Ich hatt‘ einen Kameraden …

Vom gegenüber liegenden Flussufer trägt der Wind melancholisch-düstere Alphornklänge herüber. Sie erinnern fatal an die Melodie, die regelmäßig bei den Gedenkfeiern zum Volkstrauertag – einstmals beschönigend als „Heldengedenktag“ bezeichnet – erklingt. Nun ja, als „Letzte Heldin“ bin ich heute unterwegs, um meine Laufliga würdig zu vertreten. Insofern passt die musikalische Begleitung.

Und möglicherweise wird man auch meiner bald gedenken müssen. Denn angesichts meines … ähem … suboptimalen Trainingszustands kann ich keinesfalls sicher sein, den Saarschleife-Halbmarathon 2009 unbeschadet zu überstehen! SportTracks ist unbarmherzig und knallt mir die Daten schonungslos vor den Latz: Der Januar und der Februar waren mit 104 und 95 Trainingskilometern schon nicht so doll, der März wegen Schienbeinschmerzen ein läuferischer Totalausfall. Danach verzeichnet die elektronische Buchführung für April 12 Läufe mit insgesamt 72 km, für Mai 12 Läufe mit insgesamt 91 km, für Juni 9 Läufe mit insgesamt 81 km, für Juli 6 Läufe mit insgesamt 50 km und für August 8 Läufe mit insgesamt 78 km.

Solche Zahlen legen nahe, die Füße von einem Halbmarathon zu lassen. Zumindest aber warnen sie davor, sich auf Bestzeitenhatz zu machen. Entsprechend will ich versuchen, einen halbwegs entspannten langen Lauf vor einer landschaftlichen Traumkulisse mit Anstand über die Straße und über die Naturpfade am Saarufer zu bringen. Gesund und genussvoll ankommen, nicht mehr, aber auch nicht weniger!

Ein kühler Frühherbstmorgen. Die Saar scheint zu brennen, doch sind es natürlich nur feine Nebelschwaden, die über dem Wasser tanzen. Dass ich wach und wettkampflustig bin, kann ich nicht behaupten. Um halb 6 hat mich der erste Wecker mitten aus einer Traumphase gerissen. Wecker Nummer Zwei hat drei Minuten später dafür gesorgt, dass ich die Augen aufmache. Und das unverschämt muntere Geklingel des Handys, eingesetzt als Wecker Numero Drei, war nötig, um mich dazu zu bringen, das kuschelige Bett zu verlassen. Trotz Autofahrt mit lebhaftem Geplauder, trotz Vorwettkampfgewusel in der Merziger Stadthalle, trotz Fori-Treff, trotz kleiner Busreise von Merzig zum Startpunkt nach Saarhausen – jetzt und hier einen Halbmarathon zu laufen, kann ich mir nicht vorstellen.

Aber gut, nun stehe ich in der rheinland-pfälzischen Prärie vor einem der zwei blauen Dixie-Klos (für ca. 1.000 Läufer!) und kann nur hoffen, dass das rechte frei wird, wenn ich an der Reihe bin. Das linke steht auf unebenem Grund und schwankt bei Benutzung derart heftig, dass es bei den Wartenden unzählige Witzchen und Kommentare provoziert („Ob da wirklich einer allein drin ist?“). Albernheiten eine halbe Stunde vor dem Start, die ahnen lassen, dass die Anspannung bei den meisten doch recht groß ist.

Ein wenig warmlaufen, schnell noch die Plastiktüte mit Trainingszeug und Duschutensilien auf den bereitstehenden Anhänger werfen, meiner „Chauffeurin“ Glück wünschen (sie steht weiter vorn in der Startaufstellung und wird den 4. Platz in der Frauen-Gesamtwertung belegen!), mich weiter hinten einreihen … plötzlich fällt ein Schuss! Wie jetzt? Irritiertes Gemurmel ringsum. 9:28 Uhr ist es erst. Seit wann sind Saarländer überpünktlich? Mühsam setzt sich der Läuferkonvoi in Bewegung. Bewegen muss er sich. Dringend. Auch ich. Schlicht um nicht einzufrieren. Die Kombination Kurz-Kurz ist zwar angesichts des zu erwartenden Sonnenscheins genau richtig, aber momentan ist es einfach nur saukalt. Die ursprüngliche Idee, erst einmal im Lalala-Tempo loszulaufen, hat sich deshalb schon beim Start erledigt.

