Bin ich Buddha?

Um die Ausgangsfrage gleich zu beantworten: Nein! Auch wenn ich ihm ähnlicher bin als mir lieb ist, was meine körperliche Statur angeht. Aber Geduld und Gelassenheit sind nun einmal Tugenden, die zu üben mir reichlich Willenskraft abverlangt. Warten zu müssen ist für mich eine Strafe. Den Gang der Dinge hinnehmen zu müssen und selbst nicht ändern zu können erst recht.

Nun gut! Man soll ja stets bestrebt sein sich weiterzuentwickeln. Sich Fähigkeiten anzueignen und Tugenden zu praktizieren, die einem bislang noch fremd sind. Dies zu tun habe ich reichlich Gelegenheit im Umfeld meiner dritten Teilnahme am Saarschleife-Marathon.

OMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMMM!

Erst die Sache mit dem maladen Oberschenkel, der just 5 Tage vor dem Wettkampf wieder „herumzuzicken“ beginnt. Am Freitag hätte ich die Frage „Lauf ich oder lauf ich nicht?“ noch mit „Besser nicht!“ beantwortet, weil die elende Zuppelei nicht aufhören wollte. Aber wir sollen ja gelassen bleiben. OMMMMMMMMMMMMMMMM! Erst einmal eine Nacht darüber schlafen. Ein kurzes lockeres Samstagmorgenläufchen, nachmittags Wärme und Massage mit Arnikaöl, abends noch einmal Wärme und Massage mit dem Igelball, dazu die zweite Hälfte der am Mittag zubereiteten Vorwettkampf-Gemüsepizza – alles prima! Also auf an die Saarschleife!

Am Sonntagmorgen um 7 ist die Welt noch in Ordnung. Birthe sammelt mich an der Bushaltestelle auf, und über eine meiner Lieblingshöhenstraßen mit fantastischen Fernblicken (von denen meine Fahrerin leider nicht annähernd so viel hat wie ich) geht’s zügig zur Merziger Stadthalle. Kurz vor 8 schnell die Startnummer und den Chip abholen, ein etwa 4 x 5 cm großes Monstrum, das mit einem Kabelbinder am Schuh zu befestigen ist. Wider Erwarten stört es dort nicht. Es sieht einfach nur bescheuert aus!

Die Zeit reicht bequem, um sich den Marathonstart anzuschauen. In der Startaufstellung finden wir unseren „Mit-Fori“ Peter7Lustig, Deutschland-Reisender in Sachen Marathon, und können ihm gerade noch viel Erfolg bei seiner Saarland-Etappe wünschen, bevor das kleine Feld  auf die Reise geschickt wird. Und als die ganze Truppe nach einer kurzen Schleife an uns vorbeizieht, erkenne ich auch noch Ralph und kann ihm kurz zuwinken.

Tja, und dann heißt es auch schon: Ab in die Busse Richtung Halbmarathonstart – ein Stückchen Bundesstraße unterhalb von Kastel-Staadt, zwischen Saarhölzbach und Saarhausen. Im – aus saarländischer Perspektive – feindlichen Ausland wohlgemerkt, denn der Start liegt bereits in Rheinland Pfalz, etwa 1,5 km hinter der Landesgrenze.

Gegen kurz nach 9 sind wir da. Startzeit? 10 Uhr!!! OMMMMMMMMMMMMMMMMMMMM! Gut, erst einmal Flüssigkeit ablassen, gehört ja zum Vorbereitungsritual. Der Dixie-Bestand für die ca. 900 Halbmarathonis wurde immerhin gegenüber dem Vorjahr um 50 Prozent aufgestockt – von 2 auf 3! Nichtsdestotrotz: OMMMMMMMMM!

Gerade so eben reicht dann die Zeit noch zum Warmlaufen und für ein paar Steigerungen, die allerdings im Gedränge schwer zu laufen sind. Doch, der Oberschenkel schweigt. Der Pulsgurt auch. Zwar hab ich die Batterie getauscht, aber entweder hab ich mir ein falsches Modell andrehen lassen oder sie sitzt nicht richtig. Jedenfalls behauptet der Pulser, ich sei tot. Lügner! Zur Strafe landet er im Kleiderbeutel und fährt unverrichteter Dinge nach Merzig zurück. Und ich laufe ohne ihn, was – nicht zuletzt angesichts der zu erwartenden Wärme – sowieso die einzig richtige Entscheidung ist. Warum soll ich mich von Zahlen verrückt machen lassen?

