Blauer Brief

In der Schule bin ich ihm immer entkommen. An der Uni gab es ihn nicht. Im Berufsleben habe ich bislang auch keinen kassiert. Aber vor einigen Tagen, nach 42 1/2 Lebensjahren guter Führung im sämtlichen Lebensbereichen kam er dann doch: Mein erster Blauer Brief!

In ein unschuldiges weißes Kuvert gewandet lag er in meinem Postkasten. Der Absender ließ schon nichts Gute ahnen: Kleingartenverein Trier e.V. Und wie befürchtet fand sich auf ebenfalls blütenreinem weißem Papier die folgende Epistel:

Mängel in der Bewirtschaftung Ihres Schrebergartens

Sehr geehrte Frau xy,
liebes Vereinsmitglied,
anlässlich der Gartenbegehung am … haben wir folgende Beanstandungen in der Bewirtschaftung ihres Gartens festgestellt: Der Garten macht einen ungepflegten Eindruck. Es fehlt die kleingärtnerische Nutzung im angemessenen Umfang gemäß §1 der Gartenordnung. Insbesondere sollte der Grasschnitt zum Nachbarn ordentlich vorgenommen sowie wegen des Samenflugs die Unkrautbekämpfung intensiviert werden!
Die aufgeführten Mängel bitten wir baldmöglichst, spätestens zum Oktober 2009, zu beseitigen!

Mit freundlichen Grüßen

Hoppla! Dreimal trocken geschluckt! Verstoß gegen § 1 der Gartenordnung. Das klingt wichtig. Grundlegend. Unverzeihlich. Als hätte ich das Kleingärtnerwesen in seinen tiefsten Wurzeln (sic!) erschüttert. „Die Würde der Porreestange ist unantastbar. Sie zu schützen und vor der Lauchmotte zu bewahren ist die Verpflichtung aller kleingärtnerischen Gewalt.“ Oder so ähnlich.

Eine Woge von Schuldgefühlen überflutete mich. Ich – eine Gesetzlose? Eine Verbrecherin? Eine Kohlweißlingsraupe, eine Zwiebelfliege, ein Grauschimmelpilz im seit achtzehnhundertquetsch geheiligten System der deutschen Schrebergartenvereine sozusagen?

Was um alles in der Welt steht in §1 der Gartenordnung? Ausgrabungen in einem der letzten unausgepackten Umzugskartons förderten die Mappe mit den Pachtunterlagen zu Tage. Ein kleines Din A4-Heftchen mit dem Regelwerk gibt Aufschluss. Unter „§1 – Kleingärtnerische Nutzung“ ist dort zu lesen: „Kleingärten sind zur kleingärtnerischen Nutzung bestimmt. Der Anbau von Kulturen zum Verkauf ist nicht gestattet. Einseitige Dauerkulturen, z.B. Spargel, dürfen nur im geringen Umfang, mehrjährige Kulturen, z.B. Erdbeeren, nur in dem Maße angebaut werden, wie sie zur Eigenversorgung erforderlich sind. Eine ordnungsgemäße Bewirtschaftung des Gartens muss der Jahreszeit entsprechend gewährleistet sein. Der Garten muss überwiegend als Nutzgarten geführt werden.“

Aha! Aha? Gebranntmarkt als Missetäterin – aber ich habe nicht die geringste Ahnung, welcher Verstoß mir zur Last gelegt wird. Verkauft? Hab ich nichts! Spargel? Gibt es bei mir nicht! Erdbeeren? Nur ein paar zum Naschen. Überwiegend als Nutzgarten führen? Ich baue mehr Obst und Gemüse an als die meisten Mitglieder meiner Kolonie. Das bisschen Unkraut? Auch nicht mehr als in vielen anderen Gärten. Die ungemähte Wiese? … Die Wiese?

Die Wiese! Ein Blick in die Nachbargärten zeigt: Das ist es! Die Wiese – die Visitenkarte eines jeden Kleingärtners. Mehrmals pro Jahr gedüngt. Vertikutiert. Die Kanten exakt mit der Schere geglättet. Jedes Löwenzähnchen ausgestochen. Jedes Gänseblümchen ausgerupft. Und das Allerwichtigste: Akkurat gestutzt auf wenige Zentimeter Höhe. Jede Woche unter lautem Getöse mit dem großen Benzinmäher fein säuberlich neu frisiert zu einem kurzen, borstigen Mecki-Schnitt. Kein Wildwuchs aus langen Grashalmen, durchmischt mit dem einen oder anderen Kräutlein und eng verwoben mit den Ranken der orange, rot und sonnengelb blühenden Kapuzinerkresse unter dem Kirschbaum.

