Frühlingsflöten
Die Amsel oben im Walnussbaum liefert eine konzertante Aufführung der „Frühlingsouvertüre für unzählige Singvögel“ in d-Dur mit Triller aus der Oper “Trierer Märzerwachen”. Die Kulisse passt allerdings noch nicht recht zum Frühlingsflöten. Die Temperaturen auch nicht – zu vieles erinnert noch an den Winter. Die Wolken haben schon am Vormittag die Sonne verschluckt, irgendwie ist alles ein wenig „Bäääh!“ Aber es ist ja auch noch Februar.
Und überhaupt gilt immer noch: Ein Tag wird gut, wenn ich ihn dazu mache! Daher gibt’s ein lockeres Laufstündchen nach Feierabend – einfach mal rund um die Weiher, über die Weismark nach Feyen, dann den kurzen steilen Pfad am Estricher Hof hinunter an die Mosel. Mal wieder fluche ich über meinen Übermut, der mich die bereit liegenden Handschuhe ignorieren ließ – daheim auf der Kommode machen sie sich ganz prima!
Hinter der Staustufe geht’s weg vom Ufer und hoch nach Medard. Das Grünflächenamt (oder wer auch immer) hat hier gründliche Arbeit geleistet und – vermutlich mit einem Monsterhäcksler – sämtliches Strauchwerk in eine dicke Mulchschicht verwandelt. Nur ein paar Bäume sind stehen geblieben. Ganz schön nackt schaut das aus. Zum Glück wächst sich im Frühling alles schnell wieder zurecht! Noch das Stückchen an der Bahn entlang, ein Schlenker durch Heiligkreuz, damit die Stunde voll wird. Na also! Ein Tag wird gut, …
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“Ein Tag wird gut, wenn ich ihn dazu mache” Diesen Spruch muß ich mir ins Hirn brennen!
Du hast es so gehalten. Wunderbar. Und bald werden die Farben zum Opernkonzert der Vögel passen
Ich habe mich heute dem Bääääh gebeugt und werde morgen im Bääääh laufen
Liebe Grüße
Volker
Das mit dem “Ins Hirn brennen” versuche ich auch – und oft ist ja was Wahres dran an dem Spruch, so wie gestern eben!
Allzu lange müssen wir es mit dem “Bäääh” nicht mehr aushalten. Nur noch ein wenig Geduld, und dan …
Liebe Grüße
Anne
Es ist aber auch noch richtig kalt, vor allem morgens. Hier schien die Sonne den ganzen Tag und so konnte ich es mir nicht verkneifen in 3/4 Hosen zu laufen. Ich kann so langsam die langen Dinger nicht mehr tragen und klat bekomme ich an den Beinen nie. Aber das mit den Fingern-das kenne ich nur zur Genüge.
Schöner Spruch- merke ich mir !
Wäre ich vormittags gelaufen, hätte ich wohl auch die 3/4-Hose genommen. Aber gegen Abend wurde es doch sehr ungemütlich. Gar nicht kalt, aber wegen der hohen Luftfeuchtigkeit etwas unangenehm. Darum wären auch die Handschuhe gut gewesen. Blöderweise hatte ich auch eine sehr auf Figur geschnittene Jacke mit relativ kurzen Ärmeln an, da ließ sich nichts über die Finger ziehen. Naja, ich hab’s überstanden!
möge auch dieser Tag gut werden. Machen wir ihn!
Einer meiner Lieblinge ist: “Lächle – und die Welt verändert sich”
Dein Liebling ist ein sehr schöner und sehr weiser!
” Ein Tag wird gut, wenn ich ihn dazu mache ”
Was für ein weiser Satz, liest sich gut, fasst sich gut an, und stimmt wohl auch in den meisten Fällen, zumindest gestern bei dir und auch bei mir.
Kannst du mir einen Logenplatz in der Oper ” Trierer Märzerwachen ” günstig besorgen ?
Dafür jetzt schon herzlichen Dank.
Bewahre dir deine positive Einstellung und lass dich mal knuddeln !
Ich knuddle sehr, sehr gern zurück – und versuche dann, auch diesen Tag zu einem guten zu machen!
Falls “Trierer Märzerwachen” schon ausgebucht sein sollte (ich tue natürlich mein Bestes, um doch noch an Logenplätze zu kommen!) – hättest du ggf. auch Interesse an “Maiengenuss im Moselland” zwei Monate später? Ich glaube, die Kulisse ist da noch bunter und opulenter – und musikalisch ist die Inszenierung ganz sicher auch zu beachten!
Was für eine geniale Idee, ich glaube auch, ich entscheide mich für deinen zweiten Vorschlag ” Maiengenuss im Mosselland ” , das hört sich gut an, vielleicht kannst du mich bei dieser Gelegenheit dem Regisseur vorstellen – oder ist es sogar eine Dame
Dann reserviere ich schon mal zwei der besten Plätze und zurre den Termin mit der Regisseurin fest. Aber wundert auch nicht: Es handelt sich um Improvisationstheater, die DarstellerInnen machen, was sie wollen, und auch die Kulisse entfaltet ein Eigenleben, das sich von der Regie nicht beeinflussen lässt!
So die letzten Tage von Dir nachgelesen
Du warst ja sehr fleissig. Auch wenn ich das von Deinem maulenden Fuß nicht gerne lese und hoffe dass alles wieder in Ordnung ist? Ich hatte ein kurzes verlängertes Wochenende im Schwarzwald. Und dort herrscht noch richtig schöner Winter mit verschneiten Wäldern. Viele Urlauber und Einheimische waren auf zwei Brettern oder ohne unterwegs und genossen die Sonne. Ich denke das hätte Dir auch gefallen. Trotz mittlerweile 8tägiger Laufpause genehmigte ich mir immerhin eine 17 km-Winterwanderung um den Schluchsee. Wandern die Elche nicht langsam Richtung Norden aus, oder übersommern sie gar in unseren Gefilden?
Liebe Grüße Elke
Mal geht’s gut, mal mault er wieder ein wenig, der Fuß. Das wird schon wieder!
Schneewandern klingt toll, ich hoffe, auch dein Fahrwerk hat das gut verkraftet und beruhigt sich wieder.
Und nein, die Elche wandern nicht gen Norden. Sie ziehen sich im Sommer in die schattigen Wälder zurück, um bei Regenwetter scharenweise in die Zivilisation zu flüchten und z.B. Hauseingänge zu belagern, so dass man nur mit sehr viel Durchsetzungskraft nach draußen gelangt!
Liebe Grüße
Anne
Ein sehr schöner Satz. Es ist wirklich so, dass das Gelingen eines Tages zum Großteil in unseren Händen liegt und durch die innere Haltung beeinflusst ist. Das stelle ich immerwieder fest.
Und wenn nicht wir selbst, wer dann sollte den eigenen Tag gut werden lassen?
Liebe Grüße
Bianca
Ja, liebe Bianca! Selbst wenn wir den Lauf der Dinge manchmal nicht beeinflussen können – die innere Haltung macht’s!
Liebe Grüße
Anne