Auch eingedenk des Ratschlags eines erfahrenen Läufer-Freundes gehe ich das Ganze stattdessen etwas flotter an, versuche ein Tempo zu finden, das sich locker und angenehm anfühlt und von dem ich denke, dass ich es halten kann, ohne in den roten Bereich zu laufen. Die Kilometer 1 und 2 spule ich in 6:25 und 6:22 entspannt ab. Trotzdem: Das könnte ein Stück zu schnell sein, zumal ich merke, dass ich automatisch schneller werde. Lieber nicht noch mehr beschleunigen, sich nicht von den anderen Läufern mitziehen lassen, sondern einfach „mein Ding laufen“, dabei auf das Körpergefühl achten, den Pulser im Blick behalten.

Der Grenzübertritt ins Saarland erfolgt fast unmerklich und ohne Passkontrollen. Nur die entgegen kommenden Läufer sorgen einen Moment lang für Verwirrung: Massenflucht aus dem Paradies, in dem Karlsberg und Merziger Fruchtsäfte in Strömen fließen und in dem rund ums Jahr die Schwenkgrills glühen? Nein, natürlich sind es nur die ersten Marathonis, die um 8:15 Uhr in Merzig gestartet sind, bald den Wendepunkt erreicht haben und dann an uns vorbei laufen werden.

Die folgenden Kilometer genieße ich dank Klönschnack mit einem Läuferkollegen in etwas gemächlicherem Tempo. 6:31, 6:35, 6:33, 6:36, dann wieder 6:22, 6:26, 6:23, 6:33. An den zahlreichen Verpflegungsständen gönne ich mir eine kleine Gehpause, um kleckerfrei und ohne mich zu verschlucken etwas Wasser oder Cola in mich hineinzuschütten. Inzwischen sind wir in Mettlach von der Bundesstraße auf den Leinpfad an der Saar abgebogen, dabei eine kleine Treppe aufwärts im Laufschritt nehmend. Der Blick schweift immer wieder über die Saar und die gegenüber liegenden Wälder und graublauen Schieferfelsen. Die Birken zeigen schon einen leichten Gelbstich. Noch ein paar Wochen, dann wird hier alles in den traumhaftesten Herbstfarben leuchten. Saarschleife, ich komme wieder! Allerdings dann mit dem Rad.

Weiter geht es in 6:14, 6:16, 6:09 – drei Kilometer, die geprägt sind durch die Flucht vor akustischer Umweltverschmutzung: Drei schnatternde Blondinen im Einheitslook mit eng sitzenden grauen Shirts und breitestem saarländischem Akzent. Bei Kilometer 14 ist ein angemessener Sicherheitsabstand hergestellt und die Vernunft darf wieder siegen: 6:25. Kilometer 15 startet mit einer Gehpause am Verpflegungsstand, gefolgt von zügigen Laufschritten … und den Klängen des Dudelsackspielers, der in voller Montur am Fuße der gefürchteten Steigung sein Bestes gibt. Wenn meine historischen Kenntnisse zutreffen, dienten die schottischen Dudelsäcke einst dazu, die Feinde Albas zu erschrecken. Warum der saarländische Veranstalter nun damit seine Marathonläufer einschüchtern will, ist mir ein Rätsel. Mir gefällt die Musik auf jeden Fall!

Was die Steigung angeht: Sie ist etwas eklig, gut, vor allem für diejenigen, die sich nicht darauf eingestellt haben. Aber kein Grund zum Fürchten. Sie ist kurz, vielleicht 200 m nur, recht steil, aber keinesfalls unbezwingbar. Und sie führt durch den Wald, dürfte also auch bei Sonnenschein erträglich sein. Nicht zuletzt geht es hinterher kräftig bergab, sodass sich ein Teil der verlorenen Zeit problemlos wieder rauslaufen lässt. Aber mangels fester Zielzeit kann ich ohnehin keine Sekunden auf diese verlieren. Ich kann mir daher ohne schlechtes Gewissen erlauben, den Anstieg im Gehen statt im Laufschritt zu bewältigen. Die 7:15 für diesen Kilometer nehme ich daher bedenkenlos in Kauf. Und der nächste Kilometer mit 6:05 fällt wieder sehr flott aus und zeigt mir, dass es richtig war, mich vorher nicht auszubelasten.