Eine Sechs in „Rasenschneiden“ lässt sich also bei Kleingärtners offensichtlich durch keine noch so gute Leistung in den anderen Fächern ausgleichen! Darum ist nun Nachsitzen und Büffeln angesagt. Wer will schließlich schon wegen einer einzigen schlechten Note von der Schule fliegen?

Septembergarten: Der Herbst naht

Septembergarten: Der Herbst naht

Fette Henne

Fette Henne

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15 Gedanken zu “Blauer Brief

  1. Hallo ,
    da haben wir es wieder, gib einem Menschen Macht über andere und schon steigt es ihm zu Kopf. Wenn die meine Wiese sehen könnten, da gibt es verschieden Kleesorten, Gänseblümchen , manchmal am Rand Frauenmantel usw. Gärtnerisch Nutzen heißt eben nicht nur Rasen, sondern auch Blumen, eventuell Gemüse, Obst, oder wie bei meinem Vater alpiner Steingarten ganz ohne Gemüse oder Rasen.
    Mach Dir nichts draus, ich würde den Rasen mähen und (das mach ich dann immer so) wenn ich was besonders gut gewachsenes ernte leg ich das sehr dekorativ so das es auch wirklich jeder sieht. Da können die mal sehen was in einem Garten mit Mischkultur wirklich wachsen kann.

    LG Bärbel

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  2. …also das ist ja zum piepen…Maschendrahtzaun und königl. bayrisches Amtsgericht lassen grüßen..Herrlich.
    Hast du in deinem schönen Garten eigentlich eine Rasenfläche?? Ich seh auf deinen Bildern nur die schönen Blumen und Gemüsepflanzen.
    Also erbitte ich dringend Beweisfotos deiner Missetat….
    Wurde eigentlich bei Übergabe des Gartens hinreichend über das fachgerechte Mähen der Rasenfläche aufgeklärt? Wurde dies auch protokolliert? Hast du über diese Aufklärung eine schriftliche Bestätigung? Ist diese Bestätigung auch vom Vorsitzenden des Vereins und seiner Vertreter unterschrieben (Stempel???).
    Viel Freude beim mähen (aber nicht mehr vor dem HM…schadet der Kondition!)
    Liebe grüße
    Marga

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  3. ….Gartenbegehung
    kleingärtnerische Nutzung
    ordnungsgemäße Bewirtschaftung des Gartens …..

    Oh Gott wenn ich das schon nur lese, krieg ich einen juckenden Hautausschlag!!!!!!! Herr Kleingeister-Vorsitzender hat wieder zugeschlagen. Objekt des Ärgers, wieder mal die pöse Wiese (das zweite Mal schon dieses Jahr, Schande über dich, Frau kobold).

    Nur dank deinen Zeilen und deinen laut gedachten Gedanken kann ich drüber schmunzeln, und dir bei den aufgebrummten Hausaufgaben nur viel Erfolg und das Wohlwollen des Herrn Oberkleingeistes wünschen. Da bleib ich doch lieber bei meinem kleinen Balkon. Da kann ich zwar die tollen Sachen, die da in deinem Garten wachsen, hast nicht alle anpflanzen, dafür gehört mein Unkraut samt Mehltau und die sterbende Petersilie mir, mir ganz alleine und ganz sicher nicht dem gartenbegehenden Kleingeistergärtneroberblockwart 🙂

    Liebe Grüsse, Marianne

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  4. Wenn es Dich nicht so sehr beschäftigen würde, würde ich gegenüber solcherlei kleingärtnerischen Possen eines typisch deutschen Vertreters derer „von“ und „zu Gartenzwerg“ zur Gelassenheit plädieren und empfehlen, einfach Gras über die Sache wachsen zu lassen. 😉
    Aber exakt das ist ja die Wurzel des Übels! Wenn also für den Vereinsvorsitzenden nur so der Satzung Genüge getan und die Ordnung in Deiner Gartenanlage wieder hergestellt werden kann, dann soll eben auch für die Hälmchen des Rasens gelten, dass in der Kürze die Würze liegt. Sei’s drum!

