Trockener Doppelpack

Normalerweise würde ich bei Kilometer 20 nicht innerlich fluchen. Nicht mehr. 20 Kilometer – das ist inzwischen eine Entfernung für mich, die einem mittellangen Dauerlauf entspricht. Hätte ich das vor ein paar Monate gedacht? Ganz sicher nicht!

Ein wenig fluche ich heute trotzdem. Ich finde, das darf ich auch – so lange ich dabei weiterlaufe 😉 . Es ist eben ein deutlicher Unterschied, ob man seinen langen Lauf ausgeruht startet (wie letzten Samstag) oder nach einer Woche mit zwei Tempoeinheiten und einem kurzen Lauf, der gerade einmal 15 Stunden zurück liegt.

Gedacht war das anders: Am Freitagmorgen wollte ich ein wenig rumjoggen, zusammen mit Birthe per Videokamera das Elend meines unvollkommenen Laufstils dokumentieren. Dann wäre genug Zeit zwischen diesem Läufchen und dem „Langen“ am Samstag. Allein: Heftige Regenschauer und Windböen wären der Kamera nicht eben zuträglich gewesen. Also (vorerst) nichts mit der Hauptrolle in einem Kurzfilm. Und der kurze Lauf verschoben.

Am Nachmittag gegen 15 Uhr doch noch ein paar Kilometerchen. Nichts Größeres, denn ein wenig anstrengt sind die Haxen noch nach den 3 x 3 km schnell am Donnerstag. Nur ein wenig im Zickzack auf relativ flachen Wegen durch die Wingerte und Wiesen. Schön bergab, am Bach entlang, hoch nach Heiligkreuz – eine knappe Dreiviertelstunde lockeres Beineausschütteln als Teil 1 des Doppelpacks, genau richtig! Und eine Pause zwischen zwei unwetterartigen Regengüssen gut genutzt!

Heute früh Teil 2 des Doppelpacks. Gegen Viertel vor 6 beendet der Wecker mein Dösen. Angenehme 15 Grad und frische Luft erwarten mich. Die Schwüle von gestern ist nicht mehr zu spüren. Wohin? Die beiden Tempoläufe führten an der Mosel Richtung Konz – auf diese Strecke habe ich keine Lust. Also Richtung Pfalzel. Die Strecke mag ich nicht so sehr, man läuft recht eingezwängt zwischen Bahnlinie und Fluss, die Bundesstraße jenseits der Bahn ist auch belebter, als es mir lieb ist. Aber gut, es ist eine Abwechslung.

Richtung Nordosten geht es, hinein in den Sonnenaufgang, der den Himmel und den Fluss orangerot einfärbt. Heere von Nacktschnecken queren den Pfad. Mistviecher! Sie vergehen sich momentan an meinen Tomaten und fressen Löcher in die reifen Früchte. Wieder einmal bin ich froh, keine Buddhistin zu sein. Ich meine, ich trete ja nicht absichtlich drauf. Aber ich gebe mir beim Ausweichen auch keine besondere Mühe.

Der Pfad ist einsam. Zwei Angler kurz vor Pfalzel, im Ort zwei Gassigänger – 4 Menschen auf 11 Kilometer. Am Ende des Weges lege ich einen kurzen Trinkstopp ein, dann die Wende und zurück Richtung Trier. Nicht besonders schnell, aber gleichmäßig. Und die Nikes fühlen sich besser an als die Mizunos letzte Woche. Auf langen asphaltierten Strecken brauche ich scheinbar den etwas stärker gedämpften Schuh.

Blauer Himmel, die Sonne ist herausgekommen. Nichts gegen Nässe von oben – aber das bleierne Grau der tief hängenden Wolken gestern drückte doch ein wenig auf’s Gemüt.

