„Mission Attackeee!“

„Nee, jetzt hab ich für’s Erste genug nackte Frauen gesehen!“. Mit diesen Worten verlassen zwei Damen schon etwas gehobenen Alters das Durcheinander der mit mobilen Trennwänden abgeteilten Umkleidekabine in Messehalle 1. Vor den Herrenumkleiden drängt sich immer noch eine Schlange von Männern, die darauf warten, ihre müffelnden, verschwitzten und vom Regen durchnässten Klamotten endlich abstreifen zu dürfen. Arbeiter haben bereits begonnen, das Mobiliar abzubauen und den Müll zu beseitigen, den Tausende von Läuferinnen und Läufern hinterlassen haben. Zwei Hallen weiter, auf der postmarathonalen Pastaparty, hocken die erfolgreichen Finisher, um bei einem Teller Nudeln oder dem, was das reichhaltige Catering-Angebot sonst noch an Hefezöpfle, Bratwurst, Döner, Flammkuchen und Energieriegeln her gibt, ihr Rennen noch einmal Revue passieren zu lassen. Ob sie sich dabei verstehen, ist angesichts des Lärmpegels, den Hunderte aufgeregter Stimmen, aber auch die aufspielende Band verursachen, mehr als fraglich.

Nur hier in Halle 1, wo einst die Kleiderabgabe war, findet sich eine Oase mitten im Getümmel. Ein orange lackierter Bierzelttisch mit zwei Bänken. Auf dem Tisch Pastateller, Wasser- und Schorleflaschen, Kaffeebecher, Milch und Zucker, liebevoll verpackte Osternestchen, Tüten mit edler Schokolade. Als Krönung des Ganzen ein Karton mit einer Zuger Kirschtorte. Ein wahres Prachtstück aus Buttercreme, Japonais und Mandeln, appetitlich aussehend verteilt auf einem Bisquitboden, der bis zur vollständigen Sättigung mit Kirschwasser getränkt ist. Fehlt nur das weiße Leinentischtuch!

Tja, so lebt es sich als „PillePaller“! Fünf Foris aus dem „Runner’s World“-Forum, dazu zwei „bessere Hälften“ als Support-, Fahr-, Foto- und Kuchenbewachungsservice. Angereist nach Freiburg, um sich endlich auch persönlich kennenzulernen, ein paar schöne Stunden miteinander zu verquatschen und sich genussvoll einen gepflegten Kirschwasser-Schwips anzufuttern.

Und natürlich um zu laufen. Den Freiburg-Halbmarathon. In einer Zeit von irgendwas um die zwei Stunden. Die einen schneller, die anderen – seien sie nun invalide, weniger trainiert oder weniger begabt – etwas langsamer. Mein Ziel lautet „sub 2“. Vor einigen Wochen wäre ich mit 2:05 noch zufrieden gewesen. Aber nach den letzten Trainingseinheiten bilde ich mir ein, es könnte auch schon in Freiburg klappen mit dem Lauf unter 2 Stunden. Und aus dieser Einbildung habe ich in den Tagen vor dem Wettkampf eine Überzeugung gemacht: Ich werde unter 2 Stunden laufen! „Mission Attackeee!“ beginnt am 28. März um 14 Uhr!

Die Attacke kommt allerdings nur mühsam in die Puschen. Wir haben uns in den zweiten Startblock eingeordnet, was bedeutet, dass wir erst einmal fröstelnd im Wind und Nieselregen stehen, während die sub 1:45-Läufer längst unterwegs sind. Der Startbereich nahe des Messegeländes hat etwas sehr Tristes, Verlassenes: Weite Parkplatzflächen, Betongrau, sonst nichts. Rechte Stimmung mag nicht aufkommen. Entsprechend laut ist das Pfeifkonzert, als der Sprecher ankündigt, es ginge erst in 3 Minuten los. Die Unmutsbekundungen zeigen ihre Wirkung: Etwa anderthalb Minuten früher werden wir auf die Reise geschickt.