    Mir persönlich ist aber die Würze Deiner Gemüse und der Geschmack Deines Obstes tausendmal lieber. Von den schönen Blüten ganz zu schweigen.

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  5. Ach Ihr Lieben, euer Zuspruch tut gut! In den letzten paar Tagen ist ja buchstäblich schon wieder Gras über die Geschichte gewachsen (nachdem ich es zähneknirschend gemäht habe, was mit einem handbetriebenen Spindelmäher wirklich harte Arbeit ist). 😉 Und so kann ich in ein komisches Gewand verpacken, was mich anfangs wirklich geärgert hat … aber gut, ich wusste, worauf ich mich einlasse, als ich den Pachtvertrag unterschrieb, also muss ich mich an die Regeln halten – ob kleingeistig oder nicht! Und ich weiß inzwischen, dass zumindest zwei Vorstandsmitglieder sich heftig gegen den Mahnbrief an mich ausgesprochen haben … sowas tröstet auch schon!

    @Bärbel: Genau, von jetzt an wird strategisch gegärtnert. Wiese gemäht und die Ernte vorgezeigt. Ich habe schon am Wochenende bei den Gartennachbarn mit meinen Monsterkarotten (4 cm Durchmesser, 20 cm Länge) geprahlt! 😉

    @Marga: Die schriftliche Einweisung fehlte, das isses! 8) Beweisfotos folgen, allerdings nicht mehr von zu langen Grashalmen, sondern von einer gerupften Wiese, die natürlich nicht nach grünem Rasen, sondern gelblich braun aussieht (wie eine Wiese nach der Heuernte eben).

    @Marianne: Ja, ich genieße es, den Balkon zusätzlich zu haben. Da darf erst einmal wuchern was will! Aber wir sind in Deutschland, daher warte ich nun schon mit Sorge darauf, dass die Eigentümergemeinschaft mir demnächst Anzahl und Farbe der Balkonkästen vorschreibt! 😉

    @Foxi: 😉 Das hast du wunderbar formuliert! Ich steh jetzt einfach über den Dingen. Wenn die Spielregel so ist, dann bitteschön … auch wenn es wichtigere Dinge im Leben gibt als einen auf 2,5 cm geschorenen Kleingartenrasen.

    LG,
    Anne

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  6. Aus diesem Grund könnte ich nie nie nie in so einem Schrebergarten leben. Wegen diesen idiotischen Wichtigtuern! Da könnt ich mich sowas von aufregen..aaaahhhhhhhhhhhgrgrgrgrgr !!!!!
    Wie bescheuert muss man denn seinn um so einen Mist zu verzapfen? Und dann gleich noch schriftlich?? Teeren und Federn sag ich !

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  7. Eigentlich, und hier schon wieder dieses schreckliche Wort, sollte Frau auch das wissen, dass sie in Deutschland in einem der bürokratischsten Länder überhaupt lebt, und dass hier Ordnung zu herrschen hat. !

    Wo kämen wir denn dahin, wenn jeder seinen Garten hier nach seinem Gusto verkommen ließe – Ordnung muss sein !

    Und diese neidvollen Blicke in Nachbars Garten, das lassen wir in Zukunft lieber, denn davon wird es auch nicht besser, FrauWeinbergschnecke.

    Und nu ?
    Wie geht es weiter ?
    Folge leisten ?
    oder was ?

    Ach, Anne, als ob Frau nicht schon genug Ärger hat, dann auch noch diese Hiobsbotschaft , mir gefällt dein Gärtchen, vielleicht gönnen es dir manche einfach nicht, aber die Regeln, die Regeln, ja die müssen eingehalten werden, gell ?

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  8. Tja – das war der Hauptgrund, dass ich damals in Münster meinen (viel kleineren) Schrebergarten aufgegeben habe.