Kurz vor der Adenauerbrücke km 20 – was geht heute noch? Keine 30, die müssen es aber auch nicht sein. Ein paar mehr sollen es aber schon noch werden. Also über die Brücke, wieder runter ans Ufer, noch mal kurz trinken an der Halbmarathonmarke und dann leicht aufwärts durch die Stadt und die Kleingärten zum Dorfbäcker.

Und nun? Letztes Fläschchen leer trinken, noch mal ein wenig fluchen, weil die Oberschenkel spannen, zurück durch die Gärten. Wenn schon kürzer als letzte Woche, dann wird wenigstens der kleine „Schlussanstieg“ entlang der Metzer Allee mitgenommen. Die Haustür in Sichtweite – noch ein kleiner Extra-Schlenker, um Kilometer 27 abzuschließen. Knapp 3 Stunden. Doch, ich glaube, das geht mit etwas Wohlwollen als „langer Lauf“ durch, oder? Die 4-km-Extrarunde durch den Tiergarten würde ich zwar schaffen, aber ich will mich nicht „abschießen“ vor dem Halbmarathon am kommenden Wochenende. Also: Game over!

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25 Gedanken zu “Trockener Doppelpack

  1. Das war doch ein netter Doppelpack. Man merkt die Wochenkilometer besonders schön in den Beinen, wenn man am Tag vorher nachmittags unterwegs war. Oh ja. Auch einer der Gründe, warum ich gestern nass geworden bin. Ich war vormittags unterwegs.
    So Schluss-Schlenker finde ich auch blöd. Wenn man irgendwie noch die km voll machen muss oder will. Aber 27 km ist wohl ausreichend. Ist ja noch Zeit. Und schau dir mal manche Trainingspläne an, da läufst du noch weit gegen. 🙂
    Solltest du Angst vor zu wenig langen Läufen haben: Nächsten Sonntag 3 km einlaufen, 6 km auslaufen. Macht 30. (Ich geh dann schon mal duschen..)
    Heute das Wetter war klasse. Das wäre was für nächste Woche. Schön kalt. So kalt, dass ich das Singlet gegen ein T-Shirt getauscht habe. Fast Rennwetter.

    Ach ja, die lieben Nacktschnecken. Absichtlich würde ich da auch nie drauftreten. Die schmieren so widerlich an den Schuhen. 😉 Aber wenn die in Massen auf dem Weg liegen kann man kaum ausweichen, sonst wird das ein Hüpf-Slalom.
    (Machst du Lauf-ABC? Ja, Nacktschneckenlückenhüpfen.)

    Schöne Grüße
    Birthe

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  2. Bei mir firmiert alles über 24 km als „langer Lauf“ (sonst hätt‘ ich ja nie welche zusammen bekommen ;))

    Aber zum „Doppelpack“: ein früherer Kollege (jetzt Rentner und geht auf die 70 zu), der seit über 10 Jahren jedes Jahr mehrere Marathons läuft (dieses Jahr z. B. den Obermain-Marathon mit 900 Höhenmetern in gut viereinhalb Stunden) der hat mir mal gesagt, dass er im Training NIE über 25 km gelaufen ist. Was er macht und für extrem effektiv hält: Doppelpacks. Die heftigste Einheit in der Vorbereitung (einmal und zwar 2 oder 3 Wochen vor dem M): er macht an zwei Tagen hintereinander jeweils einen 25 km-Lauf. Dann noch mehrmals 20km und 25km und/oder 20/20 an aufeinanderfolgenden Tagen – je nach Form und Tageslust.

    Zweimal hintereinander 25 hab‘ ich nie geschafft aber den 20/25-Doppelpacklauf, den hab‘ ich ein paarmal getestet und für extrem effektiv befunden. Vielleicht wirklich formaufbauender als diese relativ vernichtenden 30er.

