Quitten

… für die Menschen zwischen Emden und Zittau hat Max Goldt mal in einer seiner umwerfend komischen „Titanic“-Kolumnen gefordert. Nun liegt Trier zwar nicht grade auf direktem Weg zwischen Emden und Zittau, aber meine Quitten habe ich trotzdem bekommen. Ein Arbeitskollege war so freundlich, mir eine Kiste voll mitzubringen. Und die wird nun so peu à peu zu Quittengelee und Quittenbrot verarbeitet.

Außerdem stand Gartenarbeit an (und ist teils noch nicht fertig):

–         Äpfel und Zuckermais ernten,

–        Himbeeren und Brombeeren ausschneiden und aufbinden,

–         Rasen mähen,

–         Schwarze Johannisbeeren ausschneiden,

–         Tulpen und Krokuszwiebeln in der Erde versenken,

–         Dachrinnen des Gartenhäuschens reinigen,

–         Stauden zurückschneiden,

–         Teich reinigen,

–         neue Stauden setzen,

–         Unkraut jäten

–         Kartoffeln ausbuddeln.

Wie soll der Mensch da noch zum Trainieren kommen? So gesehen hat eine Verletzungspause auch ihre guten Seiten. Ein ganz kleines Testläufchen vom Büro nach Hause hab ich mir aber doch nicht nehmen lassen. Eine halbe Stunde im Sonnenschein, an leuchtenden Bäumen vorbei und mitten zwischen den Reben – der Herbst ist einfach eine fantastische Jahreszeit!

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13 Gedanken zu “Quitten

  1. Quitten sind ja was vom besten was es überhaupt gibt! Ich bekomme auch bald ein paar, und werde Quittenmus herstellen! Richtig schnieke ist das neue Design der Seite. Gefällt mir ausgezeichnet.

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  2. Tja, meine Liebe, das hast du ordentlich zu tun, dann wird es auch in deinem Privatleben niemals langweilig, hat alles zwei Seiten. Die Quittenmarmelade darfst du behalten, mir schmecken andere besser, die ich hier zu Hause jeden Morgen genießen darf, lecker, auch selbst gemachte aus Sonnen gereiften Früchten an der Mosel.

    Ja, ja, lass‘ es dir dabei stets gut gehen, und so ein kleines Läufchen in einer wundervollen herbstlichen Umgebung, wer kann da schon NEIN sagen ? 😉

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  3. @Matthias: Danke! Mir ist die Titelschrift etwas zu fett, aber sonst gefällt es mir auch – Abwechslung tat not!

    @Margitta: Sonnengereifte Früchte von der Mosel – was nicht alles seinen Weg an die Ostsee findet?! 😉 Und Nein, Langeweile gibt’s hier nicht, auch wenn das Laufen etwas kurz kommt, so ist doch immer anderes zu tun!

    LG,
    Anne

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  4. Quitten – lecker! 🙂
    Wer gibt mir welche ? 😦

    Im Garten gibt es im Moment wahrhaftig jede Menge zu tun. Unser schreit auch schon ganz laut.

    Schön, daß du den Testlauf machen konntest – und hoffentlich auch gut überstanden hast. Und dann noch so tolle Bilder 8)

    Schickes neues Layout hast du.

    lG
    Ralph

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  5. @Ralph: Keine freigiebigen Nachbarn, Freunde oder Kollegen in Sicht? 😉

    Ja, Gartenarbeit im Herbst, das nimmt kein Ende! So ein Läufchen zwischendurch tat da gut, ich muss aber noch vorsichtig sein, auch wenn es heute schon wieder in den Füßen juckt … 🙂

    Danke, lieber Ralph! 8)

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  6. Bei uns ist der Herr des Hauses für „Outdoor“ zuständig. Was Pflanzen angeht, bin ich talentfrei.

    Sach mal… warst Du schon mal beim Silvesterlauf in Deinem schönen Städtchen? Sicherlich, nech? Wie is` es `en da sooo? *vorwitz*

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  7. Uih, eine neues Design. Schick.. Sehe du findest genug zu tun in der Zeit, in der ’s mal nicht läuft. Und ich bin in Gedanken bei dir. Laufe momentan auch kaum. Aber das wird wieder und dann greifen wir an!!