Doris und Marga ziehen wie verabredet gleich in flottem Tempo weg, Marianne und Hans-Peter haben sich weiter hinten eingereiht. Ich werde „mein Ding“ allein laufen. Und das ist mir recht so. Ich weiß, dass es mit den 2 Stunden extrem knapp wird, dass ich kämpfen muss, dass ich mich sehr auf meinen Körper konzentrieren und wirklich an dessen Grenzen gehen muss, um mein Zeitziel zu erreichen. Und da würde es mir schwer fallen, mit jemand anderem unterwegs zu sein, mich auf ihn einzustellen, womöglich gar Konversation zu betreiben. Nein, da will und muss ich allein durch – Attackeee!!!

Auf den ersten 2 Kilometern, entlang einer vierspurigen Allee, pustet der Wind kräftig von vorn. Ich bemühe mich, kein Loch zu dem vor mir laufenden breitschultrigen Kerl entstehen zu lassen, den ich mir als Schutzschild ausgesucht habe. Überziehen darf ich natürlich trotzdem nicht. Die erste Hälfte soll etwas langsamer werden als die zweite, die auf einigen Kilometern ein ziemliches Gefälle aufweist, wenn man der Streckenbeschreibung glauben darf.

Also gut. Kilometer 1 in 5:42, der zweite in 5:35. Ab Kilometer 3 ist sich Garminchen mal wieder uneins mit den Kilometerschildern am Streckenrand – die Unterführung scheint ihm nicht bekommen zu sein und es piepst von nun an bei jedem Schild mindestens 60 m zu früh. Dass Kilometer 3 in 5:27 wegging, halte ich daher für gelogen. Durch ein Wohnviertel führt die Strecke nun, Anwohner haben Campingtische aufgestellt und trotzen dem Nieselregen, um die vorbeihastende Meute anzufeuern. Ein Kameramotorrad fährt direkt vor mir – ich komme ins Fernsehen! Naja, noch sehe ich ganz gut aus.

5:42 – 5:46 – 5:37. Irgendwie zäh und unrhythmisch, der ganze Lauf. Die Strecke wird verwinkelt, es sind zwar von einer Brückenquerung abgesehen keine echten Steigungen da, aber richtig flach kommt es mir auch nicht vor. Ach ja, und die Bands: In den Randbereichen dünn gesät, dafür in der Altstadt „alle Naslang“ eine – unter Pavillons, unter dem Vordach eines Kaufhauses … sehr laut, sehr Rockmusik-betont, teils sehr gut, teils bin ich froh, schnell vorbei zu sein. 5:43 – 5:30 – 5:44 – 5:39. Plus ein paar Extra-Meter. Bei 56:42 Minuten passiere ich das 10 km –Schild.

Ja, das wird knapp mit den sub 2! Und richtig Spaß macht das nicht. Und dabei sind die Bedingungen eigentlich sehr gut: Temperaturen perfekt, der Nieselregen erfrischt, es gibt viele Zuschauer, die versuchen, Stimmung zu erzeugen, wir laufen durch eine schöne Altstadt, der Veranstalter bietet eine gut funktionierende Getränkeversorgung unterwegs. Aber der Funke will einfach nicht überspringen. Es bestätigt sich, dass ich die nötigen 5:40er Zeiten nur laufen kann, wenn ich bis an meine Grenze gehe: Immer wieder hinspüren, Puls kontrollieren, der keinen Schlag höher sein dürfte als jetzt. Vor allem aber darauf achten, wie sich die Beine anfühlen. Die, genauer: die hinteren Oberschenkel sind kurz vor einem Krampf. Und 2 Stunden vor dem Start ein belegtes Vollkornbrot zu vespern, war auch nicht die beste Idee, meldet der Magen.

5:42 – 5:50 – 5:40. Das kurze Stückchen an der Dreisam entlang bietet wenigstens einen Hauch von Natur und lenkt davon ab, dass ich mich hier gar nicht mehr gut fühle. Und genervt bin, weil die „sub 2“-Pacemakerin an mir vorbeizieht und ich merke, das es nicht den geringsten Sinn hat, mich dranhängen zu wollen. Sie ist einfach zu flott. Da ich in der Startaufstellung sicher 30 Sekunden vor ihr war, muss sie mit ihren Schäfchen schon einen guten Vorsprung auf die Zielzeit rausgelaufen haben. Frustrierend! Aber es ist bis hierhin nichts verloren! Ich weiß ja, es geht gleich „bergab“. Entsprechend freue ich mich, als ich das Brückchen und die Zeitnahmematten überlaufe. Gleich wird’s besser! Tatsächlich: 5:33 – 5:33. Bei Kilometer 15 bin ich ein wenig zu langsam für die sub 2. Aber da geht noch was!