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  3. Hallo, liebe FrauWeinbergschnecke, erst mal ein paar Worte zu den Schnecken, die jetzt wohl überall vermehrt unsere Strecke besetzen, ich würde es nicht übers Herz bringen, so ein – auch wenn sie Pott hässlich sind – Tier zu zerquetschen, darum laufe ich lieber Slalom, als dass ich mich dann doch irgendwie schuldig fühle, ein armes, unschuldiges Wesen vorzeitig zum Tode verholfen zu haben, das nur am Rande.

    Und was das Doppelpack angeht, solange du es verträgst und keine körperlichen Probleme davon bekommst, ist nichts einzuwenden, der Körper gewöhnt sich Schritt für Schritt auch an solche Strapazen, wie ich aus eigener Erfahrung zu berichten weiß.

    Ansonsten – schön zu lesen, dass du dich Ausdauer mäßig ordentlich steigerst, muss auch sein in Anbetracht geplanter, anstehender Pläne, gell ?

    Da wüsste ich auch eine Möglichkeit, noch einen 30-er zu laufen, vielleicht mal in anderer Umgebung ? 😉

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  4. @Birthe: Ja, ich hab an dich gedacht, als ein Guss nach dem anderen runterkam – am besten macht man sich auf dem letzten km etwas Shampoo ins Haar, dann ist man schon mal vorgereinigt! 😉

    Diese Schluss-Schlenker sind echt etwas doof. Den nächsten Langen werde ich auch wieder Richtung Konz laufen, die Strecke von heute gefiel mir nicht so gut und ist auch zu kurz, sodass ich viel „stückeln“ musste – ich wollte halt nicht durch’s Industriegebiet weiterlaufen, um eine Wendepunktstrecke hinzukriegen. Ich denke, genug 30er kriege ich dann noch zusammen, auch ohne die „Hardcore-Variante“ um den HM herum. Immerhin waren die Bedingungen fast perfekt – sowas am nächsten Sonntag, das wäre fein … 🙂

    Allzuviele von den Schnecken habe ich zum Glück nicht erwischt – ich finde Drauftreten eklig und sie tun mir leid. Aber es waren so viele, dass ich wirklich nur noch albern rumgehopst wäre, wenn ich sie bewusst geschützt hätte … obwohl „Nacktschneckenlückenhüpfen“ wäre eine geniale Übung gewesen! 😉

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  5. @Lizzy: Danke! 8) Ich hatte für mich sogar eine Grenze bei 27 gesetzt – da bin ich jetzt beruhigt!

    Aber 2 x 25 nacheinander? Oder 20+25? Puh! Mir haben heute die knapp 7 + 27 gereicht (gut, die Woche war vorher schon recht intensiv). Wie viel zeitlichen Abstand hattest du denn zwischen den Läufen – einen vollen Tag oder wie ich nur einen halben Nachmittag und die Nacht?

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  6. Liebe Margitta

    du hast ja recht, mir tun die Tiere auch leid und ich bin im Grunde froh, dass nur sehr wenige ihr Leben gelassen haben. Aber seit ich gesehen habe, was die Schnecken mit meinen Tomaten gemacht haben (und vorher mit dem Salat, dem Rosenkohl, dem Wirsing und Spitzkohl …), fällt es mir schwer, sie als „unschuldig“ zu bezeichnen. Und es waren so viele, dass Ausweichen wirklich schwierig war.
    Den Doppelpack habe ich (denke ich) gut vertragen, wenigstens merke ich heute Nachmittag außer etwas schweren und müden Beinen nichts Negatives. Und das nach einer Woche mit fast 70 km – das war letztes Jahr um diese Zeit meine 14-Tages-Dosis Laufen. Aber wer nun doch gewisse Pläne schmiedet, der sollte 70 km auch wegstecken können, ohne zu jammern oder sich Überlastungsprobleme einzuhandeln. 8)
    Das mit dem Wechsel der Umgebung für einen 30er halte ich übrigens für eine SEHR gute Idee – ich glaube, ich versuche da mal was zu arrangieren! 😉