So, kurz vor 10, nun will ich los. OMMMMMMMMMMMMM! Letztes Jahr 2 Minuten zu früh gestartet, heute heißt es 6 Minuten zu spät: „Auf geht’s!“ Und ich habe Bock zu laufen. Aber keinen Bock auf die konservative Rennstrategie, die ich mir eigentlich vorgenommen hatte. Ich bin froh, überhaupt am Start zu sein. Am wichtigsten ist mir, gesund durchzukommen. Ob dann tatsächlich eine Bestzeit am Ende steht, ist mir auf einmal – wie ich etwas verblüfft feststelle – ziemlich schnurzegal geworden. Ich renne jetzt einfach mal nach Körpergefühl und probiere was aus.

Im für mich sehr flotten 5:25er Schnitt geht es über die ersten fünf Kilometer auf der Bundesstraße. Grandiose Ausblicke auf die Felsen am gegenüberliegenden Saarufer. Und zum Glück immer wieder mal Schatten. Letztes Jahr haben wir schauerlich gefroren beim Start, es war neblig und der Tau lag auf den Wiesen. Heute steht die Sonne am Himmel und grillt die 1200 Menschen, die sich unter ihr fortbewegen.

Nichtsdestotrotz fühlt das Tempo sich ziemlich gut an. Probieren, wie lange ich es halten kann, ist die Devise. Vorbei an Wanderern, die etwas verblüfft angesichts der Läuferflut scheinen, die ihnen entgegenkommt. Plötzlich spricht mich jemand an, ich drehe den Kopf – Ralph ist neben mir! „Bist du geflogen?“ ist meine erste etwas empörte Reaktion, denn ich hatte eigentlich vor, knapp vor ihm ins Ziel zu wetzen. 😉 Aber er beruhigt mich: Alles im Plan, nur der deutlich verzögerte Halbmarathonstart hat dazu geführt, dass er jetzt schon an mir dran ist. Sein Schnitt ist gut 5 Sekunden schneller als meiner, also zieht er langsam weg!

In Mettlach zweigen wir wieder von der Bundesstraße auf den Leinpfad ab. Unter der Brücke hindurch, dann eine Treppe hinauf. Wenige Stufen nur, die aber den Rhythmus doch stören und Kraft kosten. Das war letztes Jahr leichter. Egal! Weiter geht’s, erst noch auf Asphalt, dann auf dem Waldweg. Relativ gleichmäßig, immer noch im 5:25er-Schnitt. Mit 54:10 an der 10 km-Marke bin ich gut eine Minute schneller als bei dem verkorksten 10er Ende Juli.

Aber langsam wird es härter. Meine „Orientierungsläuferin“ ist eine (geschätzt) W50erin, drahtig, sonnenbebrillt, viel schneller aussehend als ich. Eigentlich ist sie auch schneller. Weil sie aber an den Verpflegungsständen jeweils eine Trinkpause einlegt, während ich nur im Vorübergehen einen Becher greife, lasse ich sie jedes Mal wieder hinter mir und sie muss erneut an mich heranlaufen. Irgendwann, bei km 13, 14 hängt sie mich doch langsam ab.

Es wird schwer. So wellig habe ich die Angelegenheit gar nicht in Erinnerung. Ich versuche mich abzulenken, indem ich die Blicke schweifen lassen. Der Fluss lädt wieder zum Hineinspringen ein. Das Alphorn am anderen Ufer gibt geradezu schwungvolle Klänge von sich, um uns anzutreiben. Aber irgendwie … nein, ich habe zu hoch gepokert! Den 5:25er-Schnitt kann ich noch nicht auf 21 km laufen – da haben sowohl die Beine als auch der Kreislauf was dagegen. Also Tempo rausnehmen, mich wieder auf das Freiburg-Tempo von knapp unter 5:40 einpendeln.