    Er hatte vier Jahre lang als Spielplatz für Kinder und Kaninchen gedient, Kräuter und Blumen wuchsen auch und sogar das eine oder andere Gemüse. Alles ziemlich ungerade irgendwie ausgesät und angepflanzt und ebenso ungerade mal hier mal da geerntet … der Rasen (nur ein winziges Stückchen) wurde mit der Handschere krumm und schief und selten gekürzt. Die Hütte mit überdachter Veranda diente insbesondere in kühler werdenden Herbstzeiten als Abendbrot-Ess-und-Vorles-Oase … aber damals mit Kind alleine und berufstätig blieb eben wenig Zeit für die wirklich wichtigen Dinge eines Schrebergartens: Ränder und Kanten mit Lineal und Nagelschere bearbeiten, jedwedes Wildkraut ausmerzen (ein blühender Löwenzahn wäre Rauswurfgrund genug gewesen), den schwächelnden Maschendrahtzaun durch ein ansehnlicheres nagelneu glänzendes ersetzen (sehr wichtiger Punkt!), an den Frauen-Vereinsabenden mit erhöhtem Alkoholkonsum teilnehmen (überhaupt ist es äußerst verdächtig, wenn eine alleinstehende Frau einen Garten betreibt – es sei denn, sie ist ordnungsgemäß verwitwet).
    ….. Zudem verbrachte mein Sohn mit zunehmendem Alter die meisten Ferien weit weg bei seinem Vater und ich mochte auch nicht mehr JEDE Minute meiner knappen Freizeit in den Garten stecken.

    Ich zumindest habe dem Garten damals – obwohl er tolle Feiern, Wochenenden und Abende bereitet hat und in einer Phase ganz wichtig und zentral war – keine dicken Tränen nachgeweint. Jedes Ding hat seine Zeit und für mich war die für Schrebergärtnerei damit beendet.

    Übrigens wurde es mir immerhin mündlich von Angesicht zu Angesicht mitgeteilt. Vom Vorstand – sie kamen gleich in Kleingruppe *g* und zählten mehrere dringlich zu ändernde Punkte auf. Wie gesagt: Unkräuter, Unordnung und Macken am Zaun beseitigen waren die, an die ich mich erinnere.

    Nichts davon habe ich getan – ich habe den Garten inseriert und weil damals ein Nachfrageüberhang bestand, war er ratz-fatz weg.

    Dir wünsche ich, dass du eine für dich passende und stimmige Lösung findest. Ohne faden Beigeschmack und ohne dass der Spaß verloren geht, weil man sich ständig unter Druck fühlt. Am besten wirklich mit den Leuten reden.

    Viel Glück und Erfolg!

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  9. Oh my God! Aber warum überrascht mich das jetzt nicht wirklich? Der deutsche Spie?er stirbt nicht aus, wie es scheint. Als ob Anarchie und Sodom und Gomorrha und was weiß ich noch für kleinbürgerliche Schreckgespenster ausbrechen würden, wenn im Schrebergärtchen auch ein bisschen echte Natur sich ausbreiten darf.

    Anne, du glaubst gar nicht, wie froh ich bin, dass der Garten, in dem sich auch ständig irgendwelche Pflanzen selbstständig machen – dieser Frauenmantel z.B.! – mein Eigentum ist und niemand, aber auch wirklich gar niemand mir da was dreinreden darf. Juchhe!

    Dir wünsch ich die Gelassenheit, solch penetrantes Spießertum zu ertragen und weiter trotzdem viel Spaß mit deinem hübschen Gärtchen!

    Liebe Grüße
    Uschi

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  10. Mein erster Impuls: ich will Dir raten, den Pachtvertrag zu kündigen! Ich weiß, welches Engagement Du in diesen Kleingarten einbringst – und dann das! Zweiter Gedanke: das wirst Du nie machen.

    Schön, in Deinem Kommentar zu lesen, daß Du Unterstützer im Vorstand hast! Da relativiert sich doch einiges. Und die Idee zu strategischen Gärtnern, die finde ich wirklich gut 😉

    Apropos Bürokratie: wer einmal in die Fänge der luxemburgischen Bürokratie geraten ist, der beschwert der beschert sich nicht mehr über deutsche Bürokraten 😉

    lg
    Ralph

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  11. Ach ja, wie sich doch offenbar die Erfahrungen gleichen!

    @Martin: Teeren und federn – das habe ich auch zuerst gedacht bei dem Brief! Aber was will frau machen, wenn sie einen Garten will und Pachten erschwinglicher ist als Kaufen (mal abgesehen davon, dass die zum Verkauf stehenden Grundstücke meist endlos außerhalb liegen und nur mit dem Auto erreichbar sind)?

    @Margitta: Genau, deutsche Ordnung muss sein, künftig auch in meinem Garten! Bin ja eine brave Frau, vor allem aber hängt mein Herz an dem kleinen Fleckchen Erde.