5:34 – 5:32. Die Strecke führt durch ein Viertel mit wunderschönen alten Stadthäusern, die ich leider nur aus den Augenwinkeln wahrnehme. Ich überhole eine ältere Frau mit einem Shirt „100-Marathon-Club“, versuche sie aufzumuntern. Nein, nichts zu machen, ihr geht es nur noch elend! Die abschüssige Straße lädt ein, noch einen Zahn zuzulegen. Einen kleinen Zeitpuffer zu schaffen. Soll ich? Nein, keine gute Idee! Man hat mich vor Kilometer 19 und 20 gewarnt.

Zu Recht, wie ich feststellen werde! 5:38 – wir laufen eine Hauptstraße hinunter, parallel zu den Straßenbahngleisen. Und sehen, dass sich diejenigen, die einige Minuten schneller sind als wir, sich auf der leicht ansteigenden Straße hoch quälen. Und dieses Schicksal widerfährt mir auch: 5:49 – 5:45. So, noch gut 1 Kilometer. Und der zieht sich! Etwas Gelbes dahinten, nein, nicht der Zielbogen, eine Tankstelle. Immer noch kein Ziel in Sicht. Noch ein Winkel, jetzt über eine Brücke, dahinter ein Bogen. Attackeee! Ich ziehe noch mal an, versuche so was wie einen langgezogenen Endspurt. 5:27. Die Uhr springt von 1:58 auf 1:59 um. Der Bogen, rote Zielmatten, Gepiepse, ich drücke reflexartig die Stop-Taste.

ICH DEPP! Von wegen Ziel! Die Strecke knickt hier im 90 Grad-Winkel ab und es sind noch mal 100, vielleicht auch 150 Meter bis zum Zielbogen zu laufen. Grrrrrrrrrrrrrrrr! Die Kraft reicht, um durchzuziehen, auf diese 150 Meter kommt es auch nicht mehr an. Geschafft! Medaille und Plastikfolie zum Warmhalten eingesackt, dann in den Verpflegungsbereich. Der ist etwas unübersichtlich, aber ich finde doch den Weg zu Apfelschorle und Hefezopf. Und zu meinen lieben PillePallern.

Nur – was ist mit der Zeit? War die „Mission Attackeee!“ erfolgreich? 1:59:09 stehen auf der Uhr, aber da fehlt natürlich das letzte Stück. Trotzdem bin ich irgendwie sicher, dass es gereicht haben müsste. Und wenn nicht: Ich hätte mir nichts vorzuwerfen! Selbst wenn es eine 2:00:00 wäre – die letzte Sekunde hätte ich nirgends rausholen können, ich habe nirgends was verschenkt!

Das Internet kennt am Abend die Antwort! 1:59:45 – passt genau! Schneller kann ich (noch) nicht!

Also: Mission erfüllt – und sonst? Nein, irgendwie war das nicht mein Lauf. Ich bin mit dem Freiburger Parcours und dem Drumherum nicht warm geworden. Vielleicht haben auch das graue Wetter und die Tatsache, dass ich sehr um mein Ziel kämpfen musste, den Eindruck getrübt. Aber diese Massenveranstaltungsatmosphäre, der sterile Start-Ziel-Bereich an der Messe, die wellige und winklige Strecke – nein, mein Lieblingslauf wird das sicher nicht. Und trotzdem war es schön, dort gewesen zu sein … 😉

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19 Gedanken zu “„Mission Attackeee!“

  1. Hey, herzlichen Glückwunsch zur Sub-2, das war doch mal wirklich punktgenaue Massarbeit! Kannst stolz auf dich sein! 😀

    Ich muss sagen, ich hab euch ja nicht wirklich beneidet um den Regen und vor allem um den WIND. Ich hab mir die Zeit leiber auf der Messe vertrieben und da ein bisschen eingekauft…. 😉

    Sag mal, hast du meine sms nicht bekommen?

