Keinen Bock

… auf Blog. Und auch nicht auf Lauf. Es läuft halt noch nicht wieder richtig. 20-30 Minuten sind ok. Laufe ich – wie am Dienstag – länger, muss ich am nächsten Tag mit einem ziependen Oberschenkel bezahlen. Aber nur 20-30 Minuten zu laufen macht keinen Spaß – da habe ich noch nicht einmal einen Rhythmus gefunden, bis ich wieder aufhören muss. Und es macht auch keinen Spaß, wenn die ganze Zeit der besorgte Gedanke mitläuft: „Geht das jetzt oder ist es doch zu viel?“ Also laufe ich nicht.

Sitze stattdessen am Schreibtisch und arbeite, pflege den Garten und esse Berge von Salat, bepflanze meinen Balkon, streiche den unfertigen Einbauschrank, räume meinen Computer auf und ordne die digitale Fotosammlung … ein absurdes Fundstück anbei. Ist ja nicht so, dass es außer Laufen nichts im Leben gäbe!

Die 60er leben! - Ländlicher Partyservice 2010

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12 Gedanken zu “Keinen Bock

  1. Mettigel *seufz* – allerdings sind die in der Gegend, aus der ich komme, nicht so winzig. Da wird bei Partys (auch heute noch) ein riesengroßer für alle angerichtet. Und der geht jeweils weg wie nix (auch heute noch 😉 So’n schönes Brötchen mit Thüringer Mett und Zwiebeln druff – das ist schon was feines!

    Meine immer wieder klugscheißerischen Tipps für wunde Beine etc. kennt eh jeder (von wegen massenhaft andres tun: schwimmen, radeln, wandern, Yoga … gibt sicher noch mehr, das mir jetzt nicht einfällt …. und Laufen einfach mal KOMPLETT vergessen für ein paar Wochen …) ja, hab‘ ich das nu doch schon wieder hingeschrieben … *tztz* 😉

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  2. Das glaube ich dir, dass das keinen Spaß macht nur 20 – 30 Minuten zu laufen und ständig darauf warten zu müssen, bis der werte Oberschenkel sich wieder zurück meldet.

    Hat aber auch ein klein wenig etwas für sich, man erledigt Dinge, die liegen geblieben sind, wirf dich auf dein Rad und mache mal wieder eine schöne Tour in der herrlichen Pfalz, iss deine frischen Berge von Salat (das mache ich auch, ich liebe es, nur sind es leider nicht meine eigenen !) und genieße einfach das Leben.

    Und ich – versprochen – halte dir weiterhin die Daumen !

    Es grüßt die sonnige Ostsee und ich ! 8)

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  3. Zu den Mettigeln sag ich jetzt mal nix 😉

    Und was das andere betrifft – hach, ich verstehe dich so, hilft dir das jetzt weiter? Wie oft war ich auch schon in irgendsoeiner Verletzungssituation, wo 20 Minuten laufen gegangen wären aber mehr eben nicht, und wo man sich beim ersten mal vielleicht noch darüber fereun kann, aber die nächsten male frustriert es dann mehr als sonst irgendwas.

    Deswegen halte ich es jetzt einfach mal wie Margitta und halte dir weiterhin die Daumen!

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  4. Es nervt einfach, wenn es einem geht wie dir. Man möchte-kann aber nicht. man wird unzufrieden mit sich und der Welt (jedenfalls geht es mir ao) und überhaupt! Was hilft ? Keien Ahnung, aber mal was anderes tun, mal nicht ans Laufen denken ist bestimmt kein schlechter Weg!

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  5. Lizzy hatte mal noch einen anderen Tipp, der wnderheilend meine über 2 Jahre geschundene Schulter heilte (und für den ich heute und ewig noch dankbar bin!): Retterspitz… ! Is das für Schneckenschenkel nix? Ich habe keine Ahnung von sowas und will mich gar nicht in die lange Schlange der Experten einreihen, aber ich weiß, wenn es lange dauert, ist man irgendwann zu vielem bereit. Jetzt hab ich es gesagt und geh wieder und lasse einfach viele gute Wünsche da.

