Schn###en und Schn##bälle

Nichts Neues von der Läuferin. Also muss das Thema „Garten“ herhalten: Mit dem Regen kam meine gefräßige unbekleidete Verwandtschaft. Aus dem Kopfsalat, den ich für das Abendessen putzte, krochen zwei besonders wohlgenährte Exemplare. Ein weiteres habe ich heute früh ins Nirwana geschickt; es nagte gerade im Gewächshaus die letzte Zuckermelone an, nachdem es vorher die Chilipflanze kahlgefressen hatte. Tomaten und Auberginen schien sie nicht zu mögen … aber vielleicht waren die auch als Nachspeise vorgesehen. Die verbliebenen Brüder und Schwestern – es müssen Dutzende sein – machen sich über meine gar nicht mehr so kleinen Kohl- und Kohlrabipflanzen her, nicht ohne vorher die Sonnenblumen bis auf den letzten Stengelrest abgenagt und Gleiches mit zwei frisch gepflanzten Stauden angestellt zu haben. Überflüssig zu erwähnen, dass die Tagetes längst verschwunden sind.

Ich glaube, langsam muss ich meinen Namen ändern, denn „Schn###e“ hat sich dank dieser Erlebnisse zum Reizwort entwickelt – ich mag es nicht einmal mehr hinschreiben! Genauso geht es wohl anderen Leserinnen angesichts des lang ausgedehnten Winters mit dem „Schn##“. Fotografieren und im Blog dokumentieren will ich den in seiner schönen kugeligen Form aber trotzdem. Und noch ein paar andere Fundstücke aus den Nachbarsgärten.

Schn##bälle

Clematis XXXL

Mohn

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12 Gedanken zu “Schn###en und Schn##bälle

  1. oh bei dir blüht schon der Clematis. Meiner ist noch nicht so weit. Schnecken habe ich auch es ist zum ko…en. es sind dieses Jahr nicht nur die großen Dicken sondern auch die kleinen Schwarzen in Scharen unterwegs. Mal sehen was am Ende übrigbleibt wenn die fertig sind mit Party feiern.
    Wenn es doch wenigstens aufhören würde ständig zu regnen, dann würden die kleinen blauen Schneckenpillen( grins) auch helfen.

    Liebe Grüße Bärbel

    (hab am WE im Garten übrigends ein schönes Band gewebt. (Kammweben) Wäre das nicht eine
    Ablenkung bis du wieder laufen kannst?

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  2. @Bärbel: Ja, kleine schwarze und große rotbraune – die mit der Leopardenfellzeichnung sitzen garantiert auch schon in den Startlöchern. Mein Schneckenkorn ist so nett türkisgrün, richtig appetitlich 8). Wenn der Regen jetzt aufhört, streue ich es auch aus – was zu viel ist, ist zu viel!

    Weben … hmmm, das könnte mir auch Spaß machen. Aber erst einmal sind die Restarbeiten in der Wohnung dran (Rahmen der Küchentür streichen, Deckenlampe im Flur …).

    @Sabine: Glaub ich dir gern … ich werd mir irgendwann auch mal eine bessere Kamera zulegen, mit der ich dann wild drauflos experimentieren kann! 😉

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  3. Schöne Impressionen aus deinem Garten – die Farben bringen die Sonne von allein 8) !
    Die Nacktschnecken fühlen sich auch in unserem Garten wohl 😦 und werden entsprechend gejagd. Bei den Weinbergschnecken lassen wir Gnade walten – und verfrachten sie einfach auf das verwilderte Nachbargrundstück 😉 . Zur Erklärung: das Nachbarhaus steht seit zwei Jahren – der „Garten“ ist noch im naturbelassenen Baustellenzustand *grrr*
    lG
    Ralph

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  4. Also, normalerweise stören mich Schnecken nicht, ich achte gerade jetzt in den Regen-Zeiten sehr darauf, dass ich keine zertrete, aber im Salat möchte ich sie auch nicht unbedingt haben.

