Vom Straßenbau ins Sauertal

Vor mir steht ein Mann. Ungefähr einen Kopf kleiner als ich (ich bin übrigens 1,68 m groß). Er drückt mir eine Schaufel in die Hand und zeigt auf einen riesigen Berg Split. Dann auf eine Schubkarre. Und auf eine Harke. Und macht eine weit ausholende Handbewegung, die den großen eingefriedeten Platz umschließt, auf dem wir zusammen mit einem weiteren Mann stehen. Und lässt uns allein.

Nein, das ist kein böser Traum! Das ist die Wirklichkeit des Kleingärtnerlebens. „Gemeinschaftsarbeit“ heißt heute nicht Unkraut zupfen, Laub harken oder Verblühtes abschneiden. Sondern „Parkplatz anlegen“. In sechs Stunden will ich meinen einzigen 10er-Wettkampf in diesem Jahr laufen. Und jetzt stehe ich hier unter drohenden schwarzen Wolken und schippe Baumaterial, schiebe gefüllte Karren, kippe sie aus und ebne die entstandenen Haufen ein. Sch… Emanzipation! Früher hätten die Kerls diese Knochenarbeit allein machen müssen! Zu allem Überfluss beginnt es nach zweieinhalb Stunden auch noch zu regnen. Erst langsam, dann gegen halb eins heftiger. Der kleine Mann hat schließlich Erbarmen und entlässt uns in die Freiheit.

Der Kühlschrank enthält Voltaren für den schmerzenden Unterarm. An den malträtierten Rücken denken wir besser erst morgen! Und nein, wir sind nicht total kaputt und würden am liebsten auf das Sofa fallen und die Welt um uns herum vergessen. Das reden wir uns nur ein! Stattdessen schnell umziehen, den gepackten Rucksack schultern und per Rad im (zum Glück etwas nachlassenden) Regen zu Michaela, mit deren Auto wir Richtung Luxemburg düsen. Nein, wir drücken uns nicht vor dem Wettkampf! Es regnet ja kaum noch und wird schon heller. In der Tat, als wir auf dem Parkplatz am Grenzübergang auf den Shuttlebus warten, klart es immer weiter auf. Ein Laufkollege weiß sogar von einem Wetterbericht zu erzählen, der Sonne angekündigt hat.

Der Shuttle-Service funktioniert prima. Nach gut 5 Minuten haben wir einen Platz in einem der kleinen Busse ergattert, der uns nach wenigen Minuten Fahrzeit an der Grenzbrücke in Langsur wieder ausspuckt. In dem kleinen, idyllisch am Ufer der Sauer gelegenen Dörfchen kann man sich nicht verlaufen. Immer den Massen nach Richtung Mehrzweckhalle, wo es die Startunterlagen abzuholen gilt.

Nur kurz wird unser Weg dorthin auf sehr süße Weise unterbrochen: Die Bambini kommen angeflitzt. Vorweg zwei schon etwas größere Jungen, der eine hat vielleicht 5 oder 6 Meter Vorsprung, aber der zweite, ein ganz dünner im blauen Shirt, kann noch einmal zulegen. Das war ganz knapp im Ziel! In gebührendem Abstand der Rest des Feldes. Manche der Kleinen verbissen kämpfend, andere lachend und mit viel Freude bei der Sache, weitere – ganz männliche oder weibliche Diva – ins Publikum strahlend und die Aufmerksamkeit genießend. Manche an Mamis oder Papis Hand. Einer bleibt mitten auf der Strecke stehen, guckt sich um – und fängt bitterlich zu weinen an, weil kein bekanntes Gesicht in seiner Nähe ist. Nur ein paar Sekündchen, dann taucht zum Glück der Papa wieder auf! Am Ende des Feldes ein kleines Mädchen. Ganz allein und verheult tapst sie die Zielgerade entlang. Natürlich bekommt sie von allen einen großen Extraapplaus – sie scheint zu stutzen, sich zu besinnen und läuft dann doch noch die letzten Meter bis zum Zielbogen.

Durch ein Meer von Seifenblasen (tja, was wohl die Belohnung für die erfolgreichen Finisher war?) bahnen wir uns den Weg zur Startnummernausgabe. Besser kann man aus meiner Sicht einen solchen Lauf nicht organisieren: Alles ist deutlich beschildert, kleine Orientierungspläne zeigen, wo Toiletten, Duschen, Umkleideräume und Kleideraufbewahrung zu finden sind. Ein breites Catering-Angebot steht bereit. Die riesige Theke und der Sekt- und Weinstand lassen ahnen, dass auf der After Run Party mit großem Ansturm gerechnet wird. Keine Zeit heute, was ich sehr bedauere, zumal der Veranstalter eine bekannte Band aus der Region engagiert hat, die für tolle Stimmung sorgen wird.