Bis zur Steigung auf km 15, vor der uns der Dudelsackspieler wie in jedem Jahr warnt. Nach ein paar Schritten merke ich, dass die Muskeln komplett dichtmachen. Also zügig gehen statt kleinschrittig hochlaufen. War die Steigung letztes Jahr auch so lang? Ging es hinter einer Kurve noch mal ein Stück hoch? Tja, vor lauter Genießen habe ich das letztes Jahr wohl nicht bemerkt. Aber heute muss ich mich zwingen, ein Stück vor dem höchsten Punkt wieder anzulaufen.

Der Rhythmus ist weg. Irgendwie rollt es zwar weiter, aber fühlt sich zäh an. Ich mag nicht mehr. OMMMMMMMMMMMMM! Nein, ich werde nicht 5 km vor Schluss auf freier Strecke zu GEHEN anfangen. Aber am nächsten Getränkestand tue ich das. Ich bin platt, ganz einfach platt! Und ich brauche dringend mehr Flüssigkeit, als ich im Laufen aufnehmen kann.

Noch 4 Kilometer, irgendwo zwischen Besseringen und dem Industriegebiet Merzig. Langsam tut alles tut weh. Alles? Nein, mein linker Oberschenkel nicht. Ausgerechnet der Körperteil, der fast meinen Start verhindert hätte und der mir jetzt eine blendende Ausrede liefern könnte („Ich wär ja gern voll durchgelaufen, aber weil es wieder zwickte, wollte ich nichts riskieren!“), gibt keinen Mucks von sich. Also muss ich da durch. Oder darf?!

Eine weiße Kappe taucht vor mir auf – Ralph! Hä? Läuft da was schief? Er humpelt nicht, aber hat deutlich Tempo rausgenommen. Kurz verliere ich ihn aus dem Blick, sehe ihn dann ein paar Schritte abseits der Straße an seinem Schuh hantieren. Anhalten und fragen? Wenn ich jetzt von der Strecke abzweige und anhalte, laufe ich nicht mehr weiter, so platt wie ich bin. Und helfen kann ich vermutlich eh nicht. Also weiter.

Ein paar hundert Meter weiter ist er wieder neben mir. Es folgt einer von den einsilbigen Dialogen zweier Läufer, die beide ziemlich am Ende sind: „Siehst gut aus!“ – „Nee, bin platt. Und du?  Krämpfe?“ – „Nee, mein Schuh bringt mich um!“. An der letzten Verpflegungsstelle verlieren wir uns aus den Augen. Wir müssen beide ein  Stück gehen, Ralph etwas länger als ich. „Wir sehen uns im Ziel!“

Noch 2 Kilometer. Jetzt zu gehen lohnt sich auch nicht mehr. Auf Kilometer 16 bis 20 hat es wegen der beiden Gehpausen an den Verpflegungsstellen nur noch zu einem 5:52er-Schnitt gereicht. Bestzeit ist nicht mehr drin. Ist mir aber egal. Unter 2 Stunden will ich bleiben. Und werde ich auch.  Spätestens beim letzten km-Schild ist das klar, als meine Uhr eine 1:53 zeigt. Die Sekunden kann ich nicht sehen, aber noch mal einen km unter 6 laufen – das muss einfach gehen. Geht auch. Uferpromenade, der Abzweig in den Stadtpark, noch ein Schlenker – da ist der blaue Bogen!

Und ich freu mich einfach nur noch! Ich bin schmerz- und beschwerdefrei durchgekommen! Ich hab nicht gekniffen, als es hart wurde. Darauf kommt es an. Und ich muss mir nicht mein Zielfoto versauen, indem ich mit einer Mimik wie ein Karpfen auf dem Trockenen wild ins Ziel spurte. Ich kann es mir leisten, mich ausgelassen zu freuen! Mit erhobenen Armen und strahlend ins Ziel laufen. Mich feiern lassen und das genießen. Kaputt, angestrengt, froh endlich da zu sein – und zufrieden!