Inzwischen geben mir meine Oberschenkel allerdings deutlich zu verstehen, dass sie mir den Mangel an Trainingskilometern nicht klaglos verzeihen werden. Pulstechnisch ist alles noch im grünen Bereich, sprich: bei 83 bis 85 Prozent. Aber die Beine, nööö, die wollen nicht mehr wirklich. Außerdem kommt inzwischen die Sonne zwischen den Wolken hervor und es wird reichlich warm. So wird das kurze Stück Strecke im Industrie- und Gewerbegebiet zum mentalen Härtetest. Von Lübecker Hütchen zu Lübecker Hütchen schlappe ich durch das Betongrau, getröstet dadurch, dass es meinen Konkurrenten offensichtlich nicht besser geht als mir und ich so peu á peu noch den einen und die andere vor mir einsammeln kann. 6:33, 6:21, 6:23 behauptet die Uhr.

Besonders hartnäckig wehrt sich – inzwischen wieder am Saarufer entlang trabend – ein rotes T-Shirt gegen das Überholen. „Ich seziere laufend …“ muss ich dort lesen. MICH KRIEGST DU NICHT! Weder tot auf dem Tisch noch lebendig auf der Strecke! Und überhaupt: Meiner muss niemand gedenken! Noch nicht! Nicht ab heute! Popelige 1.5 Kilometer noch, die sind zu machen! Ich rapple mich innerlich auf, ziehe noch mal geringfügig das Tempo an. Der Widerstand des roten Shirts ist gebrochen, es fällt vom Schlurfschritt in ein müdes Gehen und schüttelt auf meinen Zuruf: „Hey, letzter Kilometer, du schaffst das, komm!“ nur resigniert den Kopf. 6:22 für den vorletzten Kilometer. Das klappt! Das klappt tatsächlich! Kein Einbruch! Keine Gehpausen! Nach 2 1/2 Jahren erstmals wieder erfolgreiche Halbmarathoni! Ein Anflug von Gänsehaut! Aber auch der Gedanke: Viel weiter dürfte es nicht sein heute!

Am Abzweig in den Stadtpark noch einmal ein paar Zuschauer mit Anfeuerungsrufen. Auf der gesamten Strecke allerdings nur sehr, sehr wenige Interessierte. Der Saarschleife-Marathon ist kein Lauf für Stimmungsfanatiker, für Fans von Sambatrommeln, Tröten, Rasseln, ekstatischen Rufen, Jubelschreien, Fangesängen. Stattdessen einer für Menschen, die sich von den Stimmungen der Natur verzaubern lassen wollen, dem Spiegelbild der Wälder auf der ruhigen Wasseroberfläche des Flusses, den steilen, schroffen Felsen, den grünen Eichen, den Talwiesen mit hohem Gras, den filigranen Spinnweben an den Weidezäunen, die als kleine mit Tau betropfte Kunstwerke die Strecke verschönern.

Der Weg durch den Stadtpark ist kurvenreich, mit Flatterbändern zwischen den Bäumen abgesteckt. Trotzdem noch mal ein wenig beschleunigen auf einen glatten 6er-Schnitt. Rechts abbiegen, ein hellblauer Torbogen, der rote Teppich! Grinsend vom rechten bis zum linken Ohr trudele ich über die Zielmatten. Auf dem Video werde ich hinterher sehen, dass mich noch jemand überspurtet. Egal! Das interessiert mich nicht, genauso wie das ganze Rundherum. Mich interessiert nur eins: GESCHAFFT! Geschafftgeschafftgeschafftgeschaftgeschafft. Meine Uhr stoppe ich viel zu spät. Aber schon unmittelbar nach der Zielankunft wird der Computer natürlich trotzdem meine Endzeit kennen und eine entsprechend bedruckte Urkunde ausspucken: 2:16:08 netto. Mein mit Abstand langsamster Halbmarathon. Aber was bedeuten schon Zeiten???