„Milliunen Leut“ unterwegs, wie der Trierer sagt. Kleine Begegnungen am Rande, mit Thestral ein kurzes Shakehands, mit Chrescht ein paar Sätze über die Ambitionen am heutigen Tage, ein Hallo an zwei meiner Ex-Studies, die ich nach dem Lauf noch zufällig „auf einen Zitronentee“ treffen und die ich locker abgehängt haben werde (hehehe!!!). Noch eine Banane als Doping, ein paar Schlucke aus der Flasche mit der MuVi-Schorle.

Die übliche Vorwettkampfnervosität wird verstärkt durch die schwierige Bekleidungsfrage. Inzwischen scheint ein wenig die Sonne, es ist wärmer als am Vormittag. Andererseits ist mir so müde und daher fröstelig, dass ich das kurze Radpolo doch noch gegen mein geliebtes ThoniMara-Langarmshirt tausche und zusätzlich ein Buff um den Hals trage. Aber kurze Hose muss sein, auch wenn ich mich wie üblich hundeelend fühle, wenn ich die sehnigen, muskulösen Läuferbeine um mich herum mit meinen Schinken vergleiche.

Gemeinsames Warmlaufen am Sauerufer, ein wenig Dehnen, ein paar Steigerungen, ein bisschen Gejammer, weil sich alles nicht so locker anfühlt und der linke Arm wehtut wie blöd. Da muss ich durch! Hinein ins Gedrängel der Startaufstellung inmitten des Orts, der Startbogen in weiter Ferne. Ein etwas verunglückter Countdown: „6 – 5 – 4 – 3 – 2 – äh – äh – 1 – Peng!“. Michaela und ich klatschen uns ab, jede wird ihr Tempo laufen. Wenn wir denn laufen. Erstmal stehen wir. Dann traben wir 2 Sekunden an. Dann stehen wir wieder. Dann gehen wir einige Schritte. Immerhin: Kurz vor der roten Matte können wir doch in einen Trab fallen, der so schnell wie möglich in die normale Reisegeschwindigkeit übergehen soll.

Aber erst einmal muss ich mich in dem Getümmel ein wenig freilaufen. Die Straße macht einen Bogen aus dem Ort hinaus, hier sortiert sich das Feld langsam und die Gefahr von Körperkontakt wird geringer. Ich ziehe hinüber auf den Radweg, dort ist mehr Platz vor mir. Den brauche ich, weil ich für einen Moment meine Brille abnehmen muss, um den Buff abzuziehen, der nun doch stört. Ich stopfe ihn oben ins Shirt, das beult zwar etwas, aber dort ist er nicht im Weg.

Kilometer 1 ist in 5:23 absolviert. Völlig ok, etwas schneller als der anvisierte 5:40er, 5:45er Schnitt, aber nicht überzogen. Der Autopilot wird erst jetzt eingeschaltet und auf ein Tempo programmiert, das sich hart anfühlt, aber nicht übermäßig wehtut. Irgendwann einmal, nach einem verkorksten Wettkampf, bei dem ich vor lauter Ehrgeiz nicht eine Sekunde Spaß an der Sache hatte, sondern vom ersten bis zum letzten Meter genervt war und alles zu schmerzen schien, habe ich mich entschieden, mir so was nie wieder anzutun. Seither nehme ich meine Läufe zwar ernst, strenge mich an, beiße auch mal auf die Zähne und fange nicht bei jedem Wehwehchen zu joggen oder gar zu gehen an. Aber ich bin nicht mehr bereit, mich für eine 10, 15 Sekunden bessere Endzeit bis über meine Grenzen hinaus zu quälen. Ein Zehner ist kein Kindergeburtstag, keine Wellness-Veranstaltung. Aber er soll auch keine Weisheitszahn-OP ohne Betäubung sein oder ein Kindergeburtstag mit fünfzehn hyperaktiven 9-jährigen Bengeln.

Kilometer 2 passt mit 5:37 wunderbar in den Plan, Kilometer 3 mit 5:38 ebenfalls. Letzterer verblüfft mich, denn in ihn eingebettet ist ein Stückchen Steigung, bei dem ich doch ganz schön beißen musste, um das Tempo halbwegs zu halten. Aber vielleicht hat mich auch die Blaskapelle bergauf getrieben. Und auf der kurzen Gefällstrecke konnte ich auch wieder ein paar Sekunden rausholen.

