Kaltes Wasser

…, wunderbares eiskaltes Wasser rieselt an meinen Beinen hinunter. Das haben sie verdient! Wer mich nach bereits 25 absolvierten Kilometern noch klaglos eine Steigung hinaufträgt, bekommt die Belohnung in Form einer ausgiebigen Dusche. Und später vielleicht eine kleine Massage.

Natürlich haben wir auch sonst wieder einiges erlebt und erfahren auf dem heutigen Lauf:

– Auch wenn du vor dem Loslaufen unschlüssig und quengelig bist und keine Lust auf die alten Strecken, aber auch keine Lust auf neue hat, kann es ein feiner Lauf werden.

– Schwindel entsteht häufig durch verspannte Schulter- und Nackenmuskulatur. Er ist dann kein Grund, einen Lauf abzubrechen. Aber er kann ganz schön nerven.

–  Fülle die Fläschchen in deinem Trinkgurt höchstens zu drei Viertel mit kohlensäurehaltigen Getränken, es sei denn, du legst Wert darauf, dass durch das Geschüttel die Flaschenverschlüsse hoch gedrückt werden und deine Hose patschnass wird.

– Der Saarradweg auf dem westlichen Ufer ist einfach wunderschön!

– Ich kann auf ebener Strecke laufen „wie ein Uhrwerk“, mit Kilometerzeiten, die um plus/minus 4-5 Sekunden um einen bestimmten Wert schwanken. OK, langjährig trainierte Läufer  kriegen das noch besser hin. Aber ich bin sehr zufrieden damit, dass so was auch bei mir klappt, ohne ständig auf die Uhr zu gucken.

– Es wird so allmählich mit der Ausdauer! Das mit dem Tempo kriegen wir auch noch hin. Das kommt später, wahrscheinlich sogar ganz von selbst. 8)

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3 Gedanken zu “Kaltes Wasser

  1. – nach 25 km eine Steigung. Ja, das kostet Überwindung. (Laufe ich von zu Hause los, oder fahre ich doch mit dem Auto ins Tal?)
    – verspannter Schulter- und Nackenbereich: Du Ärmste. Das ist fies. Es soll ja Leute geben, die dann Kopfweh bis hin zur Übelkeit bekommen….
    – falls du Schorle dabei hattest: Das klebt so schön.
    -Der Saarradweg wäre auch mal was zum ausprobieren.
    – gleichmäßiges Tempo plus/minus 4-5 Sekunden ohne Kontrolle zwischendurch finde ich echt gut. Vor allem, weil sich das gleiche Tempo nach 10 oder 15 km ganz anders anfühlt.
    – Schön, wenn die Ausdauer allmählich kommt. Das Tempo kommt bestimmt halbwegs von selber. Da du es ja nicht lassen kannst, ab und zu auch mal schneller zu laufen, Berge laufen musst, um wieder nach Hause zu kommen usw.
    Kaltes Wasser…ist momentan immer gut. Es soll ja morgen schon wieder so unerträglich werden….gut wenn man früh raus kann.

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  2. Ja, ihr habt es euch verdient du und deine Beine, aber das mit dem Schwindel gefällt mir eher nicht, was ist, wenn du umkippst auf der Piste, nicht auszudenken, was alles passieren könnte – und wer kümmert sich dann um dich ?

    Schulter- und Nackenübungen sind angesagt, gell ?

    Grüße von der sonnigen See ! 8)

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  3. @Birthe: So oft hab ich zum Glück keinen Ärger mit Verspannungen. Ganz so schlimm wie bei dir ist es wohl auch nicht! – Tja, zum Schluss bergauf zu müssen, kann ätzend sein. Aber der „Tempohärte“ bzw. „Wettkampfhärte tut es gut. Rede ich mir wenigstens ein! 8)

    @Margitta: Keine Sorge, ich wäre nicht umgekippt. Wenn es ein kreislaufbedingter Schwindel gewesen wäre, hätte ich den Lauf abgebrochen. Aber es war wirklich ein harmloses Verspannungsproblem. Schulter- und Nackenübungen, genau! Und heute war ich schwimmen, das soll ja auch gut tun!
    Mosel und Kyll grüßen zurück an die Ostsee! 😉

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