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  2. Gekämpft und gewonnen. Herzlichen Glückwunsch. Du hast alles richtig gemacht und dir den Lohn dafür eingeheimst 😉
    Übrigens hasse ich diese blöden Torbögen die weit vor dem eigentlichen Ziel stehen. Außerdem liebe ich die kleineren Laufveranstaltungen ohne Massenandrang oder ein gepflegter Landschaftslauf. Bei denen sind dann aber meistens keine Bestzeiten möglich :-/
    Erhol dich gut und genieße den Erfolg.

    Liebe Grüße
    Tati

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  3. Sehr schöner Bericht, und eine gute Gelegenheit, den gestrigen Tag auch nochmals Revue passieren zu lassen.
    Ja, der Tisch in Halle 1 war wirklich das Highlight vom gestrigen Tag, den ich auch, oder besser trotz meinem lästigen Oberschenkel und dem etwas verstimmten Magen sehr genossen habe. Dank dem verstimmten Magen hab ich es jetzt auch gelassen nehmen können, als du was von Flammkuchen geschrieben hast. Das hab ich irgendwie verpasst, aber eben, wär wohl eh nix gewesen für mich.
    Ich hab mich riesig gefreut, dich und natürlich auch alle anderen Pillepaller samt den beiden besseren Hälften kennenlernen zu dürfen und würde mich freuen, wenn sowas wieder zustande kommen könnte.
    Ach ja, die Sub2-Pacemakerin hat ihre Aufgabe Sub 2 wohl sehr genau genommen. Raffi und ich waren ja die ersten 8-9 Kilometer auch noch genauf auf Sub2-Kurs, aber schon dort hat sie uns gnadenlos abgehängt. Ist ihr überhaupt noch jemand gefolgt? Ich glaube, die hat mit dem Zahn ihre ganze Truppe zersägt….

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  4. Ein toller Bericht, Anne. Es ist, als würde man mitlaufen. 🙂

    An den sub 2 ist nichts mehr zu rütteln. Du hast alles richtig gemacht. An einem Tag mit noch besserer Tagesform und besserem Wetter wärst du vielleicht noch eins, zwei Minuten schneller gewesen. Aber sei’s drum. Und wenn nicht, auch wurscht. Ich war auch schon 2 x sub 2 und letztes Mal hat’s halt nicht hingehauen. Und ich lebe noch. 😉

    Schön ist, dass du dein Ziel angepeilt, verfolgt und erreicht hast. Das zählt.

    Ich wünsche dir eine gute Entspannung im Thermalbad. 🙂

    LG Sabine

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  5. Hach wie schön,

    so kann ich sagen, ich hab’s gewußt, ich hab’s ihr zugetraut! Nein, hier geht es nicht um mich sondern um Diiich! Hast Du fein gesprungen, das Läufchen! Ein netter Bericht ist es geworden, trotz Tristesse mit Wetter, Wind und Lauf. Aber findest Du nicht auch, das so etwas durchaus nebensächlich sein kann, wenn es darum geht, nette Mitläufer zu treffen und Kuchen zu schlemmen?

    So! Und wo ist jetzt das Bild vom „Pille- Paller- Buffet“! *motz* *schimpf**bettel*

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  6. Liebe Anne, ich habe keine Sekunde daran gezweifelt, dass du dein Ziel erreichen wirst.

    ° Deine Beine sind auf flinker geschult,
    ° dein Verstand steht dir hilfreich zur Seite,
    ° dein Biss
    ° in Verbindung mit beiden
    ° hat zu deinem Erfolg mit beigetragen

    Ich freue mich für deinen Erfolg, hätte dich allzu gerne im Ziel einlaufen sehen, um dich gleich in die Arme zu schließen und dir zu gratulieren. So tue ich es auf diesem Weg, und wie ich dich kenne, wächst dein Ehrgeiz – oder irre ich mich ? 😉

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  7. Also da hast du wirklich keine Sekunde verschenkt 🙂
    Freut mich dass du dein Ziel erreicht hast, umso mehr als dass du so darum gekämpft hast. Das Wetter kann man wirklich nicht ändern, aber die Bedingungen drumherum. Und ich gebe dir recht, solche neutralen unpersöhnlichen Veranstaltungen sind nicht jedem sein Ding. Aber egal du kannst dich zurücklehnen, die 21km im Geiste an die veorbeiziehen lassen und zufrieden lächeln.