Es folgt ein einsames Stück am Ufer der Sauer, hindurch unter der riesigen Autobahnbrücke, die das Tal überspannt. Die Sonne, die sich zwischenzeitlich gezeigt hatte, ist wieder hinter grauen Wolken verschwunden. Novemberstimmung macht sich breit. Herbstlich kahle Bäume, Laub, verdorrte Blumen und Schilf am Ufer, Grau-in-Grau mit mattgrünen und mattgelben Farbtupfern. Etwas missgestimmt trotte ich vor mich hin, orientiere mich an einer Läuferin im leuchtenden orangefarbigen Langarmshirt, die etwa mein Tempo läuft. Ein älterer Schotte überholt mich, der Kilt weht um seine nackten Beine, die dicken selbstgestrickten Socken wärmen die Haxen. Kilometer 4 in 5:27 dank Gefälle, Kilometer 5 in 5:37 – alles prima, alles gut.

Kurz nach der Kilometermarkierung kommt die Brücke in Sicht, vor der beim Start extra noch einmal gewarnt wurde. Ein Helfer steht dort und mahnt zur Vorsicht. Konzentriert laufe ich hoch, leicht genervt von drei Frauen, die übervorsichtig Tempo rausgenommen haben und nun durch ihr Nebeneinanderlaufen den Weg versperren und mich ein wenig aus dem Rhythmus bringen. Egal. Beim Hinablaufen sind die Schwankungen der Brücke unter den vielen Tritten heftig zu spüren. Allgemeines Gejuchze und Lachen.

Gut, nun sind wir also in Luxemburg. Und nun fängt die Geschichte an sich zu ziehen. Wie das bei einem Zehner nun einmal so ist. Man fühlt sich angestrengt vom ersten, zweiten Kilometer an. Und irgendwann wird die Anstrengung unangenehm. Och nöööö, über vier Kilometer noch! Vor mir ein Mann in roter Laufjacke, dessen Rücken ich fixiere und an dem ich dranzubleiben versuche. Die flache Strecke hat ein paar ganz harmlose Wellen, weil der Weg mal etwas näher ans Ufer, mal weiter oberhalb des Flusses entlang führt. Diese Wellen kommen mir nun wie kleine Berge vor. Und außerdem drückt der Schuh. Die Schnürung war beim Start angenehm fest, nun aber sind beide Füße offenbar etwas angeschwollen. Die Folge: Schmerzen auf den Fußrücken. Aber natürlich halte ich bei einem Zehner nicht an, um die Schuhe neu zu binden. Das muss so gehen! Kilometer 6 in 5:36, so gehört sich das, Kilometer 7 in 5:38, brav!

Bei Kilometer 8 steht meine „Helden-Liga-Schwester“ Laufsogern, virtuell wenigstens, das hat sie versprochen! Das angebotene Wasser brauche ich nicht, aber es tut gut, noch einmal kräftig angefeuert zu werden. Denn dieser Streckenabschnitt ist ein wenig öde. Ein Auto steht am Straßenrand, aus der geöffneten Tür schallt Musik. Irgendwo auf dem 8. oder 9. Kilometer eine Blaskapelle mitten in der Prärie. Das gibt noch einmal Schwung. Kilometer 8 in 5:38.

Was hilft mir jetzt, das Tempo hochzuhalten? Mein Zeitziel von 57:30 werde ich auf jeden Fall schaffen. Aber ich will mehr. Eine 55 vorn könnte drin sein, wenn ich mir ein wenig Mühe gebe. Mein Blick fällt auf den Fluss mit seinen kleinen Inselchen und Stromschnellen. Ich rufe die Bilder einer Paddeltour, die ich vor einigen Jahren hier gemacht habe, vor mein inneres Auge. Ich laufe nicht mehr, sondern sitze in meinem Boot. Der Fluss trägt mich. Die Strömung zieht mich mit. Ich muss nur mit dem Paddel steuern. Alles andere geht von selbst. Da tut nichts weh. Da strengt nichts an. Ich gleite einfach wie von selbst auf dem Wasser dahin. Kilometer 9 in 5:31.

Dumm nur, dass Garminchen immer etwas früher mit seinem Pieps dran ist als die Kilometerschilder mir sagen. Und rum ist der Lauf eben erst dann, wenn da die roten Matten liegen. Also muss ich noch etwas mehr als einen Kilometer durchhalten.