Medaille einsammeln, ein paar Becher Wasser und Iso trinken. Als ich mit einem vollen Wasserbecher Richtung Ziel will, um Ralph mit einem Getränk zu empfangen, kommt er mir schon entgegen. Doch noch Bestzeit für ihn. Ein paar kurze Worte – „Wir lesen uns!“, dann geht er seine Begleitung und ich Birthe suchen und schnell finden. Gemeinsam 2 km auslaufen, die ersten Schritte sind grausam, nach einigen hundert Metern wird es besser, der zweite Kilometer fühlt sich wieder ganz brauchbar an.

Dann in den Duschbus springen, der uns nach einigen Minuten Fahrt an einem kleinen Sportheim wieder ausspuckt. Als letzte unter die Dusche hüpfen, anziehen, den Pendelbus gerade abfahren sehen. Da kommt bestimmt gleich der nächste. 10 Minuten. 20 Minuten. 30 Minuten. OMMMMMMMMMMM! „Gehen wir zu Fuß? Die haben uns vergessen!“ Hmmmm? Wer weiß, wie weit das ist? OMMMMMMM! Nach 45 Minuten taucht der Bus wieder auf, um uns endlich zurück zur Stadthalle zu bringen. Das Kuchenbuffet ist natürlich längst bis auf ein paar Marmorkuchenreste leer gefuttert. Na ja, besser als nichts. Und besser als die riesigen Fleischfetzen draußen auf den Schwenkgrills!

Inzwischen ist es 14 Uhr, also knapp 2 Stunden nach Zielankunft. Nun noch die Siegerehrung – da Birthe ihre AK gewonnen hat, lohnt es sich zu bleiben! OMMMMMMMMMMM! Erst einmal muss derjenige gefunden werden, der die Siegerehrung vornehmen soll. Dann müssen die Urkunden her. Begonnen wird irgendwann mit den Siegern der Saarländischen Marathonmeisterschaften, die in diesem Rahmen ausgetragen wurden. Und es gibt viele Sieger: Bei Männern und Frauen sowie den Mannschaften insgesamt werden Platz 1-8 aufgerufen. Dann die Altersklassenplatzieren 1-3 (oder auch 1-8), anschließend die in den Mannschafts-Altersklassen platzierten Teams. OMMMMMMMMMMMMMMMMMMMM!

Gegen 15:15 Uhr dürfen wir endlich die gastliche Stätte verlassen und durch strahlenden Sonnenschein zurück Richtung Heimat sausen! Auf der gemütlichen Autofahrt kehrt – begünstigt durch die Müdigkeit und die angenehme Gesellschaft – doch wieder so etwas wie buddhistische Gelassenheit ein. Und die wird dann auf dem Sonnenbalkon bei einem Tässchen Kaffee und hochgelegten Haxen vertieft.

Nein, ich bin wirklich nicht Buddha. Die Strecke des Saarschleife-Marathons ist unglaublich schön, das konnte ich auch in diesem Jahr trotz der höheren Geschwindigkeit genießen. Aber was die Veranstaltung mir an Geduld abverlangt hat – uffff, die hab ich nicht! Sicher war bei der Warterei auf den Duschbus auch ein wenig Pech dabei. Aber insgesamt wäre eine etwas straffere Organisation mit weniger „Leerzeiten“ doch ganz schön!

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31 Gedanken zu “Bin ich Buddha?

  1. Sehr schön! OMMMMMM! Habe richtig mitgefiebert! So ein HM an der Kante gelaufen ist halt doch immer was besonderes. Jetzt kannst du schön die Füße hochlegen (machst du ja schon auf dem Foto).

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  2. Mjam, ja die Pizza sieht seehr lecker aus.
    OMMMMM! (Oh je, bei mir hört das gar nicht mehr auf.)
    Und der verdammte Oberschenkel wollte einfach nicht aufmucken. Sowas aber auch.
    War wieder ein schönes Erlebnis. Und nächstes Jahr warten wir nicht, sondern schnappen uns den Kuchen und fahren heim.
    Eine kleine erfreuliche Korrektur: AK bin ich nur zweite, aber der Aufruf für die Gesamtplatzierung hat gestimmt. Ich schätze mal, da wurde versehentlich zwei Chips getauscht, und die 1:22 oder was das war wurde von einem Mann gelaufen. Mist. Und ich hab gedacht, die irren sich.