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  8. Hier sei auch nochmal ein Glückwunsch zur Bestzeit abgeladen!

    Bestzeit und Sightseeing-Genusslauf gehen offensichtlich nicht wirklich zusammen. Aber in dem Fall und bei dem Ergebnis finde ich alle Mankos ertragenswert. Wär‘ ja noch schöner, wenn du zu der Traumzeit (meine wäre es jedenfalls *NeidNeidNeid* – jetzt isser doch rausgesprungen aus der Tastatur, ging nicht anders … ;-)) auch noch einen Genusslauf in Wunschtraumabiente hättest hinlegen können. *pfff* 😀

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  9. Auch von mir Herzlichen Glückwunsch zu Deiner super Leistung. Es hat geklappt mit der Mission Attacke, Du bist unter 2 Stunden geblieben, einfach großartig. Da kannst Du richtig stolz auf Dich sein. 🙂

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  10. Liebe Anne, du hast dein Ziel erreicht und kannst sehr stolz auf dich sein.
    Vor allem hast du dich rasant gesteigert in der letzten Zeit.
    Bestzeit und Genusslauf gehen eben nicht zusammen.
    Aber das Highlight in Freiburg war wirklich unser nettes Kaffeekränzchen. 🙂

    LG Doris

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  11. Jetzt nach dem Lesen der Langfassung: Riesenrespekt für deinen Kampfeswillen! Das war wirklich an deiner Grenze – und du hast dein Ziel punktgenau erreicht. Besser kann man nicht laufen!
    Sicherlich hängt mit dieser grenzwertigen Anstrengung auch dein zwiespältiger Rückblick zusammen. Laufen am Limit macht einfach keinen Spaß – zumindest während man läuft. Und hinterher fehlen die Eindrücke, die man sonst von Veranstaltungen mitnimmt. Bei dem hohen Tempo konntest du einfach nicht mehr die Umgebung und die Atmosphäre in dich aufnehmen.
    Andersherum gefragt: was war dir jetzt lieber: Massenveranstaltungsatmosphäre bei kühlem, grauen Wetter in Freiburg oder weitgehend menschenleere Landstraße bei sengender Hitze in Remich 😉 ?
    Erhole dich gut und sonne dich in deinem Erfolg!
    lG
    Ralph

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  12. @Kerstin: Dankeschön für die Glükwünsche, liebe Kerstin! SMS kam leider nicht an, komisch! 😦 Tut mir Leid, dass ich mich nicht mehr gemeldet habe … irgendwie lief die Zeit davon. Nicht mal eine Shopping-Tour konnte ich mir gönnen. Dafür warst wenigstens du erfolgreich!

    @Tati: Auch dir ein dickes Dankeschön! Ja, dieser Torbogen war echt Mist … 😦 Der nächste „Halbe“ wird auf jeden Fall ein kleinerer bei uns in der Region. Bestzeit hin, Bestzeit her, öfter als 1-2-mal pro Jahr ertrage ich so eine Massenveranstaltung nicht!

    @Marianne: Tröste dich, mit Flammkuchen etc. hätte mich auch niemand locken können! Die sub 2-Pacemakerin war wirklich etwas arg flott, ich hatte den Eindruck, spätestens auf dem Streckenabschnitt, auf dem sie mich abgehängt hat, hat sie auch ihre Truppe zersägt. Ich war zwar etwas zu langsam unterwegs, aber sie ist da mindestens einen 5:25er-Schnitt gelaufen, so schnell war sie weg!

    @Sabine: Auch dir ein Danke, liebe Sabine! Ja, insgeheim hatte ich auch auf eine etwas bessere Zeit spekuliert. Aber egal! Selbst wenn ich die Grenze nicht geknackt hätte, ich habe alles gegeben, das zählt. Und so ist es ja gut ausgegangen!

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  13. @Moni: Dankeschön auch dir, liebe Moni! Buffetbilder hab ich leider keine besonders schönen, ich guck aber mal, ob ein „erträgliches“ dabei ist. Mir war die nette Gesellschaft zu genießen dann doch wichtiger als das Bildermachen! 😉

    @Margitta: Die doppelt gedrückten Daumen haben geholfen, liebe Margitta – dankeschön!!! Ich sinke froh und zufrieden in deine virtuellen Arme, freu mich über die Anerkennung und Mitfreude einer so erfahrenen Läuferin natürlich ganz besonders … und hege tatsächlich schon die nächsten Pläne! 8)

    @Martin: Danke auch dir, lieber Martin! Sauknapp war’s, und ich freue mich, dass der Kampf belohnt wurde. Und die Umstände werden einfach schnell abgehakt!