    LG,
    Anne

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  7. du, ich hab‘ jetzt nochmal geguckt und (mal wieder ;)) festgestellt, dass die Erinnerung ein tückisch Ding ist … 25/20 finde ich nicht – wollte ich sicher mal, hab’s dann aber nie geschafft *s*

    Doppelpacks ansich mach‘ ich eigentlich oft – völlig unabhängig von irgendwelchen Vorbereitungen (die bei mir ja auch immer so über’n Daumen laufen und planlos sind) – schon deshalb, weil es immer wieder Tage / Wochenenden gibt, an denen es möglich ist und Tage und Wochen, an und in denen die Zeit für nix reicht. Nicht aus „Trainingskalkül“ sondern schlicht, weil mir danach ist und es gerade so passt …

    Diese von Anfang an vorkommenden und unter „normal“ abzuhandelnden DPs sind dann aber im Bereich 15/15 +-. Wenn’s dann „gezwungen“ wird, kommen bei mir gelegentlich diese Weiten vor (hab‘ gerade drübergeblättert – aber nicht akribisch alles durchgeguckt, nicht vollständig also): 24/16, 10/24, 15/24 und einmal auch 12/30. Die Abstände kann ich jetzt nicht mehr nachvollziehen aber ich weiß, dass das auch immer von der Gelegenheit abhängt. Mal morgens, mal mittags, selten abends.

    Diese Woche bin ich – weil mir gerade danach war – Donnerstag abends eher spät 12 km gelaufen und am Freitag Morgen ganz früh (knapp 8 Stunden später) wieder 10km. Das war erst schön – und im Nachhinein taten mir die Quanten weh. Hab‘ ich viel dehnen, massieren und betüddeln müssen die Dinger und war heute früh in Schwimmbad und Sauna. Seitdem isses wieder komplett gut. Bis dahin hab‘ ich schon gemerkt, dass das einen Unterschied macht zu den weit auseinanderliegenden Läufen.

    Muss bald mal wieder damit anfangen, morgens zur Arbeit zu laufen und am selben Tag zurück (verlängerte Strecke jeweils 8 km) Das fordert – finde ich persönlich – deutlich mehr von einem ab als einmal 16 km am Tag. Aber irgendwann ist man dran gewöhnt und es geht locker.

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  8. Vorermüdung ist ja das Salz in der Trainingssuppe. 20 km zählen bei mir übrigens auch schon als langer, na ja sagen wir längerer Lauf. Mehr als 25 km am Stück laufe ich selten aber diesmal wird alles anders in der Marathonvorbereitung. Im Moment aber laufe ich höchstens gut 2 h.

    Doppelpacks mache ich auch öfter, häufig sogar Triplepacks oder auch Quadropacks 😉 Nach einer Einheit wie z.B. 18 km, 18 km, 10 km und zum Schluss 25 km brauche ich aber auch erst mal eine Pause 🙂

    Noch ein Wort zu den langen Läufen in der Marathonvorbereitung. 25 oder 27 km können natürlich reichen. Das hängt von vielen Faktoren ab, die ich jetzt hier nicht alle aufzählen will. Ich bin ja meine PB auch mit einem 19 km Lauf als längsten in der Vorbreitung gelaufen. Gerade wenn es der erste ist, ist es aber sicher für den Kopf ganz gut, auch mal deutlich über 30 km im Training gelaufen zu sein. Die ersten 7 – 10 km vergehen im Marathon ja wie im Fluge (sollten sie jedenfalls) und es ist schon beruhigend zu wissen, dass man sich in dem Moment, wo man den Lauf anfängt zu merken sagen kann, was jetzt noch kommt ist auch nicht mehr als man im Training schon gelaufen ist. Wenn man sich das erst nach 15 oder 17 km sagen kann, erschreckt man sich unter Umständen doch gewaltig.

