Lässiger Zweiteiler

Wie ich gestern schon schrieb: Bei den meisten Anlässen passt ein Zweiteiler ganz hervorragend. Und wenn er dann noch so bequem „sitzt“ wie an diesem Sonntag, dann fühlt auch Frau sich richtig wohl damit. Start gegen 16 Uhr, die Sonne ist ein wenig schüchtern heute und hat sich schon am Vormittag hinter düsteren Wolken verkrochen. Entsprechend frisch ist die Luft, die dünne Weste über dem Kurzarmshirt erweist sich als richtige Entscheidung!

Am Apfelgarten vorbei führt der Weg direkt ans Bachufer, dort entlang bis zum Brettenbach und – heißa – rauf auf den Berg! Etwa 200 Meter aufwärts, nach links in den Feldweg, geradeaus bis zum Sträßchen, ein Stück bergauf, nach links auf den nächsten Feldweg usw.usw. Im Zickzackkurs nach oben also. An der Skaterbahn auf dem LGS-Gelände findet ein Wettbewerb statt, der dröhnende Lautsprecher ist bis hinunter ins Tal zu hören. Fliegende Skater, die ihr Gerät beherrschen, haben, so finde ich, etwas Faszinierendes und Ästhetisches! Ich gebe meiner Neugier aber heute nicht nach, sondern wähle den Weg vorbei am Hospital und hinab durch den Uni-Park Richtung Büro. Teil 1 des Laufs endet also wie gestern am Hintereingang des Gebäudes, dieses Mal nach 5.6 Kilometern in 37:50.

Nach ein bisschen Surfen, Bloggen und Mailen geht’s los zum zweiten Teil der Runde, bei mittlerweile noch erheblich frischeren Temperaturen. Eine schöne Entdeckung: Die mir inzwischen wohlbekannte Schafherde ist mal wieder zu Besuch und weidet friedlich auf dem Gelände unterhalb des Hospitals! Schäfchen zählend trabe ich vorbei, nehme den Anstieg im lässigen Laufschritt, umrunde das Krankenhaus und biege am Turm Luxemburg auf die LGS ab. Ich bin überrascht, wie gut ich die gestrige Einheit verkraftet habe und wie locker ich meine Kilometerchen abspule. Das Fahrtspiel, das sich ganz natürlich auf dem Berg- und Talbahn-Gelände rund um den Brettenbachquell ergibt, macht einfach nur Laune!

So viel Laune, dass ich noch ein paar Kilometer in den Weinbergen dranhänge. Weinlehrpfad kreuz, Weinlehrpfad quer. Grober Schotter, der zum konzentrierten Laufen zwingt, ein kurzes Stück Asphalt, fester Boden mit feiner Splitauflage – die abwechslungsreichen Untergründe tun der Muskulatur gut. Noch die letzte Serpentine bergab, am „Blesius Garten“ über die Straße und am Bach entlang zurück. Ende Teil 2 vor der Haustür nach 6.67 km in 41:05 – ergibt insgesamt 12.270 m in 1:18:55.

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5 Gedanken zu “Lässiger Zweiteiler

  1. Nachdem ich nun alles hinsichtlich der Zwei- und sogar Dreiteiler verstanden habe, fehlt nur noch der Einteiler, dahinter wird sich kaum etwas verbergen, das ich nicht verstehen kann.

    Es tut dir gut,
    ob Ein-
    oder
    Zwei-
    oder gar Dreiteiler
    nur das zählt
    oder ? ❓

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  2. So, liebes koboldchen. Nachdem ich mehr per Zufall als anders entdeckt habe, dass unser Internet zuhause wieder funktioniert (Tel funktioniert noch nicht, aber man soll / darf ja auch keine Wunder erwarten), will ich doch meine Drohung ganz rasch wahr machen, und mich wieder mal in deinem Blog verewigen.
    Hui du gibst ja Vollgas. Von Dreiteilern ist hier die Rede, und unterdessen ganz elegant im Zweiteiler. Da krieg ich doch grad Komplexe mit meiner montäglichen, simplen Einfachmittagshoppelei 😉
    Weiter so, aber denk dran, bald kommt der Winter, da brauchts dann noch mehr 🙂
    Liebe Grüsse, Marianne

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  3. Welche Laufeinfälle häusliche Internetwüstenei doch führt 😉 . Du machst es richtig, den Spaß am Laufen mit dem Nützlichen zu verbinden. Und wenn die Läufe dann noch so schön sind, dann paßt alles perfekt.
    lG
    Ralph

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  4. @Marianne: Glückwunsch! Wieder mit der weiten Welt verbunden zu sein, ist etwas Wundervolles, nicht wahr? Ich freu mich sehr, dich hier zu lesen! Vor allem aber darüber, dass du wieder Zeit und Kraft hast, dich im Web herumzutreiben!
    Ja, der Winter kommt bestimmt … da will ich wenigstens versuchen, kontinuierlich auf der Piste zu bleiben, viele Grundlagen-km zu sammeln, um dann im Frühjahr nach ein wenig Tempotraining möglichst viele Radiergummis wegzurubbeln! 8)

    @Ralph: In der glücklichen Lage zu sein, dann „mal so eben“ zum vernetzten Rechner laufen zu können (und wieder zurück) – das bringt Laune! Werde sicher auch im Winter öfter mal diese Strecken laufen, vom Büro mit ein paar Schlenkern heim, das passt genau!

    lg,
    Anne

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