    Also denke daran, wenn ich bei dir speisen werde, dass die Tierchen ganz bestimmt dort bleiben, wo sie zwar auch nicht hingehören, aber bitte nicht auf meinem Salatteller – nein, mehr Wünsche habe ich nicht !

    Höchstens noch einen Strauß von den wundervollen, farbigen Blumen, aber nein, auch die machen sich schöner im Garten, und dort leben sie auch länger.
    Genieße ihren Anblick !

    Und immer schön geduldig bleiben, gell ? 😉

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  5. @Ralph: Da haben eure Nachbarn wohl ein dickes Fell … oder das Geld ist ihnen ausgegangen. 8) Aber so finden wenigstens meine weinbergschneckigen Artgenossinnen ein kleines Paradies vor! – Wie geht ihr denn gegen die Nacktschnecken vor?

    @Margitta: Keine Sorge, der Salat wird 3x gewaschen, bevor du ihn serviert bekommt. Was die Geduld angeht – OMMMMMMMMMMMMMMMMMM! 😉

    @Marianne: Hmmmm, keine Ahnung – leider! Schön dich mal wieder zu lesen auf jeden Fall! 🙂

    LG,
    Anne

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  6. Grmpf, da hab ich so viel Schönes geschrieben, und dann wird das alles ins Datennirvana bugsiert.
    Es war von Schn###en die Rede (logo), dann ein Dankeschön für die tollen Bilder, und dann hab ich noch ein bisschen Werbung gemacht für einen ganz tollen Park in meiner Nähe.
    http://www.selegermoor.ch
    Dort blüht momentan auf ca. 12 Hektaren Rhododendron in allen Farben. Das ist so gigantisch, dass man schon fast Augenkrebs kriegt von all den Eindrücken.
    Leider hat meine Kamera auch schlapp gemacht, so dass ich halt nur ein bisschen davon schwärmen kann.
    Liebe Grüsse, Marianne

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  7. Gegen Nacktschnecken finde ich den Spaten ganz gut, mein Sohn bevorzugt die Hacke 😮 . Meiner Frau ist das zu blutrünstig, sie hält es dann doch lieber konventionell mit Schneckenkorn.
    Und unsere Nachbarn kommen aus dem „nahen Ausland“ (wie der Trierer sagt 😉 ) diesseits der Mosel, da darf man sich nicht wundern …
    lG
    Ralph

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  8. @Marianne: Schaaade! Die Bilder hab ich natürlich gern eingestellt. Und ein Link vermittelt ja einen tollen Eindruck von dem Park – Rhododendren sind einfach wunderschön! Danke auch dir für den tollen Tipp!

    @Ralph: Spaten – Hacke … brrrrr! Meine frühere Mitgärtnerin bevorzugte die Gartenschere oder ein Brotmesser. Aber mich gruselt bei dieser mechanischen Zerstörung. Ich bevorzuge die Seebestattung – die Tiere werden eingesammelt und in den Bach geschüttet, in der Hoffnung, dass die Strömung sie weit genug fortreißt, wenn sie das Bad überleben sollten. Und ich streue gelegentlich auch Schneckenkorn, auch wenn das Zeug elend teuer ist! Notwehr … 😦

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  9. Messer, Hacke und Konsorten sich aber für die Tiere wesentlich schneller. Wobei man damit alleine nicht gegen die Massen ankommt in solchen Jahren wie diesem.

    Wenn Schneckenkorn, dann aber bitte DAS , weil nicht ganz so arg umweltschädlich.

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  10. @Lizzy: Genau das Scheckenkorn nehme ich, eben weil es wohl von Nützlingen nicht aufgenommen wird. Was den schnelleren Tod durch mechanische Hinrichtung angeht, hast du natürlich recht. Aber es kostet mich unglaublich viel Überwindung … 😦

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