Sparflamme

Ganz super geht’s dem Knie – wenn ich sitze oder wenn ich mich erstmal “eingegangen” habe. Wenn ich gesessen habe oder morgens aufstehe und die ersten Schritte machen, reagiert es mit einem Anlaufschmerz, wie er mir aus Achillessehnenproblemzeiten nur allzu vertraut ist. Laufen war ich seit dem letzten Beitrag nur noch einmal, das ging sehr gut, aber am Tag danach hatte sich der Anlaufschmerz deutlich verstärkt, also war’s wohl doch nicht so gut. Ergo: Gymnastik, Gelenk durch Spazierengehen beweglich halten, Rad fahrtauglich machen. Und arbeiten – was momentan wenig Raum für anderes lässt. Da ich dort schon sehr viel am Rechner sitzen, lesen und schreiben muss, hab ich gerade in der Freizeit nicht auch noch Lust dazu. Ich blogge dann vorerst mal auf Sparflamme. 8-)

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Gelassen

Kaum ist die Erkältung weg, zickt das Knie. Komisch. Subjektiv grundlos. Ich nehm’s gelassen. Zu behaupten, es sei mir egal, wär’ übertrieben. Aber irgendwie gehört Laufen gerade nicht zu den wichtigsten Dingen auf der Welt.

Und es passt nicht zu meinem Tempobedürfnis – wenigstens heute nicht, da wäre mir selbst meine üblicherweise geringe Laufgeschwindigkeit zu schnell gewesen. Lieber ganz gemütlich ein Stück durch die Weinberge und die Stadt spazieren, den erwachenden Frühling riechen, die Magnolienblüte im Palastgarten bestaunen, ein wenig im Garten buddeln, ein Stündchen auf dem Balkon die Sonne genießen. Alles kommt zu dem, der warten kann. Und dem Knie geht’s auch schon viel, viel besser. Nächste Woche passt vielleicht wieder ein anderes Tempo.

Rumtrödeln

Rumtrödeln. Ein Stündchen Gemüsegarten umgraben. Rumtrödeln. Essen. Ein Stündchen Buchrezension schreiben. Rumtrödeln. Ein Stündchen laufen. Mit einem Kaffee und einer Nussschnecke auf den Balkon setzen, mich in den Schlafsack mummeln und meinen neuen Mitbewohnern beim Einrichten ihres 1-Zimmer-Appartments zuschauen. Doch, es gibt weitaus unangenehmere Möglichkeiten, einen Ostermontag zu verbringen. Und die Aussicht auf einen freien Osterdienstag ist auch nicht schlecht. Gar nicht schlecht. 8-)

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Gestatten: Mein neuer Mitbewohner!

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Keine blauen Blumen, sondern Schutz junger Bäumchen gegen Wildverbiss

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Ehrlich: Ich hab nix gemacht! ;-)

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Auf Null

Kopfweh, Schnupfen und immer wieder leicht erhöhte Temperatur – das sorgt dafür, dass das Laufen diese Woche auf Null gefahren wird. Alternativ halt spazierengehen. Und mich in der Küche rumtreiben, Eier färben, Hefezopf flechten und FrustNussschnecken backen. Der Frühstücksbesuch kann kommen.

Frohe Ostern allerseits! 2015-04-04_Ostern2

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Schonzeit

Das war dann mal eine etwas ruhigere Laufwoche. Die „Ruhe“ (sprich: etwa 20 % Umfang weniger als in der Vorwoche) war zum Glück nicht dem maladen Fuß geschuldet, sondern einer Kombination aus fiebriger Erkältung in der ersten und beruflich wie privat bedingtem Zeitmangel in der zweiten Wochenhälfte.

Nichtsdestotrotz: Drei hübsche kurze Läufchen um die 6 Kilometer. Ein sehr kurzer am donnerstäglichen Feierabend, müde und ein bisschen verfroren. Ein längerer an einem angenehmen Samstagmorgen durch’s Tiergartental und den Heiligkreuzer Kreuzweg hinauf, von dem auch die zur Karwoche passenden Bilder stammen. Und ein mittellanger am Sonntagnachmittag, den ich im „Gesichtsbuch“ mit den Worten kommentierte:

„Hurra, der Frühling ist da! Die linden Lüfte sind zwar ziemlich böig, aber der Regen ist schon ganz schön warm! Und das Wasser auf der Straße erfrischt die Füße so schön, wenn es in die Laufschuhe zieht … ;-)“

Muss man mehr schreiben? Nö. Hauptsache, et läuft. 8-)

Mondlandschaft

Der Moselleinpfad an der Schleusenbaustelle führt durch eine Mondlandschaft: Aufgetürmte Erdberge, Kieshaufen, tiefe Krater. Das Wetter passt auch dazu. So ein Frühlingstag dürfte gern wärmer sein: Laut Thermometer 6 Grad, gefühlt höchstens 0, dazu eisiger Wind, auf dem Rückweg direkt von vorn. Pfui Deibel, darauf war ich nicht eingestellt. Handschuhe wären fein. Hab ich aber nicht dabei. Und so friere ich mit eingezogenem Kopf vor mich hin und bin beinahe versucht, mir bei Rainers Arbeitgeber wärmendes Asyl zu suchen. ;-) Aber gekniffen oder rumgememmt wird nicht. „Sei-froh-dass-du-laufen-kannst“ ist ein hervorragendes Mantra, das die Beine bewegt und zugleich von innen wärmt.

So viel zum unerfreulichen Teil des Laufs. Der erfreuliche überwiegt:

– Neben dem neuen Radweg ist eine Laufpiste aus gewalztem Sand mit Splitauflage angelegt – endlich nicht mehr nur Asphalt!

Schloss Monaise nebst Park steht noch. Und ich kann es inzwischen wieder laufend erreichen.

Erster Lauf mit zweistelliger Kilometerzahl seit 6 Monaten. Und das schmerzfrei. :-)

Die sehr vorsichtige Umfangssteigerung in Verbindung mit leicht verändertem Laufstil (bewusst kurze Schritte mit etwas höherer Frequenz plus flacherer Fußaufsatz) scheint zu funktionieren. Ergo: Was will ich mehr? Alles gut! 8-)

Stundenlauf

Guckt mal, es geht doch!2015-03-14_Stunde01Ok, es waren zwei Fotopausen drin. Und in der fiesen Steigung am Pfahlweiher bin ich wieder umgekehrt, weil ich die mindestens 7 kg Übergewicht nicht bergauf gewuchtet bekam, jedenfalls nicht mit Flugphase.2015-03-14_Stunde03Aber Stunde bleibt Stunde. Und an der Mosel ist es doch auch ganz hübsch, selbst wenn die Schleusenbaustelle am gegenüber liegenden Ufer unübersehbar ist.2015-03-14_Stunde06
Die 20-Wochenkilometer-Marke ist auch geknackt. Das alles bei braver Einhaltung der Faustregel, nicht mehr als 10 Prozent pro Woche zu steigern und dabei natürlich genau zu beobachten, ob das angemessen (ja), zu schnell (nach aktuellem Eindruck nicht) oder zu langsam (das gewiss nicht, mehr wäre spürbar nicht vernünftig) ist.2015-03-14_Stunde02Fazit der drei Läufe in dieser Woche: Passt scho’! Darf gern so weiter gehen. :-)2015-03-14_Stunde04