die mich so appetitlich anlächeln,

dann hat die Natur doch so offensichtlich den Tisch für mich gedeckt, dass es geradezu unhöflich wäre, ihre Gastfreundschaft zu verschmähen und nicht wenigstens mal zu probieren – oder? Mirabellen, wunderbar süß und saftig! Ein ganzer Baum voll. Und daneben noch ein kleiner Strauch. Ich glaub, da lauf ich in den nächsten Tagen öfter! 😉

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12 Gedanken zu “Gedeckter Tisch

  1. Guten Appetit, liebe Anne. Solch kulinarische Köstlichkeiten bieten sich mir leider nicht an meinen Laufstrecken.

    Wie praktisch, so brauche ich meine Läufe auch nicht zu unterbrechen 😉

    Ich wünsche Dir ein schönes Wochenende.

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    • @Volker: Schade! Einerseits. Andererseits in der Tat praktisch. Ich habe auch einen Moment mit mir gerungen, ob ich wirklich den Lauf unterbrechen will. Aber da ich ja nur zum Spaß und um der Genesung willen laufe, war das nur ein sehr kurzer Moment! 8)

      Auch dir ein schönes Wochenende – liebe Grüße
      Anne

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  2. Njamnjam. Mich haben die Woche auch schon Äpfelchen angelacht, aber die wären wohl noch zu sauer, die kleinen Scheißer. 😛
    Ich lese im Moment ja fast in jedem Beitrag von Dir etwas vom Laufen. Ich sag nix und freu mich. 🙂

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  3. Liebe Anne, so hat jeder auf seinen Wegen Köstliches, du allerdings zum Speisen, das haben wir hier nicht zu bieten, nur meine Nachbarin hat ein klitzekleines Bäumchen, an dem hängen – irgendwie ganz verloren – zwei kleine Äpfelchen, wer die wohl essen mag ?

    Und nicht so viel an frischem, ungewaschenem Obst unterwegs, damit du es bis nach Hause schaffst, gell ❓

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  4. @Evchen: Mit den Äpfeln müssen wir noch etwas Geduld haben. Aber die Äpfel an meinen Patenbäumen bekommen schon Farbe und die in meinem Garten auch. Hier in der Gegend wird’s ein tolles Apfeljahr!
    Und ja, diese 4-6 km alle 2 bis 3 Tage vertrage ich gut; ich habe sogar den Eindruck, hinterher fühlt sich der Körper (einschließlich der Füße) besser an als vorher. Und wo ich doch jetzt endlich einen Arzt gefunden habe, der es auch offiziell „erlaubt“ hat … 😉

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  5. @Margitta: Im Norden scheinen leider die Apfelblüten erfroren zu sein (oder was auch immer) – meine Eltern erzählten jedenfalls, bei ihnen gäbe es auch so gut wie keine Äpfel und Birnen. Dafür hier um so reichlicher …auch Mirabellen. 🙂

    Keine Sorge, dick und rund futtern werde ich mich nicht unterwegs. Und da ich im Moment ja sicherheitshalber höchstens 40-45 Minuten laufe, ist die Gefahr nicht allzugroß, dass die Früchtchen wieder ans Tageslicht wollen, bevor ich daheim bin. 8)

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  6. Lecker! Die Mirabellen am Baum in unserem Garten sind leider noch nicht so weit. Aber bald 🙂 . Ich denke, daß ich morgen an der Mosel an reifen Früchten vorbeikommen werde.

    Jetzt beginnt wieder die tolle Zeit, in der die Natur uns Läufer den Tisch deckt 8)
    lG
    Ralph

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    • @Ralph: Hoffentlich seid ihr dann nicht gerade im Urlaub – wäre schade drum! 8) Die Chancen auf Mirabellen an der Mosel stehen gut. Etwas abseits an einer Ausweichroute zwischen Zewen und Konzer Eisenbahnbrücke gibt es auch Zwetschgenbäume. Hab aber leider keine Ahnung, ob die ebenfalls so reichlich tragen.

      LG,
      Anne

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