    @Lizzy: Schade, dass auch du dies Erfahrung machen musstest, dass Frau in einem deutschen Gartenverein nicht so einfach tun kann was sie will. Unser Verein ist zum Glück recht liberal, was die Erwartungen an geselliges Beisammensein etc. angeht. Und es gibt auch noch weitaus pedantischere Vorstände in den anderen Gartenvereinen, wie ein Blick in die Nachbarkolonie zeigt. Insofern bin ich optimistisch, dass sich eine Lösung findet, mit dem der Vorstand und ich leben können. Und wenn die Wiese regelmäig geschoren werden soll, dann wird sie halt geschoren. In diesem Jahr war wg. Renovierung nur Zeit für das Allerwichtigste, und da gehörte Rasenmähen nicht dazu. Unkrautbekämpfung aber sehr wohl, zumindest ist bei mir kein Unkraut so weit zur Blüte gelangt, dass es sich massenhaft in den Nachbargärten hätte verbreiten können. Das ist sicher ein Punkt, den ich dem Vorsitzenden nochmal mitteilen werde, denn der Punkt mit der mangelnden Unkrautbekämpfung hat mich wirklich geärgert!

    @Uschi: Ja, ein GANZ EIGENER Garten, das wäre schön! Mein Frauenmantel wuchert nämlich auch wie wild, ebenso die Goldrute und die Zitronenmelisse und der Sonnenhut … dort dürften sie das, hier nicht! Aber den Spaß werde ich mir trotzdem nicht verderben lassen! Dankeschön für die Unterstützung!

    @Ralph: Den Vertrag kündigen? Nöö, sicher nicht! Wenn’s nur der Rasen ist, den bekomme ich in den Griff, jetzt, wo ich wieder mehr Zeit habe. Denn auf mein frisches Gemüse will ich nicht verzichten. Und auf die Pfirsiche, die von Nachbars Baum massenhaft auf mein Grundstück purzeln und die ich mir dann natürlich einverleibe (eigentlich dürften die Äste gar nicht über mein Grundstück ragen, also stehen mir die Früchte sowieso zu 8) ), auch nicht! 😉 Und ja, die lux. Bürokratie kenne ich auch … da braucht man wirklich starke Nerven!

    lg,
    Anne

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  12. Liebe Frau Weinbergschnecke,
    beim Studium Ihrer Zeilen bin ich dann doch in leichte Panik verfallen und habe mich sofort auf meinen Rasenmäher und die blühende Wiese gestürzt und eben jene vollkommen plattgemacht. Nicht das einer meiner Nachbarn sich bemüßigt fühlt, mir ebenfalls einen kleinen unscheinbaren Brief in den Briefkasten zu legen:-) Nicht nur , dass unser Katerchen seither seine Dosenöffnerin fast keines Blickes mehr würdigt, (in dem hohen Gras konnte Katze so richtig schön den Vögeln und Mäusen auflauern), nein ..besagter Nachbar fragte bekümmert an, weshalb ich denn die schöne Wiese so plattgemacht hätte, die hätte doch so schön ausgesehen! Uups, da habe ich mich dann doch gefragt, worin der Unterschied zwischen meiner und Frau Weinbergschneckes Wiese denn nun liegt?
    Nur ein Wort !!!Kleingärtnerverordnung blabla!!! Aber das sollte uns wieder genügend Gesprächsstoff für unseren nächsten Lauf geben, bei dem wir sicher folgende 2 Fragen erörtern werden. 1. Woran erkennt ein Samenkorn (egal welchen Couleurs) auf welcher Wiese es sich denn nun niederlassen kann und auf welcher nicht? und 2. Kann Frau Weinbergschnecke ihre Artgenossen soweit trimmen, dass sie statt der leckeren Salatblättchen in Zukunft die lieblichen Grashalme vernichten?
    Bin schon gespannt, zu welchem Ergebnis wir kommen , falls die Luft reicht 😉
    Liebe Grüße
    Michaela

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  13. @nordläufer: Die Freude kann ich angesichts meiner Erfahrung nun besonders gut nachvollziehen … 8)

    @Michaela: Tja, wie frau es macht, ist es verkehrt! 😉 Die Idee mit der Umerziehung meiner Artgenossen ist genial!!!!! Da muss ich doch gleich ein paar Fachbücher wälzen … und bei einem Lauf (hoffentlich sehr bald!) entwickeln wir dann einen Plan! 8)

    LG,
    Anne

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  14. Pingback: Malven « Weinbergschneckes Blog

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