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22 Gedanken zu “Ich hatt‘ einen Kameraden …

  1. Na wunderbar, das klappte, das klappte tatsächlich! Und wer hätte auch daran gezweifelt? Auch wenn du länger nicht viele km gelaufen bist, zeigten die letzten Läufe doch, dass nac hder Verletzung dennoch gute Substanz vorhanden ist.

    Herzlichen Glückwunsch!

    Viele Grüße,
    3fach

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  2. Liebe Halbmarathoni-Anne,

    Läufe dieser Art macht man (und offenbar auch frau!) nun wirklich nicht alle Tage, und derart vielseitig und lebendig geschriebene Berichte davon bekommt der interessierte Leser auch nicht alle Tage zu Gesicht.

    Angesichts Deiner verständlichen Skepsis angesichts Deiner Trainingsumfänge waren Zweifel am Abenteuer Halbmarathon durchaus verständlich, aber – das zeigte nicht erst Dein Lauf – letztlich unbegründet. Mag sein, dass Du es ein wenig ausgeblendet hast, aber letztendlich hast Du nun die frühherbstlichen Früchte Deiner tapferen Läufe in den vergangenen Wochen geerntet. Die frühmorgendliche Quälerei durch die unerträgliche Schwüle, die Hitzeläufe und nicht zuletzt der nasse Lauf am Freitag: Alles Zutaten, aus denen – zusammen mit dem harten Bein- und Rumpftraining beim Renovieren und Umzug – genau jene Form entstanden ist, die Du nun bei einem wunderschönen Landschaftslauf umsetzen und in ein feines Ergebnis umsetzen konntest. Ich wäre gerne dabei gewesen!

    Du fragst: „Was sind schon Zeiten?“ Nun, sie sind die formale Bestätigung Deines Laufvermögens; und dass ich Deine Endzeit auf 14 sec. genau voraussagen konnte (ohne dass Du davon wusstest), zeigt mir, dass ich Dich schon richtig eingeschätzt habe … allen Zweifeln zum Trotz. Dein lockerer Zieleinlauf auf dem roten Teppich bestätigt das, und die schöne gelbe Urkunde mit dem Foto der Saarschleife ist ein echter „Hingucker“.

    Dass Du selbst im Wettkampf noch Zeit und Muße hattest, die landschaftlichen Schönheiten unterwegs so bewusst wahrzunehmen und daraus spinnwebengleich so ein besonderes Kunstwerk an Laufbericht zu weben, hebt Dich aus der Liste der anderen Finisher eindeutig hervor. Von denen Du noch genau 100 hinter Dir gelassen hast. 🙂

    Vielen Dank und ganz herzliche Gratulation!

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  3. Dann erst einmal: Herzlichen Glückwunsch!
    Erster gefinishter HM nach über zwei Jahren, das ist ein schöner Erfolg. Respekt zu Deinem Kampfeswillen auf dem letzten Kilometer.
    Im Kopf konnte ich mit Dir laufen, auch wenn mich der genaue Grenzverlauf vor zwei Jahren nicht so interessierte.
    Da steht einer erfolgreichen Route du Vin nichts mehr im Wege.
    Jetzt aber erst einmal einige Regenerationstage.
    lG
    Ralph

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  4. Liebe, liebe Anne,

    es liest sich gut, wenn eine Frau, die klar denken kann, über ihren derzeitigen körperlichen Zustand voll im Bilde ist und sich dennoch an einen Halbmarathon wagt, ohne mit dem momentanen Schicksal zu hadern.

    DU HAST ES GESCHAFFT !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    Was sind schon Zeiten, du sagst es selbst !

    Du hattest Gänsehaut, die hättest du auch gehabt, wärst du früher im Ziel eingelaufen.

    Gemessen an deinen vielen Aktivitäten in den letzten Monaten, die dich doch körperlich und auch sonst ziemlich in die Knie zwangen, kannst du wirklich frohlocken und dich über deinen persönlichen Erfolg sehr freuen.