Die Brücke kommt in Sicht, ich höre Zuschauer – und versuche vergeblich mich zu erinnern, ob es nach der Brücke flach weitergeht oder ob die Straße in den Ort hinein noch leicht ansteigt. Ich weiß es nicht einmal jetzt in der Retrospektive. So sehr bin ich mit anderen Dingen beschäftigt. Mit meinen Beinen, die ich überrede, nicht auf den letzten paar hundert Metern weich zu werden. Mit den zwei Frauen vor mir, die ich gerne überspurten würde. Mit der Freude, das zügige Tempo gehalten zu haben und sogar noch ein wenig zulegen zu können. Kilometer 10 in 5:32, dann noch 80 Garminchen-Meter im 4:35er Endspurt-Schnitt – Geschafft! Als alte Schnarchnase drücke ich die Uhr mal wieder zu spät. 56:00 steht auf dem Display. Maßarbeit? Dass sie gelungen ist, werde ich erst am späten Abend erfahren, hier leuchtet mir in der Ergebnisliste eine 55:58 entgegen.

Durchkämpfen in die Verpflegungszone, wo die Helfer stark gesüßten Zitronentee ausschenken, der in großen Einwecktöpfen warmgehalten wird. Eigentlich ein ekelhaftes Gesöff, aber im Moment genau das Richtige! Noch ein Schwätzchen mit Bekannten, dann finde ich Michaela wieder. Nicht ganz glücklich mit ihrer Endzeit, aber ebenso wie ich froh und stolz durchgehalten zu haben. Von der Grenzbrücke aus bringt uns der Shuttle wieder zum Auto zurück. Einen Abschiedsblick über das schöne Sauertal, das inzwischen in der Dämmerung liegt, gönnen wir uns noch. Langsur ist immer einen kleinen Ausflug wert, nicht nur zum DeuLux-Lauf!

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7 Gedanken zu “Vom Straßenbau ins Sauertal

  1. Liebe FrauWeinbergschnecke,
    nein,
    sagen wir lieber,
    liebe Läuferin Anne,

    das klingt jetzt nach diesem Lauf, den eine Schnecke niemals in diesem Tempo hätte hinter sich bringen können, wesentlich besser.

    Da ging der Ehrgeiz mit dir durch und hat dir die gewünschte Endzeit ermöglicht, und all das mit geschundenem Arm und Rücken, ach ja, wir Frauen sind wirklich stark, trotzen allen Schmerzen und ziehen unser Programm voll durch.

    Anne, das war wirklich gut ! 8)

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  2. Wie kannst du nur so schnell laufen und dir dann auch noch alles so genau merken und dann noch so schön schreiben????
    Ich freu mich sehr für dich!
    Vor allem wünsche ich dir gute Erholung….
    Danke schön für den schönen Bericht..
    Marga

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  3. Na das hat doch gepasst! Super gleichmäßig gelaufen, dabei noch alles genau registriert- meine liebe Frau Weinbergsprinter!
    Meinen herzlichen Glückwunsch zu deinem tollen Lauf. Das gibt Auftrieb für das nächste Jahr, oder?

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  4. @Margitta: Dankeschön! Ja, das war jetzt nicht mehr wirklich schneckig, das hatte schon etwas von „Laufen“. Und zäh sind wir Frauen nun einmal! 🙂

    @Marga: Auch dir lieben Dank! Tja, ich glaube, viel merken kann ich mir, weil ich eben nicht so schnell laufe, dass ich mich an die Grenze der Bewusstseinstrübung bringe … und ich weiß ja, dass ich hinterher bloggen will, also habe ich ein Auge auf Dinge, die ich dort vielleicht unterbringen könnte. 😉

    @Lizzy: Danke dir für die Glückwünsche! Als Warmup mag ja Parkplatzbau geeignet sein. Aber er verzögert massiv die Regeneration … zumindest sitze ich gerade am Schreibtisch mit Wärmflasche im Rücken und Coolpack auf dem schmerzenden Unterarm! 😦

    @Martin: So ein Lauf gibt wirklich Auftrieb und macht Mut für nächstes Jahr. Da will ich versuchen, an alte Zeiten anzuknüpfen und vielleicht doch noch einmal meine PB auf unter 52:30 zu drücken. Vielen Dank auch dir für die Glückwünsche!

    lg,
    Anne

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  5. Herzlichen Glückwunsch zum rundum gelungenen Lauf! LaOla!
    Beim Lesen deines Berichtes ist mir mal wieder aufgefallen, was ich mir mit meiner Hetzerei auf dieser Distanz so alles entgehen lasse 😉 – vielleicht sollte ich mal wieder einen Zehner einfach nur genießen.
    Jetzt erhole dich gut – vom Parkpatzbau und vom Lauf!
    lG
    Ralph

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  6. Dankeschön, lieber Ralph! Ja, langsam zu laufen ermöglicht manche Ein- und Ausblicke, die man bei höherem Tempo nicht hat. Für dich wären die 5:35er km-Zeiten tatsächlich der pure Genuss. Für mich waren sie letztlich doch wie eine Weisheitszahn-OP – immerhin mit wirksamer Lokalanästhesie 😉

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