    Erhol dich gut,
    Birthe

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  3. Jo, die Pizzy sieht gut aus – ich schließe mich den Vorschreibern an.

    Und sub 2 Stunden find‘ ich ja immer super! Glückwunsch dazu.

    Das was du heute denkst, wirst du morgen sein. (Buddha)

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  4. Anne….gut gemacht…!!
    Du kannst stolz sein…dem Lauf die Zähne gezeigt….muss auch mal sein!
    Ich sach doch: Der OS will Bewegung….nur noch 6 Wochen…ich freu mich!!
    Ganz liebe „gechillte“ Grüße
    Marga

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  5. So und jetzt könntest du auch nächste Woche bei uns laufen, gaaanz gemütlich, die Natur geniesend- und garantiert kein Bus zur Dusche sondern nur 50m zu Fuss. Schön, dass du so einen guten Lauf hattest.

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  6. @Matthias: Das Füßehochlegen war unbedingt nötig – am liebsten würde ich es heute fortsetzen. So „dicke Beine“ hab ich glaube ich noch nie gehabt nach einem Lauf. – Die Pizza war so gut, wie sie aussah! 😉

    @Birthe: Das sind ja echte Chaoten mit ihrer Ergebnisliste! 😦 Glückwunsch im Nachhinein zu Platz 3 in der Gesamtwertung! Und nächstes Jahr geht es erst ans Kuchenbuffet und dann unter die Dusche. 😉
    Auch dir gute Erholung!

    @Lizzy: Danke! – Da bin ich mal gespannt, ob Buddha recht behält! 😉

    @Marga: Dankeschön! Probiert – zu hoch gezockt – aber trotzdem gewonnen! Irgendwie! Ich hoffe, der Temporeiz kommt in meinen Beinen an und wirkt sich positiv aus. Sonst werde ich nämlich noch nervöser! 8)

    @Martin: Nächstes Wochenende stehen eigentlich wieder 30 an … aber wenn die Zugverbindungen zwischen Trier und der Pfalz nicht so umständlich wären, hätte ich mir das glatt überlegt, die in den Rahmen eures (H)Ms zu verlegen. Aber so … außerdem bekomme ich am Donnerstag ganz viele Pakete vom schwedischen Möbelhaus, die ich am Wochenende verschrauben muss.
    Danke!

    LG,
    Anne

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  7. @Jörg: Ja, das denke ich von manchen Läufen in Thüringen/generell in Ostdeutschland auch! Trotzdem werde ich irgendwann mal am Rennsteig laufen – und du vielleicht auch an der Saarschleife?!

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  8. Ja, ja, liebe Anne , man muss auch mal fest auf die Zähne beißen können, und dass du das kannst, war mir klar, du hast es einmal mehr bewiesen. Glückwunsch zu deinem harten Halbmarathon, du bist stark !

    Dein Oberschenkel hat auch brav mit gezogen, vielleicht hat es ihm Spaß gemacht, mal richtig gefordert zu werden und hat sich vorgenommen, das Aufmucken sein zu lassen.

    Gute Erholung und Grüße an den Oberschenkel ! 😉

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  9. Auch hier noch einmal herzlichen Glückwunsch zu dem tollen Ergebnis 🙂 !
    Interessant, noch einmal den Lauf aus deiner Perspektive zu lesen. St. Gangolf war gestern wirklich richtig hinterhältig 😉 . Die paar Worte, die wir danach noch auf der Strecke gewechselt haben, halfen mir wieder ein Stück weiter. Dankeschön.
    Respekt, daß ihr euch noch die ganze Tour mit Duschbus und Siegerehrung gegeben habt.
    Erhole dich gut!
    lG
    Ralph

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  10. @Margitta: Dankeschön, liebe Margitta! Ein wenig beißen zu müssen schadet ja nie! 8) Oberschenkel grüßt zurück – am Schreibtisch gefällt es ihm heute schon wieder gar nicht 😉

    @Ralph: Gerne! Mir tat’s auch gut, ein paar Worte mit dir wechseln zu können – Danke! Diese Steigung war ein fieses kleines Ding gestern. Ich glaube ja, die haben im Vergleich zum letzten Jahr ein paar Meter draufgepackt! 😉

    Auch dir gute Erholung!