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  9. Jetzt hab ich die letzten Wochen immer wieder hier rumgelesen, und es hat mir immer besser gefallen.
    Ich hab jetzt deine Seite zu meiner Startseite gemacht, weil mit ein paar Zeilen von dir kann jede Computersitzung genau richtig anfangen: sachlich interessant, leistungsmäßig für mich nachvollziehbar (ich muß nicht immer lesen daß die Leute ihre langsamen mit 4:15min/km absolvieren) und vor allem immer wunderbar geschrieben. Den Zauber jeder einzelnen Trainingseinheit einzufangen, gelingt dir wunderbar, daß ist genau die richtige Motivation für jeden Tag. Und bitte immer fleißig schreiben, ich möchte dann schon immer was Neues lesen!

    Und alles Gute für den Halbmarathon!

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  10. @Lizzy: Da sind ja ein paar richtig schöne Doppelpacks dabei! 8) S kleinere davon ergeben sich bei mir auch immer wieder mal – aus den gleichen Gründen wie bei dir … ich laufe halt gern, „wenn sich’s“ ergibt. Und manchmal passt es zeitlich einfach nicht anders.
    Mit Schwimmbad und Sauna bringst du mich auf eine wunderbare Idee für morgen … 😉
    Das mit den Läufen zur Arbeit und zurück klingt klasse! Aber das machst du dann nicht JEDEN Tag, oder? Bei mir klappt’s leider mit dem Hinlaufen nicht, weil ich keine Dusche zur Verfügung habe. Aber ich laufe öfter mal von der Arbeit heim, sind allerdings nur 4 km, also kommen in der Regel einige Schlenker dazu! 🙂 Ist einfach wunderbar zum Abschalten. Und für mich als Busnutzerin sogar zeitsparend.

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  11. @Nordläufer: Jetzt wo du es sagst: Eigentlich war das sogar ein Dreierpack von Do bis Sa: 16 + 6,5 + 27 – von den 16 waren 9 flott (im HMRT). 8) Da hab ich mir den Ruhetag morgen wirklich verdient! – Doppelpacks kommen inzwischen auch bei mir recht oft vor. Geht ja auch gar nicht anders bei 4-5 Einheiten pro Woche!
    Was du über die „psychologischen Effekte“ der 30+ – Läufe im Marathontraining schreibst, finde ich sehr interessant und einleuchtend. Zu meiner Idealvorstellung von einer Vorbereitung gehören auf jeden Fall 1-2 Läufe von 32-35 km; ich habe dabei vor allem an die körperliche Wirkung gedacht, aber wenn sie auch noch so wie von dir beschrieben auf den Kopf wirken würden – um so besser!

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  12. @Matthias: Da werde ich ja ganz verlegen – vielen Dank für deine Anerkennung und die guten Wünsche zum HM! Ich fühle mich geehrt, dass du deine Computersitzungen ausgerechnet mit meinem Blog starten willst! 🙂
    Fleißig Neues schreiben werde ich sicherlich, solange ich die Zeit dafür aufbringen kann und solange es so viel Freude macht wie im Moment! Vorausgesetzt ich bleibe verletzungsfrei *** klopf-auf-Holz***.

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  13. Tripples gibts natürlich auch und Quadros? Quadrippels? *äh*? … 😉

    Sprich: bei mir ist eh alles dabei aber ich würde nicht von „Serie“ reden, wenn ich mal fünf Tage hintereinander morgens z.B. 6 Kilometerchen hoppel. Das ist dann einfach Entspannung oder so … Ich hab‘ ja mal in der ersten Woche 2009 eine 101er-Woche hingelegt mit: 21/21/14/10/-/14/21 DAS tat RICHTIG weh. Ich war reif für’s Zahnfleisch-kriechen. War so eine kleine Schnappsidee damals …