    Die Freude schwabbt über – soll heißen, ich freue mich mit dir ! 8)

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  5. @Vera: Dankeschön!

    @3fach: Danke auch dir! Ja, die Substanz scheint zu reichen. Das unspezifische Bewegungstraining beim Renovieren, dazu viel zu Fuß gehen – all das hat wohl die eine oder andere fehlende Laufeinheit kompensieren können.

    @Foxi: Auch dir vielen Dank, lieber Peter! Wie du das mit der Zeitprognose gemacht hast, musst du mir gelegentlich mal erklären! 😉 Auf jeden Fall freue ich mich, dass dir mein Bericht gefallen hat! Und immerhin noch 100 hinter mir, soso, also doch nicht der Besenwagen im Nacken! 8)

    @Thestral: Genau, du kennst die Strecke ja bestens! Der Grenzübertritt fiel mir auch nur deshalb auf, weil ein „Willkommen im Saarland“-Schild in mein Blickfeld geriet und ich an den bitterbösen Witz aus dem RW-Forum denken musste (Wie sieht das Verkehrsschild aus, welches das Wenden auf Autobahnen erlaubt?“). Jetzt ist erst einmal ein wenig langsam machen angesagt, dann kann Remich kommen. Vielen Dank auch dir!

    @Margitta: Deine Mifreude kommt auch bei mir an, dankeschön dafür! Ich kann und will mich momentan logischerweise nicht an meinen alten Bestzeiten messen (und schon gar nicht an den Zeiten, von denen ich in der Zukunft träume). Ich bin in diesem Jahr so wenig gelaufen, dass das Mitlaufen eigentlich wider alle Vernunft und das relativ lockere Ankommen ein großer Erfolg war. Und weil ich das vorher im Kopf entsprechend „sortiert“ hatte, konnte ich den Lauf auch wirklich genießen!

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  6. Na, es braucht ja auch schließlich jeder seine PSZ, oder? Ichmeine: wenn es die nicht gäbe, dann würden die anderen Zeiten ja total „rahmenlos“ rauspurzeln können … Ein Halt nach unten sozusagen – das wär‘ zumindest damit geschafft und ein bisschen mehr „Luft im Zwischenraum“ geschaffen :8

    Aber ich kapier‘ den Titel nicht so richtig. Ich meine: wer wär‘ jetzt der Kamerad oder die Kameradin? Wer ist tot? Kamen Kugeln geflogen? Is Krieg? :-]

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  7. Eigentlich lese ich schon lange keine Laufberichte mehr… deiner war jetzt die Ausnahme. Und ich muss sagen: es hat sich gelohnt! Der Bericht ist richtig schön geschrieben und das Resultat – es geschafft zu haben – kann sich ganz sicher sehen lassen.
    Bravo, Anne!

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  8. @Lizzy: PSZ???? „Persönliche Soll-Zeit“? Oder wie? Hilfst du mir?

    Was den Titel angeht: Der bezieht sich auf das von den Alphornbläsern gespielte Stück. Natürlich war es nicht „Ich hatt‘ einen Kameraden …“, sondern irgendetwas traditionell Schweizerisches (vermute ich mal), aber es klang einfach sehr, sehr ähnlich. Und da sah ich mich im Geiste ermattet zu Boden sinken und die anderen „Letzten Helden“ mit gesenkten Häuptern um mich herumstehen und bei dieser Musikbegleitung meiner gedenken! 8)

    @Uschi: Dankeschön Uschi, ich freue mich sehr, dass du eine Ausnahme gemacht und die nicht bereut hast! Ich bin wirklich so stolz, es geschafft zu haben, dass mir die Zeit komplett egal ist!

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  9. Zeit ist egal! Mit Anstand geschafft! Das ist sowas von vernünftig, das ist ja schon fast laaaangweilig für einen Kobold. 😛

    Nein, im Ernst:

    Gratulation von ganzen Herzen! Das hast Du ganz fein gesprungen! 😉

    LG Moni

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  10. Hallo Frau Koboldin,

    zufälligerweise habe sogar ich deinen Bericht gelesen, wo ich doch sonst nicht mal Blogs lese. 😉 Ich habe übrigens erwartet, dass er mir gefällt.

