Tempo-Viren

Manchmal kann man bei einem einzigen Lauf gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen. Heute zum Beispiel sind es auf der spontanen Abendrunde mindestens drei: Erstens einen Mini-Einkauf im Baumarkt erledigen (danke für die Anregung, Ralph! 😉 ). Zweitens die Kopfschmerzen abschütteln. Und drittens ein paar lockere Kilometerchen auf’s Trainingskonto packen, ohne sich übermäßig zu verausgaben.

In dieser Woche scheinen Tempo-Viren in der „Blogger-Szene“ umzugehen. Nicht nur Margitta schreibt etwas verblüfft über den Schwung in den Beinen, der sie in den letzten Tagen zu ungewohnten „Turbo-Läufen“ angetrieben hat. Sie hat – darauf lassen die Kommentare schließen – viele „Schicksalsgenossinnen“ und „-genossen“, denen es ebenso ergeht. Auch mich drängt irgendetwas viel flotter voran, als ich mir für heute vorgenommen hatte. Gedacht war an einen sanften „Trimmtrab“. Aber der Körper will lockeren bis zügigen Dauerlauf. Der fällt ihm sogar deutlich leichter als ein gebremstes Herumgeschlurfe.

Na, von mir aus! So lange sich das flotte Laufen gut anfühlt, lasse ich mein Fahrgestell gewähren. Die Pause, die es heute haben sollte, bekommt es dann eben morgen. Vielleicht ist es sogar ganz gut, für den langen Lauf am Sonntag ein wenig ausgeruhter zu sein.

Und während ich dann friedlich vor mich hin trabe, werde ich an diejenigen denken, die deutlich schneller durch den wunderschönen Pfälzer Wald wetzen. Pia und Martin, Melanie und Steffen – ich wünsch euch ganz, ganz viel Spaß, angenehme Bedingungen und gute Beine. Vielleicht habt ihr euch ja bis Sonntag auch mit den Tempo-Viren angesteckt?! 😉

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9 Gedanken zu “Tempo-Viren

  1. Ja, ja, die Sache mit dem Virus, ich glaube, da ist was dran. Bei dir läuft es wie das Lottchen, es scheint perfekt, heute Ruhetag (auch für mich) und Sonntag nochmals ein Test, ich glaube, das wird was, sagte ich schon, ich würde es dir von Herzen wünschen ! Spannung ! 8)

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  2. Ich bin ja immer wieder überrascht, was du so in der Woche nach einem WK abspulst. Erst 17 km locker (solche Streckenlängen sind bei mir eigentlich immer mit Anstrengung verbunden und mitnichten locker) und dann schon wieder (wenn auch wenig) Tempo. Könnte ich alles nicht. Ich alter Sack brauche nach einem WK erst mal Erholung (und davor auch 😉 ).

    Aber wenn ich so in den Foren lese, bin ich ohnehin nicht normal. 25 km im MRT – für mich unvorstellbar. Ich finde 10 km in diesem Tempo schon sehr anstrengend. Trainingsweichei halt 🙂

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  3. Komisch. Ich war gestern auch zu flott unterwegs. Zwar nur ein kurzes Läufchen, aber irgendwie läuft es so gut. Wenn ich jetzt nur wüsste, wo wir uns mit den Tempo-Viren angesteckt haben. Dass man die mal gezielt abholen könnte, wenn man sie braucht. 😉
    Und Sonntag wieder lang? Viel Spaß dabei.
    Wenn du den dann auch noch gut wegsteckst, dann wird das alles immer vielversprechender.
    Und was soll das mit dem Pfälzerwald Marathon? (Motz.) Musst du mir alle schönen Läufe zeigen, die ich dieses Jahr NICHT machen kann? Wieder einer mehr auf der Liste…. 🙂
    Die wird irgendwann soooo laaang. Da schaffe ich im Leben nicht.

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  4. @Margitta: Schaun ‚mer mal – würde wenigstens das „Geburtstagskind des Tages“ sagen. Heute wieder die Füße hochlegen auf dem Balkon und dann morgen zeitig raus, um der Wärme zu entgehen. 8)

    @Ralf: Besser Trainingsweichei als Trainingsweltmeister! 😉 Ich bin selbst erstaunt, dass die Läufe in dieser Woche bislang so gut klappten. Aber die eigentlich relevante Bewährungsprobe kommt ja erst.

    @Birthe: Ich fürchte, Tempo-Viren sind wie Magen-Darm – kommen vor allem dann, wenn man sie eigentlich nicht brauchen kann. 😉 Bin gespannt auf morgen, wenn das klappt, steigt die Zuversicht ein ganzes Stück.
    Was die lange Liste schöner Läufe angeht: Du bist doch jung, da geht noch so vieles! Den Pfälzerwald-Marathon könntest du vielleicht im Jahr von Ronjas Abitur … 😉

    @Marga: sooooo? 😉 Abwarten bis morgen …

    LG,
    Anne

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  5. Ich habe meistens das Glück, dass mich diese „bösartigen“ Viren immer wieder verschonen. Und wenn doch mal ein leichter Infekt naht, ist er zum Glück schnell wieder vorbei. 😉
    Ich lebe ganz gut ohne die „Infektionen“! 😉

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