    LG,
    Anne

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  11. Wie schön, liebe Anne! Alles gut gelaufen und auch eine wirklich „nette“ Zeit. Herzlichen Glückwunsch!
    Und: Du bist nicht allein, was die fehlende Geduld angeht. Ich übe mich auch im Oooooommmm.
    Mein Sohn hat mir neulich eine kleine Einführung in Meditation gegeben. 12 Minuten sitzen, atmen, nichts tun … oooommmm eben.
    Tat gut. Ich mach’s wieder und kann es empfehlen.
    Liebe Grüße, Christine

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  12. Liebste Anne,
    Ich habs schon im Forum geschrieben. Auf deine HM-Zeit darfst du redlich stolz sein, lass dich durch keine Geschwindkeits-Diskussionen kirre machen. OOOOOOOOMMMMMMM!!!!
    Nur an deinem Körpergefühl müssen wir noch etwas arbeiten. Mit 5:25 losbolzen ist immer eine etwas gefährliche Strategie für einen welligen Halbmarathon.
    Im übrigen würd ich mich gerne mal von dir zu dieser superlecker aussehenden Vorwettkampfs-Gemüsepizza einladen lassen. Da läuft einem ja das Wasser im Mund zusammen!
    Gute und rasche Regeneration und liebe Grüsse
    Marianne

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  13. @Christine: Dankeschön! Wenn ich mit 2 Minuten Atmen und oooom anfangen dürfte, wäre ich gern dabei. 12 Minuten … puuuh! 😉

    @Marianne: Danke auch dir, liebe Marianne! Die 5:25 waren sicher zu schnell, aber nicht völlig utopisch, denn ich bin sie ja im Training schon oft gelaufen. Ich wollte einfach mal gucken, wie lange ich sie halten kann, das war das Prinzip „Ausprobieren“. Knapp 12 km (und die 1 1/2 am Schluss) hat es ja geklappt. Fehlen „nur“ etwa 7,5 km … 8)

    Das mit der Gemüsepizza (frische Pilze, Paprika, ein paar Zwiebeln und viiiiele frische Tomaten, dazu Mozzarella und frisches Basilikum) kriegen wir hin! Wir müssen nur einen gemeinsamen WK finden, bei dem wir am Abend vorher eine Küche zur Verfügung haben! 😉

    LG,
    Anne

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  14. Wieder eine tolle Zeit gesprungen!

    Gratuliere ganz herzlich! (Neiiiiin, ich bin da gar nicht neidisch! *grins*)

    Gönne es Dir von ganzen Herzen, ehrlich!

    ganz liebe Grüße

    Monika

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  15. Also erstmal Glückwunsch, das hast du einfach toll gemacht!
    Aber ich peile das jetzt irgendwie nicht so ganz – du bist den HM in 1:53 gelaufen, und das ist KEINE Bestzeit?
    Oder verstehe ich da jetzt was falsch?
    Was ist denn dann deine Bestzeit?
    Wie auch immer, 1:53 ist eine irre gute Zeit, da kannst du total stolz drauf sein!

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  16. @Monika Dankeschön! 🙂

    @Hase: Vielen Dank auch dir!!! Nee, es war eine 1:59 gestern. Für eine PB hätte ich eine 1:57:44 gebraucht. Ein andermal … 8)

    LG,
    Anne

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  17. Dankeschön! Und schön, dass da noch jemand einen nicht allzu strapazierbaren Geduldsfaden hat! Ich fühl mich gleich nicht mehr allein! 😉

    Der M ist Mitte Oktober. Wenn ich ihn denn laufe – ich will erst einmal bis Ende September sehen, ob ich die Vorbereitung verletzungsfrei hinkriege, darum bin ich noch nicht angemeldet und habe es auch im Forum noch nicht „offiziell gemacht“. 🙂

    LG,
    Anne

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  18. Ach soooo – alles klar. Irgendwie hat mich dieser Satz „Spätestens beim letzten km-Schild ist das klar, als meine Uhr eine 1:53 zeigt.“ restlos verwirrt – das letzte Kilometerschild ist doch – normalerweise! – bei Kilometer 21, oder? 😉

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  19. @Normalerweise schon! Aber nicht in Merzig. Da sind die Kilometer für Marathonis und Halbmarathonis rückwärts ausgeschildert – ich kam folglich zur „1“ für den letzten Kilometer. 😉

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  20. Zunächst erstmal herzlichen Glückwunsch!