    Mit dem Lauftrainig ist es doch wie mit der Gartenarbeit, du musst einfach dranbleiben. 🙂

    Herzlichen Glückwunsch!

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  11. Herr Adiop,

    wie schön, dich hier zu lesen! Genau, Dranbleiben ist wichtig – beim Laufen, der Gartenarbeit und vielem anderem noch! Ich tu mein Bestes!

    Dankeschön für die Glückwünsche – vielleicht beehrst du mich ja mal wieder mit einem Besuch (zum nächsten Laufbericht)?!

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  12. Ich glaube wir hatten da wohl beide bei unseren Läufen ähnliche Empfindungen. manchmal ist die Zeit wirklich sowas von egal, denn ein schöner Lauf ist viel wichtiger! Schnelle Zeiten können wir immer noch laufen 🙂
    Und ann nach so langer Zeit wieder einen Hm zu finishen ist doch Belohnung genug, oder? Meinen Glückwunsch !

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  13. Hey Kobold,

    ich war auch da. Die Stimmung trifftz genau. Nur von Wärme konnte ich wirklich GARNIX merken. Die Nebelschwaden vor Heartbreak Mountain (nicht 200 mindestns 900 Meter) haben meinen Bronchien den Rest gegeben und mich mit dem Taxi zurück zur Stadthalle fahren lassen. Um es mal genauer zu beschreiben :-), bis Mettlach ging´s kontinuierlich ganz unmerklich aber doch gemein den Berg hoch, die Treppe hinter der Schleuse war ein gemeiner Rhythmuskiller. Aber egal, es war ein superguter Trab, Tempoprobe bestanden, nur diese widerliche feuchte Kälte war nix für mich.

    LG
    der Elch

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  14. @Martin: Dankeschön für die Glückwünsche! Genau, schnell laufen können wir ein anderes Mal – manchmal geht es nur um Genießen und Ankommen!

    @Erwinelch: Herzlich willkommen hier in meinem Blog! Wie schön, mal wieder von dir zu hören/zu lesen! Tja, die Wärme kam wohl erst, als du schon im Taxi warst. Vorher war es in der Tat sehr nasskalt und damit nichts für Menschen mit empfindlichen Bronchien. „Tempoprobe bestanden“ – das klingt, als würdest du etwas Größeres planen. Ich wünsch dir dabei viel Erfolg und bessere Bedingungen als am Sonntag!

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  15. Probe dahingehend bestanden, ob Elch aus dem M.-Training heraus einen für seine bescheidenen Verhältnisse zügigen Halben rennen kann. Bärstadt ruft. Nächste Woche. Und stimmt, es wurde nachher etwas wärmer. Am Bierstand. 🙂 Aber ich habe noch eine Theorie entwickelt, warum ich rausgeflogen bin – das kommt davon, wenn sich der Homo saraviensis ins feindliche Ausland traut. Könnte ja immerhin sein… 🙂

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  16. Ja, der euch zugemutete Grenzübertritt wird’s gewesen sein. Welcher Depp hat bloß entschieden, einen Teil der Strecke ins feindliche Ausland zu verlegen? Soooo klein ist dein Heimatland doch nun auch wieder nicht! 😉 Viel Erfolg auf jeden Fall in Bärstadt, wärmeres Wetter und lecker‘ Karlsberg hinterher!

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  17. Hi,

    super Bericht….
    Und die Fau in dem roten T-Shirt war meine Laufpartnerin.. Ich trug das Shirt:
    … ich frisiere laufend….

    Wünsche Dir noch viele schöne Km…..

    lg Silke

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  18. Hallo Silke,

    herzlich willkommen in meinem Blog! Ich freue mich, dass dir mein Bericht gefallen hat! Witzige Idee, die Aufschriften auf euren Shirts! Liebe Grüße auch an deine Laufpartnerin, ich hoffe, sie ist noch gut durchgekommen.
    Auch dir noch viele schöne Läufe, vielleicht sieht man sich mal im Saarland – ich laufe voraussichtlich z.B. im Oktober in SB den Westspangen-Lauf.

    Anne

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