Wer schneller läuft …

… ist früher fertig. Und wer schneller schreibt ebenfalls!

Eigentlich hätte ich heute um viertel vor acht unterwegs zu einem langsamen Läufchen sein sollen. Allein: Es war stockfinster – naja, gut, jedenfalls zu dunkel angesichts der unsicheren Wegverhältnisse. Zwar haben die milden Temperaturen im Lauf des gestrigen Tages für weitgehend freie Straßen gesorgt, aber über Nacht hat es spürbar angezogen und es mag stellenweise glatt sein. Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste, und darum starte ich erst gegen zwanzig nach acht, als es richtig hell geworden ist.

Die halbe Stunde Verspätung macht mir Beine – schließlich habe ich außer Laufen noch einiges auf dem Programm heute. Ergo: Keine Lust auf, keine Zeit für Rumgeschnecke! Ein wenig Tempo soll es sein. Durch Heiligkreuz, an der Abtei runter an die Mosel geht es schon recht zügig. Dann fünf Tempokilometerchen im 5:55er Schnitt, Richtung Konz, an der Staustufe vorbei. Oooops, hier wird es plötzlich im Schatten doch glatt durch die überfrorene Nässe. Ich muss langsamer machen, weil ich ins Schlingern komme. Nach zwei Kilometern die Kehrtwende und zurück bis zur Römerbrücke.

Doch, anstrengend ist es schon, aber nicht unangenehm, eher im Gegenteil! Der Husten lässt mich weitgehend in Ruhe und meldet sich erst wieder ernsthafter, als ich an der Treppe, die hoch zur Straße führt, eine Dehnpause einlege. Hustkratzhustöchhöchöchhust. Das war’s dann aber auch schon und ich kann gemütlich durch das Südviertel mit einem Schlenker durch die Kleingärten zurück traben. Bergauf gehe ich ein Stückchen, nutze das zum Ausschütteln der Arme und Dehnen der hinteren Beinmuskulatur. Die letzten 250 Meter wird noch locker gejoggt: 9.760 m in 59:57 Minuten.

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8 Gedanken zu “Wer schneller läuft …

  1. Holla – ein wirklich flotter Morgenlauf! Es war sicher die richtige Entscheidung, erst bei ausreichend Tageslicht loszulaufen. Die Verhältnisse sind momentan tückisch.
    Dein Husten mag wohl das Laufen – und beschwerte sich, als du stehen geblieben bist 😉 . Schön, daß er offensichtlich auf dem Rückzug ist.
    lG
    Ralph

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  2. @Ralph: Ja, ich bin hoffnungsvoll, dass es jetzt besser wird mit der Husterei. – Die Glätte hätte in der Dämmerung wirklich zum Problem werden können. 97 Prozent des Weges sind zwar frei, aber die rutschigen 3 Prozent würden reichen für einen kräftigen Sturz. 😦

    @Marga: Ich sag nix! 😉

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  3. Hallo Anne, ich lese hier schon ein Weilchen mit und mir gefällt deine Art zu schreiben. Außerdem sind wir ca. in einem Alter und lauftempomäßig scheinen wir auch auf einer Höhe, sprich auf einem Tempo zu sein. 🙂
    Ich bin zur Zeit auch wieder öfter die Morgenläuferin – da kann man momentan ganz gut ins Helle hineinlaufen. Wenn nur das Aufstehen nicht so schwer fallen würde… 😉
    Ich schaue bestimmt wieder (und wieder) rein bei dir.
    Ganz herzliche Grüße, Sabine (aus Frankfurt)

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  4. Also ich würde sagen -einfach weiterlaufen dann musst du überhaupt nicht mehr husten! 🙂
    Bei Pia war das vor 2 Jahren ähnlich, es hatte ewig gedauert bis der Husten weg war. Damals lief sie aber noch nicht regelmäßig.
    Zum Tempolauf : Nach vielem Schleichen und vorsichtig Laufen im Winter tut das einfach mal wieder richtig gut, gelle ?

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  5. @Sabine: Herzlich willkommen, liebe Sabine, schön, dass du hergefunden hast! Manchmal ist das mit dem Aufstehen wirklich nicht so leicht. Aber Laufen ist eine tolle Art, den Tag zu beginnen, oder?! Freue mich, wenn du häufiger zu Besuch kommst!

    @Martin: DAS wäre doch mal eine Therapie – einfach nur noch laufen und laufen und laufen! 😉 Ja, zur Abwechslung mal wieder ein wenig flotter, das hat richtig Laune gemacht!

    LG,
    Anne

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  6. Siehst Du, geht doch, das Schneller-Laufen wäre bei uns derzeit kaum möglich, bin froh, wenn ich über Stock und Stein unbeschadet (leider nicht immer !) meine Strecke bewältigen kann.

    Aber wie ich lese, geht es jetzt bei Euch auch wieder los mit lustig – Schnee und Konsorten.

    Und das mit dem Husten, das sind die letzten Reste, die sich noch irgendwo versteckt haben, wenn alles nach draußen gepustet ist, dann wirst du endlich Ruhe haben.

    Aber es war ein schöner, dich zufriedenstellender Lauf, und nur das zählt.

    Da merkt man, dass der Personal Trainer ein Wörtchen mit gesprochen hat, aber schaden kann das nicht, wie man liest, gell ? 😉

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  7. Ja, liebe Margitta, schon heute abend wäre es auf vielen Wegen zu riskant gewesen, weil der angetaute Schnee verharscht und vereist ist. So bin ich froh, dass ich den flotten Lauf am Morgen genießen durfte und unbeschadet nach Hause kam – ich hoffe, dass auch dir bald wieder so schöne und flotte Läufe vergönnt sind!

    Dankeschön und liebe Grüße
    Anne

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