    LG vom Bodensee
    Janni

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  8. @Evchen: Die Rollenverteilung funktioniert offenbar – alles bestens also! 8)

    Silvesterlauf? Ja, da war ich schon mehrmals (zum Anfeuern wie auch zum Laufen). Der Männer-Volkslauf ist ziemlich voll und das Publikumsinteresse lässt dann auch schon deutlich nach – den würde ich nicht unbedingt empfehlen (ich glaube, mit einer Meldezeit sub 36 kommt man in den Elite-Lauf, da sieht alles anders aus ;)).

    Der Frauen-Volkslauf ist dagegen sehr stimmungsvoll und die Strecke ist voll, aber nicht überfüllt. Es ist ein 1 km-Rundkurs, unsereins muss sich deshalb darauf einstellen, von etlichen Mitstreiterinnen einmal überrundet zu werden. Aber daran gewöhnt man sich. Und die Strecke ist flach, allerdings z.T. gepflastert (kein rundes Kopfsteinpflaster, sondern so vierkantige Knubbel, ziemlich eben, man merkt es trotzdem ein wenig). Ich würd‘ ja sagen: „Mach et!“ Dann lernen wir uns nämlich auch mal kennen … 🙂

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  9. @Janni: Alles neu macht der Oktober! 😉

    Genau, das wird wieder – und dann: ATTACKEEEE! Auch dir toitoitoi und ein extra-lieber Gruß von der Mosel!

    Anne

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  10. Hallo Anne,
    kaum bin ich ne Woche weg und schon hat Dein Blog einen Herbstputz bekommen. Sieht toll aus.
    Quittengelle hab ich letztes Jahr auch gemacht. Das macht zwar wahnsinnig viel Arbeit aber es schmeckt einfach köstlich.
    Mein Garten ruft morgen auch es soll ja schönes Wetter bleiben.
    Hoffentlich ist das mit der Ferse nichts schlimmes. Das wäre ja echt schade gerade jetzt.

    LG Bärbel

    PS: Heute morgen 8 Uhr war ich noch in der Ostsee baden bei 12 Grad Wassertemperatur.Das war vielleicht coooool. Und schon bin ich wieder zu Hause.

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  11. Danke, liebe Bärbel! Ja, leider ist es viel Arbeit mit dem Gelee. Wenigstens habe ich einen Dampfentsafter, da bleibt mir die Aktion mit dem Absieben und Filtern durch’s Geschirrtuch erspart. Aber das Ergebnis ist die Mühen wert!

    Aber brrrr, bei 12 Grad in die Ostsee? Ich bin da eher eine Memme, ich habe auf ein Bad verzichtet! 😉

    Viel Spaß im Garten! Ich war gestern auch wieder – immer noch kein Land in Sicht!

    LG, Anne

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  12. Kaum schüttet der Herbst jede Menge Farben aus seinem Füllhorn, da beginnt auch Dein Blog in neuen Farben zu leuchten. Schön! Die Überschrift ist für meinen unmaßgeblichen Geschmeck … aber das hast Du ja schon selbst festgestellt.

    Quitten sind mein Fall nicht unbedingt, vom Gelee habe ich allerdings schon einige sehr schmackhafte Varianten probieren dürfen. Wie mag denn wohl Deine schmecken? Du weißt doch, dass der Fuchs ein wahres Leckermäulchen sein kann, wenn es um kulinarische Genüsse geht – und bei Dir kann ich eben nicht „Nein“ sagen; das geht einfach nicht. 😉

    Danke für den herrlichen bunten Streifzug durch Herbst und Garten, durch Küche und Rebenfelder. Für die Sinne einfach nur köstlich!

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  13. @Foxi: Quitte – ich musste mich auch erst an den Geschmack gewöhnen. Etwas süß ist das Gelee. Aber beide Varianten (eine mit etwas Cointreau, die andere gemischt mit Traubensaft und Orangenschale) sind sehr lecker! 🙂

    Gern geschehen, lieber Peter!

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