    Zur Arbeit ist bei mir auch der kürzeste Weg 4,5 km lang. Aber der ist blöd – nur Straße. Mit 5 km kann ich schon durch Schrebergärten aber nett durch Park zur Isar und dann an der Isar lang sinds 8. Am selben Tag hin und zurück mache ich sehr selten. Habe dort übrigens auch keine Dusche und beschränke mich auf Katzenwäsche und Klamottenwechsel. Fand noch keiner „anrüchig“ *s* Einige Kollegen kommen von weit her (bis 30km eine Strecke) mit dem Rad und halten es genauso.
    Häufiger fahre ich mit dem Rad hin, schließe das dort ein und laufe zurück und am nächsten Morgen wieder hin und mit Rad nach Hause. In letzter Zeit aber auch selten. War ja eine Weile ein bisschen „out of order“ und komme erst jetzt langsam wieder in den Tritt …

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  14. Hallo Anne, ja, die Angler saßen am Abend immer noch vor Pfalzel. <und die von dir zermatschten Schnecken haben kanibalistische Schleimgleiter angezogen, die sich die Überreste ihrer Artgenossen in Mengen einverleibten… So jedenfalls die Beobachtungen auf meinem "Langen" heute. Aber es ist doch toll, am Ende zu spüren, dass nach 27 Kilometern durchaus noch etwas geht. Eine Marathonstrecke kann da nicht mehr wirklich schocken. Und auf die Zeit kommt es dannn doch nicht wirklich an. Die kommt von alleine, je besser die Vorbereitung, desto besser wird das Finish sein.
    Weiter so!

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  15. @Lizzy: 101 km – uffff! Wenn man regelmäßig hohe Umfänge läuft, ok. Aber als „Normaltrainiererin? Alle Achtung! Aber danach brauchtest du sicher ein paar Tage zum Regenerieren, oder?

    Mein Weg zur Arbeit führt leider eine kräftige Steigung hoch … naja, „zur Not“ geht es auch mit Umziehen plus Katzenwäsche, aber das mache ich nur, wenn ich an dem betreffenden Tag keine Termine habe, sondern allein vor mich hin wursteln kann.

    Schön übrigens, dass es bei dir im Moment wieder gut läuft! Laut km-Spiel trägst du ja auch (u.a.) kräftig dazu bei, dass wir Powerfrauen uns wacker schlagen!

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  16. @Rainer: Also sind die beiden doch dort festgewachsen 😉

    Ich setze auch darauf, dass das Tempo mit der Zeit von selbst kommt. Mich interessiert momentan primär die Ausdauer – und die nimmt wunschgemäß zu, während die Regenerationsdauer nach längeren Läufen deutlich abnimmt. Gut so!

    Danke! 8)

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  17. Aber danach brauchtest du sicher ein paar Tage zum Regenerieren, oder?

    Da musste und wollte ich doch selber gleich mal gucken 😉 Zwei Tage Pause hab‘ ich gemacht, dann zweimal diese netten 6km-Morgenläufchen und 33km in der Woche darauf. Also relativ normal weitergemacht.

    Bei mir in der kmspiel-Historie kann übrigens jeder unbeobachtet rumkramen. Ich zahl‘ nur den 1-Euro-Basisaccount und der enthält die Beobachtungs-Mitschneid-Funktion nicht. Weiß ich also nie, ob und wer geguckt hat. Weiß jemand hier, wie genau man das erfährt, wenn man den 2-Euro-Luxusaccount hat? (würde ich trotzdem nicht wollen – soviel ist mir das Spionage-Spionieren nicht wert und alle andren Zusatzfunktionen brauch ich nicht :)) Reine Neugierde.

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  18. Oh je.27 KM wäre bei mir früher schon als Überlang durchgegangen.Die ganz langen war nie so meines.Aber Birthe hat Recht.Für einen HM hast du auf jeden Fall genug Kilometer in deinem Plan.
    Bin echt mal gespannt auf deine Zeit.Oder ob du durch die für dich ungewöhnlich vielen Kilometer eine Veränderung positiver Art beim HM merken wirst.
    Ab heute ist sicher Regenration bis zum HM angesagt??
    Bisschen die beine schütteln bei kleinen Läufen oder so was??
    Gruß Achim

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  19. @Lizzy: Alle Achtung! Würde ich mir im Moment nicht zutrauen. Was das km-Spiel angeht: habe leider keine Ahnung, wie das mit dem „Luxusaccount“ funktioniert! Aber du erinnerst mich daran, dass ich vielleicht doch mal einen Bezahlaccount anlege sollte … bislang nutze ich das Spiel „für lau“.