    Und Mettigel… Ersteres ja!!!!!!!!:-), zweiteres vielleicht lieber nicht… 😉

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  6. @Lizzy: In der Gegend, aus der ich stamme, sind Mettbrötchen noch immer der Hit. Zum Katerfrühstück vor allem … und immer mit kräftig Zwiebeln drauf!
    Ansonsten: Mit Schwimmen hab ich’s ja nicht so, Yoga kann ich nicht … aber Radwahren und Wandern, doooch … wenn’s nicht anders geht! 8)

    @Margitta: Ja, zum Glück gibt es viele andere Dinge, die man tun kann … nichtsdestotrotz würde‘ ich gern laufen! Vielen Dank jedenfalls für’s Daumendrücken! 😉

    @Hase: Tja, das Schaufenster einer Dorfmetzgerei … vor dem ebenfalls abgebildeten Spanferkel hab ich mich so gegruselt, dass ich es nicht fotografieren mochte! Dankeschön für deinen Zuspruch, ja, ich weiß, dass du eine endlose Leidensgeschichte hinter dir hast und mich daher gut verstehst!

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  7. @Martin: Diese Unzufriedenheit ist es tatsächlich, die nervt, nicht nur mich, sondern sicher auch mein Umfeld. Aber durch das Ständig-ans-Laufen-Denken wird es nicht besser, also werde ich mich jetzt ablenken! 😉

    @Giegi: Hmm, Retterspitz, muss ich gleich mal googlen. Dankeschön für deinen Besuch und die guten Wünsche, liebe Giegi!

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  8. Retterspitz hatte ich mir damals für mein Knie besorgt und dachte manchmal: „jo, kühlt schön“. Sagen wir: es hat den Schmerz abgemildert 😉 Ob’s an der Heilung beteiligt war, wage ich zu bezweifeln.

    Überhaupt hab‘ ich bei jedem Wehwehchen anfangs an alles mögliche glauben wollen und will gar nicht ausschließen, dass das Eine oder Andere auch mal unterstützt: Arnika und Minzöle, Heilerdepackungen, Heiß-Kalt-Duschen etc. pp.

    Aber rückblickend behaupte ich – zumindest, was mich angeht: die eigentliche Heilung geschah jeweils immer nur durch die Kombination zwischen „Auslöser (Laufen) erstmal meiden“ bei gleichzeitiger Ursachenforschung und -bekämpfung. Sprich: Ausgleich, Ausgleich, Ausgleich ….

    Einfach nur nicht mehr laufen hat dann jeweils NIX genützt.

    Und auch, wenn dieses Problem beseitigt war, musste ich weiter ausgleichen, was das Zeug hält und muss es immer weiter.

    Irgendwann hab‘ ich mal mitgerechnet und festgestellt, dass eine Marathonvorbereitung bei mir nur Chancen hat, wenn ich nochmal soviel Zeit – eher noch viel mehr – in die anderen „Bewegungssachen“ + Dehnerei stecke. Alles drunter und es macht recht flott *bumm* und irgendwo ist wieder ein Knacks drin.

    Jetzt bin ich auch deutlich schwerer als z. B. Anne (eigentlich als fast alle Läuferinnen ;)) und brauche vermutlich auch mehr davon. Und irgendwann ist der Körper auch angepasster an diese Belastungsform – aber einfach so nur laufen: geht bei mir nicht.

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  9. Das glaube ich dir, daß dir dieses kurze Laufen keinen Spaß macht. Und daß du noch weniger dieses ängstlich Horchen auf den Oberschenkel magst. Schiebe die Laufgedanken einfach für ein Weilchen beiseite.
    Was den Blog betrifft: ich lese auch gerne in der Abteilung „Gärtnerisches“ 🙂
    Gute Besserung – für Oberschenkel und Laune
    lG
    Ralph

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  10. @Lizzy: Ich glaube auch, dass es im Wesentlichen darum geht, wie ich zum Laufen einen Ausgleich schaffen und wie ich so auch künftige Verletzungen vermeiden kann. Ich mag zwar leichter sein als du, aber ein Lauffloh bin ich auch nicht gerade. Also ist jetzt regelmäßiger zu dehnen und Gymnastik zu machen Pflicht, auch wenn ich es HASSE! Schwimmen und Yoga ist nicht so meins, Radfahren schon eher. Also nichts wie ran! 8)

    @Ralph: Schön, dass du auch gern Gärtnerisches lesen magst. Wird es in den nächsten Tagen wohl öfter geben, denn das mit dem Laufen lasse ich vorerst wirklich mal sein! Danke, lieber Ralph!

    Anne

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  11. Ich drücke dir die Daumen, dass du bald wieder die gewohnten Strecken zurücklegen kannst.

    Genieße bis dahin die Zeit anderweitig. Manchmal bleibt ja doch einiges liegen, weil man wieder km schrubbt. 😉

    LG Sabine

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