Zu teuer

Laut wummern die Bässe über den Fluss. Ströme von Autos queren die Brücken in Richtung Innenstadt. Jugendliche sitzen auf den Bänken am Ufer und glühen mit Bier und Wodka-Mixgetränken vor. Unverkennbar – das Altstadtfest hat begonnen. Ein Grund, die Innenstadt zu meiden. An der Mosel sind zwar auch einige Party-Ausläufer spürbar, aber alles in allem ist es ruhig. Zudem macht der leichte Wind den milden Sommerabend trotz seiner immer noch 26 Grad für die Läuferin angenehm.

Ein entspannter „Einfach nur so-Lauf“, bei dem ich feststellen kann, dass die beiden Brückenanstiege, über die am Sonntag die Stadtlaufstrecke führen wird, im Vergleich zu den letzten Jahren nicht flacher geworden sind. Mein Problem ist das nicht – ich erspare mir die Teilnahme am Wettkampf!

Für den Zehner oder gar Halbmarathon reicht es nach der Pause noch nicht wieder. Bliebe der 4,2 km Publikumslauf. Aber der kommt nicht in Frage. Erstens wegen der Hetzerei auf so einer Kurzstrecke, das mag ich einfach nicht. Zweitens und vor allem aber wegen des – aus meiner Sicht – völlig überzogenen Startgelds: 12 € (bei Nachmeldung 14 €) für einen Jedermann/-frau-Lauf – ohne mich! Auch wenn es im Ziel eine Medaille gibt: Da stimmen die Relationen nicht, vor allem wenn die Teilnahme am HM mit 17 € bzw. 19 € kaum mehr kostet. So kann man meiner Meinung nach keine „Laufneulinge“ motivieren, sich auch einmal an einem Wettkampf zu versuchen – diese und die vielen „Gelegenheitsläufer“ müssten ja sogar noch 5 € extra als Chipmiete zahlen. Ich denke daher, ich werde nicht die einzige sein, die den Lauf zu teuer findet und aus diesem Grund ihr „Heimspiel“ sausen lässt.

Dann lieber am Sonntag ganz früh, wenn es noch schön kühl ist, einen Lauf allein absolvieren und hinterher zum Anfeuern an die Strecke! Und anschließend zum Naschen in den Garten – die Kirschen sind reif!

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7 Gedanken zu “Zu teuer

  1. @Flora: Ein neuer Gast – wie schön! Herzlich willkommen, nimm Platz – gern auch im Kirschbaum! 😉

    @Silke: Kirschsuppe? Nein! Aber klingt interessant, wie wird die zubereitet?

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  2. Da stimme ich dir vollkommen zu – die Relationen stimmen nicht. Außerdem stimmen da noch einige andere Dinge nicht – da werde ich bei mir etwas zu schreiben.
    Das Kirschenbild ist richtig lecker 8) !
    lG
    Ralph

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  3. Bin mal gespannt, was dir so alles als „nicht stimmig“ aufgefallen ist! Sicher klappt bei der Veranstaltung auch sehr vieles! Aber ich werde jedesmal auf’s Neue skeptisch, wenn ich auf die Homepage der Veranstaltung gehe: Veraltete, teilweise widersprüchliche Informationen (z.B. stand bis kurz vor der Veranstaltung ein falscher Streckenverlauf für die 4,2 km drin) und etliche Rechtschreibfehler – keine überzeugende Visitenkarte!

    LG,
    Anne

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  4. Also … Kirschsuppe: hier das Rezept.

    Du kochst pro Portion ca 1 – 1,5 Handvoll (entsteinte) Kirschen in Wasser. Bindest die Suppe mit Vanillesossenpulver und verfeinerst mit Sahne.

    Die Kirschsuppe kannst du kalt und warm servieren. Falls sie sättigender sein soll, gibst du in die Suppe süsse Griessklösschen.

    That’s it.

    Ich mag die Kirschsuppe am liebsten kalt mit Griessklösschen. 🙂

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  5. Hmmmm, klingt sehr, sehr lecker! Wenn ich nicht alle Kirschen frisch vom Baum wegnasche, probier ich das auf jeden Fall aus! Dankeschön für das Rezept, liebe Silke 🙂

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