    @Achim: Sehr gespannt bin ich auch. Ich denke, dass mir für eine deutliche PB-Verbesserung die Tempohärte fehlt, weil ich zuletzt im Training nur auf höhere Ausdauer hingearbeitet habe. Aber ich hoffe, dass sich die verbesserte Ausdauer auch schon positiv bemerkbar macht. Ist ja auch Kopfsache, wenn man weiß, man ist jetzt seit fast 2 Monaten jede Woche weiter als HM-Distanz gerannt …
    Heute war erst aktive Regeneration (1000 m Schwimmen), dann passive (Saunieren und Extrem-Couching) angesagt. Nächste Woche ein paar kurze lockere Läufe und eine Einheit mit 3 x 2 im HMRT … und dann mal gucken! 8)

    VG,
    Anne

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  20. Diese „Doppel“ mag ich eigentlich auch gerne. Einerseits fordernd sind die doch eine Abwechslung gegenüber den „nur“ langen Läufen. Und dass 27km lange sind, weiß wohl jeder der sie schon einmal gelaufen ist. Ich glaube übrigens schon dass auch deine PB sich verbssern wird, denn du machst wirklich einiges dafür.
    PS : Gegen Nacktschnecken helfen am besten Nordic-Walker! 😉

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  21. @Martin: Ich hoffe, dass sich das Training auszahlt. Spaß gemacht hat es aber in den letzten Wochen so oder so – darauf kommt es ja letztlich an!
    Nordic-Walker gegen Schnecken … ich weiß ja nicht … bisschen unappetitlich, das Schaschlik! 😦

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  22. Da hast du ja zum Abschluß der Vorbereitung auf Merzig noch einmal ordentlich zugelangt 🙂 ! Und dann noch gleich ein Doppelpack. Gut, daß du gestern einen Regenerationstag eingelegt hast.
    Für den HM hast du sicherlich genügend Kilometer beisammen, da werden dir die läppischen 21 Kilometer richtig leicht fallen 😉
    Jetzt schön brav bleiben bis Sonntag …
    lG
    Ralph

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  23. Ganz brav – klar! 😉 Der Regenerationstag hat nach dem Doppelpack gut getan. Heute abend wird wieder locker gelaufen, das ist früh genug! 8)

    LG,
    Anne

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  24. Ich hatte ja kurz heute früh überlegt, Richtung Pfalzel zu laufen. Hätte ich vorher hier gelesen, hätte ich es bestimmt getan. Und sei es nur, um zu schauen, ob die Angler wirklich festgewachsen sind…
    Anne, du machst noch 3*2000? Morgen? Ich war heute früh schon 2000 und 3000. (Und mal wieder total daneben im Tempo. Das wird noch was.) Jetzt wird ausgeruht.
    Viel Spaß heute abend im Regen. Endich richtiges Laufwetter. 😉
    LG,
    Birthe

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  25. Yepp, 3 x 2000, voraussichtlich morgen, notfalls Mittwoch. Mal sehen, ob ich mein Tempo treffe. Danach wird dann auch nur noch gejoggt.

    Auf den Regenlauf freu ich mich schon. Heute früh war mir nicht danach, weil ich wusste, ich muss dann direkt ins Büro und die Zeit reicht nicht mehr zum Teetrinken und Aufwärmen. Aber heute an Feierabend einmal kräftig die Regendusche nutzen und dann mit einem Darjeeling auf die Couch – das isses! 😉

    LG,
    Anne

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