    @Lizzy: Neee, Genießen und Bestzeit laufen, das geht nicht – wenigstens war es mir nicht vergönnt. Mich frustriert es ehrlich gesagt sogar, wenn Leute mal eben ihre PB um 10 Minuten toppen und im Ziel dabei aussehen wie das blühende Leben … ich sehe auf den Zielfotos wie ein gestrandeter Karpfen aus, und so hab ich mich auch gefühlt. DARAUF zumindest musst du nicht neidisch sein! 😉

    @Bernd: Dankeschön, Bernd. Ja, ein ganz klein wenig stolz bin ich schon … 8)

    @Doris: Genau, liebe Doris, die Genießerin erkennt die wahren Höhepunkte einer Veranstaltung! Ich fand, wir waren alle klasse: Du mit deiner tollen Bestzeit fast ohne Training, Marianne mit ihrem Kampf gegen den Schmerz, Hans-Peter auf Lauf- statt Skischuhen … und zu Marga fehlen mir die Worte! 😉

    @Ralph: Dankeschön auch dir für die Glückwünsche, lieber Ralph? Tja, was wäre mir lieber? Der Trainingszustand von Freiburg, dazu das Wetter von Remich, vielleicht ein paar Grad kühler … 😉

    @Sabine: Ich sag’s ja – Karpfen auf dem Trockenen?

    LG,
    Anne

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  14. Komisch, dass die sms nicht angekommen ist. Tsss, die moderne Technik!! 😉
    Aber mach dir bloss keinen Kopf wegen Nicht-Melden…. das wäre wohl echt ein bisschen zuviel für dich geworden, du warst ja schon mit deinen Pille-Pallern verabredet, das verstehe ich doch. Kein Thema 🙂

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  15. Wie schon per SMS, so auch noch einmal auf diesem Wege: Ganz innige, herzliche Glückwünsche zu Deinem perfekten Lauf! Gratulation zur Erreichung Deines Traumziels und natürlich zu Deinem großen Kämpferherzen. Du kannst Dir sicherlich ganz leicht vorstellen, dass ich am Sonntag, als ich in Hamburg durch die Speicherstadt zog, den alten Elbtunnel durchquerte und den kalten Wind an den Landungsbrücken gespürt habe, viele, viele Gedanken nach Freiburg geschickt habe. Nur zu gerne wäre ich auch dort gewesen und hätte Dich zusammen mit Margitta im Ziel in Empfang genommen und Dich so beglückwünscht, wie Du es verdient gehabt hast und wie es eigentlich geplant war.

    Ich freue mich mit Dir. Ohne wenn und Aber. Du hast schon in der Vorbereitung alles richtig gemacht und am Sonntag toll gekämpft. BRAVO!

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  16. Noch einmal auf diesem Weg von mir ein Dankeschön für deine lieben Glückwünsche, Peter! Ja, es war wirklich ein harter Kampf. Ich bin froh, dass du dich mit mir über das Erreichte freuen kannst! – Nach Hamburg in die Speicherstadt muss ich auch mal wieder, dort zu laufen ist sicher ein besonderes Erlebnis!

    LG,
    Anne

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  17. Bei der Endzeit ist es schon verständlich, dass man unterwegs mehr als einmal daran zweifelt, sein Ziel zu erreichen. Um so wichtiger ist es dranzubleiben und nicht aufzugeben, auch wenn es schwer fällt aber das haben Läufe, bei denen man eine neue Bestzeit laufen will, leider so an sich.

    Schön, dass du für deinen Kampfgeist belohnt worden bist und dich vor allem auch nicht von der vorbeirennenden Pacemakerin hast irritieren lassen. Mein herzlichen Glückwunsch zu deiner Leistung! Das ist sicher (trotz einiger Widrigkeiten) eine schöne Motivation für das weitere Training und wer weiß, vielleicht geht da in diesem Jahr noch was.

    Viele Grüße
    Ralf

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