    Das mit dem zu schnell anlaufen kenne ich. Da hat man sich vorher ganz genau eine Strategie überlegt und dann läuft es auf den ersten Kilometern so gut… Anderseits, wer nicht wagt, der nicht gewinnt und ein bisschen was riskieren muss man ja auch, wenn man eine gute Zeit laufen will.

    Beim „Halben“ geht das ja immer noch aber aus eigener, leidvoller Erfahrung weiß ich, dass man beim ganzen Marathon ganz schön büßen muss, wenn man am Anfang dem Laufgefühl zu sehr vertraut.

    Wellige Strecken sind für Bestzeiten natürlich auch total ungeeignet, zumal in Tateinheit mit Wärme. Deshalb laufe ich meine Bestzeiten traditionell auch beim Kiel-Marathon, die Strecke flach wie ein Tisch und da der Lauf Ende Februar stattfindet, ist es auch ganz bestimmt nicht zu warm (nur ziemlich windig ist es manchmal leider). Aber du hast ja eine sehr gute Zeit hingelegt, 1:15 min langsamer als die PB, das ist doch ein schöner Erfolg!

    Viele Grüße
    Ralf

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  21. Danke, Ralf!

    So wellig hatte ich die Strecke gar nicht in Erinnerung. Ich hatte zwar am Vorabend noch meine GPS-Daten aus dem Vorjahr angeschaut, aber in dem sehr engen Flusstal sind die Höhendaten extrem unzuverlässig (trotz Korrektur in SportTracks). Also hab ich mich auf mein Gedächtnis verlassen – leider!

    Naja, so bin ich ein etwas zu hohes Risiko eingegangen. Aber wie du schon schreibst, beim HM hält sich die Strafe in Grenzen. Beim M garantiert nicht. Da würde ich aber auch ein solches Risiko nicht wählen. Und ich denke, da würde ich auch wieder mit Pulser laufen, weil mir das Laufgefühl für eine so lange Distanz noch fehlt. Natürlich würde ich mich nicht sklavisch danach richten, aber gelegentlich draufschielen, ob ich mich nicht doch besser etwas bremsen sollte!

    LG,
    Anne

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  22. Ich glaube, du hattest noch gar nicht gefragt. Ich hatte zumindest noch nichts geschrieben. 😉

    WENN (ich betone WENN) ich diesen Herbst noch M laufe, dann im Bottwartal. Angemeldet bin ich aber noch nicht – und werde mir auch bis Ende September/Anfang Oktober Zeit lassen. Erst einmal sehen, wie das Training in den nächsten 3 Wochen läuft, wie ich die langen Läufe hinkriege und v.a. wie mein Oberschenkel und sonstige Gliedmaßen die Anstrengungen kommentieren. 🙂

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  23. Danke Anne, daß du das Rätselraten beendest 8) . An dem Wochenende sind so viele M. Ich tippte eher auf Echternach – Hachenburg und Bottwartal erschienen mir etwas exotisch.
    Lasse dir Zeit mit der Entscheidung. Erst steht die Erholung von Merzig im Vordergrund. Auch im nächsten Jahr gibt es wieder jede Menge Marathons 😉
    Viel Spaß bei der weiteren Vorbereitung!
    lG
    Ralph

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  24. Hey, Anne, den Bottwartal-Marathon haben Charly und ich auch eventuell ins Auge gefasst (aufgrund der charmanten Werbung von Jolly Jumper! 😉 ) ! Vielleicht wird das ja endlich mal die Gelegenheit, uns kennenzulernen? Ich würde mich freuen.

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  25. Schade, das wäre doch was wenn du dabei gewesen wärst! Übrigens ist unsere Tochter gerade jetzt in diesem besagten Möbelhaus wo du auch deine Sachen geholt hast – und- sie schraubt für ihr Leben gerne die Teile zusammen! Also wenn du später mal Hilfe bräuchtest- sie hilft bestimmt gerne!

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